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An sich ist Müßiggang durchaus nicht eine Wurzel allen Übels, sondern im Gegenteil ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

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In dänn Aufdsuuch braugsd ned naufm Obäbörchämasda! = In dieser Kleidung brauchst du nicht beim Oberbürgermeister vorstellig werden!
-
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Große Ziele: Nach Abbruch und Entsiegelung von elf Hektar Fläche sollen im Lagarde-Gelände 1000 Wohnungen entstehen. Ein Platz für „bezahlbare Wohnungen“?

Ein vernachlässigtes Marktsegment

Endlich großformatige Zielsetzungen. Auf dem Gelände der ehem. Lagardekaserne in der Weißenburgstraße sollen rd. 1000 Wohnungen gebaut werden - die ersten sollen 2021 bezugsfertig sein. Doch was die Versprechungen für „bezahlbares Wohnen“ anbetrifft, darf man skeptisch sein. Wobei das einen starken Hintergrund hat.
Definitiv fehlen in Bamberg mehr als 400 sog. preiswerte Wohnungen. Was klar auf ein vernachlässigtes Marktsegment zurückzuführen ist. Am krassesten wurde das deutlich, als die Stadt die ehem. US-Wohnsiedlung „Flynn-Area“ an der äußeren Pödeldorfer Straße erst komplett abreißen (Schadstoffbelastung!!) wollte und dann als dauerhaftes Flüchtlingslager abgestoßen hat. Nur ein Teil dieser Siedlung hätte den Bamberger Wohnungsmarkt weitgehend entlasten können.
Jetzt sollen 1000 neue Wohnungen in der Lagardekaserne entstehen. Das ist immer noch ein wichtiges Signal. Doch gestiegene Baukosten, bundespolitische Vorgaben und nicht zuletzt der Grundstückspreis, den die Stadt sich erwartet, erschweren den Bau von „preisgünstigen Wohnungen“.

Im neuen Stadtteil wird es an echten Sozialwohnungen fehlen

In der Sitzung des Konversionssenats am 14.3. wurde zunächst über die Vorarbeiten zur Gewinnung des Geländes berichtet. Ein Planungsbüro aus Nürnberg hat mittlerweile die Planung zur Umsetzung des Abbruch- und Recyclingmanagements aufgenommen. Aufgrund der Größe des Areals, sei eine räumlich sowie zeitlich gestaffelte Vorgehensweise vorgesehen. Ziel ist es, die notwendigen Arbeiten zeitlich so zu gestalten, dass mit den ersten Neubauvorhaben dort voraussichtlich Anfang 2020 begonnen werden kann. Aber das Projekt ist von Anfang an nicht billig. Einer Schätzung zufolge liegen die Kosten alleine für die Abbruch- und Recyclingarbeiten bei zwölf Mio €. Dabei wird sich das  ehem. Motorpoolgelände am Berliner Ring vorübergehend in eine Abraumhalde verwandeln.
In der Erwartung oder der Befürchtung, dass die angekündigten Wohnungen auch wieder nur für gehobene Gehaltsklassen erschwinglich sind, baut man im Stadtrat auf die Mitte vergangenen Jahres beschlossene Sozialklausel für 20 Prozent der Wohnungen. Andererseits weiß man jetzt schon, dass es im neuen Stadtteil an echten Sozialwohnungen fehlen wird.
In der kurzen Diskussion wurde auch deutlich, dass preisgünstige Wohnungen nur im Bestand möglich sind. Und solcher Bestand steht jenseits des Berliner Rings in Hülle und Fülle, und ist mittlerweile für die Stadt nicht mehr erreichbar.
Im Einflussbereich der Stadt liegen die Grundstückskosten für die Wohnbauvorhaben im Lagardegelände. Die Stadt hat für die gesamte 19 ha große Fläche neun Mio € bezahlt, die sie jetzt an die Käufer umlegen will. So soll bei dem jetzt anstehenden Investoren-Auswahlverfahren das Mindestgebot bei 400 €/qm liegen. Das könnte bedeuten, dass bei 34 000 qm Gesamtfläche schon im ersten Bauabschnitt mehr als die Summe wieder hereinkommt, die die Stadt für das Gesamtgelände bezahlt hat. Und dieses Geld wird im sog. Konversionstopf gebraucht: für andere Pläne und Projekte – z.B. um das neue Bürgerrathaus am ZOB bezahlen zu können.
19.3.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+11 #3 R. Pfaff 2018-03-25 16:48
Sozialklauseln sind und bleiben problematisch, da sie im Gegensatz zu fast allen übrigen Interessen stehen. Der Bauherr will einen möglichst hohen Ertrag und setzt daher auf höherwertige Wohnungen und zahlungskräftige Kundschaft. Die zahlungskräftige Kundschaft wünscht wiederum ein entsprechend gehobenes Umfeld und für die Bezieher kleiner Einkommen sind die meisten Mieten oder Kaufpreise trotzdem unerreichbar.
Ich habe daher meine Zweifel, ob hier die für Bamberg-Ost charakteristische Heterogenität erhalten bleibt.
Was man der Ehrlichkeit halber auch sagen sollte ist, dass die ehemaligen Mannschaftsunterkünfte entlang der Zollnerstr. sowie die Häuser am Lindenanger ebenfalls bestens prädestiniert gewesen wären für bezahlbaren und gut integrierten Wohnraum. Wer emotional gefestigt ist, oder über einen ausreichenden Vorrat an Taschentüchern verfügt (oder Beruhigungsmittel, ja nach Gemüt), dem empfehle ich die Filmdokumentation der Arena 6 mit der Vorstellung der Zwischenergebnisse der Planungsbüros auf der Website der Stadt Bamberg.
Es ist schlichtweg zum Heulen über welche Perspektiven und Möglichkeiten damals gesprochen wurde und was heute davon übrig ist.
+8 #2 Der Bamberger 2018-03-20 17:59
wer an günstigen Wohnraum glaubt ist ein Träumer. Natürlich wird er evtl. günstiger sein, als der aktuelle hochgetriebene Preis, aber wen hilft das?
Die letzten Häuser auf dem Schäfflergelände wurden direkt damit beworben, dass die Stadt Bamberg das Wohneigentum direkt fördert. Aha. Trotzdem wäre mir der Preis für diese legebatterieähnlichen Behausungen zu viel. Verkehrte Welt allerorten.
+26 #1 Bender 2018-03-19 12:09
Na, was wissen wir denn jetzt? Da gibt es einen "Konversionstopf" für den Geld eingenommen werden muß, damit man es wieder für was anderes ausgeben kann. Die Idee erscheint mir grundsätzlich richtig. Wenn ich den Text aber richtig verstehe, dann muß für den Baugrund für die Wohnungen etwas mehr eingenommen werden, damit ein anderes Projekt (Bürgerrathaus, ZOB) bezahlt werden kann.
Das gefällt mir persönlich nicht!

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