29.11. SMARTCITY BAMBERG ??
Seit sieben Wochen ist die Internet- und Telefonverbindung der WebZ unterbrochen. Für den betroffenen Leitungsbschnitt ist die Deutsche Telekom verantwortlich. Vor zwei Wochen wurde unter einem Gehweg ein Kabel freigelegt - seitdem ruht die Baustelle. Die StW Bamberg als Anbieter haben eine provisorische Internetverbindung aufgebaut, durch die eine eingeschränkte Herstellung der WebZ möglich ist. Gegen die Telekom wird Schadenersatz geltend gemacht. Die WebZ ist nicht als einziger Anschluss betroffen. 

 

     STADTFINANZEN

Risikofaktoren »an allen Ecken und Enden«

Staatliche Hilfen bewahren die Kommunen nicht vor eigenen Haushaltsproblemen. Steigende Energiepreise oder Inflation können auch die Stadt Bamberg in Bedrängnis bringen.

Bamberg kräftig abgerutscht im Finanz-Ranking der kreisfreien Städte 

»Trotz einer sehr erfreulicher Entwicklung auf der Einnahmenseite verbleibt für den Verwaltungshaushalt der Stadt ein mögliches Defizit in Höhe von 7,6 Mio € «, so die aktuelle Prognose von Finanzreferent Bertram Felix für die Haushaltsaufstellung 2023. Es gebe Risikofaktoren »an allen Ecken und Enden«. Für den Haushalt derzeit maßgebliche Risikofaktoren sind steigende Energie- und Rohstoffpreise, die Inflationsgefahr sowie die Gasbeschaffungs- und Gasspeicherumlage.
Deshalb müsse er weiter an einem »strengen Konsolidierungskurs festhalten«, betonte Felix in der Sitzung des städt. Finanzsenats am 27.9.22. Im Vergleich zu anderen kreisfreien Städten sei Bamberg in Oberfranken auf Platz vier gerutscht, im Finanz-Ranking aller bayer. Städte von Platz 10 auf Platz 20 (Stat. Landesamt). »Die Erteilung einer Haushaltsgenehmigung in künftigen Jahren durch die Regierung von Oberfranken wird nur mit der konsequenten Umsetzung eines Haushalts-Konsolidierungs-Konzeptes möglich sein«, bekräftigte der Herr der Bamberger Stadtfinanzen.

“Irgendwann ist auch die Rücklage der Stadt aufgebraucht”

In der Debatte des neuen, 16-köpfigen Senats räumte Andreas Eichenseer namens der grünen Fraktion (GB) ein, dass »wahrscheinlich die Kosten im Energiebereich, der Sozialleistungen und des Flüchtlingsbereichs noch steigen können«. Aber »wir dürfen nicht nur sparen«. Insbesondere für die energetische Sanierung der städt. Liegenschaften müsse weiterhin Geld in die Hand genommen werden.
Ursula Redler (CSU/BA) räumte die von den Risikofaktoren ausgehende Gefahr ein, forderte mit Blick auf das »soziale Gefüge« aber »aktives Handeln«. SPD-Sprecher Heinz Kuntke sah den Sitzungsvortrag des Kämmerers »für sich gesehen erfreulich« an. Ob die Prognosen so eintreffen, werde sich zeigen.

Anders Stadtrat Martin Pöhner. Er sehe aktuell 7,6 Mio € Defizit im Verwaltungshaushalt als »Katastrophe«. Irgendwann sei auch die Rücklage der Stadt aufgebraucht, meinte der FDP-Mann. Im Verwaltungshaushalt müssten »strukturelle Einsparungen vorgenommen werden«, zB. bei den Personalkosten: Mit einer Mehrung um 935.000 € wachsen diese auf 84 Mio €/a an. 

Aus der Rede von Volt-Stadtrat Hans-Günter Brünker konnte entnommen werden, dass mehr Gewerbeflächen ausgewiesen werden müssten.
Der zurzeit fraktionslose Stadtrat Klaus Stieringer lobte die vorgehensweise des Finanzreferenten: Es habe sich bisher bewährt, »defensiv zu planen und am Ende ein gutes Haushaltsergebnis abzuliefern.«
Felix konnte es sich wohl nicht verkneifen, abschließend zu betonen: »Wir planen realistisch.«

Geschrieben: mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto);

 Zum direkten Aufruf der webzet ein Symbol-Icon erstellen!  > Startseite

Hinweis: Die Mail-Adresse der webzet-BAblog ist im Impressum (r.u.) zu finden. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r.u.) freigeschaltet. 

Werner
"....der grünen Fraktion (GB) ein, dass »wahrscheinlich die Kosten im Energiebereich, der Sozialleistungen und des Flüchtlingsbereich s noch steigen können..."
-> GRÜN MACHT ARM!
____________________ ______________
Bewertung 6.10.22: 15+/4-

11
Bamberg
Leere Kassen und kein Wort zum Bahnausbau?!

Wie bitte möchte Bamberg die bis zu 100 Mio. Euro Eigenanteil zum (selbstverschuldeten ) Bahnausbau bezahlen?
____________________ ______________
Bewertung 6.10.22: 11+

11
G. D. Hillert
Warum braucht unsere Stadt immer noch so viel mehr Geld für das Personal? Ich glaube fast, dass man für die Verwaltung der Stadt BA nur noch Leute mit außerordentlich guten Gehältern kötern kann oder mit dem Lasso fangen kann.
____________________ ______________
Bewertung 6.10.22: 14+

14

1000 Zeichen übrig