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.
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Das nächste Bürgerbegehren. Laut der Initiatoren sollen über die Zukunft des Hauptsmoorwaldes die Bürger selbst entscheiden können - gegen ein Gewerbegebiet auf der Muna.

Stadtrat und Stadtverwaltung wollen an den Plänen festhalten

Relativ viel Widerstand gab es in den vergangenen Wochen gegen die Ausweisung eines Gewerbegebietes mit dem Namen „Gewerbeparlk Geisfelder Straße“ im Bereich der ehem. Muna am Rande des Hauptsmoorwalds. Auch die WeBZet hat mehrmals über die Entwicklung der Planungen berichtet. Laut der Darstellung der Initiatoren des Bürgerbegehrens „will die Stadt Bamberg auf dem Bereich des ehemaligen Schießplatzes und dem Bereich der ehemaligen Muna sowie angrenzender Staatswaldflächen ein Industrie- und Gewerbegebiet mit einer Eingriffsfläche von ca. 74 ha ausweisen. Dafür sollen ca. 60 ha Hauptsmoorwald geredet werden. Das entspricht ca. 85 Fußballfeldern!
Von Stadtrat und Stadtverwaltung wurde bisher mehrheitlich klar gemacht, dass man an den Plänen festhalten wolle. Für die Gegner des Projekts jetzt Anlass, ein Bürgerbegehren (mit dem Ziel eines Bürgerentscheids) durchzuführen.

Sämtliche gemeindliche Planungen sollen gestoppt werden

In den seit gestern in der Stadt verteilten Unterschriftlisten sprechen die Initiatoren des Bürgerbegehrens von einem Mittel der direkten Demokratie. Die Bamberger Bürgerinnen und Bürger könnten deutlich machen, dass sie selbst in dieser wichtigen Sachfrage über die Zukunft des Hauptsmoorwaldes entscheiden wollen!
In der Begründung auf dem Unterschriftenzettel heißt es, dass man mit dem Bürgerbegehren einen Bürgerentscheid anstrebe, „mit dem erreicht werden soll, dass der Bebauungsplan eingestellt bzw. nicht umgesetzt wird“.
Als maßgebliche Argumente gegen den Bebauungsplan werden insbesondere angeführt:
- die großflächige Rodung wertvollen Baumbestandes
- der hohe Flächenverbrauch und die enorme Bodenversiegelung
- die Zerstörung von wertvollen Lebensräumen vieler seltener Tıer- und Pflanzenarten
- die Gefährdung der klimatischen Funktion des Hauptsmoorwaldes
- die Beeinträchtigung des Erholungsraums Hauptsmoorwald
- die starke Zunahme von Verkehr und die damit verbundene Lärm- und Schadstoffbelastung
- die Beeinträchtigung der Lebensqualität in den benachbarten Wohngebieten“.

Die zur Abstimmung stehende Frage heißt: "Sind Sie dafür, dass sämtliche gemeindliche Planungen (Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 429) gestoppt werden, die der Errichtung eines Industrie- oder Gewerbegebietes im Bamberger Teil des Hauptsmoorwaldes inklusive der Flächen von Muna und Schießplatz dienen?

Die Stadt Bamberg will zur aus ihrer Sicht korrekten Information am Donnerstag, den 14. Juni, um 19:30 Uhr, im Kunigundensaal in der Gartenstadt eine große Info-Veranstaltung durchführen.
5.6.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

0 #9 mua điều hòa cũ 2018-10-11 10:46
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+3 #8 Marty McFly 2018-06-08 10:52
...wenn man mal die Kommentare und Entwicklung der Bewertungen verfolgt wird dieser Artikel ganz klar stark von den Befürwortern des Bürgerentscheids gelesen und entsprechend emotional bewertet...

Daher nochmals die Bitte an alle mit Fakten zu arbeiten.
Wer Sie nicht kennt dem empfehle ich folgenden Artikel hier:
https://www.freie-webzet.de/index.php/31-2/t/1764-k8#comment-10923

In meinen Augen tut Aufklärung weiterhin Not - sicherlich hat die Stadt auch hier wieder mal grobe Schnitzer beim Thema Kommunikation gemacht und nimmt Sorgen (im Bamberger Osten) nicht Ernst. Aber dennoch sollten die Befürworter des Bürgerentscheids auch die Fakten zu lassen.

@ supi: die Bezeichnung "grüne Technologie" ist sehr wohl verbreitet. Ich empfehle hier mal nachzulesen, ab S. 10
http://www.heilbronn.ihk.de/ximages/1437905_greentechn.pdf
-2 #7 supi 2018-06-07 16:04
# R.Pfaff

nun wirds aber immer besser...
*der stadtrat hat die verwaltung beauftragt* noch nicht mit bekommen, dass sich hier die verwaltung nicht beauftragen lässt, die tut und macht was sie will.
und grüne technologien, was soll das denn sein, keine technologie ist grün.
und wie ist denn die abfolge ? erst der katalog und dann der wald oder wie es gute bamberger tradition ist, erst der wald und kein katalog.
+2 #6 R. Pfaff 2018-06-06 23:31
#4 ist aber so. Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt einen Katalog mit Gewerbesparten zu erstellen, die dort angesiedelt werden sollen. Bevorzugt werden sollen grüne Technologien. Flächenfresser, wie Speditionen oder Logistiker sollen nicht angesiedelt werden.
0 #5 Bamberg-Reiter 2018-06-06 21:07
Meisten Gegner sind doch die Freunde vom Bund Naturschutz. Sind sowieso gegen alles. Und zu mal nicht merken, das Muna und Schießplatz noch dem Bund gehört nicht der Stadt. Deswegen ist auch der Bebauungsplan notwendig, weil sonst nicht über den Kaufpreis verhandeln kann. Ansonsten macht der Bund damit was er will und das geht ohne Bürgerbegehren.
+3 #4 supi 2018-06-06 18:41
# 3
die stadt bamberg und klare vorstellungen, das ist der brüller der saison, jedenfalls habe ich noch nichts gehört, geschweige denn gelesen, was dort angesiedelt werden soll, wer sich dort als interessent angemeldet hat. die südeinfahrt von forchheim kann ja wohl schwerlich das ziel der planungen sein , 1 km nichts als *simon hegele* auf so was können wir hier verzichten
+3 #3 Marty McFly 2018-06-06 18:27
@#1: besser hätte man es nicht sagen können!
Allerdings kommt diese Initiative der Stadt (mal wieder) etwas zu spät.

@#2: waren Sie schon mal auf dem Muna Gelände?
Und zweitens: die Stadt hat klare Vorstellungen welches Gewerbe dort angesiedelt werden soll und welches nicht (Logisitikzentren welche nur Flächen fressen und wenig Mitarbeiter einstellen).
+4 #2 supi 2018-06-06 10:34
was ist heir so schwierig, als dass man gar zum verstehen über ein jura- oder verwaltungshochschulstudium verfügen muss.
die stadt will auf einer fläche von ca 74 ha ein gewerbegebiet ausweisen, ohne zu wissen, welches gewerbe sich dort ansiedeln soll und dafür sollen ca 60 ha waldfläche gerodet werden.
die zu rodenden waldflächen für die polizei befinden sich an anderer stelle und sind in der rechnung hier nicht mit erfasst.
+6 #1 R. Pfaff 2018-06-06 08:26
Aufklärung tut Not!

Aktuell werden jede Menge Informationen verbreitet, die mit der Realität nur wenig zu tun haben (damit ist nicht die Webzet gemeint).
Erstens handelt es sich um 3 Themen, die zu einem verwurstet werden: VPI / Schießplatz / Muna.
Zweitens wird kaum über die rechtliche Lage und den Hintergrund gesprochen, wie z.B. dass der Freistaat bei Bauvorhaben auf eigenem Grund lediglich eine Kenntnisgabepflicht hat.
Drittens wird nicht über die Folgen gesprochen, wenn die Stadt sich entschlösse das Areal nicht zu erwerben.
Diese Liste könnte ich noch verlängern.
Stattdessen entsteht der Eindruck die Stadt Bamberg würde bereits mit wirrem Blick die Messer wetzen, um den gesamten Hauptsmoorwald zu meucheln. Das entspricht aber nicht der Realitiät. Was es jetzt braucht sind sauber aufbereitete Informationen, die Nicht-Juristen und Menschen ohne Verwaltungshochschulstudium verstehen können.

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