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     STADTKLIMA

Was tut sich in der Innenstadt?

Den Maxplatz neu gestalten, schattenspendende Bäume pflanzen, Sitzbänke aufstellen! Vom Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren” soll auch die Bamberger Innenstadt profitieren.

Rundbänke um die schattenspendenden Bäume am Grünen Markt aussichtsreich

Mehrmals standen in Sitzungen vornehmlich des Bau- und Werksenats von Bund und Land ausgelobte Sonderprogramme auf der Tagesordnung. In Anträgen von Stadtratsfraktionen und aus Bürgerversammlungen wurden Vorschläge für Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas und für die Zukunftsfähigkeit eingebracht.
Um für das Dauerprojekt “Maxplatz” einen neuen Impuls zu setzen, hat sich im Mai 2022 eine neue Initiative mit Vertreter/innen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Hotel, Handwerk, Immobilienwirtschaft, Vereine, Verbände und Verwaltung zu einem neuen Wirtschaftskreis Zukunft Innenstadt (WZI) zusammengefunden. Der Wirtschaftskreis hat ein umfassendes Konzept für die Neugestaltung des Bamberger “Wohnzimmers” erarbeitet, das in seinen Grundzügen auch im WebZ-Artikel “Tote Hose” neu beleben” vorgestellt wurde. Ähnliche Ideen hat vorher bereits der Bürgerverein Bamberg-Mitte eingebracht. Im Jahr 2023 sollen wenigstens einige Kleinigkeiten - wenn möglich - verwirklicht werden. In der Bausenatssitzung im Oktober 22 wurden solche “Kleinigkeiten” vorgestellt und die Realisierung als definitiv oder mittelschwach versprochen.
So wurde darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Sonderprogramms „Innenstädte beleben“ Sitzbänke für die Innenstadt, zum Teil auch Rundbänke für den Grünen Markt beantragt und bewilligt worden sind. Auch im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ seien Mittel zur Errichtung von Sitzgelegenheiten am Grünen Markt beantragt worden. Eine Förderung für Rundbänke um die schattenspendenden Bäume am Grünen Markt wurde für 2023 in Aussicht gestellt.

Am Maxplatz sind großkronige und schattenspendende Bäume nicht möglich

Anlässlich eines erfolgreichen Bürgerantrags aus der Bürgerversammlung vom Juli 2022 wurde in der oben genannten Bausenatssitzung mitgeteilt, dass “zur Neugestaltung des Maximiliansplatzes eine Vielzahl von Abstimmungen laufen”. Hinsichtlich der laut des Antrags angestrebten Entsiegelung und der Anordnung von Bäumen wurden grundsätzliche Rahmenbedingungen aufgeführt: Um großkronigen Bäumen im Bereich der Tiefgarage den notwendigen Wurzelraum von mindestens 12 Kubikmetern Erdreich gewährleisten zu können, seien unumgänglich äußerst komplexe bautechnische und statische Eingriffe erforderlich. Die grundsätzliche Machbarkeit müsse erst geklärt werden. Zusätzlich wäre mit dem Parkhauseigentümer/ -betreiber über den hierfür notwendigen Rückbau von Stellplätzen zu verhandeln.
“Sollten die baulichen Maßnahmen technisch überhaupt umsetzbar sein, stellt die Pflanzung von Bäumen im Bereich der heutigen Tiefgarage in jedem Fall eine millionenschwere Investition dar”, heißt es in dem Verwaltungsvortrag zur Sitzung vom Oktober 22. In den Randbereichen außerhalb der Tiefgarage lägen weiterhin auf beiden Längsseiten zahlreiche Leitungen im Untergrund. Das Luftraumprofil der ebenfalls hier verlaufenden Rettungswegtrassen sei zudem zwingend freizuhalten.
Im Ergebnis können raumwirksame, großkronige und schattenspendende Bäume am Maxplatz nicht gepflanzt werden. Die Herstellung von Pflanzkübeln wurde indes bereits in Auftrag gegeben. Schließlich wurde in der Sitzung verkündet, dass auf verschiedenen Ebenen umfangreiche Arbeitsprozesse laufen, um herauszufinden, welche Auswirkungen mögliche Maßnahmen “auf eine künftige Nutzung und Gestaltung des Maximiliansplatzes haben”. “Die Ergebnisse werden dem Stadtrat zeitnah vorgestellt” - worauf wir gespannt warten.

Geschrieben: -mdw; vBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto); 

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Baba Yaga
Da werden Dinge - traditionell - komplizierter gemacht als sie sind. Wo ein Wille, da auch ein Weg.
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CFRA2
Wo liegt das große Problem? Die "Hertie"-Tiefgarage wird ev. mit dem neuen Besitzer obsolet, der Autoverhindere Glüsi will sowas nicht in der Innenstadt haben, also können wir mind. das oberste Stockwerk mit Erde auffüllen und oben drauf große Bäume pflanzen.
Das da natürlich Sandmann (oder wie auch immer er sich gerade nennt) dagegen sein wird kann uns ja egal sein, da er sich zu seinen Fake - Akkounts nicht outet, bekommt sein Stadtmarketing kein Geld von der Stadt und er kann deshalb auf dem nackten Maxplatz keine weiteren Lärm-Events durchführen!
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Bergradfahrer
Kann mir mal jemand erklären, warum man es nicht einfach wie "früher" machen kann mit dem Maxplatz. Dort standen die Marktstände, sowohl täglich als auch am Wochenmarkt. Wieso müssen die Stände mit dem oft einheitlichen Angebot (kommt bei den Obst- & Gemüseständen zu wenigstens 95% vom gleichen D&W-Laster) den Grünen Markt einengen und die 1A-Lage der Geschäfte abwerten? Gibt es da signifikante Zuwendungen in geheime Kassen oder kennen die Geheimnisse der Stadtoberen? ;-)

Mal konstruktiv rumspinnend:
1. Wenn die Marktstände alle auf den Maxplatz kämen, könnte man sie auch mit den Imbisswägen durchmischen und so ein abwechslungsreiches "Markterlebnis" schaffen. 2. Man könnte ja vielleicht sogar dem Vorbild der Landeshauptstadt oder Würzburg folgen und feste Stände errichten. Flächen für Wochenmarktstände der Gärtner wären frei zu lassen.
3. Mit etwas Geld könnte man sogar den "Hertie" integrieren, als noblere Markthalle vgl. Stuttgart oder Schrannenhalle in München.

Das wäre mal was! Und die prolligen Stieringer-iwänz können ja auf den Parkplatz der Brose-Arena ausweichen.
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Sabine
Neues Jahr , neue Chance!
Na dann hoffen wir mal das unter dem Namen " WZI "
der Große Coup gelingt!
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der wechselbalg
Was tut sich in der Innenstadt?

nichts
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