Auf einen guten Tag

 

Solange du nicht Frieden machst mit der Person, die du bist, wirst du niemals zufrieden sein mit dem, was du bist.

Doris Mortman

Die Stadt reagiert auf die massiven Vorhaltungen eines Bamberger Sportfunktionärs. Rudolf Z. von der DJK-Don Bosco hat sich für den FC Wacker eingesetzt - und war erfolgreich.

Ein Schlag ins Gesicht!

Hintergrund ist die Auseinandersetzung darüber in welcher Form und in welchem Umfang die Stadt den Bamberger Traditionsverein FCE 2010 einseitig unterstützt. Im FT Bamberg war erst kürzlich eine Meldung mit der Überschrift „08-Platz wird erneuert“ veröffentlicht worden. Die Stadt soll demnach für rd. 150.000 € Sanierungskosten dort einen bayernligatauglichen Trainingsplatz für den FCE herrichten. Ein solches Handeln war in früheren Jahrzehnten in Bamberg nicht ungewöhnlich, als hier noch ein OB Röhner (CSU) und Dritter Bürgermeister Reichelt (SPD) herrschten. In der heutigen Zeit erscheint das eher problematisch, weil den Regeln nicht mehr entsprechend, was konkret bedeutet, dass ein solches Handeln vom Stadtrat abgesegnet werden muss. Das mag bei der derzeitigen großen Rathauskoalition keine große Sache sein, Rudolf Z. (und nicht nur er) regt sich aber darüber auf. Anlass seiner Attacke war »die Aussage, dass auch andere Vereine (nicht nur der FCE) auf Unterstützung der Stadt hoffen dürfen, ein Schlag ins Gesicht des FC Wacker Bamberg. … Die Kinder des FC Wacker bleiben auf der Strecke. Seit Monaten hat Herr Dr. Lange dem Verein die Sanierung des Platzes am Margaretendamm und den Baubeginn ab Herbst 2019 versprochen.« Dabei, so Ziegler, habe er in einer gemeinsamen Sitzung der Bamberger Sportvereine »zugestehen müssen, dass er noch nicht einmal einen Stadtratsbeschluss dafür hat«.
Z. Fazit: In der vom FT veröffentlichten Pressemitteilung der Stadt werde »dem Leser vermittelt, dass der SC 08 Bamberg einen neuen Platz erhält. Jeder weiß, dass der Rasenplatz im Sportpark Eintracht ausschließlich vom FCE genutzt wird«.

Über weitere 110.000 € muss entschieden werden

Die „Stadtspitze“ hat reagiert. In einer Pressemitteilung teilt das städt. Presseamt mit, dass man „den katastrophalen Zustand des Fußballplatzes am Margaretendamm beseitigen will. Im aktuellen Aufstellungsverfahren für den Haushalt 2020 soll eine „Sanierung der Spielfläche FC Wacker“ eingeplant werden. »Nach Überprüfung der Sachlage ist man verwaltungsintern zu dem Ergebnis gelangt, dass es nur mit einer gründlichen Sanierung möglich ist, die Spielfläche nachhaltig und effektiv herzurichten. Die Kosten dafür werden auf 110.000 € geschätzt. Der Stadtrat werde Anfang Dezember darüber beschließen. Um das Training und die Spiele in der laufenden Saison (2019/20) zu gewährleisten, hätten sich zudem die Vereinsvorstände des FC Wacker und des ASV Viktoria Bamberg darauf geeinigt, die Spielstätte am Distelweg übergangsweise gemeinsam zu nutzen.« Das Ziel sei es, die sanierte Spielfläche am Margaretendamm im Herbst 2020, also pünktlich zum Saisonstart, übergeben zu können.
Die WebZet sieht sich nicht in der Lage den diversen Briefverkehr zwischen den Kontrahenten zu veröffentlichen. Ein gebündelter Vorbericht zum vorliegenden Artikel ist dem WebZet-Bericht „Wird der FC Bamberg von der Stadt bevorzugt?“ vom 23.9.19 zu entnehmen.
4.10.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+34 # Clavius1970 2019-10-03 10:46
Bei den Vereinen Viktoria und Wacker werden gerade Kinder aus sozial benachteiligten Familien umsorgt und Ihnen oft auch ein zweites Zuhause gegeben. Den Ehrenamtlichen dieser und auch aller anderen Vereine mit Jugendarbeit recht herzlichen Dank.
Die Stadt Bamberg sollte einfach mal die Förderung für die Elitenbespaßung wie Philharmoniker, Theater, Brösel´s, Klausimausi und diverse sogenannte "Künstler" etc. zurückfahren. Dann wäre genug Geld frei.
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+26 # Clavius1970 2019-10-03 10:51
Und da Bergradler und Konsorten bestimmt wieder rumnörgeln, das Eine hätte mit dem Anderen nichts zu tun, schiebe ich gleich noch mal einen Kommentar nach:

Die Dekadenz mancher Foristen hier errinnert mich an Peanuts-Kopper. Die da unten werden schon irgendwie klar kommen. In der rosaroten Welt der, meist durch Staatsknete alimentierten Eliten, stören halt klare Worte, die Ihnen den Spiegel vorhalten, in dem Ihre Arroganz und soziale Unfähigkeit klar zu erkennen ist. Die Oberschichten unseres Landes, zumindest in großen Teilen, sind in erster Linie die Verantwortlichen für die unappetitlichen Kräfteverschiebungen innerhalb unserer Demokratie.
Die meisten dieser Schwätzer haben doch nie in Ihrem Leben was gearbeitet und jeden Kontakt zur Bevölkerungsmehrheit verloren. Meist verstecken sie mangelnde Bildung hinter einem Schwall von Fremdwörtern und abgedroschenen, ideologischen Parolen.
Wenn ich Politiker bei Nazi- Wagner in Bayreuth auf dem roten Teppich sehe, könnte ich nur noch k....n über so viel Scheinheiligkeit. Und zwei Tage später wird wieder gegen Rechts demonstriert.

Und jetzt noch schönen Feiertag. Bin wieder für einige Zeit hier raus.
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+8 # kritikfreund 2019-10-06 11:06
:-x
fehler über fehler...
"...die Vereinsvorstände des FC Wacker und des ASV Viktoria Bamberg darauf geeinigt, die Spielstätte am Distelweg übergangsweise gemeinsam zu nutzen."
liebes rat-haus - wenn ihr noch nicht einmal wisst, dass die spielstätte am rosmarinweg (neben eurer Brösel-Arena) und nicht am distelweg liegt, dann haltet lieber euren mund. :-x

"...dass der SC 08 Bamberg einen neuen Platz erhält."
wie kommt man denn auf dieses hohle Brett? der SC08 ist schon lange nicht mehr dort ansässig :-x

was den FC Wacker betrifft, so beschleicht mich das gefühl, dass unser möchte-gern-Theologe Dr. Lange mal wieder unverhohlen lügt. wenn er auf den haushaltsbeschluss wartet, dann wird der platz NIEMALS
bis zum Herbst fertig, weil die arbeiten erst im frühjahr beginnen können.

wie schafft man es eigentlich, als - hoffentlich aussichtsloser - ob-kandidat so oft so viel schaum zu erzählen? in diesem fall sogar auf kosten vieler kinder! :-x
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