Auf einen guten Tag

                                    

An sich ist Müßiggang durchaus nicht eine Wurzel allen Übels, sondern im Gegenteil ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

Søren Kierkegaard

 

inBAMBERG wichtig!

Vereine und Institutionen

für soziale Aufgaben

> weiterlesen

 

Notrufe!
Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
Tel. 116 117 = ärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

Apotheken-Notdienst

Tel. 110 = Notfall-Ruf Polizei - Weitere wichtige Notrufnummern der Integrierten Rettungsleitstelle Bamberg-Forchheim

Defibrillatoren-Standorte 

 

Weitere Hilfe:
Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 1110222
Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

A 22

Neema mä di Rolldräbbm oddä dän Aufdsuuch?
Aufdsuuch = AufzugNehmen wir die Rolltreppe oder den Aufzug?
In dänn Aufdsuuch braugsd ned naufm Obäbörchämasda! = In dieser Kleidung brauchst du nicht beim Oberbürgermeister vorstellig werden!
-
Doo hom mä dä wos aufgädsoong!
aufdsieng = aufziehen, erziehen, hänseln
Da haben wir etwas aufgezogen!
Mid diä wä i andära Seidn aufdsieng. = In deiner Erziehung muss sich einiges ändern.
Dän hom si dä wos aufgädsoong = Den haben sie sehr oft gehänselt.
Weiterlesen ...

Besucherzaehler

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 1-18-641- 222 409 - 440

Aktuell sind 178 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Schaden oder Nutzen? Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist umstritten. Die Bamberger SPD will das Mittel auf städtischen Flächen verbieten.Privatgrund wäre formal nicht betroffen.

Eigentlich eine Frage der Europäischen Union

Das zuständige Expertengremium der EU-Länder hat vergangene Woche die Entscheidung über die weitere Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat in Europa vertagt. Stattdessen will die EU-Kommission in den nächsten Wochen weiter mit den Mitgliedstaaten an einer Lösung arbeiten, die größtmögliche Unterstützung hat. Wie man lesen kann, soll es um eine Verlängerung der Genehmigung um fünf bis sieben Jahre gehen – aber noch soll das für rd. zehn EU-Ländern zu wenig sein.
Jetzt auf kommunaler Ebene. Bereits mehrere Städte haben für ihre Gemarkung ein Glyphosat-Verbot ausgesprochen. Da auch auf Bamberger Böden seit vielen Jahren Glyphosat ausgebracht wird, soll es nun von den städtischen Flächen verbannt werden.
Die SPD-Fraktion im Bamberger Stadtrat hat einen entsprechenden Vorstoß gemacht. Ihr Mitglied und Gärtnermeister Gärtner Sebastian Niedermaier hat beantragt, „die Nutzung von Glyphosat auf allen städtischen Flächen zu verbieten. Die Stadt Bamberg solle eine Vorreiterrolle im Umwelt- und Naturschutz einnehmen und durch ein Verbot von Glyphosat darauf hinwirken, dass auch auf anderen Flächen im Stadtgebiet kein Glyphosat mehr zum Einsatz kommt. Deshalb soll der Einsatz von Glyphosat auf allen Flächen, die der Stadt Bamberg gehören und die an Gärtner und Landwirte verpachtet sind, schnellstmöglich verboten werden.“
Niedermaier begründet seinen Appell damit, dass Glyphosat im Verdacht steht, krebserregend zu sein, es den Bestand von Vögeln und Insekten mindert, aber trotzdem in der Landwirtschaft regelmäßig zur Unkrautvernichtung eingesetzt wird.

»Das ist reiner Aktionismus!«

Der Vorstoß von Niedermeier wird aber nicht überall geteilt. In der Landwirtschaft ist ein Verbot des vergleichsweise preisgünstigen Glyphosats umstritten. Im FT Bamberg (30.10.) wird Reinhard Ostermeier vom Amtlichen Pflanzenschutzdienst in Bayreuth zitiert: »Das ist reiner Aktionismus«, sagt der Experte. „In unserer Region werde Glyphosat bei weitem nicht in den Massen ausgebracht wie in Nord- und Südamerika. Viele Landwirte nützen es laut Ostermeier gar nicht. Unabhängige Tests hätten dem Herbizid sogar eine Bienenunbedenklichkeit bescheinigt.“
Differenziert sieht BA-Stadtrat Hans-Jürgen Eichfelder die Sache. Der Haupterwerbsgärtner hat in der Nord- und Südflur der Stadt auch Flächen gepachtet. Laut seinen Worten ist der Einsatz von Glyphosat in Bamberg für viele Landwirte selbstverständlich. Er selbst setze es als Gemüsebauer aber nicht ein. Deshalb hat er mit einem möglichen Verbot auch kein Problem. Andere würde es aber durchaus treffen.
Allerdings: Anwender dürften auf ihrem Privatgrund auch nach einem Verbot durch die Stadt weiterhin das Unkrautvernichtungsmittel ausbringen. Damit würde das Verantwortungsbewusstsein einerseits verstärkt gefordert, andererseits würde natürlich auf die Betroffenen wieder vermehrt Handarbeit zukommen.
31.10.17 Bilder: Bundesumweltamt; WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+6 #7 Sunday 2017-11-02 23:58
#6 Lob Deiner Einsicht, Werner wirklich. Und gut, daß Du beim Einkauf auch mitdenkst.
Ich bleibe aber dabei - wir müssen bei uns anfangen, dann Druck machen auf die Breite der Erzeuger und dann müssen weitere Gesellschaften nachziehen und zwar nicht kangsam sondern schnell. Außerdem sind viele sogenannte Schwellenländer in Afrika und Asien - z. Z aus Not nie von der clevereren Produktion weggekommen oder schon wieder, dort weil es ncht anders geht. Urban Gardening in Slums etc. - da gibt es Projekte, da können wir nur schauen. Außerdem, ist es überholt, daß immer die "moralische Keule" als Vorwurf zu bringen, gähn. Es geht nicht um Rehthaberei sondern um eine Notwendigkeit breiten Gedanken und grundsätzlichen Haltungswechsels
0 #6 Werner 2017-11-02 19:09
Ihr habt ja alle recht, da braucht ihr gar nicht so auf mir rumhacken.

Aber denkt doch mal global, wie ich es geschrieben und gemeint habe. Ich selbst kaufe auch regional, vom Markt und entstamme einer traditionellen Garten-Selbstversorger-Kindheit, incl. Hausschlachtung und dem Essen, was draußen wächst.

Das reicht aber eben nicht für allesamt, oder ist hier irgendjemand Bauer! Jemand, der Ahnung von der Materie hat, auch StR Eichfelder machts nicht aus Jux und Nächstenliebe. Sagt das lieber mal den Landwirten, die Tausende Hektar in Argentinien, Galizien bewirtschaften, oder der Reisindustrie in Asien! Da müsst ihr mit Eurer moralischer Keule draufhauen, nicht hier! Meine Meinung.
+9 #5 Heiner 2017-11-02 03:20
@3 / Werner
Wie wäre es wenn , ich unterstelle Dir das mal Deine Lebensmittel heimisch und regional kaufst. Gestern war ein Bericht am Tv über behandeltes Obst und Gemüße aus China. Oh mein Gott die Menschen vergiften sich selbst. Kauf Lebensmittel bei uns , kauf das was regional und in der Saison angeboten wird und schon wird nicht mehr soviel gespritzt wegen der Haltbarkeit. Kurze Wege und Umweltschutz gibt es gratis dazu. Das ganze EU Gedöns fällt dann auch weg weil die Gurke einfach Gurke sein darf. Muss es sein dass im Winter Bio Weintrauben ( wer es glaubt) aus Südafrika im Markt angeboten werden ?
+20 #4 Sunday 2017-11-01 03:07
Ich frage meinen Gärtner, was er verwendet und sollte es Glyphosat oder so etws sein, hat er mich das letzte Mal gesehen. So einfach ist das.

@#3 Daß nur mit diesen Mitteln die entsprechende Menge an Nahrungsmitteln erzeugt werden kann, ist längst widerlegt. Progaganda der Herbizid- und Fungizidhersteller.
Die vormalige Landwirtschaft war gesund, wenn auch nicht so ertragreich. Doch im Bereich ökologischen Landbaus hat sich EXTREM viel getan und es ist inzwischen erwiesen, daß kleinteiliger Landwirtshaft und nicht die großen Flächen die Alternative sind. Ist tatsächlich so.
Siehe z. B. hier:
http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bP/_-0S/5yrp52vH/150716_0905_radioWissen_Oekosystem-Erde---Die-Landwirtschaft-der-Zu.mp3

Mit den langfristig die Böden nachhaltig zerstörenden Giften die Art so zu wirtschaften wie jetzt ist eine Sackgasse. Mahlzeit wer mag.

A propos Dystopie - wenn man das Wort aus der Literaturwissenschaft schon bemühen muß - was heißt hier werden - haben wir die nicht eh schon?
-7 #3 Werner 2017-10-31 22:14
Alles richtig, das Zeug ist natürlich Gift. Aber mal anders herum und global gedacht : wie sollen denn über 7 Mrd ernährt werden, wenn es die industrielle Landwirtschaft nicht gäbe?

Das würde alles in einer Dystopie enden.
+15 #2 schaumermal 2017-10-31 15:50
unabhängige untersuchungen? :-x
https://www.welt.de/wissenschaft/article162953499/Glyphosat-vergiftet-die-Wissenschaft.html

es ist hinlänglich bewiesen, dass monsanto und seine lobbyhelfer viele der studien gekauft und damit gefälscht haben. daher sind sogar die aussagen der verbände unglaubwürdig.

verarschen kann ich mich auch selbst. im eigenen garten verwende ich nur essigwasser als künstlichen helfer, weil ich auch morgen noch darin leben möche.
+1 #1 normalo 2017-10-31 10:08
sinnvoller Kompromiss:
Glyphosat als Reifebeschleuniger bei Getreide verbieten, da es direkt auf die Ernte gespritzt wird und sich nicht abbaut, jedoch als normales Herbizid mit den schon jetzt geltenden, strengen Auflagen lassen.

Bitte auch mal über die Alternativen diskutieren: Viele Landwirte geben an auf andere Mittel umzusteigen, über die kein Mensch redet und die wesentlich giftiger sein können.

Und zu Glyphosat im Bier: Die Analysemethoden werden immer besser, also wundert es mich nicht. Es wird gestritten, ob G. vielleicht krebserregend ist oder nicht aber bei Ethanol (Alkohol) wissen wir es sicher und wenn jemand vom Bier Krebs bekommt, dann sicher nicht vom Glyphosat, sondern vom Alkohol!

Kommentar schreiben

"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet.Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

Weiterlesen ...

 

 

in BAMBERG aktuell

 

"Ein Klavier im Freien"

Das Aprilprogramm des Internationalen Künstlerhauses mündet am Mittwoch, den 25.4., um 19 Uhr in ein außergewöhnliches Konzert mit Claus Kühnl.  

Weiterlesen ...
 

 Jazz für Kinder 

"Prof. Al Coda und die Jazz-Ganoven" bestreiten das vierte Konzert der Konzertreihe 2018 der Städtischen Musikschule im Dientzenhofer-Saal am 29. April.

Weiterlesen ...
 

Was ist der MIB? 

... und wer kann hier wie mitmachen? Der Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg (MIB) lädt am 28. April zur Infoveranstaltung.

Weiterlesen ...
 

20. Seniorenkonzert  am 17. Mai

Im vergangenen Jahr betrauerte die Stadt Bamberg den Tod von Richard Eichfelder. Der ehemalige Leiter der Städtischen Musikschule und Begründer der beliebten Bamberger Seniorenkonzerte verstarb  im Alter von 88 Jahren. Auf vielfachen Wunsch findet das diesjährige Seniorenkonzert ihm zu Ehren statt.

Weiterlesen ...
 

AKTUELLER POLIZEIBERICHT
Mitteilung der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt am 24.04.2018 vom Tag vorher. 

Weiterlesen ...
 

100 Jahre Bamberger Verfassung

BERICHT: FLG-Schülerinnen und Schüler erarbeiten Wanderausstellung und Filmprojekt zu 100 Jahre Demokratie.

Weiterlesen ...
 

„Tag der offenen Gärtnereien“
Jetzt geht’s im Garten richtig los! - Unter diesem Motto laden die Bamberger Gärtner am Sonntag, 29. April, wieder zu einem abwechslungsreichen Aktionstag ein und öffnen ihre Tore in der Gärtnerstadt.

Weiterlesen ...
 

Raus geht´s - Termine für Naturfreunde

Die Kreisgruppe des Bund Naturschutz führt eine Reihe von Veranstaltungen durch und lädt zum Besuch ein.

Weiterlesen ...
 

Was bleibt? bleibt was?

Der Berufsverband Bildender Künstler/innen Oberfranken e.V. lädt zur Besuch der Ausstellung: was bleibt? bleibt was? ein. Eine Kunstausstellung zum 25. Jubiläum des Weltkulturerbetitels für Bamberg  in der Stadtgalerie Villa Dessauer, Hainstraße 4a, 96047 Bamberg. Vom 14. April – 27. Mai 2018; Do. – So. und feiertags 12 – 18 Uhr

Weiterlesen ...
 

Projekt „Im Gedenken der Kinder“

Eine Gast-Ausstellung der Deutschen  Gesellschaft  für  Kinder-  und  Jugendmedizin (DGKJ) vom 13.04. – 15.06.2018 in Bamberg.

Weiterlesen ...

 

"Czernowitz und die Bukowina"
Im Rahmen der Vortragreihe "Czernowitz und die Bukowina" spricht Prof. Dr. Iris Hermann am Do, 26.04.2018 zum Thema Jüdisch-deutschsprachige Literatur der Bukowina.
Weiterlesen ...

 

Nunter nein Jazzclub

Programm April 2018. 

Weiterlesen ...

 

Villa Concordia 

Programm April 2018

Weiterlesen ...
 

Stadtratstermine
Öffentliche Sitzungen, April 2018

Weiterlesen ...

 

Termine in der WeBZet
Die WeBZet erhält viele Termine mitgeteilt. Sie übernimmt nur per E-Mail zugesandte Ankündigungen.
Weiterlesen ...

Copyright © 2015.