Auf einen guten Tag

                                    

Leben ist das, was passiert, während Du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.
John Lennon

 

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Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

Apotheken-Notdienst

Tel. 110 = Notfall-Ruf Polizei - Weitere wichtige Notrufnummern der Integrierten Rettungsleitstelle Bamberg-Forchheim

Defibrillatoren-Standorte 

 

Weitere Hilfe:
Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 1110222
Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 3

Babb:
Klebstoff.
Doo braugsd an gschaidn Babb, donn hälds. Da benötigt man einen guten Kleber, dann hält es.
babbäd: pappig. klebrig, ungepflegt.
Di sichd scho so babbäd aus. Die Person sieht schon so ungepflegt aus.

Bagg niggs oo mid daina babbädn Händ! Fass bitte nichts mit deinen klebrigen Händen an!

-

Babbädäggl: Pappdeckel, Pappe. Führerschein.
Hod dä sain Babbädäggl scho widdä? Hat er seinen Führerschein schon wieder?

-

Babbäla: Etikett.
Mach nä liebä a Babbäla drauf, däs ko niggs schoodn! Mach lieber ein Etikett darauf, das kann nicht schaden!
bä|armd: Arm in Arm.
Bäarmd sän si nai di Kärng gäloffm. Arm in Arm sind sie in die Kirche gegangen.

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Mit einem Volksbegehren soll die Forderung "Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben" durchgesetzt werden. Ab dem 31.1.2019 kann man unterschreiben.

Initiative um das bayerische Naturschutzgesetz zu ändern

Über 50 Bündnispartner haben sich zusammengeschlossen, um mit dem Volksbegehren "Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben"  das bayerische Naturschutzgesetz zu ändern. Unter anderem sollen Biotope besser untereinander vernetzt und die Biolandwirtschaft ausgebaut werden. Des Weiteren sollen Land- und Forstwirte in ihrer Ausbildung mehr über Naturschutz lernen und ein jährlicher Bericht über den Zustand der Natur in Bayern verfasst werden. Initiiert wurde das Begehren von der ÖDP.
In einem von den Initiatoren veröffentlichten Aufruf wird der Schmetterlingsforscher Andreas Segerer zitiert: »Dreiviertel aller Tierarten auf diesem Planeten sind Insekten. Die winzig-kleinen Lebewesen nehmen zentrale Funktionen in der Nahrungskette und im Ökosystem unserer Welt ein, unter anderem als Nahrungsquelle oder zur Bestäubung. … Wenn sie ausfallen, wird das ganze Nahrungsnetz von unten her löchrig. Das kann bis zum Kollaps ganzer Ökosysteme führen. Das kann auch auf uns Menschen zurückschlagen.«

In der Öffentlichkeit das Wissen über das Problem erhöhen

Weitere Fachleute stellen fest, dass mit den Insekten auch Vögel vom Artenschwund betroffen sind. Besonders Ackerlandvögel seien gefährdet. Innerhalb der letzten 30 Jahre ist der Bestand um mehr als 50 Prozent zurückgegangen.
Die Akteure hoffen sehr, dass über dieses Volksbegehren in der Öffentlichkeit das Wissen über das Problem erhöht wird.
Allerdings machen zwei wichtige Organisationen bei dem Volksbegehren nicht mit: der Bund Naturschutz und der Landesbund für Vogelschutz. Aus ihrer Sicht sei es nicht das richtige Mittel, um das Artensterben zu stoppen. Das Problem sei, dass die notwendigen Entscheidungen auf nationaler und europäischer Ebene fallen. In Bayern allein könne man wenig bewirken.
In den zwei Wochen vom 31. Januar bis 13. Februar 2019 läuft das Volksbegehren bayernweit. In diesem Zeitraum können sich die Wahlberechtigten unter Vorlage des Personalausweises in die Unterschriftenlisten eintragen, die nur in den Rathäusern ausliegen. Tun dies mindestens 10% aller Wahlberechtigten, kommt es zum Volksentscheid.
In Bamberg dürfte mittlerweile dieses Procedere bekannt sein.
7.1.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+6 # Patrick 2019-01-09 16:35
Das wundert mich nicht, daß die Kommentarfunction der Webzet angegriffen wird, ich habe mehrmals kurzzeitig ausländische "Beiträge" gelesen. Da ging es meistens um Porno, Sex, Viagra, Spielbankwerbung und sonstige flache Sachen. Schade ist es, dass die direkte Freischaltung nicht mehr möglich sein soll.
Den Artikel zum Artensterben finde ich prima. Danke.
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