.

.

 

Auf einen guten Tag

 

Man wächst durch seine Aufgaben.
unbekannt

 

Man hat´s probiert. Die Fraktionsbildung hat lange gedauert, war trickreich und zum Schluss fiel die Katze wieder auf ihre Füße! Nur die Konstruktion Grüne-Volt-ÖDP war nicht zu halten.

Eine Fraktion CSU-BA gibt es jetzt doch

Es erscheint müßig nochmals die ganze Vielfalt an Bündniskombinationen aufzuzählen, die es in den nächsten Jahren im Bamberger Stadtrat geben wird. Nach mehr als einem Vierteljahr hat gestern die Stadtvertretung nahezu einstimmig eine Lösung beschlossen, die bereits vor zwei Monaten möglich gewesen wäre. Auch damals hätte man schon wissen müssen, dass mit 14 Parteien und Gruppierungen nur schwer handlungsfähige Fraktionen gebildet werden können. Aber Machtinteressen und alte Sünden haben eine vernünftige Lösung blockiert. Vor allem der mutmaßliche Versuch des Oberbürgermeisters eine CSU-BA-Fraktion zu verhindern, hat den Sachverhalt kompliziert. Ein Eingriff in die Souveränität einer „ordentlich“ gebildeten Fraktion! Seit gestern gibt es dieses Bündnis jetzt offiziell. Dass der Versuch der ebenfalls „ordentlichen“ Fraktion Grünes Bamberg durch Aufnahme je eines Mitglieds von ÖDP und Volt gescheitert ist, entspricht dem Kommunalrecht. Grund: Man hätte sich damit einen weiteren Sitz in den Gremien (z.B. Senaten) verschafft. Einzig die Fraktionsbildung FW-BuB-FDP ist nicht ganz koscher, darüber kann man aber aufgrund des geringen politischen Gewichts hinwegsehen. So hat man es immer betrachtet und so sieht man es auch in vielen anderen Kommunen.

Bildung von Ausschussgemeinschaften grenzt andere aus

Auch in Kommentaren für die webzet wurden fraktionsinterne Organisations-Entscheidungen kritisiert. Dazu ist festzuhalten, dass es rechtlich und politisch legitim ist, wenn z.B. die grüne Fraktion ihren Sprecherposten im Bausenat an einen ÖDP-Mann vergibt, obgleich dieser nicht formales Mitglied ihrer Fraktion ist. Oder: Die CSU-Fraktion kann das BA-Mitglied Ursula Redler zu ihrer zweiten Vorsitzenden machen und ihr fraktionsinterne Aufgaben übertragen. Beide Entscheidungen sind allein Sache der jeweiligen Fraktion.
BBB-Stadtrat Norbert Tscherner hat die letztlich beschlossene Bündnisbildung als »Kuhhandel« bezeichnet, für den er »kein Verständnis« hat. Er hat wie dargestellt teilweise recht, mag aber auch seinen Ärger darüber geäußert haben, weil seine „ordentlich“ Dreier-Fraktion durch die Bildung von Ausschussgemeinschaften Nachteile erfährt. AfD-Stadtrat Köhler hat darauf hingewiesen, dass laut eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts in der Gremienarbeit sich die Mehrheitsverhältnisse im Plenum »widerspiegeln müssen«. Das dürfte aber in Bamberg der Fall sein, dafür hat man schon durch die Konstruktion der Ausschussgemeinschaften gesorgt.
Wirkliche Nachteile könnte das lange Gezerre um die „richtige“ Zusammensetzung der Gremien allerdings für manche Bürger gebracht haben. Gute fünf Monate hat z.B. der Bausenat nicht mehr getagt und dadurch z.B. Bauanträge bzw. Baubescheide verzögert. Sollte jemand auf Schadenersatz klagen, dann wird man wissen, wer das zu verantworten hat … Die Stadtverwaltung Bamberg hat aber mittlerweile Erfahrung im Umgang mit diversem Justizgeplänkel.

25.6.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

 

Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 B 39
Bedä: Peter.
Bedä hassd a jeedä. Peter heißt ein jeder.

-

bedd: bettet.
Wi mä sich bedd, so lichd mä. Wie man sich bettet, so liegt man.

-

Bedd, Beddn, Beddä: Bett(en).
Di Beddn muss i aa nuch machn. Die Betten muss ich auch noch machen.
Hoid is schöö, doo ko mä di Beddä naushänga. Heute ist (das Wetter) schön, da kann man die Betten (ins Freie) hängen

-

Bedd|badschä: Bettpatscher. Teppichklopfer.
Wad nä, wänn dä Vorrä kummd, grigsd si midn Beddbadschä! Wart nur, wenn dein Vater kommt, kriegst sie mit dem Bettpatscher.

-

Bedd|brundsä, Beddsaachä: Schimpfwort. Bettnässer.
Woos willn deä Beddbrundsä doo? Was will denn der ...?

-

Bedd|hoofm: Betthafen. Nachttopf.
Früä hod jeedä sain Beddhoofm undän Bedd kobd. Früher hat jede/r seinen/ihren Nachttopf unter dem Bett gehabt.

-

Bedd|hubfäla: Süßes vor dem Schlafengehen.
Da, hosd a Beddhubfäla! Da, hast dein Betthüpferla!

-

Beddi: Betti, Elisabeth
No, wänns dai Beddi ned waass, donn schdimmds ned. Nein, wenn es deine Betti nicht weiß, dann stimmt´s nicht.

-

Bedd|schdäddla: Kinderbett.
Eä schlöffd fai nu in sain Beddschdäddla. Er schläft nun/jetzt in seinem Kinderbett. fai = unübersetzbares Füllsel!

-

Bedd|schweän: Bettschwere, bisweilen auch nach Alkoholgenuss. Ermüdung. 
Mai Beddschweän hob i nu long ned. Meine Bettschwere hab ich noch lange nicht.

Forts.

Weiterlesen ...

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 12/19-629- 256 Insgesamt 1444319

Aktuell sind 12 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Richtlinien für Kommentare

Die Kommentarfunktion der webzet-blog wird bei manchen Themen intensiv genutzt. Leider auch mit destruktiver Absicht. „Richtlinien für Kommentare“ sollen vor Missbrauch schützen. 

Weiterlesen ...

Copyright © 2015.