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A 29

Iech glaab, mei Klana brüüd wos aus.
ausbrüüdn ( = ausbrüten, krank werden, aushecken, ausdenken)
Ich glaube, meine Kleine wird krank.
-
Dän sei Goschn müssäd scho längsd ausgfransd sei, so vill wi deä red.
ausfransn (= ausfransen)
Sein Mundwerk müsste schon längst ausgefranzt sein, so viel wie der redet.
-
Däs is a Ausgäbichdä, dän haud ned so schnäll awos um.
ausäbichd (=(Holzfässer wurden gepicht, abgedichtet)
Das ist ein harter Typ, den wirft nicht so schnell etwas um.

Forts.

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Ein interessanter Bericht. Laut Bamberger FT spart der Freistaat Bayern Millionen Euro durch den Betrieb der AEO an der Pödeldorfer Straße: weil der Bund (BimA) keine Miete verlangt.

AEO auch bei den Betriebskosten am billigsten

Dem Chefreporter „mw“ des FT hat es offensichtlich von der grünen Fraktion im Landtag gesteckt bekommen. Diese erfuhr auf eine Anfrage hin, dass die Aufnahme- und Rückführungseinrichtung Oberfranken (AEO) in Bamberg 2017 die mit Abstand kostengünstigste Unterkunft ihrer Art in Bayern ist. Warum? Weil der Bund/die BimA das Areal der ehem US-Siedlung Flynn-Housing-Area dem Freistaat mietfrei überlässt. Laut FT-Bericht „spart der Freistaat jedes Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag. So lagen die Betriebskosten der AEO in Bamberg 2017 mit zwei Mio € deutlich unter denen in Deggendorf mit 14 und in Manching mit neun Mio €.
Der FT-Spezialredakteur für solche Fragen hat noch mehr Details in Erfahrung gebracht, die offensichtlich auch den Bamberger Stadtvertretern nicht bekannt waren. Er vergleicht die Betriebskosten zwischen den drei Bayerischen Flüchtlingseinrichtungen. Am Ende seiner Rechnung kommt er zu dem Ergebnis, dass in der AEO Bamberg mit rd. 7400 €/Jahr pro Flüchtling nur ein Viertel so viel ausgegeben wird, als zum Beispiel für das Transitzentrum in Deggendorf. Die Detailzahlen können dem FT-Artikel von heute entnommen werden.

Freistaat und Bund haben ein gemeinsames Interesse

Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Kostenbilanz erscheint es wenig verwunderlich, dass im Vergleich der Einrichtungen die Zahl der untergebrachten Flüchtlinge in Bamberg mit Abstand am höchsten ist. Es wundert auch nicht, dass die Forderungen aus der Bamberger Bürgerschaft und später auch dem Stadtrat, die Zahl der Geflüchteten auf 1500 oder 1000 zu senken, in München lange nur auf taube Ohren stießen. Schließlich ist es auch nachvollziehbar, dass Freistaat und Bund gemeinsam ein Interesse daran haben, die „Sparbüchse“ in Bamberg auch für den Fall einer neuen Flüchtlingswelle in Reserve zu halten.
Warum die Situation jetzt so ist, welchen Beitrag Oberbürgermeister und Stadtrat dazu geleistet haben, ist mittlerweile jedem/r Interessierten im Land bekannt. Das was man im Jahr 2015 verspielt hat, will man jetzt nachholen: Man wünscht sich, dass einige der leerstehenden ehem. US-Wohnhäuser für den örtlichen Wohnungsmarkt freigegeben werden – wenn die BImA mitspielt. Nach den Ideen mancher Kommunalpolitiker sollen dann in der AEO auch sozialschwache Einheimische wohnen. Ob man mit dieser Idee das ramponierte Ansehen der Bamberger Kommunalpolitik wieder aufpolieren kann, kann durchaus als offene Frage gesehen werden.
13.6.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum li. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+2 #4 GodFather 2018-06-18 16:35
Heute in der Süddeutschen Zeitung (nicht im Käsblatt):
Bayern hält sich über 50.000 freie Plätze für Asylbewerber! Und das nicht nur in Bamberg für billiges Geld auf Kosten der weniger vermögenden Bevölkerung die kein Wohnungsangebot vorfindet, sonder die Regierung verprasst das Geld mit vollen Händen für gemietete Unterkünfte von privaten Eigentümern.
So steht dort zu lesen: "Zahlen nennt einzig die Regierung von Schwaben: Die 18 dezentralen Unterkünfte, die übrig geblieben sind, kosten monatlich 195 000 Euro Miete."
Und jetzt so eine Welle schlagen wegen dem Grenzschließungsplan? Wozu? Das hat die Bayer. Staatsregierung doch eh schon in kurzsichtigem Aktionismus verschleudert!
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/fluechtlinge-bayern-freie-unterkuenfte-1.4021382
+5 #3 walmdach 2018-06-17 00:19
#2
nennen sie das Kind ruhig beim Namen. Hermann sagt die Unwahrheit (geänd. v. WeBZet). wie die ganze CSU.


#1
Bamberg verliert keinen einzigen Cent.
Mieteinnahmen kann nur der Eigentümer kassieren. Bamberg hat das großspurig verpennt. Man wollte die Bima mit geheimen Plänen übertölpeln. Ging mächtig in die Hose, weil man das Areal mangels Portokasse nie hätte selbst kaufen können.

Dafür gehören die Verantwortlichen für immer ...
ach sucht euch doch die Höchststrafe selbst aus. :-x
+25 #2 GodFather 2018-06-14 11:33
...und so ist auch klar welche Anker-Zentren bei Kapazitätsrückgang zuerst geräumt werden und welche bis zum Sankt Nimmerleinstag für potenzielle Flüchtlingskrisen als billige Reserve verbleiben werden!
Die Aussagen von Innenminister Herrmann hinsichtlich Schließung kann man getrost unter Wahltaktik verbuchen.
+6 #1 gablmann 2018-06-13 23:20
Das heißt doch, dass in Deggendorf ca.12 Mio. und in Manching ca. 7 Mio. Miete/Jahr bezahlt werden, oder habe ich mich verrechnet???
Da Mieteinnahmen auch versteuert werden müssen, entgeht uns in Bamberg auch diese Einnahme, weil es ja kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.
Der "Altbayern-Mietspiegel" riecht ganz schön nach Profit. 30,--€/qm ??? Wohl dem, der dort Großunterkünfte vermietet.

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