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Bürger d. Stadt zu Ein nichtlösbares Problem? (2)
 

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
Tel. 116 117 = ärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

Apotheken-Notdienst

Tel. 110 = Notfall-Ruf Polizei - Weitere wichtige Notrufnummern der Integrierten Rettungsleitstelle Bamberg-Forchheim

Defibrillatoren-Standorte 

 

Weitere Hilfe:
Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 1110222
Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 22

bäkeän: bekehren.
Dän wä mä scho aa nu bäkeän. - Den werden wir schon noch überzeugen (ggf. durch Kraftaufwendung).

-

bäkumma: bekommen.
Däs is mä ned bäkumma. Das hat mir nicht gut getan.

-

bai, bain: bei.
Eä geed üwähaubd ned bai. Er kommt überhaupt nicht zu uns/auf unsere Seite/macht nicht mit!
Bai maina Seel ned!  Bei meiner Seele nicht!
Du i grood bain Ässn schdöän? Stör ich gerade beim Essen?

-

Baiän: Bayern.
Miä köän dswoä dsä Baiän, obbä miä sän Franggn. Wir gehören zwar zu Bayern, sind aber Franken.

-

baichdn: beichten.
Däs braugsd fai ned dsä baichdn. Wörtl.: Das braucht du nicht beichten! Oder: Das ist doch nicht so schlimm!
Eä hod mäs scho gäbaichd, wänn ä haamkumma is. Er hat mir´s schon erzählt, als er heimgekommen ist.

-

Baidrooch, Baidreech: Beitrag, Beiträge.
Hosd dain Baidrooch scho bädsoold? Hast du deinen Beitrag schon bezahlt?

Di Baidreech hindnnoochlaafm, däs hob i gfrässn! Den Beitrag(zahlern) hinterherlaufen (müssen), das ist mir richtig lästig. 

-

bai|dsaidn: beizeiten. früh, rechtzeitig.
Kumm fai baidsaidn! Komm (bitte) rechtzeitig/pünktlich!

Forts.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Kunststoffabfälle in der Umwelt ist ein mittlerweile wichtiges Thema. Bei vielen Bürgern hat sich dafür eine besondere Sensibilität entwickelt. Leider nicht bei allen.

Das leichte Kunststoffmaterial wird ins Meer getragen

Auf eine besonders problematische Situation wurde die Stadtratsfraktion der Bamberger Allianz aufmerksam gemacht. Im Außenbereich der Kompostierungsanlage im Bamberger Hafengebiet sammeln sich Kunstoffabfälle aufgrund von „Verfliegungen“ ab. Stadtrat Hans-Jürgen Eichfelder beschreibt in einer Pressemitteilung der BA-Fraktion das Problem so: Vorwiegend mit dem Bio-Abfall aus den Haushalten kommt das leichte Kunststoffmaterial (meist Reste von Verpackungskunststoffen) sowohl in den „frischen“ Abfallmieten der Kompostierungsanlage wie auch bereits ausgesiebt in auf eigenen Halden vor. Tritt stärkerer Wind auf, werden die Kunststoffteile weggetragen und sammelt sich zunächst im näheren Umfeld der Kompostierungsanlage an. »Wobei das Material im Nahbereich der Anlage in sichtbarer Dichte auftritt“, so Eichfelder, „im Zuge weiterer Verwehungen aber weitläufig weggetragen wird.« Dieses leichte Kunststoffmaterial wird dann insbesondere durch Wasserläufe schließlich auch ins Meer getragen.
BA-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer weist darauf hin, dass nach von ihm eingeholten Informationen diese Umweltbeeinträchtigung mit geeigneten Zaunanlagen oder mit einer vollständigen Einhausung der ausgesiebten Kleinplastikreste begegnet werden kann. »Darüber müsste mit dem Betreiber der Kompostierungsanlage gesprochen werden«, meint Weinsheimer.
Beiden Stadträten ist aber auch der Hinweis wichtig, dass für die Entstehung des Problems maßgeblich die Verbraucher verantwortlich sind. Ein wesentlicher Grund für die Vermischung von Plastikmüll mit Bioabfällen sind Fehlwürfe in den Bioabfall durch Unachtsamkeit oder Unkenntnis über die Schädlichkeit diverser Kunststoffmaterialien. So gelangen die Fremdstoffe durch die Biomüllanlieferungen in die Kompostierungsanlage. Dort treten dann die genannten Verfliegungen von Kunststoffresten auf.
Die BA-Stadträte haben in einem Antragsschreiben Oberbürgermeister Andreas Starke auf das Problem aufmerksam gemacht und bitten das Thema im Umweltsenat des Stadtrates behandeln zu lassen.

Kampagne „Sei kein Dreckspatz!“

Nahezu gleichzeitig haben die BA-Stadträte Ursula Redler und Michael Bosch in einem eigenen Antrag dem Oberbürgermeister vorgeschlagen, in Bamberg wieder eine umfassende Kampagne für eine saubere Stadt durchzuführen. Sie erinnern daran, dass es vor etlichen Jahren in Bamberg eine Kampagne „Sei kein Dreckspatz!“ gegeben habe. Diese Aktion wurde mit Aufklebern und Plakaten unterstützt bzw. dauernd an die Zielvorstellung erinnert. Jetzt sollte man eine erneute längerfristige und umfassende Kampagne in Erwägung ziehen, wobei heutzutage vielleicht besser der Slogan: „Sei kein Schmutzfink!“ oder wie in Regensburg „SAUBER BLEIBEN“, gewählt werden sollte.
»Es erscheint uns wichtig«, betont Ursula Redler, »dass auch aufgrund der bisweilen ungenügenden Trennung von Plastikabfällen von Biomüll das allgemeine Bewusstsein für eine saubere Stadt und Umwelt gefördert wird.« 
27.5.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+4 # Baba Yaga 2019-05-29 09:24
Der Grund für diese Problematik liegt - genau wie beim Thema Verkehr - in der massiven Bequemlichkeit vieler Menschen, die nur ihren eigenen Konsum im Blick haben.
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