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Nachdem die Angebote der Stadt abgelehnt worden waren, hält sich der Stadtrat an sein ursprüngliches Ratsbegehren. Am 18. November wird es zwei konkurrierende Entscheide geben.

Verhalten der GAL-Fraktion irritiert

Auch der 50%-Prozent-Kompromissvorschlag oder 23 ha Gewerbefläche von Oberbürgermeister Andreas Starke wurde von der Bürgerinitiative Hauptsmoorwald abgelehnt. Schlechte Voraussetzungen, um den Stadtrat jetzt einseitig für diesen Vorschlag zu gewinnen. Schließlich war und ist die große Mehrheit davon überzeugt, dass der Verzicht auf ein Gewerbegebiet in der Muna ein schwerwiegendes Versäumnis für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Bamberg ist.
In der Vollsitzung des Stadtrates am 24. 10.18 kam es dennoch zu einer mehrstündigen Debatte über den richtigen Weg. Kernaussage: Ein Kompromiss kann nur ein gegenseitiges Entgegenkommen sein. Ein klares Ergebnis am Ende der Debatte: Mit 25 zu 17 Stimmen stimmte eine Mehrheit dafür, die Bürgerentscheidung nicht zu scheuen und bei den Grundlagen des am 26. September beschlossenen Rats-Entscheides („grüner Gewerbepark“ mit 46 ha) zu bleiben.
Für den erneuten Kompromissvorschlag des Oberbürgermeisters stimmten schließlich nur die Mitglieder der SPD- und der GAL-Fraktion. Wobei die Aussagen des GAL-Sprechers Ralf Dischinger für Irritationen sorgten. Die GAL plädiere dafür, den neuen OB-Vorschlag zum Ratsentscheid zu machen, sei aber selbst nicht für dessen Inhalte. In der Abstimmung votierte die GAL zusammen mit der SPD-Fraktion dann auch für den Verwaltungsantrag (= OB-Vorschlag). Vielleicht hat auch dieses Verhalten bewirkt, dass sich bei den anderen Ratsmitgliedern eine einheitlich andere Meinung durchgesetzt hat.

Vor »kommunalpolitischen Gewissen« nicht zu verantworten

CSU-Sprecher Helmut Müller machte wiederholt deutlich, wie wichtig ein Gewerbegebiet für Bamberg sei. Die Stadt müsse sich Möglichkeiten eröffnen, um größere Gewerbesteuereinnahmen zu generieren. Die Verpflichtungen und die Übernahme von freiwilligen Leistungen insbesondere im sozialen und Bildungsbereich seien auf Dauer nicht zu finanzieren. Müller betonte, dass aus seiner Sicht sogar ein Gewerbegebiet – wie ursprünglich geplant – von 70 ha notwendig sei.
Klaus Stieringer (SPD) scherte diesmal aus der Phalanx der Mehrheit aus. »Wir dürfen die Skepsis in der Bevölkerung nicht ignorieren«. So groß die Zustimmung zu den Plänen in Wirtschaftskreisen auch sei, so eindeutig sei das von der BI Hauptsmoorwald hörbar gemachte Nein aus großen Teilen der Bevölkerung.
Seine Fraktion hätte gern einen Kompromiss zwischen Stadt und der BI gesehen, begann Dieter Weinsheimer (BA) seine Ausführungen. Das sei nicht möglich gewesen. Der neue OB-Vorschlag hätte nur dann Sinn gemacht, wenn die BI ihn als Grundlage für ein konstruktives Gespräch genommen hätte. Weinsheimer betonte, dass er es aufgrund seiner vieljährigen Erfahrung vor seinem »kommunalpolitischen Gewissen nicht verantworten« könne, »wenn wir diese Chance, endlich zu einem geschlossenen Gewerbegebiet zu kommen, sausen lassen würden«.
Im gleichen Sinne sprachen auch Norbert Tscherner, Daniela Reinfelder (BuB) und Martin Pöhner (FDP). Endergebnis: 25 Stimmen für den bereits beschlossenen Ratsentscheid.
25.10.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+2 # Birkenallee 2018-10-25 09:45
Ich blicke bald nicht mehr durch, da muss man sich schon sehr intensiv mit auseinander setzen:

Was passiert konkret mit dem Gebiet Muna, Schießplatz und Armeestraße wenn ich der BI zustimme (Betonwände, Radweg, Zugänglichkeit...)?
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-4 # merci 2018-10-25 10:28
@ #1
Wenn sie dem Vorschlag der BI zustimmen und ihm dadurch zur Mehrheit verhelfen, passiert gar nichts. Es bleibt alles wie es ist, weil die Bima dann entweder nicht verkauft oder die Stadt nicht kauft, weil es ökonomisch nicht sinnvoll ist. Die Areale bleiben dann weiterhin umzäunt und nicht zugänglich. Es gibt keinen Fuß- und Radweg entlang der Armeestraße. Steuereinnahmen bleiben aus und deswegen werden dann die Grundsteuern angehoben und die Services der Stadt wie Nahverkehr oder anderes teurer werden und Subvebtionen bei z. B. der Knderbetreuung gekürzt. Dann darf sich aber auch niemand beschweren, erst recht nicht von der BI.

Aber ich habe noch einen Alternativvorschlag. Soll doch die BI einen Verein gründen und die Flächen für einige Millionen Euro von der BIMA kaufen. Von der Grunderwerbssteuer zahlt die Stadt die Schaffung eines Geh-und Radweges entlang der Armeestraße. Darüber hinaus zahlt die BI jährlich noch einen schön hohen Grundsteuerbetrag für die "äußerst wertvollen Flächen" an die Stadt als Ersatz für die fehlenden Gerwerbesteuereinnahmen. Dann kann die BI auf dem Gelände machen was sie will (natürlich im Rahmen des rechtlich zulässigen), z,B. Wohnungen bauen, Naturschutz, Altlasten beseitigen oder alles verrotten lassen. Damit können doch alle Seiten leben. Und bei den vielen treuen und gut betuchten BI-Unterstützern sollte das doch finanziell machbar sein.
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-5 # cityman 2018-10-25 11:56
# 2
Beifall, bravo, Sie haben es geschafft, mit klaren Worten kurz und bündig darzustellen, was passiert, wenn die BI als Gewinner dasteht: die Stadt und die Bürgerschaft verliert und und zwar gewaltig. Ich bin auf Ihrer Seite und werde meinen Bekanntenkreis überzeugen, das Kreuz für die Stadt zu setzen!
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+7 # Birkenallee 2018-10-25 12:04
Das ist ja mal interessant.
Jetzt könnte doch eigentlich Herr Weinsheimer oder Herr Wehner mal sachlich beschreiben was in den beiden Fällen künftig passiert. Je nachdem für wen gestimmt wird.
Die BI ist gegen Versiegelung etc. Bin ich auch! Aber Worst Case ist doch, wenn die BIMA weiterhin in Bamberg schaltet und waltet wie sich will. Siehe Polizeischule und AEO. Dann haben wir bald Deutschlands größtes AMAZON Logistik Zentrum mit LKW Anschluss ins Berggebiet
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+4 # Bamberger 2018-10-25 13:10
#2
"Steuereinnahmen bleiben aus und deswegen werden dann die Grundsteuern angehoben und die Services der Stadt wie Nahverkehr oder anderes teurer werden und Subvebtionen bei z. B. der Knderbetreuung gekürzt. Dann darf sich aber auch niemand beschweren, erst recht nicht von der BI."

Und nicht zu vergessen: Wenn man für den Vorschlag der BI stimmt, werden die Straßenlaternen ausgeschaltet, das Leitungswasser fließt nicht mehr, das heißt wir müssen alle wieder mit Eimern zur Regnitz laufen, und ganz wichtig: Kleine Kinder werden auch gegessen.

Im Ernst: Glauben Sie alles was man ihnen erzählt? Schauen sie sich die Zahlen der Stadt an (Beispiel Finantsenatssitzung Vorgestern). Wieviel Geld die Stadt für Bauvorhaben ausgibt (100 Mio. EUR in 2018 und 2019). Schauen sie sich an was Herr Felix in der vorletzten Finantsenatssitzung verkündet hat: 50 Mio. EUR Kassenbestand! Keine Neuverschuldung bislang in 2018 und das trotz massiver Immobiliengeschäfte (Bürgerrathaus, diverse Renovierungen, etc.)

Natürlich fehlt ein klar ausgearbeites Papier worin die Verwaltung klar die Finanzlage der Stadt darstellt. Dann könnte sich auch jeder, der sich nicht die Mühe macht zu Recherchieren, sehen, dass die Finanzlage der Stadt bei Weitem nicht so schlecht ist wie oftmals dargestellt.
Warum wohl findet man so etws nicht vor so einem wichtigen, ja fast schon überlebenswichtigem, Bürgerentscheid? Das frage ich mich... Sie sich auch?
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-8 # Werner 2018-10-25 13:33
Mir wurscht, hab den Wahlbescheid weggeworfen. Fällt aber auf, dass sich die Damen und Herren vom BI vom Berggebiet herab auf die Stadt ablichten lassen und nicht in der eigentlichen Umgebung.

Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
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+21 # Bamberg-Ost 2018-10-25 14:57
Stimmt, Werner!
Die Bürgerinitiative scheint also doch keine reine Gruppierung der betroffenen Bürger im Osten Bambergs zu sein ;-)
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+16 # Simon L. S. 2018-10-25 16:53
Wenn ich mich erinnere, dann war noch in der Landtagswahl die SPD für die Ausweisung eines größeren Gewerbegebietes in der Muna. Jetzt schlägt sich Stieringer auf Seite der Grünen. Bei manchen hält halt die Überzeugung nicht lange.
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+4 # Susi 2018-10-25 20:28
Bebauungsplan Nr. 429 (Ratsbegehren): Rodung von 10 Prozent des Hauptsmoorwaldes auf Stadtgebiet, insgesamt zwischen 50-60ha; Bebauungshöhe von bis zu 40 Metern (höher als die Hochhäuser in der Siemensstraße) und ein mehrspuriger Ausbau der Armeestraße auf rund 20 Meter.
Wenn 429 vom Tisch ist, kann die Stadtspitze unter Einbindung der Bürger einen neuen Bebauungsplan entwickeln.
#merci
Ob Sie wohl mit Ihren Kindern dann auf der Armeestraße fahren möchten, wenn die LKWs Richtung Gewerbegebiet an Ihnen vorbeirauschen? Oder Sie fahren einfach - ganz ohne Kraftverkehr - wie jetzt auch schon möglich durch den Volkspark.
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-5 # Bürgerin 2018-10-26 11:50
Die Finanzlage der Stadt ist schlecht. Das ist Fakt, allerdings dürfen solche Zahlen grundsätzlich nicht veröffentlicht werden.
Der gewillte Bürger kann aber die Haushaltsdebatte mitverfolgen.
Die BI verschließt ihre Augen davor. Der Ratsentscheid ist bereits ein Kompromiss für alle Bürger der Stadt.
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+2 # Bamberger 2018-10-26 12:18
#10 Das ist schlicht falsch.
Natütrlich dürfen solche Zahlen veröffentlicht werden. Beispiel gefällig? Landkreis Ebersberg. Schauen sie sich mal die dort veröffentlichten Finanzpläne an.
http://www.lra-ebe.de/Landkreis/Kreishaushalt.aspx?view=/kxp/orgdata/default&orgid=1cd63553-db6d-480b-87a7-690a3d80ef94

DAS nenne ich Transparenz. Wenn es doch so schlimm um die Finanzen der Stadt steht, sollten doch allen voran die Parteien, die unbedingt dieses Gewerbegebiet möchten, Transparenz schaffen. Wieso passiert das nicht?

Ein Haushalt zeigt nur leider nicht die Schulden und nicht die Vermögen. Er ist eine reine Einnahmen- und Ausgabenrechnung, die immer ausgeglichen ist.
Warum wohl kann es sich die Stadt leisten Rücklagen zu bilden? Warum wohl kann es sich die Stadt leisten 100 Mio. EUR innerhalb von 2 Jahren in Immobilienprojekte zu stecken? Das ist übrigens die vierfache Summer der aktuellen Verschuldung der Stadt.
Warum baut man 50 Mio. Kassenbestände auf? Die doppelte Summe der aktuellen Verschuldung...

Sie stellen Behauptungen auf, wie auch die Verwaltung und die Befürworter des Gewerbegebietes ohne irgendwelche Fakten zu nennen.
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+3 # Bürgerin 2018-10-26 13:51
Es darf nur veröffentlicht werden, was die Verwaltung erlaubt.
Die Konversion ist überwiegend durch Födermittel und durch den Wert der Grundstücke gegenfinanziert
Die Muna ist die einzige Möglichkeit eines Gewerbegebiets.
Die Augaben - zB im Bereich des Personals (wie überall) - wachsen, schon weil die Einwohnerzahl wächst. Auch ist zB bekannt, dass Kitaplätze dringend fehlen, deren Schaffung natürlich Geld kostet! Die dringend notwendigen Schulsanierungen stehen an. Die großen Firmen wie Brose und Bosch hängen von der derzeit wankenden Autoindustrie ab...
Und das sind nur Beispiele, die aber tatsächlich fast jeden betreffen.
Der Ratsentscheid ist zudem weit auf den Naturschutz eingegangen - als Kompromiss zwischen Ökologie und Ökonomie.
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-1 # Bamberger 2018-10-26 14:00
Aha. Die Verwaltung erlaubt also die Veröffentlichung nicht. Warum? Die Verwaltung will doch dieses Gewerbegebiet so sehr. Also: Fakten auf den Tisch!

Kitaplätze fehlen, stimmt. Kindergartenplätze auch.
Wenn man jetzt Gewerbe ansiedelt, das noch mehr Arbeitsplätze in die Stadt zieht. Woher kommen dann die zusätzlichen Kita-, KiGa-Plätze? Woher kommt der zusätzliche Wohnraum für die Leute, die dort arbeiten? Was passiert mit dem Verkehrsaufkommen auf dem Beliner Ring und anderen Einfallstraßen?

Die Schulsanierungen werden zu einem sehr großen Teil vom Land gefördert, ebenso der Kita-Ausbau (bis zu 90%). Das Gejammer geht jedenfalls ins Leere. Wenn man Geld hat um für Millionen EUR Gewerbeimmobilien an der Hallstadter Straße und am Schlachthof zu sanieren. Wenn man Geld hat um kränkelnden Sportvereinen ihre Sportplätze für einen Haufen Geld abzukaufen, dann fehlt mir jedes Verständnis für das Gejammere der Verwaltung.
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+4 # Bürgerin 2018-10-26 14:09
Ich kann da Misstrauen sehr gut verstehen, auch gerade vor dem Hintergrund Radentscheid.
Aber dennoch muss es um die Sache gehen.
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+12 # ToSo 2018-10-26 14:54
Den meisten Schreibern hier ist zu empfehlen, erstmal die Inhalte des Ratsentscheids zu lesen (im Text hier mit dem Link „26.September“ aufzurufen). Natürlich hat sich die Entwicklung des Bebauungsplans Nr. 429 wiederholt geändert. Das ist a normal und b ein Ergebnis, daß es auch im zuständigen Stadtratssenat unterschiedliche Meinungen gab/gibt. Die Bü-Initiative setzt dagegen nur ein Nein. Das ist natürlich viel einfacher.
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-3 # Gerd Rudel 2018-10-26 15:38
Natürlich sind die Haushaltspläne der Stadt Bamberg und die dazu gehörigen Anlagen sämtlich öffentliche Dokumente. Auf dieser Seite sind sie aufgelistet und einzusehen:
https://www.stadt.bamberg.de/?object=tx%7c2730.2842.1
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+2 # supi 2018-10-26 17:38
nun die stadt bamberg, als herrin des verfahrens hatte es in der hand ein überzeugendes, dem bürger erklärbares konzept auf den tisch zu legen. dies frühzeitig und nicht kurz vor knapp mit zielrichtung den bürgerentscheid zu verhindern. bis heute ist die stadt nicht in der lage ein schlüssiges konzept vorzulegen, die frage des ratsenscheids zielt auf *überarbeitung des planentwurfs* ein konkreter entwurf wird nicht vorgelegt. frühzeitig hätte die stadt massvolle und moderate pläne zur vorlage bringen können, also weder monsterabholzungen noch monsterbauten, die stadt war auch durch nichts gehindert, darzulegen und zu sagen, für wen im fraglichen gebiet und warum flächen benötigt werden, gar die katze auch mal aus dem sack zu lassen, wer sich dort ansiedeln und mega gewerbesteuereinnahmen bringen soll. nichts von alledem, man bleibt bis zum schluss äusserst schwammig und wundert sich, wenn der bürger sagt, so nicht, denn man hat weiter versucht, sich alle hintertürchen offen zu halten.
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+4 # Insider 2018-10-26 18:20
An Supi und andere:
Die Stadt kann doch nur durch entsprechende Vorgaben und entsprechende Festsetzungen im Bebauungsplan sowie eine gezielte Unternehmensauswahl die im Ratsbegehren festgelegten Kriterien umsetzen. Mehr ist doch jetzt nicht möglich. Nochmal: Diese Festlegungen müssen dann sowohl Eingang in die Planungen,­ als auch in die Auswahl der sich tatsächlich ansiedelnden Unternehmen finden.
Wer glaubt, man kann jetzt schon alles im Detail festlegen, der weiß nicht, daß die Firmen als erste ihre Bedingungen nennen und dann muß die Stadt schauen, daß sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten diese erfüllen kann.
Wenn nicht, dann geht die Firma i.d.R. woanders hin.
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-9 # Werner 2018-10-26 18:43
Was für ein verkacktes Land, dass hier alles tot diskutiert wird, wegen so einem scheiss. Als gäbe es nicht wirklich nichts wichtigeres anzupacken.
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0 # wunderer 2018-10-26 19:56
#19
was für ein verkackter beitrag.
zum glück leben wir in einem land, wo lebhafte diskussionen möglich sind.
ansonsten können sie ja in jede kuriose diktatur auswandern, wenn ihnen das lieber ist. türkei oder saudi arabien wären solche beispiele.

nur durch den diskurs können fehlentwicklungen aufgrund einseitiger "argumente" verhindert werden. solange aber eine seite unbeugsam oder bockstur agiert, läuft es auf kampf aber niemals auf einen guten kompromiss hinaus.

mir fehlen intelligente argumente der BI, wie man die schon längst versiegelten flächen gestalten will.
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+7 # supi 2018-10-26 22:53
nun sollten wir es gut sein lassen, keinem wird es mehr gelingen, den anderen zu überzeugen, mag nun der bürgerentscheid auf alles eine antwort geben, mag sie ausfallen wie sie will
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+13 # cityman 2018-10-26 23:21
# 20 letzter Satz
Richtig, was ist an dem Vorschlag der BI überhaupt intelligent? Trotzdem : Finito!!!!!!
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+4 # Bamberger 2018-10-29 08:56
Dr. Müller:
"Zum einen bekräftige ich seine Aussage, daß
uns trotz schwieriger finanzieller
Rahmenbedingungen und bei Vermeidung
einer Netto-Neuverschuldung ein
hochinvestiver Haushalts-Entwurf mit
Investitionen und
Investitionsförderungsmaßnahmen von fast 49
Mio. Euro zur Verabschiedung vorliegt."

Stieringer:
"Dieser, um bei dem heutigen Geburtstagskind zu bleiben,
„Wunschhaushalt“
ist Ausdruck davon, dass Bamberg nicht nur fiskalisch, sondern auch politisch auf sicheren Beinen steht."

"Am heutigen Tag verabschieden wir einen Haushalt der Wünsche, weil er – wie kaum ein anderer Haushalt zuvor – der Stadt und den Menschen eine Vielzahl von Wünschen ermöglicht und somit auch viele neue Perspektiven eröffnet!"

Starke:
"Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 kommt erneut ohne jede Netto-Neuverschuldung aus und ist seriös finanziert. Sogar eine Sondertilgung in Höhe von 250.000 € konnte eingestellt werden. Dies ist wirklich eine beachtliche Leistung: Wir machen keine neuen Schulden, wir bauen alte Schulden sogar ab."

"Deswegen könnte die Überschrift meiner heutigen Rede auch lauten: „Tue Gutes im Haushalt und rede jetzt darüber“."
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+12 # Der Bamberger 2018-10-29 19:03
Schade, dass das Argument "eh schon versiegelte fläche" rumgeistert. Das kann man im Zusammenhang mit der zu erwartenden zu bebauenden Fläche nicht so stehen lassen. Das ist wieder einmal der pure Agitismus.
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0 # Der Bamberger 2018-11-01 19:42
@Werner. Was gibt es denn wichtigeres?
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-8 # Werner 2018-11-02 11:03
@25: das sag ich Ihnen gerne - Sozialstaat! Das ist im Prinzip das, was die grünen Marktschreier doch wollen. Aber wie bekommt man das? Ergo nur durch Steuereinnahmen. Und wie generiert man steuern? Durch Arbeit und Kapital. Und wo kommt das her? Indem man Arbeitsplätze schafft, die einem von investionswilligem Kapital geschaffen werden. Dann, und nur dann, lassen sich hehre Ziele und wiederum Nachhaltigkeit verwirklichen. So einfach ist das. 1. Stunde VWL - bitte gut aufpassen.

Aber der Zeitgeist ist nun mal derart geprägt, dass viele hier den Staat kritisien, wobei doch die eine Hälfte beim Staat arbeitet und die andere Hälfte vom Staat lebt.
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-1 # supi 2018-11-02 17:37
#26 werner

ach wie kann man nur so blauäugig sein. die stadt weiss schon warum sie in ihrem ratsbegehren nur diffus von der überarbeitung des bebauungsplans spricht, diese frage hätte man bereits zur landtagswahl stellen und viel geld sparen können. was den bürger interessiert, sind die festsetzungen des bebauugsplans, also zb strassenbreite, geschossfläche, abstandsflächen, traufhöhe, gebäudehöhe usw dazu nix, das gehört aber in ein ratsbegehren rein, wenn abgeestimmt werden soll, denn am schluss wird es so immer immer laufen, die grünen gewerbetreibenden haben kein geld für die altlastensanierung, die stadt auch nicht, damit ist die flächenreduzierung begründ- und wegen des kompromissvorschlages erklärbar und die betretbarkeit für den bürger ausgeschlossen. und dann natürlich noch eins, sind oder müssen die ansiedlungswilligen dort draussen innenstadtverträglich sein oder nicht. die frage ist berechtigt, schauen wir in das gewerbegebiet laubanger/hallstadt, da wollte sich ein sportartikler auf städtischen gebiet ansiedlen, pustekuchen, nicht innenstadtverträglich ,so ist er nun 200 m luftlinie nach hallstadt gezogen und über nacht innenstadtverträglich geworden. drohen solche possen auch auf der muna ? ein bereits vorliegender bebauungsplan hätte antworten geben können
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+7 # Der Bamberger 2018-11-02 21:54
@Werner. Das ist nicht erstes Semester VWL, sondern neoliberales Geschwätz. Erst einmal analysieren was für eine Art von Arbeitsplätzen das werden soll und ob die nicht woanders auch entstehen können, als auf der grünen Wiese. Und wer es heute immer noch nicht kapiert hat, dass die Natur ein wichtiges und sehr gefährdetes Gut ist, dem ist einfach nicht zu helfen. Was gebraucht wird sind Arbeitsplätze in Entwicklung und Forschung. Nicht solche, die in prekären Verhältnissen enden und letztendlich vom Staat subventioniert werden, genauso wie der unsägliche Bau von Gewerbehallen.
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+2 # Bergradfahrer 2018-11-08 08:36
Klärt mich doch mal bitte einer auf.
1. Wo finde ich denn die konkreten Daten, welche Unternehmen zugesagt haben, sich dort mit welchem Steueraufkommen niederzulassen? Damit meine ich keinen fiktiven business case.

2. Was mir weiterhin zur fundierten Entscheidungsfindung fehlt, was wird aus dem Gelände, wenn man im Zuge einer "vorsichtigen Vermeidung" das spekulative und nebulöse Ratsbegehren ablehnt und das Bürgerbegehren obsiegt?

Ein Naherholungsgebiet und Begegnungsort in Bamberg Ost ganz ohne Gewinnerzielungsabsicht wäre ja schon cool, und den Bewohnern wäre es durchaus zu gönnen. Vielleicht mag ja der Herr Stoschek auf die versiegelten Flächen ein Rechenzentrum bauen und aus dem Rest einen Brose-Park mit See usw. machen?
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+1 # Bürger dieser Stadt 2018-11-08 11:09
Wir brauchen doch keine konkreten Daten. Bedarsanmeldungen bzw. -analysen reichen vollkommen aus. Zweifellos wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit genügend Logistikinteressenten geben. So ein hübsches Lager eines Online-Shops, muß nicht Amazon sein, es gibt schließlich genügend andere. So eine nette Spedition... Der wirtschaftliche Erfolg ist in dieser Branche angesichts der derzeitigen konjunkturellen Lage und gesellschaftlichen Konsumgewohnheiten absolut vorprogrammiert. Vielleicht kommt noch ein IT-Unternehmen mit ein paar Büros dazu. Vielleicht werden sich in der ein oder anderen Garage dazwischen ein paar Startups ansiedeln, deren Scheitern zwar tendenziell vorgezeichnet ist, jedoch besonders im Verhältnis zu den erstrebenswerten Logistikansiedlungen nicht ins Gewicht fällt. Somit fällt mit der Zeit sicher auch etwas vom Gewerbekuchen für die Stadt ab. Diese Aussichten sind doch prima. :-) :-)
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-8 # Werner 2018-11-08 20:20
Interessant wird die These werden, sollten die Aktivisten der BI den Enscheid tatsächlich verlieren. Bin mal gespannt was dann passiert, entweder ‚a Ruh gehm‘ oder Bäume besetzen. Ersteres erwarte ich nicht, denn die Ökos sind nicht gerade für Akzeptanz von mehrheitlichen und juristischen Instanzen bekannt.
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+1 # Baba Yaga 2018-11-08 22:19
#31:
Prädikat - unsachlich.
Außerdem ist es auch seitens der CSU mit der Akzeptanz juristischer Instanzen nicht weit her, s. Dieselfahrverbote. Wenn es um die massive Bequemlichkeit der eigenen Klientel geht, können wir das ja unter den Tisch fallen lassen.
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+2 # Marty McFly 2018-11-12 09:28
Interessant in dem Zusammenhang der Bericht im FT v. 10.11. das Zitat von U. Sowa: Man hätte Visionen für die Muna entwickeln könenn wenn man mehr Zeit gehabt hätte.

Liebe frau Sowa, liebe Grünen: seit über drei Jahren ist das Thema Gewerbepark zur Diskussion im Stadtrat in dem Sie sitzen und ich möchte mal anmerken das auch selbst dem ursprünglichen Entwurf mit über 40 h Gewerbepark auch die Fraktion der Grünen zugestimmt in 2018 haben. Und wenn Sie Visionen entwickeln wollen, bleiben Sie bitte dabei realistisch und im Zeitplan. Und es gibt Visionen, sprechen Sie mal mit der Schutzgemeinschaft Alt Bamberg...


Sie hatten genug Zeit und das Ganze ist für mich persönlich eine Farce!

Wer für die BI stimmt, stimmt für Stillstand und nicht für Visionen.
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0 # binary 2018-11-17 13:11
I wanted to thank you for this very good read!! I certainly enjoyed every
bit of it. I've got you book-marked to check out new things you
post…
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