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Auf einen guten Tag

 

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dt. Sozialreformer

 



 

Die Namen sind bekannt! Dennoch muss die webzet-blog die Schreiben anonym behandeln. Das Grundproblem ist auch bekannt, hat sich aber verschärft. Es geht um das Garten- und Friedhofsamt.

„25 Kollegen haben in den letzten fünf Jahren gekündigt“

Eigentlich ging das Schreiben an den Fränkischen Tag. Dort wird man vielleicht noch einige Tage brauchen, um den Sachverhalt aufzuarbeiten. Jetzt schreibt die webzet-blog darüber, damit der Sachverhalt nicht vergessen wird. Probleme bei der Personalführung sind im Bamberger Rathaus nicht unbekannt – und sie wachsen. Der größte Knaller steht noch aus, aber die vorliegenden Schreiben sollen zunächst genügen. Verschärft haben sich die Ärgernisse, seit der berufsmäßige Stadtrat Bertram Felix zu seinen bisherigen Aufgaben (Finanzreferat, Immobilenmanagement, EBB) auch noch den Zusammenschluss des Garten- und Friedhofsamt mit dem Entsorgungs- und Baubetrieb Bamberg (EBB) verkündet hat. Der Zusammenschluss wird von Mitarbeitern als „die Folge von jahrelanger Misswirtschaft“ gesehen. In einem Schreiben heißt es: „Alleine die Tatsache, dass in den letzten fünf Jahren ca. 25 Kollegen von uns gekündigt haben, widerspiegelt das Niveau und die Arbeitsbedingungen, die unsere Führung an den Tag legt.“ Im Prinzip nichts Neues!

„Vom Rathaus unterstützt und gedeckt“

Glaubt man den (schriftl.) Darlegungen aus der Belegschaft „wird mit allen Mitteln versucht, diese Missstände unter den Teppich zu kehren. Kollegen die sich nicht einschüchtern lassen, werden durch die Amtsleitung massiv gemobbt, bis hin zur Kündigung bzw. Aufhebungsvertrag“. … Erkrankte Mitarbeiter werden vom Chef schon ´mal als „Kameradenschweine“ oder als „Arschlöcher“ bezeichnet.
Vor der letzten Personalratswahl sei den Mitarbeitern mitgeteilt worden, „dass Sie doch verschiedene Kollegen nicht wählen sollen, da diese nur Unruhe in den Betrieb bringen würden“. Diese Missstände seien im Rathaus bekannt, heißt es weiter, “werden allerdings toleriert“.
Auch der „derzeitige Zustand der Grünanlagen widerspiegelt das Betriebsklima in unserem Amt“, schreiben die Mitarbeiter. Und als Beispiel für die Mängel bei der konkreten Facharbeit wird angeführt: „Insbesondere die Staudenflächen des ehem. Landesgartenschaugeländes sind eine Schande für Bamberg.
Folglich: „Wir Mitarbeiter distanzieren uns … ausdrücklich von unserer Führung und finden es äußert traurig, dass diese Misswirtschaft und diese niveaulose Führung … vom Rathaus unterstützt und gedeckt wird.“
Dass die Chefetage von dieser Stimmung nicht begeistert ist, kann man sich vorstellen. Aus einer von der Amtsleitung verschickten Email kann die Gegenstimmung entnommen werden. Dort heißt es: Bei der Personalversammlung (v. 13.7.20) „sind polemische Sprüche zu unterlassen und Querulantentum ist fehl am Platz“.
In dem u.a. der webzet-blog vorliegenden Schreiben heißt es schließlich: „Wir können Ihnen aber versichern, dass hinter diesem Schreiben die Mehrheit der Kollegen und Kolleginnen des Garten- und Friedhofsamtes seht.“
20.8.20 Bilder: webzet-blog. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
0 # Alt 2020-08-21 17:10
Was ist "webzet" eigentlich?
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+11 # cunningham 2020-08-22 08:16
Der Fisch stinkt vom Kopf zuerst.
Einmal wieder steht die Führung der Stadtverwaltung für miserable Arbeit (Führungskompetenz), und schädlichem Wirken (Fürsorgepflicht gegenüber den Beschäftigten). Die Mitarbeiter können einem leid tun. Das Verhalten des OB ist erbärmlich.
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0 # Ruderm. 2020-08-22 10:52
Diese Stellungnahme von cun. erscheint schon etwas übertrieben. Das in dem Betrieb nicht alles rundläuft, kann man schon schließen, aber daraus gleich von "miserabler Arbeit und schädlichem Wirken" zu sprechen, ist wie gesagt übertrieben.
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+10 # cunningham 2020-08-22 12:01
@Ruderm.
Der Begriff "Führungskompetenz" scheint ihnen völlig unbekannt zu sein. Google kann da sehr hilfreich sein.

In Anbetracht der haarsträubenden Zustände (Mobbing und Beleidigungen von Führungskräften gegenüber Untergebenen, Wahlbeeinflussung und Behinderung der Arbeit des Personalrates) erachte ich meinen Kommentar durchaus als moderat.
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+7 # webzet 2020-08-22 12:40
Die Amtsleitung hat gegenüber der webzet festgestellt, dass die Darstellung des/r Briefschreiberin "nachweislich vor Unwahrheiten nur so strotzt. ... Die Belegschaft und der örtliche Personalrat sind über soviel Hass und Böswilligkeit erschrocken und distanzieren sich in aller Form von dem Verfasser bzw. der Verfasserin und dessen/deren Schreiben."
Konkrete Darlegungen gegen die einzelnen Vorwürfe liegen noch keine vor.
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+6 # supi 2020-08-22 16:28
nun wenn es noch eines hinweies bedurft hätte, dass die gegebene darstellung den tatsachen entspricht, dann ist dieser post der letzte beweiss
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-2 # Baba Yaga 2020-08-22 17:45
25 Kündigungen über einen Zeitraum von fünf Jahren. So viel ist das heutzutage nicht.
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+6 # cunningham 2020-08-24 11:02
@Baba Yaga
Das kommt auf den Arbeitgeber und die Größe der Abteilung an. Im öffentlichen Dienst wäre in einer Abteilung mit 50 Beschäftigten innerhalb von 5 Jahren vielleicht eine Kündigung üblich.
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Bfusch: Pfusch.
Nu weng an Bfusch machen, donn is Faiäoomd. Noch ein wenig Pfusch machen, dann ist Feierabend.

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Bfuschä: Pfuscher.
Deä Bfuschä kummd mä nimmä nais Haus. Der Pfuscher kommt mir nicht mehr ins Haus.

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Bfuschn ko i sälwä aa. Pfuschen (Pfusch machen) kann ich auch selber.

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Biä: Bier.
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Biä|bauä: Bierbauer. Bierlieferant.
Woä dä Biäbauä scho doo? War der Bierlieferant schon da?

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Biä|gsichd: Biergesicht, Säufer.
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Bain Boggooschdich, doo kosd widdä Biälaing sääng! Beim Bockbier-Anstich, da kannst wieder Bierleichen sehen. 

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