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Auf einen guten Tag

 

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dt. Sozialreformer

 



 

Die Anträge verschiedener Stadtratsfraktionen zeigen Wirkung. Die Stadtbau GmbH startet ein neues Grünflächenkonzept mit der Anlage von Blühwiesen.

Auch die Anwohner sind gefordert, Verantwortung zu übernehmen

Die Stadtbau GmbH Bamberg geht neue Wege in der Anlage und Pflege ihrer Grünflächen. An acht verschiedenen Standorten hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft bienenfreundliche Blühwiesen angesät – der Beginn eines neuen Konzepts in der Pflege der Außenanlagen. Den symbolischen Startschuss gaben Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Veit Bergmann (> Bild l.), Geschäftsführer der Stadtbau, am 19. August in der Gereuthstraße/Ecke Lerchenweg.
»Die Stadtbau geht mit dem aktuellen Grünflächenkonzept einen zukunftsorientierten Weg«, sagte Bergmann laut einer Pressemitteilung des städt. Presseamtes. »Wir übernehmen hier sehr gerne Verantwortung und hoffen, dass das Konzept verstanden wird, Magnetwirkung entfaltet und zum Mitmachen einlädt.« So seien auch die Anwohner gefordert, Verantwortung zu übernehmen und die Blühwiesen zu pflegen.

Stadtbau vermietet im Stadtgebiet fast 4000 Wohnungen

In der Pressemitteilung heißt es, dass es in Deutschland mehr Gärten und innerstädtische Grünflächen als Naturschutzgebiete gibt. Viele Städte haben bereits vorgeführt, dass die Artenvielfalt in der Stadt wachsen kann, wenn der Natur die Chance gegeben wird, sich zu entwickeln. Ein vielfältiges Angebot heimischer Pflanzen fördert zum Beispiel das vermehrte Auftreten von Wildbienen im Siedlungsbereich. Die Stadtbau, die im Stadtgebiet fast 4000 Wohnungen vermietet, will sich mit ihrem neuen Konzept dafür einsetzen, dass Artenvielfalt auf städtischen Grünflächen entsteht.
Bereits im März haben Stadtbau-Gärtner den Boden vorbereitet und eine an den Standort angepasste Blühmischung aus regionalem Saatgut ausgesät. Die Saatgutmischung zeichnet sich durch ihre Blühfreudigkeit und ihr reiches Nektar- und Pollenangebot für verschiedenste Insektenarten aus. An den acht Standorten sind bereits kleine Wiesen-Inseln entstanden und es zeigen sich erste Blüten. Berücksichtigt wurde, dass, bedingt durch die trockenen Sommer der vergangenen Jahre, Grünflächen mit weniger Wasser auskommen müssen. So ist der Wasserbedarf der Blühwiese gering, auch nach einigen heißen, regenarmen Wochen wird sie nicht vertrocknen.
Nicht nur Insekten werden von den Blühwiesen profitieren. Es entsteht wertvoller Lebensraum für die heimische Tierwelt. Und auch für Kinder öffnet eine lebendige Wiese eine neue Erlebniswelt direkt vor der Haustür.
24.8.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+4 # supi 2020-08-24 17:12
nicht nur die stadtabu gmbh ist in der pflicht und kann etwas tun. viel grösseres potential schlummert bei der stadt bamberg selbst. hier könnte man die fahrbahnverengungen anpflanzen, anstatt gleich jedes blümchen heraus rupfen, welches anwohner angesät haben, ja und dann wären da noch die fahrbahnmittelstreifen und zu guter letzt könnte man auch alle baumscheiben vom lavageröll befreien und anpflanzen. also herr glüsenkamp, auf gehts,es ist einiges zu tun, denn wie gesagt, liefern, liefern, liefern.
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+4 # Bergradfahrer 2020-08-25 11:42
Sehr gute Idee das mit den Baumscheiben. Auch ein gut Teil der Rasenflächen könnte man erblühen und mal etwas länger wachsen lassen.
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+6 # Jabba 2020-08-25 14:12
Bin ich absolut dafür, dass das Lavagestein aus dem Stadtgebiet verschwindet. Es ist nicht mehr Zeitgemäß. Außerdem ist es als Abdeckmaterial nicht sinnvoll, da sich das Gestein sehr stark erhitzt. Dadurch leiden unsere Bäume zusätzlich unter Wassermangel und Hitzeabstrahlung. Sinnvoll wäre hier eine durchdachte Unterbepflanzung, welche ökologisch als auch optisch das ganze aufwertet.
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+7 # cityman 2020-08-24 23:30
Naja, so grün ist der Glüsi gottseidank hoffentlich nicht, sonst kommt noch die Idee, die Mülltonnendeckel zu bepflanzen: :-x
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0 # Sunday 2020-08-30 10:43
Finde die Initiative super. Es wird aber auch höchste Zeit. Hätte man schon vor Jahren machen können. Ich zähle auf Hr. Glüsenkamp, daß er das nun so anstößt, daß sich jeder in einemJahr frgt, wieso er nicht schon eher mitgemacht hat. Denn es zählen außer den öffentlichn Flächen auch ALLE Privatgärten, das wäre ein Riesenfortschritt. Jeder der Zugriff auf einpaar qm hat, kann da was machen. Egal ob Baum, Strauch oder Kraut. Und vor allem:nicht nur die überdüngten und gespritzten Dehner-Pflanzen sondern einfach auchmal was stehen lassen. Es ist toll, was so von alleine blüht. Prima Bienenweiden.
Also,ran, Leute!
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0 # rüpel ralle 2020-09-04 18:13
Nur so zur Kenntnis, gestern im Haingebiet Auftritt der bamberger grünen Männchen, also net der grünen, die haben sich wohl in voraus eilendem Gehorsam gleich mal weg geduckt, nein der echten Grünen, also das städtische Gartenamt.
kaum ist der Artikel erschienen, sind auch die grünen Männchen erschienen und was haben sie gemacht.
richtig, das was sie am besten können, alles platt gemacht, überall die Rasenstücke und Anpflanzungen der Fahrbahnverengungen weg gemäht.
Ordnung muss sein, Wildwuchs können wir nicht dulden.
Ja und nun lieber Herr Glüsenkamp, wie sieht es aus, was wird gemacht.
Sie wollten doch liefern, wenn das das Ergebnis ist, dann gute Nacht.
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+2 # Clavius1970 2020-09-06 22:01
Stimme ja mit den ganzen guten Ideen hier überein, aber wer von den Schreibern übernimmt die Patenschaft für eine Baumscheibe oder Fahrbahnverengung mit Anpflanzung, Pflege und natürlich Gießen?
Kenne einige Menschen die das schon machen, und auch von mir unterstützt werden. Sie freuen sich bestimmt über weitere Unterstützung von euch.
Die Stadtgärtner sind personell eh schon am Limit. Die fachgerechte Pflege der Baumscheiben etc. ist nicht zu stemmen.
Also Freiwillige vor ;-) und nicht so viel Mountainbiken, Gartenarbeit ist auch gut für die Gesundheit. :-)

PS: Noch was für die ganz Schlauen. Ich zitiere aus einem Gartenblog.

Lavalit, auch Lavagrus, Lavamulch oder Lavagranulat genannt, ist ein dunkles, offenporiges und, wie der Name schon vermuten lässt, ein vulkanisches Naturgestein.
Das körnige, mineralreiche Material erlaubt eine saubere Abdeckung einzelner Gartenbereiche und wird, wie es bei Rindenmulch schnell passieren kann, nicht so einfach vom Wind weggetragen. Es ist frostbeständig und verrottet nicht, sondern verwittert nur langsam und gibt dabei kontinuierlich Minerale an den Boden ab. Lavamulch schützt den Boden vor zu starker Sonneneinstrahlung, speichert jedoch die Sonnenwärme und sorgt für eine gute Bodenlüftung. Durch seine poröse Struktur speichert Lavalit große Mengen Wasser, gibt diese nach und nach wieder ab und schützt den darunter liegenden Boden so vor Austrocknung, Verwitterung und Verdichtung. Auch nach einem starken Regenguss ermöglicht Lavalit das Betreten ohne schlammige Schuhe. Zudem wird durch das Mulchen mit Lavalit die Bodenstruktur verbessert und der Bildung von Unkraut entgegengewirkt.
;-)
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0 # DerBamberger 2020-09-07 23:32
was ist Unkraut? Wo kein Wasser, da kann auch kein Lavazeugs selbiges halten. Welcher Boden soll denn unter dem Lavalit sein? Da hat man so eine Art Sperrschicht aus irgendsoeinem schwarzem Faserzeugs eingebaut. Das ist doch alles Mist. Baumscheiben mit ausgesätem Irgendwas, was von alleine wächst. Fertig. Da braucht´s dann auch keine Paten, die dann die immer gleiche Friedshofsbepflanzung ausbringen.
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Redensarten und Redeweisen

B 45
Bfusch: Pfusch.
Nu weng an Bfusch machen, donn is Faiäoomd. Noch ein wenig Pfusch machen, dann ist Feierabend.

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Bfuschä: Pfuscher.
Deä Bfuschä kummd mä nimmä nais Haus. Der Pfuscher kommt mir nicht mehr ins Haus.

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bfuschn: pfuschen.
Bfuschn ko i sälwä aa. Pfuschen (Pfusch machen) kann ich auch selber.

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Biä: Bier.
Du nä nu weng rum, donn rüä i mid main Fingä in dain Biä a weng rum! Tu nur noch etwas herum (Zier dich nur noch ein wenig),  dann rühr ich mit meinem Finger in deinem Bier ein wenig rum.

Biä|bauä: Bierbauer. Bierlieferant.
Woä dä Biäbauä scho doo? War der Bierlieferant schon da?

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Biä|gsichd: Biergesicht, Säufer.
Noo, däs Biägsichd kännsd doch aa! Na, dieses Biergesicht kennst (du) doch auch!

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Biä|laich, Biälaing: Bierleiche(n).
Bain Boggooschdich, doo kosd widdä Biälaing sääng! Beim Bockbier-Anstich, da kannst wieder Bierleichen sehen. 

Forts.

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