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B 10
Badroon: Patron.
Du schainhailichä Badroon! Du scheinheiliger Patron!

-

bädrachdn, Bädrachd: betrachten, Betracht.
Du mussd di amol in Schbiechl bädrachdn. Du musst/solltest dich mal im Spiegel anschauen.
Däs kummd füä miech ned in Bädrachd. Das kommt für mich nicht infrage.
Bädrachdunga: Betrachtungen.
Do kosd daina Bädrachdunga machn. Da kannst du deine Betrachtungen/ ein Bild machen.

-

bädrüüng: betrügen.
Du mi fai blos ned bädrüüng, iech sooch däs fai! Betrüg´mich bloß nicht, ich sag` dir´s.

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Wie soll es mit der MUNA weitergehen? Nicht mit Vorschlägen vorpreschen, wie es Parteien bereits gemacht haben, sondern mit dem Konzept „Denkfabrik“, gemeinsam mit den Bürgern.

Einseitige Interessenträger und Parteienvertreter dürfen nicht dominieren

Die „Grünen Bamberg“ fordern für die Entwicklung des MUNA-Geländes in Bamberg-Ost eine ausführliche und ernst zu nehmende Bürgerbeteiligung, die „nicht nur ein Feigenblatt“ sein dürfe. Ihnen schwebt eine Denkfabrik mit Bürgern und Experten vor, die ohne Vorfestlegung langfristig und nachhaltig in die Zukunft plane. So war es in einer Presseerklärung der Partei vor wenigen Tagen zu lesen. 
In einer eigenen Pressemitteilung wendet sich die Stadtratsfraktion der Bamberger Allianz (BA) zunächst kritisch gegen den Vorschlag der GAL-Fraktion, eine "Denkfabrik MUNA" durchzuführen. "Solche Veranstaltungen habe man in Bamberg schon sehr viele durchgeführt und es ist nie viel herausgekommen", sagt BA-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer dazu. Dabei wende sich seine Fraktion nicht gegen eine Bürgerveranstaltung an sich, sondern gegen die bisherige Methodik. Bisher war zu beobachten, dass bei den verschiedenen Themen - z.B. zur Verkehrspolitik, Innenstadtleben oder Konversion - immer nur einseitige Interessenträger oder einschlägige Parteienvertreter teilgenommen haben. Das Ergebnis war im Grunde stets vorauszusehen und konnte wegen mangelnder Repräsentativität nicht übernommen werden.

BA-Stadtratsfraktion bringt “Filderstadter Modell” ins Gespräch

Die BA-Stadtratsfraktion erinnert deshalb an ihren Antrag, das sog. Filderstadter Modell auszuprobieren. In der 46.000 Einwohner zählenden Stadt Filderstadt in Baden-Württemberg wurden in den vergangenen knapp 20 Jahren bereits 150 Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung durchgeführt. Das Modell zeichne sich dadurch aus, dass es Repräsentativität beanspruchen darf. Durch das Zufallsprinzip würden mehrere hundert Bürger für eine "Denkfabrik" ausgewählt, von denen sich dann letztlich eine wieder überschaubare, repräsentative Anzahl für die gemeinsame Aufgabe gewinnen ließen. In Filderstadt habe man bisher damit gute Erfolge erzielt, die auch schon in mehreren Fernsehbeiträgen gewürdigt worden seien.
Ein wichtiges Ergebnis dieses Formates sei, dass sich auch sonst die Kommunalpolitk ablehnende Bürgerinnen und Bürger gewinnen ließen und konstruktiv an dem Thema mitarbeiteten. Weinsheimer: "Am wichtigsten aber ist die Tatsache, dass die Ergebnisse der Filderstadter "Denkfabrik" in der breiten Bevölkerung immer auf große Anerkennung gestoßen sind."
Auch der Bamberger Allianz schwebt deshalb ähnlich wie der GAL-Fraktion eine Denkfabrik mit Bürgern und Fachleuten vor, die ohne Vorfestlegung langfristig und nachhaltig in die Zukunft plane. "Aber das kann unseres Erachtens nur auf der Basis einer neuen Methodik gehen", meint BA-Stadträtin Ursula Redler: „Die durch eine neu definierte, repräsentative Bürgerbeteiligung gewonnenen Ergebnisse wären ein großer Gewinn für ein demokratisches Miteinander und ein starkes Zeichen für eine lebenswerte Stadt Bamberg.“
19.2.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten.  Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+7 # Bamberger 2019-02-20 09:10
Wie wäre es denn mal mit etwas mehr "direkter Demokratie wagen"?
Wie ich mir vorstellen könnte, dass der Prozess abläuft:
Der Stadtrat und die darin enthaltenen Parteien haben ein Vorschlagsrecht. Jede Fraktion erarbeitet unter Einbeziehung der Bürger und Experten einen Vorschlag, wie das Gebiet nutzbar gemacht werden könnte. Diese fünf Vorschläge werden dann im Rathaus und online präsentiert. Jeder Bürger hat das Recht für einen der Vorschläge zu stimmen. Das passiert, um Kosten zu sparen, mittels Unterschrift im Rathaus, ähnlich eines Bürgerbegehrens. Der Stadtrat übernimmt den Vorschlag mit den meisten Stimmen.

Was spräche dagegen?
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+1 # Josh 2019-02-20 14:44
Lieber Bamberger,
grundsätzlich ist Ihre Idee nicht schlecht.
Aber das Gebiet MUNA ist so komplex, dass wir um Experten kaum herum kommen. Da geht es um geltendes und zu schaffendes Baurecht, Kontaminationen, Fördermittel, Erschließung mit Gas, Wasser, Strom, Verkehrsanbindung Emissionen und Immissionen, Verkehrsplanung...…
und nicht zuletzt um langfristige Wirtschaftlichkeit. Ein so komplexes Paket sollte erst aufbereitet werden, d.h. die Grundlagen müssen ermittelt werden. Erst dann kann man schauen, was auf dem Gelände überhaupt zu welchen Konditionen realisierbar ist.
Eine operative Hektik, oder schlimmer, eine parteipolitisch motivierte Grundsatzdiskussion, nützt jetzt keinem.
Wir brauchen derzeit keine selbsternannten Visionäre, sondern Fachleute. Erst nach fundierter Kenntnis der Sachlage sollten wir uns an die Visionen wagen.
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0 # Weins 2019-02-20 16:48
an Josh: Aber genau das ist doch gemeint. In dem Satz "Denkfabrik mit Bürgern und Fachleuten, die ohne Vorfestlegung langfristig und nachhaltig in die Zukunft planen" wird das deutlich..Was man vermeiden sollte, dass parteipolitische Interessenträger letztlich die "Denkfabrik" bestimmen. Andererseits können "Bürger-Amateure" natürlich die Komplexität der Materie nicht ohne fachliche Hilfe bewältigen.
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-1 # supi 2019-02-20 17:44
streichelzoo ???
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+2 # Robert M. 2019-02-21 07:22
Im Grunde liegen GAL und Bambergr Allianz auf einer Linie. Der Unterschied besteht m. E. darin, daß die BA ein Ergebnis möchte, das möglichst von einer breiten Mehrheit akzeptiert werden kann. Im Übeigen hat die BA das dargestellte Modell nicht erfunden.
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