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Auf einen guten Tag

 

Man sollte nie aus sich herausgehen, bevor man nicht in sich gegangen ist.
Günther Baruschke, dt. Aphoristiker und Essayist

 

Auch hier spielt die Coronakrise eine Rolle: Die Brose Unternehmensgruppe wird zum 1. Juli als Gesellschafter aus der Bamberger Basketball GmbH ausscheiden.

Engagement für Profisport gehört nicht zu den Kernaufgaben

Wie es medienintensiv heißt, sind die sinkende Nachfrage nach Verbrennungsmotoren und die Auswirkungen der Corona-Krise dafür verantwortlich, dass der Automobilzulieferer Brose seine Sponsoring-Aktivitäten reduziert. So steigt Brose zum 1.07.20 als Gesellschafter beim gleichnamigen Basketball-Bundesligisten Brose-Bamberg aus.

"Die massiven Veränderungen in der Automobilindustrie, verstärkt durch die Nachfrageeinbrüche als Folge der Coronavirus-Maßnahmen, haben bei der Brose Unternehmensgruppe zu erheblichen Ergebniseinbrüchen geführt", teilte Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung bei Brose und Aufsichtsratschef beim Bamberger Bundesligaklub mit. Der Betrieb einer Profisportorganisation gehöre nicht zu den Kernaufgaben eines Automobilzulieferers, deshalb werde Brose nun aussteigen.

Brose will Namensgeber und Hauptsponsor bleiben

Brose wolle aber weiterhin Haupt- und Namenssponsor des Bundesligisten bleiben, heißt es. Für die kommenden drei Spielzeiten stelle man dafür einen Betrag zur Verfügung, der an der Spitze der Sponsoring-Aktivitäten in der Basketball-Bundesliga liege.

Wie der Bundesligaklub mitteilt, hat Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke die Koordination des Wechsels zu einem neuen Gesellschafter übernommen. Aktuell laufen laut Klubangaben Gespräche.

In einer Pressemitteilung bedankt sich die Stadt Bamberg für das langjährige und äußerst erfolgreiche Engagement von Michael Stoschek  und der Firma Brose für den Bamberger Basketball. Ohne Michael Stoschek hätte es die nationalen und internationalen Erfolge nicht gegeben. Bamberg hat enorm vom Basketball profitiert. Man bedauere natürlich seinen Rückzug als Gesellschafter, können dies angesichts der aktuellen, wirtschaftlichen Herausforderungen jedoch nachvollziehen.

Der Oberbürgermeister habe sich selbstverständlich bereit erklärt, bei der Gewinnung von neuen Gesellschaftern und Sponsoren koordinierend tätig zu werden. Die gesamte Verwaltungsspitze ist eingebunden worden, um den Oberbürgermeister bei dieser Tätigkeit zu unterstützen.  
15.5.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten.  Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s.rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+40 # zerberus 2020-05-15 15:20
Nur nebenbei: Unterstützung für den Profi-Sport gehört auch NICHT zu den "Kernaufgaben" einer Kommunalverwaltung...
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+19 # Eisenbahner 2020-05-15 16:42
Ja, diese Aussage im obigen Bericht verwundert mich auch sehr. Anscheinend sind die Damen und Herren bei weitem nicht ausgelastet, daß sie für solche Aktivitäten die Zeit haben.
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+14 # Baba Yaga 2020-05-16 07:25
In Bamberg gehört das durchaus zu den "Kernaufgaben". Genauso wie die Durchführung irgendwelcher Partyfestivitäten. Brot und Spiele. So ist eben das Niveau hier.
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+15 # godfather 2020-05-15 20:54
Die gesamte Verwaltungsspitze ist eingebunden....

Wir sind mitten in einer Pandemie, die Öffnungs-Konzepte sind unausgegoren oder gar nicht vorhanden, und der Strippenzieher-Andi geht mal Sport machen, nimmt gleich seinen Pulveraffen und sonst alle mit.

Glüso: jetzt ist die Zeit das Ruder zu übernehmen und die wichtigen Pflöcke zu setzen. Soll der Andi sich doch um den wichtigen Sport kümmern...
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+15 # Heiner 2020-05-16 04:52
Tja , so iss es. Jetzt iss es doch eingetreten, das Ende der Bamberger Datzer? Ein idealer Zeitpunkt zum aussteigen ist dies Corona Kriese. Das aber soll kein Vorwurf an Stoscheck sein. Vielmehr Misswirtschaft durch die Stadt. Den Hallenkauf hätte man sich sparen können und das Geld sinnvoller investieren. Die Zahlen würde ich gerne mal sehen Einnahmen -Ausgaben- Gewinn durch die Stadt. Spricht man mit involvierten Personen heißt es nur "die Politik wollte die Halle". Wahrscheinlich kommt als nächstes ein Vergrößerung weil sonnst nicht vermietet werden kann. Das Geld zum betreiben hat ja nicht Stoscheck gestellt sondern die Stadt. Hier wieder das Geld der Bürger!!
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+15 # supi 2020-05-16 16:58
Nun die voll eingebundene stadtverwaltung sollte sich vlt mal auf ihre eigenen aufgaben konzentrieren, die suche nach einem erwerber für gesellschaftsanteile gehört sicher nicht dazu. Nun kann die grüne stadtratsfraktion, um nicht gar mehrheit zu sagen, gleich mal zeigen, was sie so auf dem kasten hat. Also auf geht's.
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+3 # cityman 2020-05-17 18:48
....die haben doch keine Zeit für solche Banalitäten! Die müssen sich doch mit dem Zweikampf Autofahrer - Radfahrer in der City beschäftigen. Übrigens: schon wieder hat mich heute in der Memmelsdorfer Str. ein Radler überholt, obwohl ich mit dem PKW 30 kmh gefahren bin. Toll!
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-2 # Bamberger 2020-05-18 09:44
Taschentuch? Soll ich jedesmal erzählen, wenn mich ein Autofahrer in der 30er Zone über deutlich zu hoher Geschwindigkeit und deutlich zu geringem Seitenabstand überholt? Dass ein Radfahrer einen Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit überholt kommt sicherlich wesentlich seltener vor als umgekehrt. So waghalsig bin ich mal und behaupte das einfach.
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+15 # DerBamberger 2020-05-18 00:34
Die sinkende Nachfrage nach Verbrennungsmotoren.... Was soll das? Seit wann stellt Brose Verbrennungsmotoren her? Seine Brose Baskets gewinnen scheinbar einfach zu wenig, damit sich der Herr ordentlich sonnen kann. Alles andere ist doch herbeigeredet. Sollte Brose nicht im Nichtverbrennungsmotorautomobilsegment reüsieren können, dann sollte man sich ernsthaft Gedanken über das Management machen. Bin ja kein Basketballfan, aber bei Fünf Milliarden Umsatz macht eine Basketballmannschaft noch nicht einmal die Portokasse aus.
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+8 # Bambärchä 2020-05-20 05:25
Da gebe ich ihnen vollkommen recht. Momentan gibt es leider viele Unternehmen die hier unter dem genannten Deckmantel unliebsame Entscheidungen rechtfertigen.

Das Portfolie von Brose ist völlig unabhängig von der Antriebsart. Genauso wie plötzlich E-Autos anscheinend keine Michelin-Reifen mehr benötigen. Ich hab noch kein E-Auto ohne Reifen gesehen.

Einzig bei Bosch kann ich die Argumente nachvollziehen.
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-2 # rüpel ralle 2020-05-24 17:33
Halt a Cleverle, solche Leute gibt es oder anders gesagt, große Vermögen fallen nicht vom Himmel.
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+4 # supi 2020-05-25 15:45
raus aus die kartoffeln, rein in die kartoffeln, jetzt hat man neben dem OB und der gesamten städtischen verwaltungsspitze auch noch den vorsitzenden vom bamberger wirtschaftsclub mit eingebunden und selbigen in den aufsichtsrat der baskerball-gmbh berufen, gar als ob es hier vor ort überhaupt nichts wichtigeres mehr geben würde.
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Deä dreed an jeedn Bfennich um. Der dreht einen jeden Pfennig um. (= sehr sparsam, knausrig)
Schaiss auf di boä Bfenning! Scheiß/pfeif auf die paar Pfennige!

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Bfennich|fugsä: Pfennigfuchser, Knauserer 
Deä old Bfennichfugsä nimmd fai aa niggs mied. Der alte Pfennigfuchser nimmt (fai) auch nichts mit (wenn er stirbt).

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Bferde|schdoll: Pferdestall.
Doo riechds wi in an Bferdeschdoll. Da riecht es wie in einem Pferdestall.

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Bfiffä: Pfiffer. Pilze.
Du bisd mä dä a Bfiffä! Du bist mir (dä) vielleicht ein Pfiffer.
Iech möchäd widdä amoll naus di Bfiffä. Ich möchte wieder einmal hinaus zu den Pilzen. (Pilzsammeln)

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Bfiif: gepanschtes Bier, Gesöff
Gee mä fai mid dän Bfiif, eerä sauf i goä niggs! Geh mir (fai) weg mit diesem Gesöff.

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Deä laffd aa immä rum wi a Bfingsdogs. Der läuft auch immer herum wie ein Pfingstochse.

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