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Auf einen guten Tag

 

Man sollte nie aus sich herausgehen, bevor man nicht in sich gegangen ist.
Günther Baruschke, dt. Aphoristiker und Essayist

 

In diesem Jahr gibt es besonders viele erwachsene Zecken. Diese gelten als gefährlicher als jüngere Tiere. Ausgewachsene Zecken tragen demnach fünfmal häufiger FSME-Erreger in sich.

Mehr denn je in Acht nehmen

Mediziner warnen heuer vor einer wachsenden Gesundheitsgefahr durch Zeckenstiche in Bayern. Deshalb sollte man sich in diesem Jahr mehr denn je vor Zecken in Acht nehmen. Dabei besteht das Problem nicht nur in der Anzahl der Zecken, sondern auch, wie infektiös sie sind.
Konkret geht es um eine mögliche Infektion mit dem Erreger der Hirnhautentzündung FSME. Das Risiko soll heuer um 50 Prozent höher liegen als im vergangenen Jahr. Davon geht die Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen in München aus.
Grund für das erhöhte Risiko ist, dass nach Beobachtung der Fachleute in diesem Jahr der Anteil der erwachsenen Zecken an der Gesamtpopulation der Insekten von zehn auf 30 Prozent gestiegen ist. Zecken tragen den FSME-Erreger im Erwachsenenstadium fünfmal häufiger in ihrem Jugendstadium.

Für FSME gibt es eine vorbeugende Impfung

In Deutschland zählt auch Bayern zu den Hauptrisikogebieten. Im Freistaat gelten nur München, Augsburg, Schweinfurt, der Landkreis Fürstenfeldbruck und der Landkreis Dillingen an der Donau nicht als FSME-Risikogebiet. In den vergangenen Jahren wurden bayernweit jeweils gut 200 Fälle der gefährlichen Krankheit gemeldet. 
Nicht jeder Zeckenstich hat Folgen für die Gesundheit. Jedoch sollte man sich bewusst machen, dass Zecken bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen können. Bekannt und besonders gefährlich sind neben FSME-Viren die Borreliose-Erreger. Während es für FSME eine vorbeugende Impfung gibt, steht für die Lyme-Borreliose kein Impfstoff zur Verfügung. Infektionen können aber mit Antibiotika behandelt werden.
22.5.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s.rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
-4 # Bergradfahrer 2020-05-22 09:29
Schönes Bildchen, allein die Drehrichtung ist vollkommen egal. Eine Zecke schneidet kein Gewinde in die Haut. ;-)
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Redensarten und Redeweisen

B 42

Bfennich, Bfenning, Bfenni: Pfennig.
Deä dreed an jeedn Bfennich um. Der dreht einen jeden Pfennig um. (= sehr sparsam, knausrig)
Schaiss auf di boä Bfenning! Scheiß/pfeif auf die paar Pfennige!

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Bfennich|fugsä: Pfennigfuchser, Knauserer 
Deä old Bfennichfugsä nimmd fai aa niggs mied. Der alte Pfennigfuchser nimmt (fai) auch nichts mit (wenn er stirbt).

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Bferde|schdoll: Pferdestall.
Doo riechds wi in an Bferdeschdoll. Da riecht es wie in einem Pferdestall.

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Bfiffä: Pfiffer. Pilze.
Du bisd mä dä a Bfiffä! Du bist mir (dä) vielleicht ein Pfiffer.
Iech möchäd widdä amoll naus di Bfiffä. Ich möchte wieder einmal hinaus zu den Pilzen. (Pilzsammeln)

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Bfiif: gepanschtes Bier, Gesöff
Gee mä fai mid dän Bfiif, eerä sauf i goä niggs! Geh mir (fai) weg mit diesem Gesöff.

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Bfingsd|ogs: Pfingstochse = sehr herausgeputzt
Deä laffd aa immä rum wi a Bfingsdogs. Der läuft auch immer herum wie ein Pfingstochse.

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Bflaadschn: großes, flächiges Stück.
A Bflaadschn Schnidsl woä dä däs! Ein großes Schnitzel war das.

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Bfläädschn: beleidigtes Gesicht od. weinerliches Gesicht
Braugsd goä ka Bfläädschn dsieng! Du brauchst gar kein beleidigtes Gesicht zu ziehen/machen.

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bfläädschn: regnen, weinen.
Äs bfläädschd äs wi. Es regnet wie selten/sehr stark.
Höä auf dsä bfläädschn, sunsd fängsd nu aana! Hör auf zu weinen, sonst fängst/bekommst noch eine Ohrfeige.

Forts.

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