Auf einen guten Tag

 

Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so entzückend fand.
Unbekannt

Angespannt. Immer im Frühsommer gibt der Finanzreferent dem Stadtrat einen Überblick über den Zustand der Stadtfinanzen. Mittlerweile eine Frage der Glaubwürdigkeit.

Bei Verlangen aus der Bürgerschaft geht nichts

Regelmäßig geben die Zahlen Anlass für vorwiegend negative Einschätzungen. Besonders der Gewerbesteuerverfall. Insgesamt steht die Stadt Bamberg bei den Gewerbesteuereinnahmen von rd. 32 Mio € ausgesprochen schlecht da. In Oberfranken rangiert Bamberg mit Abstand an letzter Stelle – und Bayreuth mit Abstand an erster (> s. Grafik r.)
Eigentlich wäre es geboten, dass Stadtverwaltung und Stadtrat möglichst an einem Strang ziehen. Das scheint aber mit Finanzreferent Bertram Felix nicht möglich. »Schon rituell bekommen wir die schlechten Zahlen zu hören, doch wenn es irgendetwas gibt, was im Interesse des OB oder des Finanzreferenten ist, dann ist Geld da«, sagt Dieter Weinsheimer (BA) in der Sitzung des städt. Finanzsenats am 28.6.16. Kommt ein Verlangen aus der Bürgerschaft oder von einer Bürgervereinigung, dann gehe nichts. In Gegenrede wies Heinz Kuntke (SPD) darauf hin, dass »es für jede Entscheidung immer Mehrheiten im Stadtrat gibt«. Dadurch dass SPD und CSU zusammenarbeiteten, sei dies gesichert.

Wie kommt man zu mehr Einnahmen bei der Gewerbesteuer?

Das Rezept von Helmut Müller (CSU) ist klar: »Wir brauchen dringend neue Gewerbeflächen und dafür eignet sich das Muna-Gelände am besten.« Man müsse halt schauen, wie man möglichst viel Natur erhalten könne. Dagegen hält Peter Gack (GAL): »Der Ruf nach mehr Gewerbeflächen nützt wenig, wenn die Bundespolitik die Gewerbesteuer weiter aushöhlt.«
Es besteht grundsätzliche Einigkeit im Gremium, zwar neue Gewerbeflächen auszuweisen, Ansiedlungen aber nach Steueraufkommen und Flächenverbrauch zu bemessen. Ein flächenfressendes Logistik-Terminal könne hier nicht die erste Wahl sein.
Eine spannende Frage warf Dieter Weinsheimer auf: Ab wann kann die Stadt damit rechnen, Gewerbesteuereinnahmen vom neu errichteten Brose-Zentrum zu erhalten? Finanzreferent Bertram Felix reagierte irritiert: »Das ist ein „komplexes Steuerkonstrukt“«: Die Frage könne er nicht beantworten. OB Andreas Starke mischte sich ein: Er werde am Eröffnungstag (30.6.16) Brose-Chef Stoschek danach fragen. Notfalls »müssen wir uns die Steuer nehmen«, merkte er mit sichtlicher Ironie an.
30.6.16 Bilder: Brose; WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“.

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 24

Baiwäs: Beifuß.
Noo aana Endn köäd a weng Baiwäs. Zu/an eine/r Ente gehört etwas Beifuß.

-

bal: bald. fast, beinahe.
Eä woä scho bal doo. Er war schon bald da.

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balaib, bailaib: beileibe. wirklich.
Geesd aa mied? - Iech, bailaib ned. Gehst du auch mit? - Ich, wirklich nicht!

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bälaidichd: beleidigt.
Sägsd wos, is ä bälaidichd. Sagst (du) was, dann ist er beleidigt.

Bälaidichda Läbäwuäschd! Beleidigte Leberwurst (=empfindlich, dünnhäutig)

bälaidichn, bälaidinga: beleidigen.
Du mi fai ned bälaidinga! Tu mich bloß nicht beleidigen!
Bälaidichung: Beleidigung.
Wos du doo sägsd, däs is fai a Bälaidichung. Was du (da) sagst, das ist eine Beleidigung. ("fai" ist meistens nicht übersetzbar, ein mundartspezifisches Füllsel))

Forts.

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