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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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SCHULE -BILDUNG

 Ganztagsbetreuung an Grundschulen auf den Weg gebracht

Drei Bamberger Grundschulen sind für die staatliche Förderung gemeldet. Die ehem. Pestalozzi-Grundschule soll wieder ihrem ursprünglichen Zweck zugeführt werden.

Zunächst Ausbauförderung bei nur drei Bamberger Grundschulen 

Der Bundesrat hat vor drei Wochen dem Ganztagsförderungsgesetz des Bundes zur Betreuung von Kindern im Grundschulalter zugestimmt und damit in den Bundesländern auf den Weg gebracht. So fördert auch der Freistaat Bayern mit einer „Richtlinie” den beschleunigten Ausbau der Ganztagsbetreuung und die qualitative Weiterentwicklung von bestehenden Bildungs- und Betreuungsangeboten. Damit soll ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen für diese Altersgruppe bereitgestellt werden. Die Stadt Bamberg hat den für die Förderung erforderlichen Antrag bei der Regierung v. Ofr. eingereicht. Laut den Worten des Bamberger Schulreferenten Dr. Matthias Pfeufer wurden die Grundschulen Bbg-Gaustadt, Bbg-Hain und Bbg-Am Heidelsteig benannt.

An der Grundschule Gaustadt ist seit Anfang dieses Schuljahres ein offenes Ganztagsangebot mit drei Lang- und vier Kurzgruppen eingerichtet. Für notwendige Ausstattungsgegenstände wurden rd. 14.000 € angesetzt.

An der Hain-Grundschule erfolgt im Herbst dieses Jahres eine räumliche Erweiterung des Schulhauses durch die Aufstockung der bereits vorhandenen Containeranlage. Für dieses Vorhaben sind rd. 21.300 € vorgesehen.

Bei der Grundschule Heidelsteig soll auch im Herbst eine räumliche Erweiterung des Schulhauses durch die Aufstockung der bereits vorhandenen Containeranlage erfolgen. Die Kosten hierfür betragen rd. 19.000 €.

Werden zu den Haushaltsberatungen 2022 noch weitere Schulen benannt?

Im entsprechenden Bericht zur beschließenden Sitzung des städt. Finanzsenats am 28.9.21 sind die Gesamtkosten mit rd. 54.300 € veranschlagt, wovon die Stadt Bamberg rd. 16.270 € Eigenanteil übernehmen muss. Die staatliche Förderung beträgt rd. 34.000 € und deckt damit 70 % der Kosten ab. Allerdings muss die Stadt Bamberg diese Summe zunächst vorfinanzieren. Matthias Pfeufer wies darauf hin, dass diese Summe im geltenden Finanzplan nicht abgedeckt sei und deshalb bei den Haushaltsstellen “Aufwand für Unterrichtswege” und “Aufwand für Schwimmunterricht im Hallenbad” entsprechende Minderungen vorgenommen werden müssen.

In der kurzen Aussprache lobten alle Redner/innen das Vorhaben. Namens der CSU/BA-Stadtratsfraktion fragte Dr. Ursula Redler, warum nur drei Bamberger Grundschulen zur Förderung für den Ausbau der Ganztagsbetreuung und die entsprechende qualitative Weiterentwicklung benannt worden seien. Sie stellte dazu den Antrag, noch vor den Haushaltsberatungen für 2022 im Finanzsenat einen Sachstandsbericht über den Bedarf und über einen möglichen Ganztagsausbau bei anderen Grundschulen zu erstatten. Zudem solle angesichts der Wichtigkeit des Themas zukünftig regelmäßig berichtet werden.
Der Senat stimmte dem Antrag zu.

Matthias Pfeufer teilte schließlich schließlich im Zuge der sodann folgenden Debatte mit, dass die - zeitweise für einen anderen Zweck genutzte - ehem. Pestalozzi-Grundschule in Bamberg-Ost/Gartenstadt ab dem Schuljahr 2022/23 wieder ihrem ursprünglichen Zweck zugeführt werde. Der Senat nahm diese Mitteilung sehr positiv auf. 

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29.9.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+1 # Michael Wagner 2021-09-29 21:37
Das einem Stadtratsmitglied zum x-ten Mal der Unterschied zwischen Hort, GGS und OGS erklärt werden muss ist ein Armutszeugnis. Falls Frau Redler Nachhilfe in diese Sache braucht darf sie sich gerne bei der Elterninitiative Gaustadt melden. OGS wird aus guten Gründen von einem Großteil der Elternschaft abgelehnt. Es ist mühsig immer und immer wieder die Argumente vorzubeten. Kurzum die Schulferien passen nicht mit dem Urlaubsanspruch von AN zusammen. Die Einverdienerfamilie ist für die meisten AN nicht realisierbar. Zwei Wochen Ferienbetreuung und feste Buchungszeiten sind unvereinbar mit der heutigen Berufswelt. Der Wettbewerb zwischen Hort und Schule wird mit ungleichen Waffen ausgetragen. Und Und Und
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+3 # Weinsheimer 2021-09-29 22:40
Sehr geehrter Herr Wagner, sie haben recht, wenn sie auf den "unbekannten" Unterschied zwischen Hort, GGS und OGS hinweisen. Nachdem ich 15 Jahre lang als Schulleiter alle drei Formen an meinen Schulen hatte, habe ich über Jahre versucht, den Unterschied auch Stadtratskollegen nahe zu bringen. Weil das aus verschiedenen Gründen nicht gelungen ist, wird jetzt weiter mit dem Begriff "Ganztagsbetreuung" gewurstelt. Ich kann aber auch sagen, dass meine Tochter Ursula Redler den Unterschied kennt. Darum geht es aber derzeit in der Stadt Bamberg nicht mehr.
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+2 # Michael Wagner 2021-09-30 05:11
Nix für Ungut. Doch leider ist dies hier genau der Punkt. Auf den Umstand der Neufassung des SGB und die Konsequenzen haben wir vor mehr als drei Jahren hingewiesen. Die OGS wird seitdem als Lösung aller Probleme verstanden und der Kommentar von Frau Redler "warum nur drei..." geht genau in diese Richtung. Drei Umstand dass die Hortplätze mit Einführung der OGSen in Bamberg reduziert wurden spiegelt genau dieses Problem wieder. Der NachhIilfebedarf ist über alle Fraktionen unabhängig deren Elternteilen sehr groß.
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+5 # Michael Wagner 2021-09-30 10:32
Ich bin mir nicht sicher ob externe Links erlaubt sind, aber das Kernproblem das immer noch nicht erkannt wird, ist erst heute wieder im Spiegel thematisiert:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/renter-zahl-steigt-laut-prognose-bis-2035-auf-rund-20-millionen-a-fa585bc1-cf18-4d03-ad29-72637b4aac02

Wir reden hier nicht von einem Problem der nächsten Generation, die jährliche Wirtschafsleistung die durch diese Augen-Zu-Politik verloren geht, beträgt knapp 1/3. Natürlich kann man nicht von jedem Provinzpolitiker erwarten diese Tragweite zu verstehen, wenn das Land und der Bund sich hinterher aber einschalten, dann darf man sich auch nicht darüber beschweren, dass das eigentlich richtig Gedachte Subsidaritätsprinzip immer mehr beschnitten wird. Einfach ausgedrückt, die Kommune Bamberg kommt seit Jahrzehnten ihrer Pflicht einer ausgewogenen Kinderbetreuung nicht nach. Bamberg liegt bayernweit auf dem vorletzten Platz der Ausgaben je Kind und hieran hat sich auch unter der SPD nichts verändert. Im Gegenteil, das Bild das von Frauen hier gemalt wird, kenne ich nicht mal von meinem Großvater und das war noch eine komplett andere Generation.

Aber Hey, lasst uns wieder über Bäume in der Langenstraße und gelbe Markierungen für Fahrräder streiten, zu mehr ist man einfach nicht fähig.
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+1 # Michael Wagner 2021-09-30 13:13
Lustig ist auch wieder die Finanzierung (wohlgemerkt handelt es sich nur um eine Vorfinanzierung):

Die Deckung erfolgt zu Lasten folgender Haushaltsstellen:

Minderung
22000.57510
Aufwand für Unterrichtswege
19.000 €

24300.57510
Aufwand für Unterrichtswege
19.000 €

BR 215
Aufwand für Schwimmunterricht im Hallenbad
16.273 €

Die Leute sollten euch mit Schimpf- und Schande aus dem Amt jagen. Gerade der letzte Posten ist vor der aktuellen öffentlichen Diskussion wieder mal ein Beweis für die Ignoranz vor aktuellen gesellschaftlichen Problemen:

https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2021/02/schwimmen-schulsport-kinder-lernen-kein-schwimmen-mehr.html

Aber wir hauen knapp 30T€ für Lastenfahrräder raus - es ist ein Wahnsinn was in dieser Stadt passiert.

Webzet: Jetzt bitte keinen Kommentar mehr (s. Richtlinien)
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+1 # supi 2021-09-30 15:20
also lastenfahrräder sind extrem wichtig, irgendwie muss ja der sonst gelangweilte nachwuchs bespasst werde.
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-1 # Eisenbahner 2021-09-30 16:07
Ach die Pestalozzi war mal eine Grundschule? Ich, in Ost lebend und aufgewachsen seit 1965 kenne sie eigentlich nur als Hilfsschule!
Wann war die denn mal eine Grundschule?
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+2 # Ursula Redler 2021-09-30 17:00
Als berufstätige Mutter bin ich mit dem Thema - meine ich - gut vertraut und kenne die Unterschiede. Ich hätte auch gerne flächendeckend die Gebundene Ganztagsschule als mE beste Förderung und Bildungseinrichtung für unsere Kinder, weiß aber, dass wohl der Bedarf nicht so groß ist, dies schon finanziell nicht geht und auch die Lehrer hierfür fehlen etc.. Stimmt: Es geht in diesem Bereich zu langsam voran, aber hier (in o.d. Sitzung) ist ein kleiner Schritt getan worden - nicht mehr und nicht weniger.
Mir ging und geht es in dem konkreten Sitzungsvortrag darum, dass „nur“ drei Schulen hier beleuchtet wurden, die anderen aber gar nicht erwähnt. Es muss zunächst - und das ist längst überfällig - eine Bedarfsanalyse nach Aufklärung der Eltern erfolgen. Das läuft nun aber an, antragsgemäss - siehe oben. Und dass mein Antrag übernommen und danach eine gute Diskussion ausgelöst wurde, ist doch schon mal ein klitzekleines bisschen was…
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0 # webzet 2021-10-01 07:52
Mitteilung der Stadt Bamberg

Thema Ganztagsbetreuung im Bürgerlabor

Zum Auftakt des Prozesses informiert das Bildungsbüro gemeinsam mit dem Familienbeirat im Bürgerlabor in der Hauptwachstraße 3 über Rahmenbedingungen und mögliche Formen ganztägiger Bildung und Betreuung sowie den aktuellen Stand in Bamberg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Wünsche und Bedarfe im persönlichen Gespräch zu äußern und können außerdem an einer Befragung teilnehmen.

Das Bürgerlabor ist geöffnet im Zeitraum vom 06.10. bis 08.10.2021 jeweils von 12.00 bis 17.00 Uhr. Am 06. Oktober um 15.00 Uhr werden auch Oberbürgermeister Andreas Starke und Bildungsreferent Dr. Matthias Pfeufer anwesend sein.
Der direkte Austausch im Bürgerlabor ist neben dem Online-Portal „Bamberg-gestalten“ eines der Beteiligungsformate, mit denen die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in den Planungsprozess zum Ausbau ganztägiger Bildung und Betreuung in Bamberg einbezogen werden.
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