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TIERSCHUTZ - UMWELT

Protest gegen Billigfleisch bei Edeka

Vor Filialen der Lebensmittelkette Edeka protestierten heute Aktivisten von Greenpeace für mehr Tier- und Klimaschutz. Dort soll weiterhin Fleisch aus tierschutzwidriger Haltung verkauft werden.

Edeka-Gruppe ist am umsatzstärksten im deutschen Lebensmittelhandel

Greenpeace-Aktive protestieren heute in Bamberg vor der Edeka-Filiale an der Pödeldorfer Straße dagegen, dass die Edeka-Gruppe weiterhin Fleisch aus tierschutzwidriger Haltung verkaufen will. Drei Plakate zeigen die Folgen der Billigfleisch-Produktion für Tiere, Artenvielfalt und Klima. Auch Kunden/innen können Edeka auf Postkarten auffordern, das Tierleid zu beenden. “Edeka wirbt dreist mit seiner Liebe für Lebensmittel, beim Schutz der Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen ist die Liebe aber schnell vorbei“, sagt Paul Zillich von Greenpeace Bamberg. „Als größter Lebensmitteleinzelhändler muss Edeka aufhören, Billigfleisch auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt zu verramschen.”
In einer Pressemitteilung von Greenpeace zur Aktion heißt es, dass Konkurrenten wie Lidl und Rewe bereits mit Zeitangaben angekündigt haben, in Zukunft kein Frischfleisch aus der schlechtesten Stufe 1 der freiwilligen Kennzeichnung ‘Haltungsform’ mehr anzubieten. Das Edeka-Unternehmen mit der Discounter-Tochter Netto setzt jedoch auch weiterhin auf Fleisch aus industrieller Tierhaltung, das als weltweit größter Naturzerstörer wichtige Ökosysteme wie Regenwälder vernichtet und enorme Treibhausgasemissionen verursacht. Die Edeka-Gruppe ist mit einem Nettoumsatz von rund 61 Mrd. € im Jahr 2019
das umsatzstärkste Unternehmen im deutschen Lebensmittelhandel.

Transparenz für Kundschaft fehlt

Auch der Einführung der Haltungsform stimmte Edeka als letzte Supermarktkette unter den wichtigsten deutschen Lebensmitteleinzelhändlern erst 2019 zu. Greenpeace stuft die Produktion von Fleisch der Haltungsform 1 und 2 als tierschutzwidrig ein und fordert daher vom gesamten Handel den Ausstieg aus dieser Art von Tierhaltung. Zudem fehlt an den prestigeträchtigen Edeka-Bedientheken oft die für Kund:innen wichtige Transparenz: Eine bundesweite Greenpeace-Recherche zeigt große Lücken bei der Kennzeichnung, zudem kann das Verkaufspersonal die Kundschaft zu Tierhaltung und Kennzeichnung oft nicht ausreichend informieren (Ergebnis: https://act.gp/3gYIjQo). “Edeka steckt scheinbar mehr Geld in Imagearbeit und Werbung für Billigfleisch als in die Schulung des Verkaufspersonals”, sagt Martin Hantel aus der Bamberger Ortsgruppe. „Die heutige Lebensmittel- und vor allem Fleischproduktion hat eine Schlüsselrolle beim Umwelt- und Klimaschutz. Unternehmen wie Edeka müssen ihre gesellschaftliche Verantwortung endlich ernst nehmen und aufhören, Billigfleisch zu bewerben und zu verkaufen.”
Der Aktionstag fand zeitgleich in mehr als 30 Städten statt.
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Kommentare   
+5 # supi 2021-05-31 16:44
Hantel - des muss so sein, denn sonst bleibt fürs klientel nur grießbrei und haferschleim, beklagt wird doch ständig niedriglohn und billigarbeit, aber das bloß als hinweis am rande zur problemerkennung.
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+3 # Heiner 2021-05-31 19:48
Die Menge an Lebensmitteln, Wurst, Fleisch, Gemüse, Backwaren, Brot, die in den Märkten und Discountern angeboten werden kommen niemals von den Bauern ums Eck. Die Werbung machts uns suggeriert den Verbrauchern eine schöne heile Welt. Das gabs mal früher als man noch im "Viertel" einkaufen ging und die Händler seines Vertrauens kannte. Man war auch zufrieden mit dem Angebot was geboten wurde. Heute will man aber alles und immer, alles soll vorhanden sein und natürlich billig. Wir haben es doch in der Hand , seit Jahren kauf ich meine Lebensmittel in der Nachbarschaft, natürlich geh ich auch um Supermarkt um Jogurt , Mehl zu holen , aber Fleisch, Brot , Gemüße, das muss doch vom regionalen Hersteller kommen und nicht aus dem Discounter. Wieso soll ich zb. Tomaten beim Discounter kaufen wenn es das auch regional dierekt beim Erzeuger gibt. 50.000 für ein scheiß Auto gibt man aus, nach 10 Jahren kommt es auf den Schrott, aber dafür zum A...i . L..l gehen weil es billig ist!
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+1 # Michl 2021-06-01 10:04
Oben wird von Edeka geredet - die zählen nicht zu den Discountern!
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+4 # Werner 2021-06-01 18:43
Das ist schon in Teilen richtig, wobei ich gebe zu bedenken, dass die EU für einen sehr großen Teil dazu mitverantwortlich ist. Schon allein die Regulierungswüteriche haben dafür gesorgt, dass viele kleine Land- und Dorfmetzgereien die Auflagen nicht mehr erfüllen wollten und finanziell konnten. „Früher“ wurde die Sau direkt vom Bauern abgeholt und in ihre Einzelteile zerlegt, woraus dann Formate wie die ‚Landfrauenküche‘ im BR entstanden, der guten alten Zeiten willen. Oder wer erinnert sich gar noch an Hausschlachtungen, wenn die Hälften über Nacht in den Höfen hingen. Das war nachhaltig! Alles wurde verwertet und der Opa hat am Liebsten das frisch gebratene Hirn gegessen!

Also, es liegt nicht immer an den Verbrauchern, sondern manchmal am Staat/EU selbst.
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-4 # Heiner 2021-06-01 15:47
@Michl.Ich leg es nicht auf die Goldwaage , ich kann ja nicht alle wie sie heißen hier auflisten. Wer sich mit dem Markt auskennt weiß welche Pappenheimer gemeint sind. Wie gesagt wir haben es selbst in der Hand was auf den Teller kommt.
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Redensarten und Redeweisen

B 77

brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

-

Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

-

Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

-

Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

-

Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

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