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Äs Flaisch woä baahard, däs hosd ned ässn könna. Das Fleisch war beinhart, man konnte es nicht essen.

-
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Baala oodsausn. Knöchelchen abzausen.
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-
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Deä geed immä glai än Baam nauf. Der geht immer gleich auf die Palme. 

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Die meisten Prognosen irrten. Ein knappes Ergebnis wurde erwartet. Es kam anders. Mit 8031 Stimmen zu 3779 befürworteten die Bürger den Vorschlag der Bürgerinitiative „Für den Hauptsmoorwald“.

Thema sorgte für tiefen Riss durch die Stadtgesellschaft

Am heutigen Sonntag waren rd. 58.000 Bambergerinnen und Bamberger aufgerufen, die Entscheidung über die 140 Hektar große Muna im Bamberger Südosten selbst zu treffen. Die Frage, was mit der Hinterlassenschaft der amerikanischen Armee geschehen soll, bewirkte einen tiefen Riss durch die Stadtgesellschaft. Auf der einen Seite stand der Vorschlag des Stadtrats, das ehem. Militärgelände als Gewerbegebiet (Bürgerentscheid 1) auszuweisen - mit der Idee, dass Gelände möglichst naturnah zu belassen, stürmte eine Bürgerinitiative (Bürgerentscheid 2) dagegen an. 
Wie ein Donnerschlag das (vorl. pauschale) Ergebnis > Grafik l.: Nimmt man die Bürgerstimmen für eine mögliche Stichwahl, dann sprachen sich 70 % für die Bürgerinitiative „Für den Hauptsmoorwald“ aus und nur 30 % für den Vorschlag des Ratsentscheids „Bambergs Zukunft: Hauptsmoorwald erhalten – Muna gestalten“.

41,12 Prozent Wahlbeteiligung

Rund 10.000 Stimmberechtigte hatten bereits vor dem Abstimmtag ihr Votum per Briefwahl abgegeben.
Um die Wahl möglich zu machen, betrieb die Stadt einen hohen Aufwand. Rund 450 Wahlhelfer sollen in 40 Stimmlokalen im Einsatz gewesen sein.
Die Wahlbeteiligung soll bei 23.727 Wählerinnen und Wählern gelegen haben. Das bedeutet 41,12 Prozent was für einen gültigen Bürgerentscheid ausreicht.
Die genauen Zahlen werden ab morgen zu erfahren sein. Wie üblich, werden aus Kreisen der Politik und der Bürgerinitiative auch Stellungnahmen abgegeben werden.
18.11.18 Bilder: WeBZet; Stadt Bbg.. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+31 # Bürger dieser Stadt 2018-11-18 22:49
Es hatte sich irgendwie angekündigt. Für beide Seiten sprachen Sachargumente.
Ich möchte nicht beurteilen, ob nüchterne Argumente den Ausschlag gegeben haben oder ein etwaiges, über Jahre angestautes Misstrauen gegenüber OB und GroKo die Hauptrolle gespielt hat.
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+22 # Udo Grünberger 2018-11-18 23:36
Wenn dann „Schwere Niederlange für den Stadtrat“. Die Stadt hat gewonnen: an Lebens– und Liebenswürdigkeit, an guter, sauberer Luft, an grünem Wald, an engagierten Bürgern.
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+22 # Baba Yaga 2018-11-18 23:50
Vertretbare Entscheidung. Wenngleich ich überzeugt bin, dass sehr wohl die Art und Weise des Agierens der Stadtpolitik mit reingespielt hat. Es mag profan klingen, aber selbst andere Themen wie diese irritierenden Klausievents und die auf Teufel komm raus fehlende Bereitschaft, an diesen Unsinn zu rütteln und die Leute damit in Ruhe zu lassen soqie den Maxplatz endlich für eine anständige Weiterentwicklung freizugeben, könnten indirekt eine Rolle gespielt haben.
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+27 # Bamberger 2018-11-19 05:52
Einen tiefen Riss durch die Stadtgesellschaft kann ich beim besten Willen nicht sehen. Gut, es gibt hier und dort extreme Positionen, die den Untergang der zivilisierten Welt kommen sehen oder jeden Käfer für schützenswert halten.
Aber im Grunde sind die Meisten mit denen man sich unterhält und denen man seine Beweggründe darlegt sehr kommunikativ und akzeptieren anderslautende Meinungen. Das ist es was eine Demokratie ausmacht.
Auch selbst hätte ich sehr gut mit einem Gewerbegebiet leben können. Ich bin kein Waldfabatiler, der ins Baumhaus ziehen würde. Aber die Fehlende Ehrlichkeit der Stadt in vielen Themen (nicht nur hier) hat mich weit ins andere Lager getrieben.
- Radentscheid übernommen und nicht umgesetzt
- Verschleierung der Stadtfinanzen (Haushaltsreden vs. "wir sins ja so arm", Kassenlage vs. "kein Geld für Schulen" - die ohnehin großzügig gefördert werden, Fussballplätze, Sanierte Gewerbeimmobilien, Bürgerrathaus, etc. pp. und nicht zuletzt mal ohne Haushaltsbeschluss 30000 € aus dem Ärmel geschüttelt (wo kam das Geld nur her bei ach so knappen Kassen?).
All das zeigt mir, dass man diesem Stadtrat nicht trauen kann.
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+28 # GodFather 2018-11-19 07:55
Ganz recht, #4.
Der Stadtverwaltung stünde es gut zu Gesicht, wenn sie endlich mit diesem Dumm Verkaufen der Bevölkerung aufhören würde. Die Zeiten dafür sind vorbei. Transparenz, Ehrlichkeit, Offenheit, Verlässlichkeit - dies sind die Grundsätze die für die gegebenen Aufgaben gelten sollten. Statt dessen regiert der Bürgermeister in Rechtsanwalts/Deal-Manier, strategische Verhandlungspositionen beziehen um kurz vor knapp noch ein Überraschungs-Bonbon hervorzuziehen, um einen dirty deal als gemeinsamen Erfolg zu vermarkten während die Vertreter der anderen Seite mit den Zähnen knirschend lächeln müssen.
Dieser Entscheid war ein Schuss vor den Bug. Wenn die Stadtführung nicht begreift dass sich ihre Haltung fundamental ändern sollte wird das bis zur Kommunalwahl tragen.
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+11 # Bergradfahrer 2018-11-19 08:36
#2
Richtig, das Ratsbegehren und seine Protagonisten sind unterlegen, nicht die Stadt an sich, auch nicht der ganze Stadtrat.
Was jetzt notwendig wäre, ist das Rückgrat und der Abstand die Niederlage einzugestehen und konstruktiv am demokratischen Ergebnis weiter mit zu arbeiten oder abzutreten.
Von daher gefällt mir die Überschrift, die eine Absetzbewegung vom bis gestern favorisierten und aktiv unterstützten Ratsbegehren suggeriert, so ganz und gar nicht.
Einen Riss in der Stadtgesellschaft habe ich noch nicht bemerkt. Auch klingt es stark dramatisierend, dass die Bürgerinitiative gestürmt sein soll...klingt nach Hunnen. Aber naja, mal durch den Ratssaal fegen, warum eigentlich nicht? ;-)
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+27 # Peter 2018-11-19 08:40
Den tiefen Riss in der Gesellschaft gibt es schon seit vielen Jahren, der ist nicht neu. Da spielt es keine Rolle, ob ein ehemaliges Armeegebiet zum Gewerbepark umgebaut wird oder nicht. Entscheidend ist, dass Stadträte, genauso wie Landes- und Bundespolitiker, den Bezug zur Basis verloren haben und nicht mehr wissen, was die Wünsche und Sorgen der Bevölkerung sind.
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+21 # Bamberger 2018-11-19 08:54
#6 Richtig ist, nicht der ganze Stadtrat hat das Ratsbegehren unterstützt. Aber alle Parteien bis auf die GAL. Und die Mehrheit des Stadtrates hat auch den letzten Kompromisvorschlag abgelehnt.

Richtig ärgerlich jetzt im nachhinein (und vor allem bei diesem deutlichen Ergebnis) sind die 30.000 EUR, die zum Fenster hinaus geblasen wurden. Gegen die Mehrheit der Bevölkerung wohl gemerkt. Offenbar hat man bei den entsprechenden Parteien tatsächlich komplett das Gespür verloren, wie das eigene Wahlvolk tickt.

Befremdlich finde ich ebenso die Aussagen mancher Stadtratsmitglieder und des OBs, die aus Ärger oder verletzter Eitelkeit nun meinen, der städtische Haushalt stehe unter ihrer persönlichen Verfügungsgewalt.
"Ihr braucht nicht glauben, dass es jetzt noch Geld für Projekt XYZ gibt"
"Ihr braucht nicht glauben, dass es jetzt mehr Geld für den Radverkehr gibt"
[bewusst zitiert und nicht sinnbildlich wiedergegeben]
Wenn sie jetzt immernoch glauben, die Bürger sind so blöde, werden sie 2020 ein bitterböses Erwachen erleben. Soviel sei garantiert!
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0 # merci 2018-11-19 09:28
na dann bleibt die Muna eben im Besitz der BIMA und wird weiterhin nicht für die Bevölkerung zugänglich sein. Was mit den Liegenschaften im Eigentum der BIMA, welche die Stadt nicht erworben hat, in letzter Zeit passiert ist, wissen ja alle. Das war nicht gerade zum Vorteil der Bamberger. Wenn die BIMA jetz beschließen sollte, dass die Muna zum Truppenübungsplatz für die Bundespolizei wird, ein weiteres Gebiet für ein Flüchtlingszentrum benötigt wird oder die Muna ein gutes Endlager für verseuchte Abfälle wäre, ist diesmal zumindest nicht der Stadtrat daran schuld. Wenn die Flächen dann auf ewig unbegehbar bleiben und die Bamberger wieder dumm dastehen, wissen wir ja aufgrzund der breiten Berichterstattung wer die Verantwortlichen bei der BI sind und könnenuns dankbar an sie wenden. Hoffentlich stehen sie dann zu ihrer Schuld.

Außerdem frage ich mich, wie ehrlich das Anliegen der BI zum Schutz des Hauptsmoorwaldes ist. Wo waren sie denn als hunderte Hektar Hauptsmoorwald für eine Ostumfahrung der Bahn abgeholzt werden sollten. Da hat man nichts von ihnen gehört.

ps Ich bin dafür, dass wir als nächtes einen Bürgerentscheid machen, der darüber beschließt ob eine Moschee in den Hain oder in das Berggebiet gebaut werden soll.
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+14 # Bamberger 2018-11-19 09:36
#9

Sie sind herzlich dazu eingeladen für ihre Begehren rund 8.000 Unterschriften zu sammeln (so viele sind nötig um einen Bürgerentscheid zu initiieren). Viel Erfolg hierbei.

An ihrem Beitrag sieht man wunderbar wie die Desinformationspoltik der Stadt funktioniert hat.
Sie tun so, als wäre diese Entscheidung eine für alle Zeiten, dabei gibt es jetzt nur ein Moratorium für 1 Jahr, währenddessen nichts passieren wird. Zudem hat die BI schon Gesprächsbereitschaft signalisiert.
Wenn sie glauben die BIMA hätte ein Interesse daran das Gebiet im eigenen Bestand zu behalten, verstehen sie die Aufgabe der BIMA nicht.

Meine Prognose: Es wird einen neuen Bebauungsplan geben, basierend vermutlich auf dem abgelehnten letzten Vorschlag. Die Gebäudegrößen werden so reduziert bzw. festgeschrieben, dass hier von Seite der Stadt nichts gemauschelt werden kann (zur Info: aktuell standen 40 Meter hohe Gebäude zur Abstimmung!) und dass diese für Logistikzentren etc. völlig uninteressant sind.
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+22 # supi 2018-11-19 17:11
nun eine niederlage, gar schwere niederlage für die stadt, also die stadt bamberg vermag ich nicht zu erkennen, was ich zu erkennen vermag, ist eine niederlage für den stadtrat der stadt bamberg und zwar mehr als eine schwere niederlage um nicht zu sagen eine klatsche, eine ohrfeige, ausgeteilt vom bürger der stadt bamberg. das ergebnis zeigt, wie abgehoben und entfernt vom bürgerwillen agiert worden ist, fraglich bleibt, ob diese lektion gelernt und akzeptiert worden ist, sonst sehe ich für die anstehenden stadtratswahlen sehr schwarz, vlt sollten einige der glühensten befürworter des gewerbeparkes in sich gehen und dann die notwenigen schritte gehen und konsequenzen ziehen, also ihre ämter zur verfügung stellen, der rücktritt ist oft der grösste fortschritt.
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+5 # Heinrich Schwimmbeck 2018-11-19 23:14
zu #8
das ist FAST richtig. Gegen den Gewerbepark hat aber nicht nur die GAL gestimmt und argumentiert, sondern auch die Bamberger Linke - auch wenn die GAL auf ihren Seiten das gerne unerwähnt läßt.
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-5 # Werner 2018-11-20 07:01
@12: muss ich dann schlussfolgern, dass Ihnen Bäume wichtiger sind als möglich gewesene Arbeitsplätze? Gewerbliche Arbeitsplätze und nicht in der F+E, also damit eigentlich ihr Stammklientel?

Sei‘s drum, das Ergebnis ist nun da, eindeutig und so zu akzeptieren, auch für mich als großen Kritiker der BI. Die Folge dessen wird aber in die Bamberger Geschichte eingehen und wie die weitergeht weiss ich auch nicht. Bestimmt kein ‚weiter so‘.
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-5 # Samson 2018-11-20 08:35
zu 8:
Die Verwirrung geht weiter. Auf den letzten Kompromissvorschlag (23 ha) wollte sich der Stadtrat nicht mehr einlassen, weil die BI ihn bereits vorher abgelehnt hatte. Und nicht umgekehrt,
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+7 # Bergradfahrer 2018-11-20 09:45
#13
Ja, das haben Sie so Recht! Also, ich weiß aus gut unterrichteten Kreisen, die ungenannt bleiben wollen, dass da Willy Wonka eine große Schokoladenfabrik bauen wollte, in der Arbeit für 1.000.000 Millionen Oompa-Loompas gewesen wäre.
Und hätte man die Gewerbesteuern dafür aufeinander geschichtet, dann hätte sich ein Turm bis zum Mond ergeben, wohin die Protagonisten des Ratsbegehrens, wenn sie etwas Rückgrat haben, schnellst möglich klettern sollten.
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+7 # Heiner 2018-11-25 08:07
Nachtrag zum Ergebnis.
Unsere Mandatsträger ( Stadträte) sollten ja für uns Bürger hier sein. Sie müssen unsere Interessen vertreten nicht Ihre eigenen. Sie sind das Bindeglied zwischen der Verwaltung und der Bürgerschaft. Hier bei der Muna haben sie versagt. Desswegen wundert diese Ergebnis gar nicht !
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