Auf einen guten Tag

 

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.
Buddha

 

 

Nachträgliche Kommentare:


Bürger d. Stadt zu Ein nichtlösbares Problem? (2)
 

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
Tel. 116 117 = ärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

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Weitere Hilfe:
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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 19

Baggäs, Baggäsla: Kartoffelpuffer, dicker Mensch.
Däs is dä a Baggäs! Das ist ein dicker Mensch!

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Bägg|freedla: Gärtnerwerkzeug zum Bodenauflockern.

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Bäggla: Päckchen. Schicksal.
Di hom aa o iän Bäggla dsä droong. Die haben auch an ihrem Schicksal zu tragen.

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Bäggn|buu: Bäckerlehrling.
Iech bi fai ka Bäggnbuu meä! Ich bin kein Bäckerlehrling (Anfänger) mehr!

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Baggn: Backe. Wange.
Grigsd glai aana aufm Baggn! Du bekommst gleich eine Ohrfeige (auf die Wange)!

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baggn: backen, packen.
An Kuung baggn. Einen Kuchen backen.
Deä wäd aa nu klaana Bröödla baggn.  Der wird auch noch kleine Brötchen backen (zurückstecken müssen).
Bagg mäs oddä äss mäs roo. Backen wir es oder essen wir es roh!
Glai bagg i di! Gleich pack/fass ich dich!
Bagg mäs! Packen wir es! Fangen wir es an!
Forts.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Eigentlich schon lange erwartet. Manche Gewerbebetriebe – in Bamberg so wie anderswo – verlangen jetzt vorausbezahlte Gewerbesteuer zurück. Bis dato rd. 18 Mio €.

Nicht alle Forderungen können erfüllt werden

Aufgrund hoher Vorauszahlungen einiger Unternehmen muss die Stadt Bamberg jetzt mit nicht unerheblichen Minderungen bei der Gewerbesteuer rechnen, für die zudem Zinsen in Höhe von 6 % p.a. fällig werden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Ein Grund sind tendenziell schlechte Zukunftserwartungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Dabei handelt es sich um eine Entwicklung im Rahmen der Weltlage (z.B. Handelskonflikte), in Deutschland speziell aufgrund der schwächelnden Autoindustrie (z.B. Abgasskandal).
Für das laufende Haushaltsjahr der Stadt werden Einnahmen von etwa 43,9 Mio. € erwartet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresergebnis mehr als 20 Mio € weniger. Finanzreferent Bertram Felix wies zudem darauf hin, dass beim Ersatz von Hartz-IV-Leistungen durch den Freistaat künftig Einnahmeverluste von ca. 1,7 Mio €/a drohen.
Zwar stehen dieser Negativentwicklung positive Ansätze bei der Einkommensteuer (+0,535 Mio €) und bei der Umsatzsteuer (+0,470 Mio €) gegenüber. Diese und andere Mehreinnahmen können aber die Verluste bei der Gewerbesteuer nicht ausgleichen.
Die Auswirkungen der sich verschlechternden Haushaltslage schlagen sich in verschiedenen Sachbereichen nieder. SPD-Sprecher Heinz Kuntke sprach davon, dass Schwerpunkte gesetzt werden müssten. Nicht alle Forderungen z.B. in den Bereichen Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Radwegausbau, Konversion, Bahnausbau u.a. könnten erfüllt werden.
Sein GroKo-Partner Dr. Helmut Müller nützte die Gelegenheit, um der GAL-Fraktion vorzuhalten, dass sie die »Gewerbesteuer-Verhinderungs-Aktion« durch den „Bürgerentscheid Muna-Hauptsmoorwald“ unterstützt habe. »Das wird unserer Stadt schwer schaden«, prophezeite Müller. Namens der Grünen wehrte sich Wolfgang Grader gegen diesen Vorwurf. »Der Einnahmenrückgang hat doch gar nichts mit dieserr Fläche zu tun«, die Stadt müsse sich mehr als bisher um »zukunftsfähige Firmen« kümmern. 

Die »Bodentruppen« dürfen sich nicht benachteiligt sehen

BA-Sprecher Dieter Weinsheimer griff bei der Ausgabenbilanz die Entwicklung der Personalkosten und die wiederholte Forderung des Finanzreferats auf, dass „neue freiwillige Leistungen nicht veranschlagt werden dürfen“. Bei den freiwilligen Leistungen gehe offensichtlich immer was, wenn es sich nur die richtigen Leute wünschten. Was die Personalkosten anbetreffe, sprach Weinsheimer von zwei Schuhen eines Paars. Es könne nicht nur um die Finanzen gehen, sondern auch um die Zufriedenheit im Betrieb. Schlecht sei es, wenn die »Bodentruppen« sich benachteiligt sähen, weil in anderen Bereichen Geld für »Beförderungen und Einstellungen« da sei.
Auf diese Feststellungen gingen die Sprecher von SPD und GAL ein und meinten, man sollte noch vor den neuen Haushaltsberatungen eine Sondersitzung zur Personalsituation machen.
Polternd reagierte BBB-Stadtrat Norbert Tscherner auf die diversen Redebeiträge. Der CSU warf er »Gejammere« vor; sie habe in ihrer "Regierungszeit" wichtige Zukunftsthemen verschlafen. Zur eigentlichen Sachlage äußerte er sich nicht.
28.6.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+3 # Werner 2019-06-28 16:44
Was der Müller sagt, hat schon ein Stückchen Wahrheit: kein Gewerbe = keine Gewerbesteuer. Was aber der Grader mit ‚zukunftsfähigen‘ Firmen genau meint, weiss er wohl nur exklusiv.
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+8 # supi 2019-06-28 18:27
blöd halt bloss, dass der müller auch kein gewerbe hat anbieten können, halt nix als heisse luft
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+17 # Eisenbahner 2019-06-28 18:22
Das Problem der Grünen wird sein, heute hyped man das E-Auto und morgen wird man es wegen der Kinderarbeit und der Umweltzerstörung in den Rohstoffabbaugebieten für die Batterien verdammen.
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+3 # Baba Yaga 2019-06-29 12:48
Wobei freilich insbesondere die Personal- und Geldaufwendungen für diese bescheidenen Events als freiwillige Leistung zu werten sind...
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+9 # rüpel ralle 2019-06-30 16:36
Das Beste ist jedoch die der Industrie und dem Gewerbe gesetzlich eingeräumte Möglichkeit völlig unabhängig von den tatsächlichen Verhältnissen und Voraussetzungen einfach Gewerbesteuervorauszahlungen zu leisten, um diese dann später verzinst mit 6 % zurück zufordern. Das ist die Lizenz zum Gelddrucken und so lässt der Gesetzgeber die Kommunen einfach ausbluten, ein Unternehmen wäre ja blöde, wenn es gerade bei den heutigen Zinsen nicht von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würde, so verkommen unsere Kommunen zu Sparkassen für Unternehmen und können ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen.
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+4 # Stadtmensch 2019-07-01 10:13
Ja, regt euch alle über die vermeintlich hohen Personalkosten auf! Wenn am Ende keiner mehr oder nur noch der Bodensatz da ist, um eure Wünsche zu erfüllen, seid ihr bestimmt zufrieden. Eine Verwaltung ist nun mal personalintensiv.
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+3 # Werner 2019-07-01 19:58
Die Personalkosten sind nicht das Problem, im Gegenteil: irgendjemand muss die Butter ja schlagen. Da stimme ich BA überhaupt nicht zu. Davon abgesehen ist ÖTV auch nichts, womit man Bäume ausreißen kann.

Aber ich sagte schon einmal: da müssen Experten ihres Fachs hin, die was können und sollen marktgerecht entlohnt werden. U get, what u pay for, sagt der Ami!
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+6 # André van Dyck 2019-07-02 12:40
Eine interessante Anlagemöglichkeit.
Steht diese für Privatbürger auch offen? Bei sechs Prozent Zinsen p.a. würde ich mein Geld gerne bei der Stadt dauerhaft parken.
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+4 # rüpel ralle 2019-07-02 16:22
kann jeder gewerbetreibender, also auch kleingewerbler, nur bei der stadt oder dem landratsamt ein x-beliebiges gewerbe anmelden, und ein blick in dei gewerbeordnung. alternativ bei der hinterlegungsstelle des amtsgerichts geld für dritte hinterlegen, die voraussetzungen hierfür stehen in der hinterlegungsordnung. leute ihr seid für echt gute verzinsung nicht auf banken angewiesen. machts wie die ständig jammernden gewerbler.
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+1 # R. Pfaff 2019-07-03 15:05
Ich kenne das so, dass die Gemeinde auf Basis der Meldung des Finanzamtes den Gewerbesteuerbescheid erstellt und somit auch die Höhe der Vorauszahlung festlegt. Erstattungszinsen werden meines Wissens nur auf den Unterschiedsbetrag (Differenz aus Vorauszahlung und Festsetzung) fällig und auch erst 15 Monate nach Ablauf des Jahres in dem die Steuer entstanden ist. Wenn es hier also zu überhöhten Vorauszahlungen und zu Anspruch auf Erstattungszinsen kommt, würde mich tatsächlich wie das zustande kommt.
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+1 # Peter 2019-07-11 09:46
Beide haben Recht: Bamberg fehlt es an Gewerbefläche und man hat zu wenige Firmen angeworben, die nichts mit Automobil zu tun haben. Das hat zwar die letzten Jahre sehr gut funktioniert, aber das Ende der Phase ist nah. Der schnelle Euro bei der Gewerbesteuer wurde gemacht, leider wäre die Ansiedlung anderer Branchen für die Stadtkasse und auch für Arbeitnehmer besser gewesen, da es die Abhängigkeit von einer Branche verringert hätte.
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