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Auf einen guten Tag

 

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dt. Sozialreformer

 



 

Zum webzet-Artikel Unakzeptable Arbeitsbedingungen“ vom 20.8.2020 im Zusammenhang mit zwei Schreiben aus der Belegschaft des städt. Garten- und Friedhosamtes hat die  Leitung des Amtes die folgende Gegendarstellung verlangt. 

Von Mitarbeitern als bodenlose Frechheit empfunden

Der Artikel, der am 20.08.2020 unter der Überschrift „Unakzeptable Arbeitsbedingungen“ in freie-webzet.de erschienen ist, fußt auf einem anonymen Schreiben, das am 18.08.2020 im Garten- und Friedhofsamt eingegangen ist.
In diesem Schreiben wurden unter dem Schutzmantel der Anonymität unseriöse Unterstellungen, Unwahrheiten und Wortverdrehungen in den Raum gestellt und offensichtlich neben dem Amt auch unterschiedlichen Dritten zur Kenntnis gegeben.
Zu den Textpassagen und Vorwürfen wird wie folgt Stellung genommen:

Textpassage: Verschärft haben sich die Ärgernisse, seit der berufsmäßige Stadtrat Bertram Felix zu seinen bisherigen Aufgaben (Finanzreferat, Immobilenmanagement, EBB) auch noch den Zusammenschluss des Garten- und Friedhofsamt mit dem Entsorgungs- und Baubetrieb Bamberg (EBB) verkündet hat. Der Zusammenschluss wird von Mitarbeitern als „die Folge von jahrelanger Misswirtschaft“ gesehen.
Stellungnahme: Dies entspricht nicht der Wahrheit, da die Fusion derzeit vorbereitet wird und erst ab Jahresbeginn 2021 greift.
Das Garten- und Friedhofsamt wird im Übrigen nicht auf Grund „Jahrelanger Misswirtschaft“ mit dem EBB zusammengeschlossen, sondern weil nach den Wahlen von den neuen Entscheidungsträgern die Fusion beschlossen wurde, um mit der gemeinsamen Nutzung der Fahrzeuge, Geräte und Gebäude Synergie-Effekte zu schaffen und dadurch Geld zu sparen.

Vorwurf: „Alleine die Tatsache, dass in den letzten fünf Jahren ca. 25 Kollegen von uns gekündigt haben, widerspiegelt das Niveau und die Arbeitsbedingungen, die unsere Führung an den Tag legt.“
Stellungnahme: Auch dies entspricht absolut nicht der Wahrheit. Richtig ist vielmehr, dass in den letzen fünf Jahren 22 Kollegen das Garten- und Friedhofsamt verlassen haben. Der überwiegende Teil hat dem Amt auf eigenen Wunsch den Rücken gekehrt, da ihnen besser bezahlte bzw. höherwertige und/oder wohnortnähere Arbeitsstellen angeboten worden sind. Hierbei wurde deren Weggang zeitlich wie inhaltlich im gegenseitigen Einvernehmen vollzogen. Bei einer geringen Zahl von Personen wurde aufgrund von Dissonanzen eine Auflösung des Arbeitsvertrages seitens des Arbeitgebers betrieben. Andererseits sei erwähnt, dass von den 22 Kollegen zwei Personen nach kurzem Intermezzo bei einem Wirtschaftsbetrieb bzw. einer Stadtrandgemeinde wieder zurückgekommen sind, weil es Ihnen offensichtlich im Garten- und Friedhofsamt besser gefallen hat. Die Gesamtfluktuation beträgt also 20 Personen.

Textpassage: Glaubt man den (schriftl.) Darlegungen aus der Belegschaft „wird mit allen Mitteln versucht diese Missstände unter den Teppich zu kehren. Kollegen die sich nicht einschüchtern lassen, werden durch die Amtsleitung massiv gemobbt, bis hin zur Kündigung bzw. Aufhebungsvertrag“
Stellungnahme: Wir wehren uns entschieden gegen solche Verleumdungen und behalten uns die Einleitung strafrechtlicher Schritte vor. Tatsache ist, dass sich nach Bekanntgabe des anonymen Schreibens neben der Verwaltung auch alle Kolonnen und der örtliche Personalrat entschieden gegen diese Behauptungen verwahren.

Textpassage: Erkrankte Mitarbeiter werden vom Chef schon ´mal als „Kameradenschweine“ oder als „Arschlöcher“ bezeichnet.
Stellungnahme: Die beiden Wörter wurden aus dem Sinnzusammenhang gerissen. Es wurde vielmehr folgendes gesagt: „Wenn Leute sich von einer Scheinkrankheit zur nächsten hangeln und nur noch auf dem Papier da sind, und die restlichen Kollegen die Arbeit übernehmen müssen, sind das für mich Kameradenschweine und die anderen, die treu ihre Arbeiten verrichten, sind dann die Arschlöcher“. Dies stellt eine ganz andere Sachlage dar.

Textpassage: Vor der letzten Personalratswahl sei den Mitarbeitern mitgeteilt worden, „dass Sie doch verschiedene Kollegen nicht wählen sollen, da diese nur Unruhe in den Betrieb bringen würden“.
Stellungnahme: Diese Aussage wurde so nicht getroffen, vielmehr hat die Verwaltung die Meinung vertreten, dass es wünschenswert wäre, wenn sich in dem seinerzeit neu zu wählenden örtlichen Personrat im Idealfall eine Person aus jeder Kolonne befinden würde. Dies wurde auch so und nicht anders kommuniziert.

Textpassage: Diese Missstände seien im Rathaus bekannt, heißt es weiter, “werden allerdings toleriert“.
Stellungnahme: Dies ist auch nicht zutreffend, da Problempunkte, die im Amt (wie in jeder anderen Struktur, in der Menschen zusammenarbeiten) auftauchen, gelöst werden und sich eben nicht zu Missständen auswachsen.

Textpassage: Auch der „derzeitige Zustand der Grünanlagen widerspiegelt das Betriebsklima in unserem Amt“, schreiben die Mitarbeiter. Und als Beispiel für die Mängel bei der konkreten Facharbeit wird angeführt: „Insbesondere die Staudenflächen des ehem. Landesgartenschaugeländes sind eine Schande für Bamberg.“
Stellungnahme: Die Staudenflächen im Erbapark sind derzeit zugegebenermaßen teilweise verunkrautet, dieser Problempunkt wird jedoch derzeit bearbeitet. Dieser Sachverhalt hat aber nichts mit dem Betriebsklima zu tun, sondern mit der Tatsache, dass immer weniger Leute mit immer mehr Flächen und Aufgaben zu Rande kommen müssen und dadurch teilweise Pflegearbeiten ins Hintertreffen geraten.

Die Vorwürfe: „Wir Mitarbeiter distanzieren uns … ausdrücklich von unserer Führung und finden es äußert traurig, dass diese Misswirtschaft und diese niveaulose Führung … vom Rathaus unterstützt und gedeckt wird.“
sowie
Wir können Ihnen aber versichern, dass hinter diesem Schreiben die Mehrheit der Kollegen und Kolleginnen des Garten- und Friedhofsamtes seht.“
(Stellungnahme:) haben bei der Weitergabe des anonymen Schreibens (Original = ergänzt v. webzet) einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
Insbesondere die Passage, dass der oder die Verfasser/in diese Einzelmeinung als Mehrheitsmeinung der Kollegen und Kolleginnen des Garten- und Friedhofsamtes deklariert, wird auch von den Mitarbeitern als bodenlose Frechheit empfunden.
22.8.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+10 # cunningham 2020-08-24 10:56
Wäre nicht das erste mal, dass die Stadtverwaltung Lügen verbreitet.
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0 # cityman 2020-08-24 23:21
Jetzt mal schön langsam! Das ist ja nicht das erste Mal, dass Ämter der Stadt Bamberg massiv und deshalb anonym kritisiert werden. Ich kenne die Führungschiene dieses Amtes und kann mir nicht vorstellen, dass es dort so zugeht. Ich unterstütze die Gegendarstellung und rate der Stadt Bamberg zur Anzeige!
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+5 # Samson 2020-09-01 10:05
Es wäre ein Seltenheitsfall, wenn untergebene Mitarbeiter von der Amtsleitung zur Rede gestellt, wirklich den Mund aufmachen würden.
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Redensarten und Redeweisen

B 45
Bfusch: Pfusch.
Nu weng an Bfusch machen, donn is Faiäoomd. Noch ein wenig Pfusch machen, dann ist Feierabend.

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Bfuschä: Pfuscher.
Deä Bfuschä kummd mä nimmä nais Haus. Der Pfuscher kommt mir nicht mehr ins Haus.

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bfuschn: pfuschen.
Bfuschn ko i sälwä aa. Pfuschen (Pfusch machen) kann ich auch selber.

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Biä: Bier.
Du nä nu weng rum, donn rüä i mid main Fingä in dain Biä a weng rum! Tu nur noch etwas herum (Zier dich nur noch ein wenig),  dann rühr ich mit meinem Finger in deinem Bier ein wenig rum.

Biä|bauä: Bierbauer. Bierlieferant.
Woä dä Biäbauä scho doo? War der Bierlieferant schon da?

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Biä|gsichd: Biergesicht, Säufer.
Noo, däs Biägsichd kännsd doch aa! Na, dieses Biergesicht kennst (du) doch auch!

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Biä|laich, Biälaing: Bierleiche(n).
Bain Boggooschdich, doo kosd widdä Biälaing sääng! Beim Bockbier-Anstich, da kannst wieder Bierleichen sehen. 

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