14 Listen streben in den Bamberger Stadtrat, zwölf Bewerber wollten Oberbürgermeister werden. Zwei OB-Bewerber wurden allerdings nicht zugelassen. Trotzdem ein Rekord für Bamberg.

Wahlausschuss erklärt zwei OB-Kandidaturen für unzulässig

Alle vier „neuen“ Parteien und Wählervereinigungen, die für die Stadtratswahl am 15. März Wahlvorschläge eingereicht hatten, sind auch zur Wahl zugelassen. Bambergs Mitte, die ÖDP, Die Partei und VOLT konnten jeweils die erforderlichen 340 Unterstützungsunterschriften für sich gewinnen. Das wurde in der Wahlausschuss-Sitzung am 4. Februar festgestellt und bekanntgegeben.
Damit treten zur Stadtratswahl am 15. März in der Stadt Bamberg folgende Parteien und Gruppierungen an: Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. - Grünes Bamberg - Freie Wähler - Alternative für Deutschland - Sozialdemokratische Partei Deutschlands - Freie Demokratische Partei - Bamberger Bürger-Block - Bambergs unabhängige Bürger - Bamberger Linke Liste - Bamberger Allianz - Bambergs Mitte - Die PARTEI - Ökologisch-Demokratische Partei - Volt Deutschland.

Wahlausschuss erklärt zwei OB-Kandidaturen für unzulässig

Für die Wahl des Oberbürgermeisters wurden zwölf Bewerberinnen und Bewerber als Wahlvorschläge eingereicht. Hier wurden zwei Wahlvorschläge nicht zugelassen: Gregor Großkopf für die „Wunderburger“ erreichte nicht die erforderliche Zahl an Unterstützerunterschriften. Beim Kandidaten Stephan Kettner von der Bamberger Linke Liste stellte der Wahlausschuss Nichtwählbarkeit aufgrund der fehlenden deutschen Staatsbürgerschaft fest (Art. 39 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz (GLKrWG)). Kettner ist Österreicher. In Bayern gilt die von anderen Bundesländern abweichende Vorschrift, dass OB-Kandidaten anders als Bewerber um ein Stadtratsamt auch im Besitz eines deutschen Passes sein müssen.
Damit sieht das Feld der Bewerberinnen und Bewerber für die Oberbürgermeister-Wahl am 15. März (vorbehaltlich etwaiger fristgerechter Einwendungen oder notwendiger Änderungen von Amts wegen) so aus:
Dr. Christian Lange (Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.)
Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg)
Claudia John (Freie Wähler)
Andreas Starke (Sozialdemokratische Partei Deutschlands)
Martin Pöhner (Freie Demokratische Partei)
Daniela Reinfelder (Bambergs unabhängige Bürger)
Dr. Ursula Redler (Bamberger Allianz)
Thomas Kellermann (Bambergs Mitte)
Fabian Dörner (Die PARTEI)
Dr. Hans-Günter Brünker (Volt Deutschland)
Sollten gegen die Beschlüsse des Wahlausschusses bis einschließlich 10. Februar Einwendungen Betroffener erhoben werden, muss der Stadtwahlausschuss am Dienstag, 11. Februar, 9.00 Uhr zu einer nochmaligen Beschlussfassung zusammentreten. Der Aushang der zugelassenen Wahlvorschläge in den Rathäusern am Maxplatz, am ZOB und im Baureferat in der Unteren Sandstraße erfolgt daher frühestens am 11. Februar, spätestens jedoch am 18. Februar.
5.2.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs nicht direkt freigeschaltet, sondern erst überprüft. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > rechte Spalte unten..