.

.

 

Auf einen guten Tag

 

Man darf nie dem kleineren Übel die Tür öffnen: Denn hinter ihm werden sich stets viele andere und größere einschleichen.
Baltasar Gracián y Morales, span. Schriftsteller

 



 

Die Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl am 29. März findet trotz der Corona-Krise statt, wird allerdings ausschließlich per Briefwahl durchgeführt. Was kann man bei dieser Wahl richtig oder falsch machen?

Wahlbrief spätestens drei Werktage vor der Wahl abschicken

Weil ausschließlich per Brief gewählt wird, wird es also keine Wahllokale in den Stadtteilen geben. Stattdessen erhalten alle Wahlberechtigten automatisch die Briefwahlunterlagen zugeschickt. Diese müssen also nicht beantragt werden und können auch nicht persönlich abgeholt werden. Die Unterlagen sollten bis spätestens Dienstag, 24.3., bei den Wählern und Wählerinnen sein. Der Wahlbrief sollte dann am besten spätestens drei Werktage vor der Wahl abgeschickt werden, damit er noch rechtzeitig ankommt. Bis zum Wahlsonntag, 18 Uhr, können Wahlbriefe auch an den Briefkästen am Rathaus am ZOB und am Rathaus Maxplatz eingeworfen werden. Aber aufgepasst, zu dieser Zeit werden sicher noch mehr oder weniger strenge Ausgehbeschränkungen gelten.

Wähler/in hat eine klare Entscheidungsmöglichkeit

Grundsätzlich gehen wir hier davon aus, dass möglichst viele Bürger/innen zur Wahl gehen wollen. Eine hohe Wahlbeteiligung, so heißt es, sei Ausdruck der staatsbürgerlichen Reife eines Volkes. Zur Wahl gehen, bedeutet, dass man am demokratischen Instrumentarium Interesse hat. Es kann aber sein, dass manche/r Bürger/in zwar Interesse an der Wahl hat, aber nicht an den zur Wahl stehenden Optionen, heißt Kandidaten. Hier hat er/sie verschiedene Möglichkeiten zu handeln. Beispielsweise nur einen ungültigen Stimmzettel abzugeben. Ungültig ist ein Wahlzettel dann, wenn der Wille des/r Wählers/in nicht zweifelsfrei zu erkennen ist. Das ist dann der Fall, wenn auf den Zettel etwa ein Zusatz oder Vorbehalt geschrieben wurde, beispielsweise irgendein anderer Name. Dabei kann eine solche Stimmabgabe möglicherweise auch als absichtliche Willensbekundungen einer/s Wählerin/s gewertet werden; er/sie könnte mit ihrer/seiner Stimmabgabe auch hinterlegt haben wollen, dass keiner der beiden Kandidaten für sie/ihn eine wählbare Alternative darstellt.
Das übliche Verhalten bei einer demokratischen Wahl aber ist die Abgabe einer gültigen Stimme nach den Vorgaben der entsprechenden Wahl. Bei der Stichwahl zum Bamberger Oberbürgermeisteramt am 29.3. kann zwischen zwei Kandidaten entschieden werden. Das sind der Amtsinhaber Andreas Starke (SPD) und der Herausforderer Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg). Der/die bereitwillige Wähler/in hat hier eine klare Entscheidungsmöglichkeit.
22.3.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs nicht mehr direkt freigeschaltet, sondern erst überprüft. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.).

Kommentare   
+8 # Bergradfahrer 2020-03-22 15:48
Tja, jetzt mal ganz plump: Wem von den beiden Herren würde ich was abkaufen? Bei einem von beiden hätte ich das Gefühl, der zieht mich über den Tisch.
Wer ist's? ;-)
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # supi 2020-03-22 18:11
der eine ist gewieft, der andere ist unbedarft
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # Eisenbahner 2020-03-22 20:17
Ich würde bei Beiden nichts kaufen! Einer Linker als der Andere!
Antworten | Dem Administrator melden
+2 # McFly 2020-03-23 13:46
Für mich persönlich stellt sich auch die Frage wem kann man die "Stadt Bamberg" als einer der größten Arbeitgeber in der Stadt aber auch als das entscheidende Verwaltungs-und Entscheidungsorgan anvertrauen... Würde bei Bosch Bamberg eine Azubi im 2. Lehrjahr oder ein frischgebackener Student Geschäftsführer werden bloß weil er smart ist, offensichtliche Mängel anspricht und verspricht diese abzustellen und nur weil der aktuelle Chef einige Fehler gemacht hat...?
Dann vielleicht doch lieber nochmal den "Alten" in die Pflicht nehmen nun endlich konkrete Taten folgen zu lassen und ihm diesen forschen Junior als herausfordernden Partner in der Koalition an die Seite stellen...
Antworten | Dem Administrator melden
0 # supi 2020-03-22 16:46
die briefwahl als einzige möglichkeit wird das ergebnis verzerren
Antworten | Dem Administrator melden
0 # Bergradfahrer 2020-03-23 07:57
Bei der Briefwahl hatten wir eine klare Tendenz zum Konservativen, das hieße im dem Fall mehr Stimmen für Starke. Die war aber zu diesem Zeitpunkt noch optional. Da aber die Freiwilligkeit der Briefwahl wegfällt, hoffe ich, dass dieser Effekt nicht auftritt.
Antworten | Dem Administrator melden
+3 # McFly 2020-03-23 13:40
Warum das den? Jeder hat die identische Wahlmöglichkeit und genügend Zeit um sich Gedanken zu machen und dann die unterlagen einzuwerfen...
Antworten | Dem Administrator melden
+8 # gablmann 2020-03-23 10:53
Wer nicht wählt, wählt Starke!
Ein ungültiger Stimmzettel wählt auch Starke!
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # WeBZet 2020-03-23 18:02
Informationen zur Stichwahl des städt. Presseamtes vom 23.3.:
Für die Stichwahl zur Oberbürgermeister-Wahl am 29. März wurden die Briefwahlunterlagen an alle Wahlberechtigten postalisch zugestellt. Wer bis kommenden Mittwoch (25.03.2020) noch keine Unterlagen erhalten hat, kann sich direkt an das Wahlamt unter der Tel.-Nr. 87-1199 melden, um die Briefwahlunterlagen noch zu erhalten.

Die Wahlbriefe können bis Sonntag, 29. März, bis 18 Uhr an den Briefkästen des Rathauses am Maxplatz und des Rathauses am ZOB eingeworfen werden. Dies ist auch bei der derzeitigen Ausgangsbeschränkung möglich, da die Abgabe von Briefwahlunterlagen einen triftigen Grund für das Verlassen der eigenen Wohnung darstellt.
Antworten | Dem Administrator melden
+2 # WeBZet 2020-03-25 12:32
WEITERE INFORMATION zur STICHWAHL:
Sonderregelung für nicht zugestellte Wahlunterlagen

Im Zuge des Versandes der Briefwahlscheine an alle Wahlberechtigten erhält das Wahlamt vereinzelt nicht zustellbare Sendungen als Rückläufer zurück. Um auch diesen Wahlberechtigten ihre Wahlbriefunterlagen aushändigen zu können, besteht beim Wahlamt auch am Samstag von 8-12 Uhr und am Sonntag von 8-18 Uhr die Möglichkeit, die Unterlagen abzuholen. Der einzige Zugang zum Rathaus Maxplatz ist der Hintereingang in der Fleischstraße, wo Securitykräfte den Einlass für diesen Zweck ermöglichen.
Die Wahlbriefe können am Sonntag, 29. März, bis 18 Uhr an den Briefkästen des Rathauses am Maxplatz und des Rathauses am ZOB eingeworfen werden. Dies ist auch bei der derzeitigen Ausgangsbeschränkung möglich, da die Abgabe von Briefwahlunterlagen einen triftigen Grund für das Verlassen der eigenen Wohnung darstellt.
Antworten | Dem Administrator melden
0 # Werner 2020-03-25 22:15
Ey Leude, das hat doch mit wählen nix zu tun. Dann lieber gleich die Benny-Hill-Show als live-Stream ausm Stadtrat.
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 44
Bfrobfä: Schimpfwort. Pfropfen. Korken.
Deä Bfrobfä brauchd äs Maul aufraissn. Der "Propfen" braucht das Maul aufreißen.

-

bfrobfäd voll: überfüllt, übersättigt.
Nooch dän Ässn wori bfrobfäd voll. Nach dem Essen war ich randvoll.

-

bfrobfän: leise vor sich hinschimpfen.
Woos bfrobfäd si dänn scho widdä? Was schimpft sie denn schon wieder vor sich hin?

-

Bfüll: Pfühl. Federkissen.
A schöss Bfüll. Ein schönes Kissen.

-

Bfundskärl: Pfundskerl.
Iä Moo is a Bfundskärl. Ihr Mann ist ein Pfundskerl.

Forts.

Weiterlesen ...

5/20-629- 178 Insgesamt 1459437

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Copyright © 2015.