Auf einen guten Tag

 

 

Mir imponieren nur die Ratschläge, die der Ratgebende selbst beherzigt. 

Rosa Luxemburg (1870 - 1919), dt. sozialistische Politikerin

 

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Der Lockdown in Deutschland ist bis zum 28. März verlängert worden - grundsätzlich. Gleichzeitig tritt ein Stufenplan für Lockerungen in Kraft, zudem wird die Impf- und Testtaktik forciert. Die Beschlüsse von Bund und Ländern im Überblick. > öffne Artikel von BR24

      Corona-Inzidenzwerte in Stadt und Lkr. Bamberg 

Stand: 4.3. 2021 > Fälle in Stadt Bamberg: 2173 +zum Vortag  und  Lkr. Bamberg: 3804 +13 z.V. > 7-Tages-Inzidenz: Stadt Bbg: 60,7  // Lkr. Bbg 59,1  Quelle: Bay. LA f. Gesundheit u. Lebensmittelsicherheit

Besonders für Mieter wird es teurer

Die Nachricht zum Jahresanfang: Was in Bamberg 2021 alles teurer wird. Die Stadtverwaltung hat vorgeschlagen und der Stadtrat hat beschlossen: mehr bei Abfall, Entwässerung, Grundsteuer usw.

Größter Einnahmebrocken ist die Grundsteuererhöhung

Jede/r muss sich 2021 auf Mehrausgaben einstellen. Die einen trifft es härter, andere weniger hart. Die Stadt erhöht die Kosten für Abfall, Entwässerung, Straßenreinigung sowie die Grundsteuer und die Hundesteuer. Um es gleich vorweg zu sagen: Die diversen Erhöhungen kommen wesentlich als Ausgleich der fehlenden Einnahmen im Corona-Jahr zustande. Die Gebührenerhöhungen haben unter anderem mit Lohnsteigerungen bei den Beschäftigten zu tun.
Den größten Einnahmebrocken in Höhe von rd. 2,8 Mio € erwartet sich die Stadt mit der Grundsteuererhöhung für private Grundstücke sowie Betriebe der Land- und Forstwirtschaft. Faktisch zahlen das vor allem Mieter und diejenigen, die in den eigenen vier Wänden leben. Um welche Größenordnung es sich handelt, kann ein Beispiel verdeutlichen: Bisher mussten bei einer 100-qm-Wohnung 132,40 € im Jahr bezahlt werden. Bei der neuen Grundsteuer werden es 166,70 € im Jahr sein. Also 34,30 € pro Jahr mehr. Vorausgesetzt, der Vermieter legt die Erhöhung komplett um.
Vornehmlich für Mieter werden auch die Müllabfuhr und die Entwässerung teurer. Müssen beispielsweise für die 120 Liter-Restmülltonne bisher 207 € bezahlt werden, so werden das künftig 244 € sein. Mehrkosten von 18,05 €/a. Ein Haushalt mit einer 80-Liter-Tonne zahlt 25 Euro mehr als bisher, nämlich 163 €/a; für eine 240-Liter-Tonne werden künftig 74 €/a mehr berappt werden müssen. Die Kostensteigerung für die Entwässerung ist am meisten spürbar beim Brauchwasser: Der Preis steigt von ungefähr 2,25 € auf bis zu rd. 2,46 € pro Kubikmeter Abwasser. Bis 2018 hatten die Gebühren für Abwasser noch bei rd. 2,10 € pro Kubikmeter gelegen. Glaubt man entsprechenden Berechnungen der Stadt dann steigen bei einem vier Personen-Haushalt mit einem Verbrauch zwischen 170 und 190 Kubikmetern Wasser pro Jahr die Kosten um 29,24 €/a.

Hundesteuer staffelt sich nach Erst-, Zweit- und Dritthund

Auch die Straßenreinigung wird teurer. Wie nicht wenige Bamberger/nnen leidvoll wissen, gibt es in unserer Stadt unterschiedliche Reinigungsklassen je nach angenommenen Verschmutzungsgrad. Danach richtet sich die Häufigkeit der Reinigung: von Klasse 1 = ein Mal pro Woche bis Klasse 4 = bis zu sechs Mal pro Woche (vornehmlich in Touristenbereichen). Naturgemäß hat man in Reinigungsklasse 1 am wenigsten, in Reinigungsklasse 4 am meisten zu bezahlen. Laut einer Beispielrechnung der Stadt bezahlt ein Anlieger in Reinigungsklasse 2 anteilig künftig rd. 12,18 € mehr pro Jahr.
Bei der Hundesteuer gilt in Bamberg eine Staffelung nach Erst-, Zweit- und Dritthund. Das bleibt auch weiterhin so. Ab heuer gelten jedoch höhere Sätze. So kostet der erste Hund bislang 72 €, ab diesem Jahr dann 84 €/a. Für einen zweiten Hund sind künftig 29 €/a Euro mehr und für jeden weiteren 23 €/a mehr zu bezahlen.
Wie bereits gesagt, den manchen macht es mehr, anderen weniger aus.
9.1.21 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+21 # Bambergerin 2021-01-10 10:36
Irgendwie müssen die Überstundenpauschalen und Höhergruppierungen diverser Mitarbeiter der Stadt ja schließlich bezahlt werden.
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+14 # Eisenbahner 2021-01-10 11:51
Warum sollte ich die Kosten als Vermieter nicht umlegen?
Falls dann auch noch die Gretelsteuer, wie von der SPD Umweltministerin gefordert, nicht komplett der Mieter zahlen soll, auf Deutsch, der Vermieter soll sich an den Heizkosten des Mieters beteiligen, dann geht die Miete eben auch noch hoch!
Wird doch niemand gezwungen, den Vertrag zu unterschreiben!
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+9 # lenny 2021-01-10 13:07
Ja die Gründe warum es teurer wird sind mir erstmal egal. Wie wäre es denn einfach m mit Lohnkürzungen von 40% bei allen Politikern, Beamten und Staatsdienstlern, so wie wir es konsequent von den normalen Bürgern verlangt wird.

Gerade in Bamberg gibt es ja aktuell eine Überzahlung gewisser Leute. 20011 bis 2013 sollen es ja knapp 500.000€ gewesen sein sollen. Da dieses Konzept ja ungeachtet der Rechtslage bis 2020 weitergeführt wurde sollte hier jemand mal sein Portemonnaie öffnen, Herr Starke!

Zudem sollten alle Bundes- und Landespolitker die die Lockdowns und Berufsverbote erlassen haben komplett auf Ihre Diäten verzichten müssen, Dann gäbe es in sehr vielen Kommunen keine Erhöhungen.
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+1 # lenny 2021-01-10 15:36
@webzet @Leser

Ich muss mich an der Stelle einmal für meine Schreibfehler entschuldigen, aber die Kommentarfunktion ist leider etwas Handy unfreundlich gestaltet. Diese zeigt leider nur einen ca. 85 prozentigen Ausschnitt. So kann man nach dem ersten Zeilenumbruch so einiges was links und rechts geschrieben wurde nicht mehr lesen. Zudem ist das scrollen mit den Fingern im Kommentarfeld nur schwer möglich.

Ich möchte mich daher bei den Lesern für meine Faulheit, an den PC zu gehen entschuldigen. ;-)
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+6 # supi 2021-01-10 18:56
# lenny
Macht doch nichts, nach der pandemie haben wir nur noch analphapeten.
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+6 # Werner 2021-01-10 22:46
Und Grüne Fantasten, die ihr Ziel der De-Industriealsierung verwirklichen können.
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+4 # rüpel ralle 2021-01-11 12:51
Ich sage nur Lastenfahrräder, weil auch zb ein Sanitärbetrieb seine Ersatzteile und Werkzeug quer durch die Stadt fährt, solche Hirngespinste führen nur dazu, dass Innenstadtbewohner in absehbarer Zeit keine Reparaturfirmen mehr finden, die Leute umziehen müssen, der Wohnraum verfällt, womit die Phantasten ihren Zielen wieder einen Schritt näher gekommen sind.
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+10 # Heiner 2021-01-11 06:36
Die Wohnungen, Häuser, müssen ja erst mal finanziert und gebaut werden. Dann ist irgendwann bezahlt, der laufende Bauunterhalt darf auch nicht vernachlässigt werden. Somit ist eine Rentenaufbesserung da. Bleibt aber nix übrig durch Besteuerung und ZB. Mietnomaden , Vandalismus war es eine Nullrunde für den Vermieter. Das Ergebnis es werden nur noch die nötigsten Reparaturen gemacht und Löcher vermietet.
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-1 # Baba Yaga 2021-01-11 15:13
Das ist etwas überspitzt formuliert, aber in der Sache verstehe ich aus diesem Grund nicht, warum Privatpersonen (!) so geil auf Eigentum sind. Weder zur Eigennutzung noch zum Vermieten rechnet sich das heutzutage wirklich (wenn man die Mondpreise finanzieren muss). Es scheint eher um eine Ideologie zu gehen... wobei man nicht außer Acht lassen sollte: Eigentum bringt kein Essen. Das Haus-und-Hof-Modell von früher gibt es kaum noch.
Kurz: Wenn alle Systeme zusammenbrechen sind Eigentümer mindestens genauso gearscht wie Mieter.
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+1 # supi 2021-01-11 18:24
Also da geh ich völlig mit ihnen konform, welchen grund sollte ich oder sonst jemand schliesslich haben , mit meinem/unseren geld einer mir/ uns völlig wildfremden person ein dach über den kopf zu finanzieren und zur verfügung zu stellen, vlt noch mit mietnomaden herum zu ärgern und dann noch nebenkostenabrechnungen zu erstellen. Da tut man sich zb mit telekomaktien wesentlich leichter. Na ja und ein evt vor ort auftretendes wohnungsproblem bekämpfen wir mit gross angelegtem brückenbau, da haben wir erfahrung, ein wenig breiter und schon passen alle drunter und das mit dem waschbus haben wir ja auch schon in angriff genommen. Mithin alles im grünen bereich.
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+10 # Alex 2021-01-11 17:04
Es muss leider immer wieder betont werden, dass auch Peronen, die NICHT zur Miete wohnen, z.Bsp. weil sie ihre eigene Eigentumswohnung, oder ihr eigenes Haus selbst bewohnen, ebenfalls Grundsteuer zahlen müssen. Es ist mir unbegreiflich, weshalb das in manche Köpfe einfach nicht hineingehen will. Hatten erst gestern wieder eine Diskussion mit solchen "Besserwissern".
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-3 # Werner 2021-01-15 22:21
Das ist ja richtig und gut so, dass der Eigentümer zahlt. Denn Eigentum verpflichtet bekanntermaßen. Ihnen mag das gehören und es ist ein bleibenderer Wert, in der Regel verbunden mit Wertsteigerung. Von alldem hat der Mieter gar nichts, denn er zahlt seinen Mietzins an den Eigentümer.
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0 # Frank Reich 2021-01-16 09:30
Die Grundsteuer ist keine "Neidsteuer", sondern sie dient der Gemeinde zur Schaffung und Instandhaltung der notwendigen Infrastruktur (z.Bsp. Spielplätze, Gehsteige, Straßenbeleuchtung, Erholungsgebiete usw. usw.) Davon provitieren Mieter und Vermieter natürlich gleichermaßen.
So die Auskunft einer Steuerberaterin.
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0 # Werner 2021-01-16 15:58
Der war gut, aber in Bamberg profitieren nur einige wenige in die eigene Tasche von öffentlichen Geldern, aber anders Thema.
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-
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-
Böäschdn:   Bürste. freches Mädchen. 
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böäschdn:   bürsten, sexueller Vorgang
O dän schwoädsn Dsoich däfsd hald niggs wi böäschdn. An dem schwarzen Zeug darfst halt nichts (anderes) wie bürsten. 
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