.

.

 

Auf einen guten Tag

 

Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen ist es so schwer.

unbekannt

 

Die Schaffung von mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger wurde im Vorfeld der Kommunalwahl viel diskutiert. Die Stadt Bamberg und Change e.V. starten Umfrage zur Bürgerbeteiligung.

Austausch zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik fördern

Die gemeinnützige Organisation Change e.V. forscht im Rahmen eines Projekts nach, welche Vorstellungen und Formate zur Bürgerschaftsbeteiligung in Bamberg existieren. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit entstand eine Umfrage, die die Stadtbevölkerung zur Unterstützung aufruft: Wie nehmen Bambergerinnen und Bamberger das Zusammenspiel zwischen Stadtpolitik, Stadtverwaltung und Bürgerschaft wahr? Wo möchten sie mithören, mitreden, mitarbeiten und mitentscheiden? Welche Formen der Beteiligung kennen, nutzen und wünschen sie sich?
Das demokratische Zusammenleben auf lokaler wie landesweiter Ebene steht vor großen Herausforderungen. Angesichts der sich wandelnden gesellschaftlichen Strukturen und Lebensweisen gilt es, den demokratischen Geist immer wieder neu zu stärken und die Partizipation aller Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Gemeinwesens anzuregen. Dazu braucht es den Willen und die Geduld, ergebnisoffen miteinander ins Gespräch zu gehen. Und es braucht Informations- und Beteiligungsinstrumente, die den Austausch zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik fördern. Deshalb engagieren sich die Ehrenamtlichen von Change e.V. für eine lebendige Beteiligungskultur in Bamberg: Die Bürgerschaft soll ihre Stadt konstruktiv, nicht nur in Form einer Wahlbeteiligung an der Urne, mitgestalten können.

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Um einen Überblick zur Beteiligungskultur in Bamberg zu bekommen, werden alle Bambergerinnen und Bamberger um Unterstützung und Beantwortung von zehn Fragen gebeten. Die anonyme Umfrage ist online verfügbar auf der Seite www.chancengestalten.de.
Change – Chancen.Nachhaltig.Gestalten. e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Verbesserung der Bildungs- und Lebenschancen von Menschen vor Ort und weltweit einsetzt. Dazu realisiert das Team von Ehrenamtlichen immer wieder Projekte wie zuletzt die Recherche und Erarbeitung eines Ideenpapiers zur Bürgerbeteiligung in Bamberg. „Bamberger mitgestalten“ wird von der „Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Bamberg“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das 2019 gegründete Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Bamberg unterstützt das Projekt fachlich und organisatorisch. Die Ergebnisse der Umfrage sollen in die Erarbeitung von Leitlinien zur Bürgerbeteiligung in Bamberg einfließen, die bereits dem Stadtrat vorgelegt wurden. Sie sollen und im Laufe des nächsten halben Jahres mit der Bevölkerung diskutiert und anschließend verabschiedet werden.
5.9.20 Bilder: webzet; Amt für Bürgerbeteiligung, Presse & Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Bamberg. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+28 # Bergradfahrer 2020-09-05 09:47
Ich ändere ja gerne, aber bitte nur wo sinnvoll. Darum stößt mir deren Schulterschluss mit "Gruppe Bamberg Postkolonial" sauer auf. Einfach mal einen Blick auf deren Website werfen.
So einen unnötigen Schwachsinn wie die Umbenennung des Mohrenhauses als hohe Priorität zu sehen, das kann ich nicht ernst nehmen.
Besonders putzig, die trauen sich nicht mal Mohrenhaus zu schreiben auf der Website, nur "M*Haus".
Naaa, in einem von denen "gechangten" Bamberg ist es nur noch krampfig.
Antworten | Dem Administrator melden
+22 # CFRA2 2020-09-05 12:46
Diesmal muß ich Ihnen 100% Recht geben!
Antworten | Dem Administrator melden
+23 # Clavius1970 2020-09-05 21:36
Erst mal auch 99 % :-) Zustimmung zum Bergradler. Für meinen Teil nehme ich solche Gruppen erst ernst, wenn Sie sich auch in Ländern engagieren, in denen heute noch Rassismus, Postkolonialismus, Unterdrückung von Minderheiten, etc. Staatsdoktrin ist. In unserem liberalen Rechtsstaat ein Härchen in der Suppe zu finden ist halt viel bequemer. Wir haben in unserer Stadt ganz andere, dringlichere Probleme zu lösen.
Antworten | Dem Administrator melden
-24 # mottels 2020-09-06 09:52
In Bezug zum M-Haus hätte ich Ihnen dreien bis vor Kurzem recht gegeben. Nachdem ich Exit Racism von Tupoka Ogette gelesen habe sehe ich das allerdings anders. Wenn Sie Zeit und Interesse haben: das kann man auch kostenlos als Hörbuch (4,5 Std.) z.B. auf Spotify bekommen.
Antworten | Dem Administrator melden
+23 # Bergradfahrer 2020-09-06 19:16
Ich glaube, dass man als Mensch mit dem recht großen Hirn durchaus in der Lage ist, Dissonanz und Zwiedenken hinzubekommen. Will sagen, es ist möglich auf der einen Seite z.B. ein Mohrenhaus inklusive Mohr zu schätzen und andererseits eben kein Rassist zu sein.
Ich glaube auch, dass inzwischen auch in Bamberg jeder genügend Schwarze in echt gesehen hat, um zu wissen, dass der Mohrenhausmohr kein Prototyp ist, genauso wenig wie der Sarottimohr. Gartenzwerge stellen ja auch kein Modell der mitteleuropäischen Männer dar, obwohl sie weiß und männlich sind. (Haben eigentlich schon Männerbewegungen dagegen demonstriert?)

Man muss nicht alles glatt ziehen und stromlinienförmig gleich machen. Widersprüche und Dissonanz sind in einer freien Gesellschaft auszuhalten. Wie wäre es denn, den Menschen ein wenig Denken zuzutrauen und zuzumuten?

Die autoritative Gängelei nervt, der moralisch erhobene Zeigefinger kann sonst wo hin gesteckt werden.
Antworten | Dem Administrator melden
+12 # Werner 2020-09-07 18:09
Respekt, liebster Bergradler. Sind Sie geläutert? Einen solchen Kommentar hätte ich Ihnen nicht zugeschrieben.
Antworten | Dem Administrator melden
+20 # cityman 2020-09-06 12:21
Der Bergradler produziert meist Mist, aber hier hat er Recht und das unterstütze ich vollkommen. Das Mohrenhaus, der Negerkuss oder Mohrenkopf usw. sind althergebrachte Begriffe und müssen Bestand haben!
Antworten | Dem Administrator melden
+21 # Clavius1970 2020-09-06 21:37
Den Begriff "Mohr" habe ich immer mit einem gelehrten Menschen schwarzer Hautfarbe verbunden, der speziell auf dem Gebiet der Heilkunde über besondere Fahigkeiten verfügte.
Die vielen Mohren-Apotheken zeugen davon daß ich da nicht so falsch liege. Als Ministrant war es eine Ehre beim Sternsingen die Rolle des schwarzen Königs zu übernehmen. Das Gesicht wurde früher noch mit Creme und echtem Ruß geschwärzt. Oftmals wurden kleine Kinder zum ersten Mal spielerisch mit einem andersfarbigen Menschen konfrontiert und stellten entsprechende Fragen. Zumindest bei uns Landeiern war da von Diskriminierung keine Spur.
Die ganze Diskussion dient doch nur der Selbstdarstellung unserer Empörungslobbyisten. Um die Sache kann es eigentlich nicht gehen.
Unser Land ist Vorbild im Umgang mit anderen Kulturen, Religionen, Weltanschauungen etc. und leistet auf den Gebieten Asyl und Integration so viel, daß man fast schon von Selbstverleugnung der eigenen nationalen Identität sprechen kann.
Auch unsere Demokratie mit öffentlichen Verwaltungen funktionieren besser als in viele anderen Ländern.
Leider auch die Finanzämter und der Parküberwachungsdienst :-) Die sind beide sogar einsame Spitze. :-)
Antworten | Dem Administrator melden
-5 # zerberus 2020-09-07 17:43
Nur als kurze Anregung:
Wie wäre es denn, wenn sich die werten Kommentatoren mal mit dem eigentlichen Thema dieses Beitrags befassen würden: mit den Möglichkeiten, die Bürgerbeteiligung in unserer schönen Stadt zu verbessern?
Antworten | Dem Administrator melden
+10 # supi 2020-09-07 19:54
Was nicht existiert, kann man auch nicht verbessern
Antworten | Dem Administrator melden
-4 # zerberus 2020-09-08 20:05
Das ist jetzt wirklich ausgemachter Quatsch. Natürlich gibt es Bürgerbeteiligung in Bamberg, in vielen Fällen (z.B. bei der Bauleitplanung) ist sie ja sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Antworten | Dem Administrator melden
+7 # kwz 2020-09-09 17:38
Schon richtig, im Endeffekt aber reine Augenauswischerei oder hat gerade auf dem Gebiet des Baurechts es schon einmal auf Grund Bürgerbeteiligung eine entscheidende Planänderung gegeben, wohl nur über den Weg von Bürgerbegehren und Bürgerentscheid. Nur so stellt sich der Bürger jalt seine Beteiligung auch nicht vor.
Antworten | Dem Administrator melden
-4 # zerberus 2020-09-10 20:57
Eben. Das genau ist ja der Grund dafür, dass die Bürgerbeteiligung mit neuen Methoden und Formaten verbessert werden müsste.
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # supi 2020-09-11 18:33
Nun nachdem sich die verwaltung schon vom stadtrat nicht in die suppe spucken lässt und der neue stadtrat von sich so überzeugt und von der neu gewonnenen macht so besoffen ist, wird sich hier gar nichts zum besseren ändern, im gegenteil, ein weniger wird festzustellen sein. Warum jemanden fragen, warum jemanden beteiligen, wenn es mein credo ist, ich weiss so wie so grundsätzlich alles besser.
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 49
Bimbäla wichdich, Bämbäläs wichdich: Wichtigtuer.
Wi sai Voddä, däs woä aa scho so a Bimbäla wichdich, braugsd di ned wunnän! Wie sein Vater, der war schon so ein Wichtigtuer, brauchst dich nicht zu wundern.

-

Bimbäläs|loodn: Kleinkramgeschäft.
Ka Wunnä is ned, dass deä dsugämachd hod mid sain Bimbäläsloodn. (K)ein Wunder ist es nicht, dass der (Besitzer des Ladens) zugemacht hat mit seinem Kleinkramgeschäft.

-

Bimbl: Schimpfwort. 

Wos willn deä Bimbl? Was will denn der Bimbl.
Bimbl|hubä: Wichtigtuer.
Hald dai Goschn, du Bimblhubä! Halt deinen Mund, du Wichtigtuer.

-

Bindä: Binder. Krawatte.
Mächsd an Bindä noo? Machst du eine Krawatte um?

-

Bindn: Binde. Hals, Rachen.

Sai Grossvorrä hod aa gän an hindä di Bindn gägossn. Sein Großvater hat auch gern Eines (z.B. Bier) (hinter ...) mehr getrunken.

-

binggln: pinkeln.
Iech muss scho widdä dsän Binggln. Ich muss schon wieder pinkeln (gehen).

Forts.

Weiterlesen ...

664 8-9/20-637- 687 Insgesamt 1491250

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Copyright © 2015.