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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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Wohnungsbau weiterhin hochpreisig

Eine neue „Offensive“. Ein Investor will die ehem. Reitställe der Lagarde-Kaserne aufstocken und zu rd. 250 Wohneinheiten umwandeln. Überwiegend wieder im hochpreisigen Segment.

Fast ausschließlich eine Neubau-Offensive

Man muss sich immer wieder daran erinnern: Mehrere tausend ehem. US-Wohnungen hätten in den Besitz der Stadt übergehen und nach Bedarf den Bestand an preisgünstigem Wohnraum erhöhen können. Jetzt läuft es anders. „Stadtspitze“ und die Große Koalition im Bamberger Rathaus feiern eine Wohnbauoffensive, die sich fast ausschließlich als Neubau-Offensive darstellt. Die Konsequenz: Es entstehen überwiegend hochpreisige Wohnungen, für viele wohnungssuchende Normalverdiener werden sie wenig hilfreich sein.
Von dem großen Bestand der ehem. US-Kasernen hat die Stadt rd. 19 ha des Lagarde-Areals erworben, um es möglichst mit Gewinn weiter zu veräußern. Ein solcher Coup ist jetzt gelungen. Die ehem. Reitställe entlang der nördlichen Weißenburgstraße und der Zollnerstraße wurden für eine satte Summe an die P&P-Gruppe, einen vor allem in München und Fürth tätigen Investor und Immobilienentwickler, verkauft. Auf dem rd. 15 000 Quadratmeter großen Grundstück sollen rd. 250 Wohneinheiten entstehen. 20 Prozent des Wohnraums sollen der städt. Sozialklausel unterliegen.

Der Kaufpreis soll letztlich maßgebend für die Entscheidung gewesen sein

Der Deal wurde im Finanzsenat in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen. Und in diesem Senat geht es prinzipiell ums Geld. So war die Höhe des Kaufpreises für die Mehrheit der Senatsmitglieder wohl auch letztlich maßgebend für Ihre Entscheidung. Wie man hören konnte, waren die Meinungen bezüglich der Bauaspekte nicht so einheitlich. Die Fraktionsvertreter von GAL und Bamberger Allianz sollen bei einem anderen Bauwerber günstigere Aspekte gesehen haben. Insbesondere was auch mögliche Sondernutzungsformen wie Wohngemeinschaften oder "betreutes Wohnen" anbetrifft. Die Nichtöffentlichkeit verbietet darüber zu berichten.
Die P&P-Gruppe plant die komplette Umnutzung der Blockrandbebauung, sowie der ehem. PX-Halle in Stadthäuser und Wohnungen. Um die Geschossfläche zu vermehren, sollen alle Gebäude, auch die PX-Halle, bis auf drei Stockwerke aufgestockt werden.
Wegen der hohen Kosten für Kauf, Umbau und Erschließung muss bei den entstehenden Wohnungen mit Preisen auf Neubauniveau gerechnet werden: ab 4000 €/qm wird vermutet.
Bei der endgültigen Verkaufsentscheidung in der Vollsitzung des Stadtrates sollen dem Vernehmen nach GAL- und BA-Fraktion gegen den Verwaltungsvorschlag gestimmt haben.
27.7.18 Bilder: P&P-Gruppe; WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

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