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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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GANZTAGSANGEBOTE

 Vielleicht doch nur ein Hinhalten

Ziemlich schleppend sei bisher der Bürgerbeteiligungsprozess “Ganztagsschule” verlaufen. Dabei sollte, wer sich beteiligt, zumindest etwas über die Grundvarianten Gt-Schule erfahren.

Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf - oder mehr?

Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig Betreuungsangebote für Kinder am Nachmittag sind. Wesentlich geht es darum, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. Weiterhin sollen Schülerinnen und Schüler individueller in ihrer sozialen, emotionalen und körperlichen Entwicklung unterstützt werden, um dadurch bessere Teilhabechancen zu haben.
Ab dem 1. August 2026 besteht für jedes Grundschulkind der ersten Klassenstufe ein bundesgesetzlich geregelter Anspruch auf eine ganztägige Bildung und Betreuung. Damit steht auch die Stadt Bamberg vor der Herausforderung, ab dem Schuljahr 2026/27, beginnend mit der ersten Jahrgangsstufe, jedem Kind eine “ganztägige Bildung und Betreuung” zu ermöglichen. Dabei ist zu betonen, dass “Bildung und Betreuung” sich wesentlich in zwei verschiedenen Gt-Angeboten manifestieren.
Um den grundsätzlichen Rechtsanspruch erfüllen zu können, sind frühzeitig Weichen für einen quantitativen Ausbau und eine qualitative Verbesserung der Angebote zu stellen. Der städt. Kultursenat hat sich dazu in seiner Sitzung am 14.10.21 über die Ergebnisse einer Bürgerbeteiligung-Aktion des neu eingerichteten “Bildungsbüros der Stadt Bamberg” berichten lassen. Das Bildungsbüro ist seit dem 1.10.21 für den Planungsprozess zuständig. Vom Stadtrat wurde dazu eine entsprechende Planstelle eingerichtet. Den ersten Bericht zu Thema gab die Leiterin des Bildungsbüros, Dr. Ramona Wenzel, ab.

Was verspricht sich die politische Führung von dem Prozess?

Vorläufig ist »noch nicht viel passiert«, räumte Wenzel gleich zu Beginn ihrer Ausführungen ein. Sind stellte drei Beteiligungsformen vor. Das analoge Angebot verlauf ebenso wie die Online-Befragung »schleppend«. Zufriedenstellen könne die Beteiligung beim Angebot des Bürgerlabors (6.10. - 8.10) bewertet werden; rd. 200 Personen hätten sich daran beteiligt. Insgesamt habe es bisher rd. 150 Rückmeldungen zu Wünschen und Bedarfen gegeben. Nach einer Auswertung seien die Ergebnisse Basis für eine “Werkstatt Ganztag” am 11.2.2022.
In der Aussprache meinte Wolfgang Grader (Grünes Bamberg): Man könne sich aufgrund der Arbeit des Bildungsbüros gut auf 2026 vorbereiten. Stefan Kuhn (CSU/BA) konstatierte, dass das analoge Angebot des Bürgerlabors wohl am besten angenommen worden sei. »Das Ganztagsbetreuungsangebot gehöre zur Aufenthaltsqualität einer Stadt«, betonte Klaus Stieringer (SPD). »Wir reden hier über die Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt.«

Zur Frage, was man unter Ganztagsangebot grundsätzlich versteht, war aus den wenigen Wortmeldungen der Senatsmitglieder noch nichts herauszuhören. Die mittlerweile gängigen Varianten “gebundene” oder “offene Ganztagsschule” unterscheiden sich aber ganz beträchtlich. Es steht zu vermuten, je intensiver sich Eltern mit diesen Unterschieden beschäftigen, desto mehr werden sie für die gebundene Gt-Schule plädieren. Dazu wird man dann keine “Werkstatt Ganztag” mehr brauchen. Fragt sich, was die politische Führung der Stadt sich von dem Prozess verspricht.

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19.10.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare  freigeschaltet.

Kommentare   
+6 # Michael Wagner 2021-10-19 12:46
Dem Kommentar ist nichts hinzuzufügen.
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+7 # Stefan Ke 2021-10-20 09:56
Es wird tatsächlich Zeit zu erfahren, welche Variante Ganztagsangebot sich die Stadtoberen vorstellen. Erfahrungen in anderen Städten gibt es genug. Bei den meisten Eltern ist klar, dass sie ein Angebot wollen, bei dem sie ihr Kind gut versorgt wissen. Wenn man darüber spricht, dann gibt es viel Unwissenheit. Die Stadt wäre gut beraten, wenn sie möglichst bald Flagge zeigen würde. Die Finanzfrage sollte dabei nicht vergessen werden.
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+4 # Ines 2021-10-20 21:45
Ganztagsschule wird hier in Freistaat Sachsen sehr gut angenommen. Und was hat Ganztagsschule mit Wettbewerb zu tun. So wie der Kommentar von Herr Stieringer dargestellt wird.
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+4 # Stefan Ke 2021-10-20 22:16
Eltern nehmen generell die Ganztagsschule gut an. Die offene Frage ist welche Art der Gt-Schule angeboten wird. Ist es eine Var. der gebundenen Gt-Schule (Vorrang Bildung und Lehrereinsatz) oder eine Var. der offenen Gt-Schule (Vorrang Betreuung von Erziehern/innen). Diese Frage scheint mir in Bamberg nicht geklärt. Im Prinzip kann man durch Elternbeteiligung vorher nur den Bedarf feststellen denn die meisten Eltern werden die gebundene Gt-Schule bevorzugen. Wenn sie erst einmal den Unterschied kennen.
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