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UMWELT- UND KLIMA

Biologische Vielfalt im Stadtgebiet

Insgesamt gibt es im Bamberger Stadtgebiet 233 gesetzlich geschützte Biotope. Das entspricht einer Fläche von 727 Hektar oder 13,3 Prozent der städt. Gesamtfläche.

Ein Drittel des Stadtgebiets steht unter Naturschutz

Eine Bilanz der „Bamberger Strategie für Biologische Vielfalt“ hat der Mobilitätssenat in seiner jüngsten Sitzung am 11.5.21 gezogen – und zugleich eine Fortsetzung des Programms bis zum Jahr 2028 beschlossen. Dabei sollen auch verstärkt lokale Wechselwirkungen von Biodiversität und Klimawandel miteinbezogen werden.
Bereits Im Juli 2014 hat der damalige Bamberger Umweltsenat eine „Bamberger Strategie für Biologische Vielfalt“ (2014-2020) verabschiedet. Sie basiert auf den Richtlinien des deutschlandweiten Bündnisses „Kommunen für Biologische Vielfalt“, bei dem die Stadt Bamberg seit 2010 Mitglied ist.

»Bei der Umsetzung des ersten Programms seien teilweise beträchtliche Fortschritte erzielt worden«, stellte Umweltreferent Jonas Glüsenkamp in seinem Bericht fest, insbesondere hinsichtlich der Ausweitung der Naturschutzflächen, der Renaturierung von Flächen sowie der Maßnahmen zum Artenschutz und der Artenvielfalt.
Insgesamt gibt es inzwischen im Bamberger Stadtgebiet 233 gesetzlich geschützte Biotope in einer Größe von 727 Hektar. Dies entspricht 13,3 Prozent der städtischen Gesamtfläche. Der Anteil der Flächen, die unter Naturschutz stehen, umfasst fast nunmehr ein Drittel des Stadtgebiets, nämlich 32,5 Prozent.

Artenvielfalt hat zugenommen

»Im Stadtgebiet brüten wieder Störche« berichtete Dr. Jürgen Gerdes, Sachgebietsleiter für Naturschutz und Landschaftspflege im Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg. Äußeres Zeichen der positiven Entwicklung sei auch, dass einige Vogel- und Fledermausarten im Stadtgebiet neu nachgewiesen werden konnten. Im Hauptsmoorwald gibt es wieder die Haselmaus, die aufgrund ihres Bestandsrückganges europaweit streng geschützt ist. Der Biber hat sich in Bamberg wie überall in Bayern ausgebreitet und verfügbare Reviere weitgehend besetzt. Die Anzahl der Zauneidechsen hat sich erhöht, insbesondere im Umfeld der Bahntrasse. In Bamberg-Nord hat sich erstmalig im Stadtgebiet eine Brutkolonie der Saatkrähe angesiedelt. »Es gibt also durchaus erfreuliche Entwicklungen hinsichtlich der Artenvielfalt«, urteilte Gerdes in seinem Bericht an den Stadtrat.

Durch die Übernahme von Wald im Konversionsgebiet ist die städtische Waldfläche auf 365 Hektar angewachsen. Dort schreite der Umbau vom Nadelwald in einen Laubmischwald weiter voran. Auch würden gezielt Artenschutzmaßnahmen durchgeführt, z.B. durch die Anlage von Feuchtbiotopen.
Im städtischen Teil des stark versiegelten Konversionsgebiet der Lagarde-Kaserne wurde eine Fläche von 13 Hektar entsiegelt und damit dort erstmals die Grundlage für eine gute Durchgrünung geschaffen. Bei der Bewirtschaftung der städtischen Grünflächen wird auf den Einsatz von Pestiziden und chemischem Dünger verzichtet. Immer mehr Rasenflächen würden in blütenreiche Wiesen umgewandelt, die nur noch ein bis zwei Mal im Jahr geschnitten werden. Der Anteil bienenfreundlicher Pflanzen wurde fortwährend erhöht und beträgt mittlerweile über 60 Prozent der im Mai nach den Eisheiligen gepflanzten Gewächse.
Für seinen Bericht und besonders für die Erfolge in den vergangenen Jahrzehnten erhielt Gerdes anhaltenden Beifall von den Mitgliedern des Senates.
22.5.21 Bilder: webzet; J. Gerdes, M. Dorsch. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

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Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

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Olda Breedsn! Alte Breze!

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Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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