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Bürger d. Stadt zu Ein nichtlösbares Problem? (2)
 

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

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Weitere Hilfe:
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Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 22

bäkeän: bekehren.
Dän wä mä scho aa nu bäkeän. - Den werden wir schon noch überzeugen (ggf. durch Kraftaufwendung).

-

bäkumma: bekommen.
Däs is mä ned bäkumma. Das hat mir nicht gut getan.

-

bai, bain: bei.
Eä geed üwähaubd ned bai. Er kommt überhaupt nicht zu uns/auf unsere Seite/macht nicht mit!
Bai maina Seel ned!  Bei meiner Seele nicht!
Du i grood bain Ässn schdöän? Stör ich gerade beim Essen?

-

Baiän: Bayern.
Miä köän dswoä dsä Baiän, obbä miä sän Franggn. Wir gehören zwar zu Bayern, sind aber Franken.

-

baichdn: beichten.
Däs braugsd fai ned dsä baichdn. Wörtl.: Das braucht du nicht beichten! Oder: Das ist doch nicht so schlimm!
Eä hod mäs scho gäbaichd, wänn ä haamkumma is. Er hat mir´s schon erzählt, als er heimgekommen ist.

-

Baidrooch, Baidreech: Beitrag, Beiträge.
Hosd dain Baidrooch scho bädsoold? Hast du deinen Beitrag schon bezahlt?

Di Baidreech hindnnoochlaafm, däs hob i gfrässn! Den Beitrag(zahlern) hinterherlaufen (müssen), das ist mir richtig lästig. 

-

bai|dsaidn: beizeiten. früh, rechtzeitig.
Kumm fai baidsaidn! Komm (bitte) rechtzeitig/pünktlich!

Forts.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Die Vorstellung, den Landeplatz Breitenau zu einem Naturschutzgebiet zu machen, wird vom Aero-Club zurückgewiesen. In einem ausführlichen Schreiben bringt er seine Argumente vor.

Der Flugbetrieb steht dem Naturschutzgedanken nicht entgegen

Die Argumentation läuft in die falsche Richtung“, schreibt Hanno Stock, 1. Vorsitzender des Vereins. „Es geht nicht um eine Veränderung des bestehenden Flugplatzes zu Lasten der Natur, sondern um grundlose Einschränkung der Sicherheit des bereits bestehenden Flugbetriebes, obwohl dieser seit Jahren die dortige Natur nicht beeinträchtigt, sondern begünstigt!
Stock legt Wert betont in seinem Schreiben an Stadtverwaltung und die Stadtratsfraktionen: „Nachdem dieses Thema demnächst Gegenstand im Stadtrat sein wird und kolportiert wird, der Aero-Club habe keine Einwände, sehe ich mich zu der beigefügten Klarstellung veranlasst. Während nicht ersichtlich ist, welche Verbesserung ein Naturschutzgebiet am Flugplatz mit sich bringen würde, wären damit erhebliche luftrechtliche und sicherheitsrelevante Einschränkungen verbunden!
In dem Schreiben heißt es weiter: Von unserer Seite als Inhaber der Betriebsgenehmigung ist – „abgesehen vom momentanen Zeitgeist - kein Grund ersichtlich ist, warum gerade jetzt und ohne konkreten Anlass in die seit Jahrzehnten bestehende und funktionierende Symbiose aus Flugbetrieb und schützenswerter Pflanzen- und Tierwelt eingegriffen wird, obwohl letztere in weiten Teilen ohnehin schon gesetzlich geschützt sind!
Die Fliegerei in Bamberg habe eine über 100 Jahr alte Tradition und der Flugplatz Bamberg-
Breitenau ist einer der beiden ältesten noch in Betrieb befindlichen Flugplätze in Deutschland. „Die besonders seltene Flora und Fauna ist in diesem Bereich gerade deshalb vorhanden, weil sie im Schutzbereich des Flugplatzes liegt und deshalb für eine anderweitige Nutzung geschweige denn Besiedelung gesperrt ist. Der bisherige und der künftige Flugbetrieb stehen damit in der Praxis dem Naturschutzgedanken nicht entgegen!

Der Aero-Club könnte gezwungen sein, den Flugbetrieb einzustellen

Die vor kurzem vollendete Umzäunung habe zu noch besserem Schutz gegen Eingriffe von außen z.B. durch Fahrzeuge, Spaziergänger und Hunde geführt. „Daran soll auch nichts geändert werden! Die derzeitige Schaffung der Voraussetzungen für Instrumenten- Flugbetrieb dient der Flugsicherheit und ändert am Boden oder der Natur nichts. Wenn aber trotzdem ein Naturschutzgebiet (NSG) über den ganzen Flugplatz gestülpt wird, sind die damit verbundenen negativen Folgen für den Flugbetrieb vorhersehbar, ohne dass eine Verbesserung des ohnehin schon vorhandenen Artenschutzes ersichtlich ist.
Der Vorsitzende bietet den Adressaten an, vor Ort weitere Informationen über die Auswirkungen eines NSG auf die Sicherheit des Flugbetriebs in Bamberg zu geben, falls das gewünscht wird. Er weise aber schon jetzt darauf hin, „dass der Aero-Club Bamberg e.V. gezwungen wäre, den Flugbetrieb einzustellen d.h. am Platz beabsichtigte Flugbewegungen zu untersagen, sobald sich eine aktuelle Kollision von Naturschutz und Flugsicherheit ergibt. Das kann und darf nicht das Ergebnis sein!
Eine Möglichkeit die Darlegungen des Aero-Clubs ebenso wie die Argumentation der Befürworter eines NSG zu diskutieren besteht am Donnerstag, den 12. Dezember. Die Stadtwerke Bamberg führen in der Gaststätte „Zum Fliecher“, Zeppelinstraße 18, um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung durch.
27.10.19 Bilder: WeBZet; PSt. Bbg. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+24 # bamberg-ost 2019-10-28 20:39
Na, da hat der Herr Stoschek dem Aero-Club-Vorsitzenden aber schön die Feder geführt. Denn für die "normalen" Mitglieder, die den Flugplatz mit ihren Klein- und Segelflugzeugen nutzen, sind die vielen Ausbauten mit den massiven Eingriffen in die Natur sicher nicht nötig gewesen. Mit der Instrumentenlandung wird der Sicherheitsstreifen beiderseits der Start-/Landebahn auf je 75m (!) verbreitert. Dort wachsen wertvollen Zwergstrauchheiden, die einfach umgepflanzt werden sollen. Der Erfolg dieser Aktion ist höchst fraglich, wie es sich schon bei den bisherigen "Ausgleichmaßnahmen" zeigt: Statt neu angelegter Sandmagerrasen machen sich nun sattgrüne Ruderalfluren breit.
Die zuletzt von der Firma Brose zurück genommenen Planungen, die eine Bebauung über den Seebach hinaus vorsahen, ließen eine großflächige, raumfressende Parkanlage vermuten. Parkplätze also statt Sandmagerrasen! Es ist höchste Zeit, dem Flächenfraß auf dem Flugplatz Einhalt zu gebieten! - Die Klein- und Segelflugzeuge dürfen natürlich weiterhin fliegen, wie ihre Piloten wollen.
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+14 # Paul K. 2019-10-28 21:33
Danke, daß jemand, der etwas Ahnung von der Materie hat dagegenhält.
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