Auf einen guten Tag

 

Solange du nicht Frieden machst mit der Person, die du bist, wirst du niemals zufrieden sein mit dem, was du bist.

Doris Mortman

Wenn es um Personalfragen geht, dann sind die Mitglieder der zuständigen Gremien zum Schweigen verdonnert. Die Stadtverwaltung kassierte diesmal öffentlich eine Niederlage.

Benachteiligung bei Besetzungen und Beförderungen

Die Entwicklung der Personalkosten hat dazu geführt, dass im Jahr 2014 verschiedene Zielvorgaben für eine Reduzierung der Gesamtpersonalzahl im Rathaus beschlossen wurden.
Dieser Konsolidierungsbeschluss wurde im Jahr 2017 modifiziert. Ausgenommen wurden jetzt sie sog. budgetierten Einrichtungen bei der Berechnung des Besetzungsumfanges. Dies sind das Gartenamt, das ETA-Hoffmann-Theater, die Volkshochschule, die Museen, die Musikschule sowie der Tourismus- und Kongress- Service. Außerdem wurden diejenigen Stellen und Bereiche ausgenommen, die durch rechtlich bindende Vorgaben oder Zusagen Dritter gegenfinanziert sind. Insbesondere wurde diesen die Möglichkeit eröffnet, im Falle von „Sondersituationen“ zusätzliches Personal zu rekrutieren – z.B. beim Ausländerwesen im Bereich des Ordnungsamtes.
Dieser sog. Konsolidierungsbeschluss hat im Laufe der Zeit für immer mehr Unmut insbesondere in den Reihen des Rathauspersonals gesorgt. Die Beschäftigten mancher Ämter fühlen sich gegenüber anderen benachteiligt; auch die Beförderungspraxis wurde bisweilen als einseitig wahrgenommen.

Ein von bestimmten Verwaltungskreisen unerwünschter Beschluss

Die Neugründung eines „Amtes für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ mit wohl zehn Mitarbeitern und die eine oder andere Beförderung im Spitzenbereich waren Anlass für eine tiefere Kontroverse im nichtöffentlich tagenden Personalsenat der Stadt. Namens der Stadtratsfraktion der Bamberger Allianz (BA) schrieben deren Mitglieder Hans-Jürgen Eichfelder und Dieter Weinsheimer in einem Brief an OB Andreas Starke, dass „die Vorgehensweise und die Entscheidungen der Stadt bei vielen „kleinen“ städtischen Bediensteten auf Unverständnis stoßen, weil man diesen immer wieder vorhalte, dass wegen der HH-Konsolidierungsmaßnahmen weder erhoffte Beförderungen noch Neueinstellungen möglich seien.“ Auch deshalb, weil nach Darstellung der Regierung von Oberfranken in der Verwaltung der Stadt Bamberg bei den „Durchschnittstellen“ deutlich Einstellungsbedarf bestehe.
Das Thema eskalierte in diversen nicht-öffentlichen Sitzungen (aus welchen nicht berichtet werden darf), insbesondere nachdem sich die Fraktionen des Bürgerblocks und der CSU den inhaltlichen Forderungen der Konsolidierungs-Kritiker angeschlossen hatten.
Knackpunkt war schließlich der vom städt. Personalrat formulierte Antrag, „den Stadtratsbeschluss … mit verschiedenen Zielvorgaben für eine Personalkosten-Konsolidierung … bis zum 31.12.2021 aufzuheben.“
Um diesen von bestimmten Verwaltungskreisen unerwünschten Beschluss vielleicht doch noch verhindern zu können, beantragte schließlich die SPD-Stadtratsfraktion in der entscheidenden Sitzung der Vollversammlung des Stadtrates am 23.7.19 das Thema öffentlich zu behandeln. Die kontroverse Diskussion wurde fortgesetzt: Letztlich wurde der vorstehend genannte Antrag mit 18 (BA,BBB,CSU) zu 16 Stimmen (SPD,GAL) angenommen.
30.7.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+17 # Insider 2019-07-31 07:30
Das ist schon bemerkenswert, daß mal ein Antrag des Personalrates berücksichtigt wurde. Die Politik der Verwaltung zugunsten des Oberbürgermeisters und seines Geldverwalters sind für viele Bedienstete schon lange ein Ärgernis.
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

WeBZet passt sich

Smartphones an

Die technischen Möglichkeiten entwickeln sind. Auch die WeBZet wird immer mehr auf Smartphones gelesen und die Leser auf klassischen PCs werden weniger. Von der WeBZet wird verlangt, dass sie sich den Smartphone-Bedingungen anpasst. Zudem wollen viele Nutzer nur noch einen Orientierungsblick auf den aktuellen Leitartikel werfen und andere Beiträge interessieren weniger. Die WeBZet wird also ihr Erscheinungsbild und den Inhalt entsprechend anpassen. Muss halt so sein!

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 24

Baiwäs: Beifuß.
Noo aana Endn köäd a weng Baiwäs. Zu/an eine/r Ente gehört etwas Beifuß.

-

bal: bald. fast, beinahe.
Eä woä scho bal doo. Er war schon bald da.

-

balaib, bailaib: beileibe. wirklich.
Geesd aa mied? - Iech, bailaib ned. Gehst du auch mit? - Ich, wirklich nicht!

-

bälaidichd: beleidigt.
Sägsd wos, is ä bälaidichd. Sagst (du) was, dann ist er beleidigt.

Bälaidichda Läbäwuäschd! Beleidigte Leberwurst (=empfindlich, dünnhäutig)

bälaidichn, bälaidinga: beleidigen.
Du mi fai ned bälaidinga! Tu mich bloß nicht beleidigen!
Bälaidichung: Beleidigung.
Wos du doo sägsd, däs is fai a Bälaidichung. Was du (da) sagst, das ist eine Beleidigung. ("fai" ist meistens nicht übersetzbar, ein mundartspezifisches Füllsel))

Forts.

Weiterlesen ...

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 7/19-672- 257 Insgesamt 1399061

Aktuell sind 19 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Copyright © 2015.