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B 15
bädsich, bädsäd: dicklich, mollig
Oiä Klaana is gands schöö bädsich. Eure Kleine ist ganz schön mollig.

-

Badsila: Geld
Dä Obba dud dä a Badsila nai di Schboäkassa. Der Opa tut dir etwas Geld in die Sparkasse.

-

Bädsla: kleiner Batzen
Gib mä nuch a Bädsla Graud! Gib mir noch ein bischen/etwas Kraut!

-

Badsn: Batzen. dicker Mensch.
An Badsn Dreeg kosd hom! Einen Batzen Dreck kannst haben!
Däs kosd an Badsn Gäld. Das kostet einen Batzen/Haufen Geld.
Is däs a Badsn.Ist der dick.

 Forts.

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Wie soll es nach dem Bürgerentscheid weitergehen? Im Stadtrat kam es zu einem kurzen Schlagabtausch. Oberbürgermeister und Rathaus-Groko wollen offensichtlich wieder allein handeln.

Muna und Schießplatz sollen weiterhin erworben werden

Bei den ersten Schritten waren sich alle Fraktionen einig: Jetzt müssen Gespräche geführt werden. OB Starke hatte in der Vollsitzung des Stadtrates am 28.11.18 überraschend einen Sondertagespunkt “Weitere Vorgehensweise“ in Sachen Bürgerentscheid auf die Tagesordnung gesetzt. Einstimmig wurde von den Räten die Verwaltung beauftragt, „unverzüglich Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zu führen, mit dem Ziel, die im Eigentum der BImA stehenden Flächen von „Muna“ und Schießplatz weiterhin zu erwerben.“
Dazu kam noch der Beschluss: Die Verwaltung soll darüber hinaus „schnellstmöglich einen Standortvorschlag für die Einrichtung eines Aus- und Fortbildungszentrums der Handwerkskammer für Oberfranken zu entwickeln und die Handwerkskammer zeitnah zu informieren.“ Damit wurde einem tags zuvor von der Rathaus-GroK eingereichten Antrag entsprochen.

Der Beteiligungsprozess soll wie bisher organisiert werden

In dem von OB Starke als Tischvorlage eingebrachten Sondertagesordnungspunkt wurden die Grundlagen für zukünftige Gespräche definiert:
• Neubeginn der Planungen (einschließlich der Einstellung des bisherigen Verfahrens).
• Aufsetzen auf den Grundlagen des Gesamtstädtischen Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes 2014 und Fortschreibung der Ziele und Inhalte.
• Einbeziehung der BImA in den Prozess.
• Externe Moderation

Die Fraktionen nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Position nach dem verlorenen Bürgerentscheid darzulegen. Helmut Müller (CSU) betonte, dass jetzt ein Dialogprozess ohne inhaltliche Festlegung beginnen sollte. Anders sein Koalitionskollege Klaus Stieringer (SPD). Er hob den bereits formal eingebrachten Vorschlag seiner Fraktion hervor, jetzt über ein Wohnquartier in der Muna nachzudenken. Ralph Dischinger (GAL) plädierte ähnlich wie die CSU für einen »offenen Prozess« mit allen Beteiligten, um zu möglichst »abgewogenen Konzepten« zu kommen. Der Bürgerentscheid habe die Planungen für die Muna »auf Null gesetzt«.
Kritischer äußerten sich die nachfolgenden Redner. Dieter Weinsheimer (BA) bemerkte, dass aus dem OB-Papier herauszulesen sei, dass die weitere Vorgehensweise „nach dem Vorbild der im bisherigen Beteiligungsprozess der Konversion stattgefunden Arbeitsgruppen und Arenen organisiert“ werden soll. »Den interessierten Bürgern ist aber nicht entgangen, dass Sie damit nur ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen wollten«, bemerkte der BA-Redner. Weinsheimer nahm für seine Fraktion in Anspruch, erforderlichenfalls auch selbst mit den berechtigten Gesprächspartnern zu sprechen.
BBB-Vorsitzender Norbert Tscherner kritisierte, dass die Gemeinsamkeit im Stadtrat für die Entwicklung der Muna offensichtlich schon wieder zerbrochen sei. Am Vorpreschen der SPD für Wohnungsbau auf der Muna sehe man, dass es »nicht um die Sache, sondern um Profilierung geht«.
29.11.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+14 # supi 2018-11-29 18:56
na ja mal ehrlich, was hat man denn erwartet ausser versuchter profilierung und einem weiter so, da wird sich nichts ändern, warum, weil man noch immer nicht die lektion des bürgerentscheids realisiert gar begriffen hat
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+5 # R.Pfaff 2018-11-29 19:23
Eine externe Moderation halt ich für gut und richtig und auch die Aussage von Dr. Müller findet meine Zustimmung. "... ein Dialogprozess ohne inhaltliche Festlegung (sollte) beginnen." Das Bürgerbegehren hat nämlich nur gezeigt, was die Bürger nicht wollen. Jetzt gilt es herauszufinden, was die Bürger wollen.
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0 # rüpel ralle 2018-11-29 19:54
Na was wollen die Bürger, genau das nicht, was nun schon wieder angedacht wird, da brauchen wir keine Moderation schon gar keine externe
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+17 # SteBu 2018-11-29 22:43
Es ist immer noch das gleiche: Bestimmte Herren versuchen sofort sich wieder an die Spitze zu setzten, um das was sie (und ihre Kumpel) interessiert durchzusetzen. Die haben doch keinen Respekt vor den Gewinnern eines Bürgerentscheids.
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+19 # Bamberg-Ost 2018-11-29 23:19
Die Stadtspitze täte gut daran, das Ergebnis des Bürgerentscheids noch etwas auf sich wirken zu lassen, bevor sie in ein "weiter so!" verfällt. Die Bürger haben mit überwältigender Mehrheit gegen eine Bebauung der Muna gestimmt. Jetzt gleich mit einer neuen Bebauungsplanung zu beginnen, wäre ignorant und politisch äußerst unklug. Doch wer nicht hören will, muss die nächste Klatsche spüren - die nächste Kommunalwahl kommt bestimmt!
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+8 # Baba Yaga 2018-11-30 06:52
Das klingt fast wirklich wie ein Weiter So, zumindest wie zum jetzigen Zeitpunkt unklugem Aktionismus. In Bamberg kann man es ja machen. Sieht man recht plastisch an den Klausievents, die als sterbende Schwäne immer und immer weiter zelebriert werden, Kritik prallt wieder und wieder ab. Wollen tut die freilich kein Schwein. Mal sehen, ob auch hier irgendwann die Quittung kommt.
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-5 # Werner 2018-11-30 07:13
Mist...mein Hinterteil ist weg (gem. meinem Post von gestern) ;-)
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+25 # GodFather 2018-11-30 07:36
Ein weiteres Kapitel von Starkes Medien- und Spezl Politik, er glaubt wohl er kann sich alles erlauben. Was ist nur aus dem "Jungen Wilden" geworden! Aber nur weiter so, je mehr Leute er verprellt desto deutlicher wird die Antwort. Auch die Bamberg-SPD wird dem deutschen SPD-Pfad folgen, wenn es so weiter geht, wird sie auch hier der "Vorreiter". Bis zur Kommunalwahl sind es nur noch 16 Monate.
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+2 # Ein Bamberger 2018-11-30 08:36
#8 Wen willst du wählen? Die sitzten doch alle in einem Boot....
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-2 # GodFather 2018-11-30 09:28
#9 vielleicht schwingt sich jemand aus den bürgerbewegungen auf, ansonsten hoffe ich noch auf den bergradfahrer ;-)
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+6 # Bergradfahrer 2018-11-30 10:53
Danke #10, mal gucken, ob die notwendigen Unterschriften zustande kommen. Langsam bin ich mehr denn je überzeugt, dass man selbst mit den finstersten Absichten nicht mehr Unheil anrichten kann.

Eine Verständnisfrage: Habe ich das falsch verstanden, dass die BA das Ratsbegehren unterstützt hat? Auf den Pressebildern vom Herbst war man zumindest in trauter Einigkeit mit Starke, Stieringer & Co zu sehen. Wenn, dann gehören die doch auch zu den sogenannten "Verlierern", oder?

Was mir dann hier konkret fehlt, ist das Eingeständnis, etwas falsch eingeschätzt, einen eklatanten Fehler gemacht zu haben. Eine Fehlerkultur seitens gewählter Repräsentanten gehört für mich auf jeden Fall zu einer Politik, die Wähler ernst nimmt sowie Lern- und Reflexionsfähigkeit beweist.
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+10 # Bamberger 2018-11-30 12:26
@11. Naja man hat schon ein paar Fehler erkannt. Zum Beispiel, dass man das Vorhaben den Bürgern nicht gut genug erklärt hat.
Oder man hat erkannt, dass andere aus der "Koalition der Willigen" Fehler gemacht haben. Zum Beispiel nicht den letzten Kompromiss zur Abstimmung zuzulassen. Oder nicht genug in der Fussgängerzone unterwegs gewesen zu sein.

Was erwartest du denn noch? Dass man den Leute offen und ehrlich entgegentritt? Das wäre echt zu viel des Guten. Schließlich handelt es sich ja bei den Bürgern um die "Gegenspieler".
https://www.freie-webzet.de/index.php/31-2/t/2223-1e
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+11 # supi 2018-11-30 17:58
@ 12

gegenspielern gegenüber etwas einzugestehen, ist denknotwendigerweise bereits begrifflich ausgeschlossen, wobei ich schon der auffassung bin, dass hier einige der im stadtrat agierenden personen, gerade nachdem sie im bürger, im wähler nur gegenspieler sehen, schon mal hinterfragen sollten, ob sie an der richtigen stelle sind oder ob es nicht vlt besser wäre ganz einfach zu verschwinden, es gibt genug die es besser können
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+18 # Heiner 2018-11-30 18:22
Hallooooo AUFWACHEN!
Das gilt für Oberandi und Gefolge und einem Teil unserer Verdreher sorry Vertreter als Stadtrat. Ihr habt es noch immer nicht begriffen, gerade nach einem solchen Wahlausgang. Ihr seid noch unsere Vertreter, ihr seid noch unsere Ansprechpartner wenn es um unsere Sorgen und Wünsche für unsere Stadt geht. Ihr seid nicht beim Monopoly Spiel, oder doch, vielleicht fliegt Ihr bald rauß ist ja nicht mehr lange!
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