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Däs kummd füä miech ned in Bädrachd. Das kommt für mich nicht infrage.
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Do kosd daina Bädrachdunga machn. Da kannst du deine Betrachtungen/ ein Bild machen.

-

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 Die Bedeutung des Tourismus als wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor für Bamberg ist auch im Stadtrat anerkannt. Mittlerweile kennt der Jubel – fast – keine Grenzen.

Welche Personen oder Gruppen profitieren von den boomenden Besucherzahlen?

»Der Tourismus ist in Bamberg ganz top!« Mit dieser Feststellung begann Dr. Manfred Zeiner vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut in München (DWIF) seinen aktuellen Bericht über den Tourismus in Bamberg. Bei seinen Darlegungen ging es wesentlich um die wirtschaftlichen Aspekte: In welchem Umfang profitieren welche Personen oder Gruppen von dem boomenden Besucherzahlen in Bamberg?
Mit der gestiegenen Tourismusintensität habe die Bedeutung der Querschnittsbranche Tourismus für das Wirtschaftsleben der Stadt nochmal zugenommen. Um das zu belegen hat der DWIF für das Jahr 2017 die touristischen Umsätze und die daraus resultierenden Wirkungen wie Beschäftigungseffekte und Steueraufkommen ermittelt. Die Ergebnisse der Untersuchung „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Bamberg 2017“ wurden im städt. Kultursenat präsentiert.
Die Eckwerte: Bei 8,6 Mio Aufenthaltstagen wurden Umsätze in Höhe von knapp 330 Mio € erzielt. Am profitabelsten stechen hierbei die Tagesreisen (inkl. Flusskreuzfahrten) mit 90,2 Umsatzanteil hervor. Die direkten Profiteure des Tourismus seien das Gastgewerbe mit rd. 47,8 % Bruttoumsatz, der Einzelhandel mit 31,2% und die Dienstleistungen mit rd. 20,9 % Bruttoumsatz.
Das touristische Gesamteinkommen beträgt 152,8 Mio €, was einem Gegenwert von rd. 5930 Personen entspricht, die durch den Tourismus eine durchschnittliches Primäreinkommen pro in Höhe von 25.757 € pro Kopf und Jahr beziehen könnten. Was aber nicht im Umkehrschluss bedeutet, dass so viele Menschen in der Tourismusbranche beschäftigt sind.

»Die Einheimischen sollten sich in Ihrer Stadt noch wohlfühlen«

In der Aussprache des Senats äußerten sich alle Fraktionssprecher grundsätzlich sehr beeindruckt von den Zahlen. Der SPD-Sprecher Felix Holland wollte wissen, ob es denn »auch Grenzen für diese Entwicklung gibt«. Das ergebe sich von alleine, wenn die Kapazitätsgrenzen erreicht seien, antwortete Manfred Zeiner. Neben anerkennenden Worten stellte Wolfgang Wußmann (BA) fest, dass die Verträglichkeit des Tourismus auch daran messe, dass sich »die Einheimischen in Ihrer Stadt noch wohlfühlen«.
FDP-Stadtrat Martin Pöhner schlug vor, doch insgesamt mehr auf Kultur zu setzen, was sich beim Mehrtagetourismus auswirke. Der Vorschlag erzielte insofern keine Wirkung, weil diese Idee nicht neu ist und schon wiederholt ohne nennenswertes Ergebnis geblieben war. >

14.7.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+21 # CFRA2 2018-07-14 20:12
Wenn die Einheimischen sich in Ihrer Stadt noch wohlfühlen sollen, muß endlich etwas gegen die Boatpeoples (Schiffstouristen) unternommen werden, die so gut wie gar nichts für das touristische Gesamteinkommen betragen!
Ebenso brauchen wir keine Stieringer Lärmevents, die nachweislich der Stadt (Handel) sogar schaden.
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+17 # Bürger dieser Stadt 2018-07-14 21:20
Schön, daß der Tourismus hier so top ist. Ganz große Klasse.

Leckt mich doch am Arsch.
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+8 # cityman 2018-07-14 22:37
#1 und #2
Recht habt Ihr. Man kann als Einheimischer sich nicht mehr an Bamberg erfreuen, wenn man sich bei jedem Spaziergang durch Touristenmassen seinen Weg bahnen muss. Irgendwie läuft alles aus dem Ruder. Hallo Stadt, ich bin Bürger! !!! Aber vielleicht nicht mehr lang. :-x
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+16 # GodFather 2018-07-14 23:49
Jajaja, 7,8 Mio. Tagesbesucher machen 90% der 330 Mio. Umsätze? 38 EUR pro Tagesbesucher? Dass ich nicht lache! Der Kreuzfahrer wird durch die Stadt gepfercht (hoppla, bitte alles aus dem Weg, die graue amorphe Masse rollt ein!), grad mal wird er zum Pinkeln gehen und ein Tragerl Bier mitnehmen. Ist das Bamberger Bier inzwischen dermaßen teuer? Und die Kosten die der Tourismus verursacht? Müll z.B.?
Aber gemach, wer hat denn die Studie beauftragt? Ist doch klar was drin steht, denn "wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing". So ist es bei den Großkonzernen, so auch bei den Kommunen. Wer sich gerne eine "Dritte" Meinung leisten möchte, der weiß schon vorher was drinnen zu stehen hat.
Wir dummen Bürger erfahren natürlich nur die Top-Aussagen. Details kann man uns ja nicht zumuten (genauso wie bei der Kriminalitäts-Statistik oder den Geldanlagen unseres Ober-Krämers), das würde uns ja überfordern!

....auch in diesem Fall würde es sich anschicken, Auskunft einzufordern! fragdenstaat.de würde auch hier helfen!
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+11 # Frau Holle 2018-07-15 09:17
Die Entwicklung wird so weitergehen. Allenfalls die reale Kapazitätsgrenze kann hier einen Stop bedeuten. Im Tourismus lässt sich relativ einfach Geld verdienen, man braucht weder eine großartige Geschäftsidee noch Kreativität. Das ist eine leicht zugängliche Branche, bei der es kaum Grips braucht, um an ihr zu partizipieren. Es braucht nur eine geeignete Kulisse.

Der Tagestourismus wird sich nicht zurückbilden, solange dies das profitabelste Modell ist. Das ist kein Wunder, da hier den Hauptaufwand nicht die Gastronomie oder der Handel trägt, sondern eben die Allgemeinheit. Am Ende entscheidet nur das Geld. Die Erwägung zum Maßstab zu machen, dass "Einheimische sich in ihrer Stadt noch wohlfühlen sollen", ist schlicht illusorisch.

Freilich fällt die Ausbeute an Festanstellungen und damit der Gesamtnutzen für die Allgemeinheit vergleichsweise mager aus.
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+10 # brunzerla 2018-07-15 09:22
Ich fühle mich so wohl, daß ich die Innenstadt nicht mehr betrete. Reicht das den "Volksvertretern"?
Wenn ich meinen Perso oder den Reisepaß online beantragen könnte, würde ich nicht mal mehr deshalb reingehen.
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-13 # Gerd Rudel 2018-07-15 11:58
Also, entweder ist der Gutachter dumm oder der WebZet ist ein Fehler bei der Berichterstattung unterlaufen. Die 90,2% sind exakt der mengenmäßige Anteil (=Personen) an der Gesamtbesucherzahl. Dass dies nicht mit dem UMSATZanteil gleichgesetzt werden kann, ist wohl ohne weiteres Nachdenken einsichtig. Die korrekten Zahlen wären interessant.
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+15 # WeBZet 2018-07-15 16:46
Zu # 7:
Es ist die Krux von verdichteten Berichten, dass Fehler im auftreten können. Leider lässt sich die komplette Präsentation Wirtschaftsfaktor Tourismus Bbg nicht hochladen, weil sie zu groß ist. Heute sind leider die zeitlichen Bedingungen nicht gegeben, um Aufklärung im Detail zu liefern. Die grundsätzliche Botschaft - und um die kann es bei einem solch kurzen, verdichteten Bericht nur gehen, ist aber klar erkennbar - schon in der Überschrift. Entschuldigung.
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+4 # Werner 2018-07-15 19:56
Ja Mei, der Rudel halt, will auch mal wieder mal was los werden, Statistiken halt. Gott bewahre vor solch einer Idelogie. Aber er liest hier mit, gibts auf seiner GAL- Jubelseite wohl keinen Traffic.
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0 # Gerd Rudel 2018-07-16 11:06
Jetzt habe ich halt selbst recherchiert... :sad:
Und so schwer ist das doch nicht zusammenzufassen: ;-)
Laut Gutachten geben die Tagesreisenden 26,40 € pro Tag aus. Sie generieren damit 62,4% des Gesamt-Bruttoumsatzes.
Das heißt aber auch: Die rund 10% Übernachtungsgäste, die nach Bamberg kommen, sorgen für fast 40% der touristischen Einnahmen. :-)
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+10 # Bamberger 2018-07-16 12:43
@Gerd Rudel: Was jetzt auch nicht so eine sensationelle Neuigkeit ist, wenn man mal alleine die Kosten der Übernachtung betrachtet.
Mal ein beliebiger Wochentag im August:
Günstigstes Hotel: 63 EUR
Im Durchschnitt liegen die Preise über 100 EUR je Zimmer. Macht bei einem Prächen schonmal 50 EUR je Person (bei nur einer Übernachtung).
Also alleine bei der Übernachtung liegt der Gast schon beim Doppelten des Kreuzfahrers. Und da Gäste die hier Übernachten auch in der Regel hier Frühstücken und zu Abend essen, denke ich hat man schon leicht diese vierfachen Umsätze.

Soll jetzt keine Wertung sein. Aber wie gesagt: Überraschend ist die Erkenntnis nicht, dass ein Übernachtungsgast mehr Geld da lässt als ein Tagesreisender.
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-13 # supi 2018-07-16 16:13
nun wenns in der innenstadt keine touris mehr geben würde, könnte man dort alles zubrettern, einige begreifen einfach nicht, wo und an welcher stelle sie auf dem ast des baumes sitzen
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+16 # GodFather 2018-07-16 17:12
Also wenn der Herr Rudel nun valide Zahlen hat (Quelle??) dann lässt der Übernachter ca. 150 EUR da, der Tagesgast 25. Bei den Tagesgästen wären dann noch die Kreuzfahrer von den übrigen abzuscheiden, denn die Kreuzfaher haben für Geld ausgeben weder Zeit noch Bedarf. Warum ist man nicht in der Lage von diesem Pulk wenigstens eine Art Kurtaxe zu verlangen, abgewickelt über die Schifffahrtgesellschaft? Dann bliebe zu hoffen dass die nicht nur wenigstens einen Teil der hier verursachten Kosten selbst tragen sondern dass sie auch etwas weniger werden und vielleicht günstigere Städte besuchen.
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+11 # cityman 2018-07-16 21:41
#13
Das mit der 'Besuchertaxe' ist doch eine tolle Idee. Wenn sie boatpeoples ausser Innenstadt-Verstopfung und Ahhh-Gesichter nichts bringen, dann sollten sie hierfür bezahlen. Ob das allerdings rechtlich durchsetzbar ist?
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+5 # walmdach 2018-07-18 07:24
#11
da es nicht nur Hotels sondern auch Fewo gibt, hinkt der Vergleich ein wenig.
Ich brauche nicht einmal den Vergleich von Herrn Rudel um zu wissen, dass ein Gast mit viel Zeit immer mehr Geld hier lassen wird, als ein gehetztes Rudelmitglied, das auf einem Schiff umsorgt wird.

Übrigens
warum werden diese Horden-Touris nicht per Flusstaxi in die Altstadt geschippert statt mit den viel zu vielen Bussen? Das würde unsere Straßen und die Umwelt schonen.
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+1 # Baba Yaga 2018-07-18 08:19
Die Aufnahmefähigkeit für Übernachtungsgäste ist schnell ausgeschöpft. Altstadt vollstopfen mit Tagesgästen inklusive Flussskreuzfahrer geht dagegen immer.
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