Auf einen guten Tag

 

Dummheit ist nicht wenig zu wissen, auch nicht wenig wissen zu wollen, Dummheit ist glauben, genug zu wissen.
Konfuzius

 

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
Tel. 116 117 = ärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

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Weitere Hilfe:
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Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 7

Bädäla, Bedäla: Petersilie.
Deä is doch aa äs Bädäla auf alla Subbm. Der ist doch die Petersilie auf allen Suppen. - Der ist doch überall dabei.

-
Badai, Badaia: Partei(en).
Bisd aa bai dä Badai? Bist (du) auch bei der Partei.
Mussd immä dswaa Badaia höän, bävoäsd wos sägsd! (Du) Musst immer zwei Parteien hören, bevor (du) was sagst.

-
Badaia|schdraid: Parteienstreit.
Immä deä Badaiaschdraid, des bringd doch niggs! Immer der Parteienstreit, das bringt doch nichts.
badaiisch: parteiisch.

-
Baddl, Bardl: Bartholomäus.
Gäll, edsäd wassd, wu dä Baddl sain Mosd hold! Jetzt weißt du, wo der Bartholomäus seinen Most holt. =: Jetzt weißt du, wie's lang geht.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Ausgabenrekord! Das kann für Irritationen sorgen. Der städtische Kernhaushalt lässt 2019 rd. 68 Mio € in eine Vielzahl städtischer Bauprojekte fließen.

Zwei Kernpunkte begründen die derzeit gute Finanzlage

Warum Irritationen? Noch vor wenigen Wochen hat die amtliche Stadtspitze einen „Wahlkampf“ für ein „zwingend notwendiges Gewerbegebiet“ (Muna) geführt. Eine wichtige Begründung dafür war das finanzielle Elend (!) der Stadt. Der nun erweckte Eindruck kann bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zu Irritationen über die tatsächliche Haushaltssituation und die Wahrhaftigkeit städtischer Argumentation in finanziellen Fragen führen.
Allerdings wird man die Situation sehr differenziert betrachten müssen. Im Prinzip lässt sich die derzeit gute Finanzlage auf zwei Kernpunkte zurückführen: Im ganzen Land boomt die Wirtschaft und die Steuern fließen; der Bamberger Finanzreferent zeichnet sich zum wiederholten Mal durch die schier unglaubliche Fähigkeit aus, für verschiedene Projekte in der Weltkulturerbestadt enorme Zuschüsse an Land zu ziehen.
Zunächst einige konkrete Zahlen: Die Gewerbesteuereinnahmen kletterten bereits 2017 durch besondere Effekte auf den für Bamberg sehr guten Wert von 58 Mio €. 2019 könnten sogar 60 Mio erreicht werden. Auch die Konversion schlägt in Bamberg jetzt voll durch. Der Großteil dieser Investitionen fließt 2019 mit zwölf Mio € in die Abbruch- und Entsiegelungsarbeiten auf der ehemaligen Lagardekaserne. Was die Voraussetzung dafür ist, dass dort z.B. neue Wohnungen gebaut werden können. Auch die Kosten für die Sanierung der ehem. Offizierssiedlung samt einer Lärmschutzwand zur Pödeldorfer Straße belasten den Haushalt mit knapp 1,5 Mio €.

„Schattenhaushalt“ hört man in der Verwaltung nicht gerne!

Unter dem Sammelbegriff Konversion („Schattenhaushalt“ hört man in der Verwaltung nicht gerne!) fällt auch die Finanzierung des Bürgerrathauses am ZOB mit 2,25 Mio € > Bild l. Weitere (konversionsunabhängige) Projekte sind die Generalsanierung des Volksparkstadions mit 2,4 Mio € oder die Sanierung des historischen Rathauses Geyerswörth in Höhe von 1,6 Mio €. Nach jahrelangem Gezerre soll nun endlich auch der Neubau der Buger Brücke beginnen - 850.000 € sind für die Ausschreibung vorgesehen. Für das Sportzentrum Gaustadt ist 1 Mio € im Haushalt 2019 eingesetzt. Schließlich will die Stadt auch mit der immer wieder verschobenen Sanierung der Blauen Schule in Bamberg-Ost beginnen. 5,6 Mio € sind für die Erneuerung der Schulturnhalle eingeplant.
Viel Geld will man auch für den Bau bzw. die Erweiterung von Kinder-Betreuungseinrichtungen (KiTas) ausgeben. Laut den Zahlen im Haushalt müsste die „KiTa-Offensive“ bestens laufen, dennoch ist immer häufiger zu hören, die Stadt weise zwar pro Jahr eine sechsstellige Investitionssumme aus, die aber aus bestimmten (?) Gründen nicht abgerufen werde.
Der größte Einzelposten im Stadthaushalt sind nach wie vor die Personalausgaben für rd. 1000 Mitarbeiter im Rathaus. Die Kosten dafür steigen 2019 erstmals auf 79,6 Mio €, das sind rund zwei Mio € mehr als 2018.
26.11.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+13 # Heiner 2018-11-26 20:08
Wir Bürger verlieren doch langsam aber sicher die Glaubwürdigkeit diverser Personen. Liest man heute das Bosch keine Gewerbesteuer zahlt, zeitgleich aber positiv berichtet wird. Fehlplanungen wie das sogenannte Bürgerrathaus vorneweg, mit diesen Mitteln kann man ein wunderbares neues Rathaus bauen wo alle Ämter untergebracht werden können, zeitgleich natürlich angemietete Objekte auflösen. Die Buger Brücke ist ein muss das geht schon viel zu lange. Wieso braucht es jetzt einen Lärmschutz an der Pödeldorferstraße, sind denn die Häuser schon an entsprechendes Klientel vergeben? Des Oberbürgermeisters "Oberandi" Gefolgschaft ist schon heftig werden im niederen Bereich Kürzungen vorgenommen wächst der Wasserkopf und Unmut kommt auf. Das Gaustadter Sportzentrum, vielleicht ein Geschenk an die Königin von Gaustadt, lobt sie doch momentan alles was ihr vorgetragen wird, kein Mucks kein Gestänkere von Ihr. Auf die Kita Offensíve braucht die Verwaltung nicht stolz zu sein ist es doch ein Muss. Dankt hier lieber den kirchlichen Einrichtungen dass sie das bisher gestemmt hatten. Gespart wir in den in den einzelnen Referaten weil unser Oberster Zahlenkönig das gut steuert so wie er es möchte, um die Übernahme zu steuern. Zahlenspiele wie alle Jahre. Glauben tu ich nix mehr! Aber : Meine Meinung zählt ja nix.
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+1 # supi 2018-11-30 19:18
ist doch schön wenn geld da ist, leider halt nicht für alle und jeden
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