Auf einen guten Tag

 

Man klagt so sehr bei jedem Schmerz und freut sich so selten, wenn man keinen fühlt.
Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller

 

In diesem Jahr gibt es besonders viele erwachsene Zecken. Diese gelten als gefährlicher als jüngere Tiere. Ausgewachsene Zecken tragen demnach fünfmal häufiger FSME-Erreger in sich.

Mehr denn je in Acht nehmen

Mediziner warnen heuer vor einer wachsenden Gesundheitsgefahr durch Zeckenstiche in Bayern. Deshalb sollte man sich in diesem Jahr mehr denn je vor Zecken in Acht nehmen. Dabei besteht das Problem nicht nur in der Anzahl der Zecken, sondern auch, wie infektiös sie sind.
Konkret geht es um eine mögliche Infektion mit dem Erreger der Hirnhautentzündung FSME. Das Risiko soll heuer um 50 Prozent höher liegen als im vergangenen Jahr. Davon geht die Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen in München aus.
Grund für das erhöhte Risiko ist, dass nach Beobachtung der Fachleute in diesem Jahr der Anteil der erwachsenen Zecken an der Gesamtpopulation der Insekten von zehn auf 30 Prozent gestiegen ist. Zecken tragen den FSME-Erreger im Erwachsenenstadium fünfmal häufiger in ihrem Jugendstadium.

Für FSME gibt es eine vorbeugende Impfung

In Deutschland zählt auch Bayern zu den Hauptrisikogebieten. Im Freistaat gelten nur München, Augsburg, Schweinfurt, der Landkreis Fürstenfeldbruck und der Landkreis Dillingen an der Donau nicht als FSME-Risikogebiet. In den vergangenen Jahren wurden bayernweit jeweils gut 200 Fälle der gefährlichen Krankheit gemeldet. 
Nicht jeder Zeckenstich hat Folgen für die Gesundheit. Jedoch sollte man sich bewusst machen, dass Zecken bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen können. Bekannt und besonders gefährlich sind neben FSME-Viren die Borreliose-Erreger. Während es für FSME eine vorbeugende Impfung gibt, steht für die Lyme-Borreliose kein Impfstoff zur Verfügung. Infektionen können aber mit Antibiotika behandelt werden.
22.5.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s.rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
-1 # Bergradfahrer 2020-05-22 09:29
Schönes Bildchen, allein die Drehrichtung ist vollkommen egal. Eine Zecke schneidet kein Gewinde in die Haut. ;-)
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Redensarten und Redeweisen

B 36
Bauän|fümbfä: Bauernfünfer. Schlitzohr.
Deä Bauänfümbfä hod mi aamol übäs Ooä kaud, a dswaidsmol bassiäd mä däs nimmä. Der Bauernfünfer hat mich einmal übers Uhr gehauen, ein zweites Mal passiert mir das nicht mehr.

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Bauänramml: Bauernrammel.
Du Bauänramml, du raigschnaidä! Du hergelaufener Bauernrammel/-lümmel.

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Bauärai: Bauerei. Hausbau oder Landwirtschaft.
Edsd langd mäs mid dä Bauärai. Jetzt reicht mir´s mit der Landwirtschaft/Feldarbeit/Hausbauerei.
Mid dä Bauärai is nimmä waid heä. Mit der Landwirtschaft ist es nicht mehr weit her/kein Staat mehr zu machen.

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Bauch, Böchd, Boich: Bauch, Bäuche.
Mai Bauch hod aa mai Gäld gäkosd. Mein Bauch hat auch mal Geld gekostet.
A Böchd grössä wi dä annä. Ein Bauch größer als der andere.
Boich aidsieng, iech will durch! Bäuche einziehen, ich will durch!

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Bauchä: missglückter Kopfsprung ins Wasser mit Bauchlandung.

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Bauch|loodn: Bauchladen. Hosentür.
Schau noo, deä hod sain Bauchloodn offm! Schau hin, der hat seine Hosentür offen.

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bävoä, bävoäsd: bevor, vorher.
Bävoä du mä fai beedn! Zuvor beten wir.
Bävoäsd mi hausd, sooch i deäs liebä. Bevor du mich schlägst, sag ich dir´s lieber.

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