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B 10
Badroon: Patron.
Du schainhailichä Badroon! Du scheinheiliger Patron!

-

bädrachdn, Bädrachd: betrachten, Betracht.
Du mussd di amol in Schbiechl bädrachdn. Du musst/solltest dich mal im Spiegel anschauen.
Däs kummd füä miech ned in Bädrachd. Das kommt für mich nicht infrage.
Bädrachdunga: Betrachtungen.
Do kosd daina Bädrachdunga machn. Da kannst du deine Betrachtungen/ ein Bild machen.

-

bädrüüng: betrügen.
Du mi fai blos ned bädrüüng, iech sooch däs fai! Betrüg´mich bloß nicht, ich sag` dir´s.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Das Bamberger Rathaus hat es vorgemacht. Das Landratsamt will jetzt folgen und ein Landkreismagazin herausgeben. Es wird befürchtet, dass dieses Magazin vor allem der Propaganda dient.

Andere Meinungen kommen praktisch überhaupt nicht zum Zug

Das schlechte Beispiel: Die Pressestelle im Bamberger Rathaus soll laut  eines nicht öffentlich gefassten Beschlusses auf 10 Personen aufgestockt und zum Presseamt befördert werden. Das Rathaushausjournal kostet mittlerweile 170.000 € im Jahr und soll an alle Haushalte verteilt werden.
Ursprünglich hießen sie Amtsblatt. In den Schriften und Internetseiten aus den Rathäusern sollen den Bürgerinnen und Bürgern die amtlichen Bekanntmachungen der Gemeinde wie beispielsweise Bebauungspläne, Abgabesatzungen, ggf. auch Ausschreibungen und Beschlüsse des Gemeinderats/Stadtrats bekannt gemacht werden. In Bamberg hat man aus diesem ursprünglichen Amtsblatt das Rathausjournal gemacht. Dabei wurde nicht nur ein schicker Name kreiert, sondern Zug um Zug der Inhalt verändert. Das Bamberger Rathausjournal dient jetzt zum größeren Teil der Veröffentlichung der Rathaushauspolitik – was man daran sehen kann, dass andere Meinungen - z.B. aus dem Stadtrat - praktisch überhaupt nicht zum Zug kommen.
Jetzt will das Landratsamt – zunächst? - sechsmal im Jahr künftig ein Landkreismagazin herausgeben. Die Oppositionsfraktionen im Kreisrat kritisieren das Heft als „Wahlkampf- und Propagandamagazin“ des Landrats. In einem Artikel hat FT-Redakteur Sebastian Schanz die Absicht von Landrat Johann Kalb mit dem aktuellen Jahresbericht des Landratsamtes (LRA) verglichen. Er schreibt (FT, 8.5.19): „Darin werden die vielfältigen Aktivitäten in der Behörde gewürdigt, versehen mit Hochglanzaufnahmen und Schnappschüssen, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte. Fast auf jedem Foto zu finden: der Landrat. 115 mal Johann Kalb auf 75 Seiten.

95 000 € im Jahr bei einer Auflage von 60 000 Stück

Der FT-Redakteur zitiert dazu den Grünen-Kreisrat Bernd Fricke: „Wir befürchten, dass es … im Landkreismagazin um reine Selbstdarstellung geht.“ … „Neun Monate vor der Kommunalwahl: Das ist ein Wahlkampfmagazin, nichts anderes.
Schanz zitiert auch SPD-Vertreter: „Wir erleben in den letzten Monaten im Landratsamt genau dies: Es geht nicht mehr um Berichterstattung über Themen, sondern: Wo war der Landrat? Dann wird ein Foto gemacht und ein kurzer Bericht gebracht“, kritisierte Jonas Merzbacher (SPD). Der Leser kann aus dem FT-Bericht noch weitere Details zu entnehmen. Das Landkreismagazin soll 95 000 € im Jahr kosten und in einer Auflage von 60 000 Stück erscheinen.
Zitiert wird auch Projektleiter Frank Förtsch, der als ehem. Chefredakteur vom FT zum Landratsamt gewechselt ist. Namens der CSU kommt Fraktionssprecher Wolfgang Möhrlein zu Wort: „Wir sollten einfach mal den Startschuss geben und schauen, wie es in der Bevölkerung ankommt“, sagte dieser.

Die WeBZet muss diesen Artikel kurz fassen, wenngleich diese Entwicklung an ihre Gründungswurzeln geht. Die WeBZet wurde gegründet, weil die Einrichtung der Pressestelle im Bamberger Rathaus gezeigt hat, dass es fatal ist, wenn ein solches Medium die alleinige Informationshoheit besitzt. Anfangs konnte man auch den Eindruck gewinnen, dass der Bamberger FT (damaliger Chefredakteur Frank Förtsch) gerne das Modell mitgemacht hat, bedeutete es doch, dass täglich mehrere Artikel von der Pressestelle geliefert wurden. Mittlerweile baut die Zeitung wieder um und beschäftigt kritische und mutige Redakteure (Schanz!), die sich auch gegen die Wünsche eines Oberbürgermeisters oder Landrats zu berichten trauen. Hoffentlich ist es nicht zu spät.
Die WeBZet empfiehlt auch den Kommentar von Sebastian Schanz zu lesen. Vielleicht stellt ein WeBZet-Leser den Text im Rahmen seines Kommentars mit ein.
9.5.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche ommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+16 # Superbus 2019-05-10 12:58
Ich vermisse dasWort Demokratie bez. „demokratisches Handeln“. Mit solchen einseitigen an den Interessen von lokalen Machthabern orientierten Publikationen verkauft man den Bürger für dumm und schadet den noch weitgehend unabhängigen Medien. Über die Jahre kommt man damit zu einem Ergebnis, wie wir es in den USA sehen können.
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+15 # Bürger 2019-05-10 20:30
Und vielleicht ist das ganze sogar unzulässig:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bgh-urteil-izr11217-amtsblatt-redaktionelle-beitraege-staatsferne-presse/
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+12 # ThoMue 2019-05-10 21:49
Danke für diesen Link. Ich habe diese Information auch schon an anderer Stelle gelesen, aber nicht mehr gefunden. Auch in den von Ihnen ausgegrabenen Artikel wird beschrieben, daß diese umgemodelten Amtsblätter rechtswidrig sind, weil sie der freien lokalen Berichterstattung die Existenz abgraben.
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+11 # Samson 2019-05-11 15:23
Wo kein Kläger, da kein Richter!
Man sieht, in der Stadt macht es die SPD selber und die Grünen hoffen, schon möglicht bald am Fleischtopf zu sitzen - halten also beide die Klappe. im Landkreis dominiert immer noch die CSU und versucht es jetzt dem Bamb. OB nachzumachen. Scheißpolitik!
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-16 # supi 2019-05-11 12:40
keiner weiß was drinnen stehen wird, keiner kennt die aufmachung, aber in vorauseilendem gehorsam - devise wir sind für nix, dafür aber gegen alles - brüllen alle auf. ja ja und dann noch der landrat 115 mal auf 75 Seiten im aktuellen jahresbericht, besser wäre nach ansicht des schreibenden kritikers wohl 75 mal die putzfrau auf 115 seiten.
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+10 # Michl 2019-05-11 23:44
Supi, hast Du jemals was von diesem Landrat auf politischem oder sonsitgem Gebiet gehört? Gibt aber wohl kein Festla im weiten Umkreis, von dem es kein Foto mit dem schnicken Herren gibt!??
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-7 # supi 2019-05-12 11:36
muss man soviel von ihm hören, wenn es reicht ihn zu sehen und er ansonsten den unbillen, welche seinen vorgänger begleiteten, mit einfachen mitteln aus dem wege geht. sein vorgänger hat ne behörde zu einem dienstleistungszentrum umgeformt, hat nicht jedem gefallen, sein vorgänger hat sich um die BMW ansiedlung bemüht, ist aus politischen gründen an leipzig gescheitert, sein vorgänger war für einen nationalpark im steigerwald, hat das areal Hohe Buchen unter naturschutz gestellt, was auch wieder einkassiert worden ist. die liste liesse sich fortsetzen. will heissen mit politischen visionen, mit denen man gar noch gehört wird, kommt man auch nicht sonderlich weiter. wenn man sich aufs brauchtum, feuerwehrfeste und das kreisla-bier beschränkt, kommt man wenigstens nicht unter die räder.
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+7 # @Samson 2019-05-11 23:29
@Samson:

WebZet 10.12.18 widerlegt Ihre Vorurteile gegenüber Grün:

"Dennoch hielten die Fraktionssprecher von GAL und BA dagegen. Für das Haushaltsjahr 2019 seien für das Rathaus-Journal bereits 73.500 € eingesetzt. Der vorliegende Antrag verlange eine Erhöhung der Ausgabemittel um 80.000 €. Insgesamt würde das Info-Blatt dann mehr als 150.000 € pro Jahr kosten, hob Christiane Laaser (GAL) hervor. Das sei für ein eigentlich amtliches Informationsblatt zu viel. Dieter Weinsheimer (BA) argumentierte zudem, dass heutzutage ein solch textlastiges Heft bei vielen Menschen nur noch auf wenig Interesse stoße."
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+3 # Heiner 2019-05-13 19:45
@Samson
Ganz genau 150 000 Euronen , eigentlich für den Müll, denn was da drin steht kann Mann und Frau auch im heiligen Bamberger Tagblatt lesen. Da wird auch geschrieben was das Zeug hält. Nebenbei bemerkt liest man oft anders als es in der Sitzung gewesen ist, komisch. Kann aber auch sein dass ich falsch lese, hm.
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+3 # rüpel ralle 2019-05-13 20:32
Wer weiß vielleicht beherrscht ja das heilige Bamberger Tagesblatt die Kunst der alternativen Fakten
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