Bisher eine Erfolgsgeschichte: die Finanzen zur Konversion. In den Jahren 2012 mit 2018 konnte ein Investitionsvolumen in Höhe von 34,4 Mio Euro umgesetzt werden.

Bei der Konversion handelt es sich um ein Großprojekt

Die Finanzverwaltung der Stadt sieht es sehr positiv: „Bei der Konversion handelt es sich um ein Großprojekt, das mittel- und langfristig angelegt ist. Die bisherigen Erfolge der Konversion zeigen sich auch in der gelungenen Stadtentwicklung“ – insbesondere im Bamberger Osten. Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten im Bereich der ehemaligen Lagarde-Kaserne. Die Verwaltung bemüht sich, die Zielvorgaben des Stadtrates „konsequent und konzentriert abzuarbeiten“.
Der Bericht der Finanzsenat des Stadtrates folgt einem Antrag von Linke-Stadtrat Heinrich Schwimmbeck, der einen Bericht über den Finanzplan zur Konversion, d.h. zu den Ausgaben und Einnahmen, die bisher getätigt wurden, verlangt hatte.

Bisherige Schritte zur Konversion ohne zusätzliche Schulden

In dem Bericht heißt es, dass „die Konversion in Bamberg bislang komplett ohne Schuldenaufnahme durchgeführt worden ist“. Zu Beginn der Maßnahmen sei dieses positive Ergebnis noch nicht absehbar gewesen. Heute kann festgestellt werden, dass die bisherigen Schritte zur Konversion ohne zusätzliche Schulden gelungen sind.Im Berichtszeitraum (2012 mit 2018) konnte ein „Rekordvolumen an Investitionen“ in Höhe von 34,4 Mio € umgesetzt werden.Das bisher bekannte Investitionsvolumen für die Jahre 2019 und folgende beläuft sich auf ca. 53 Mio €. Dabei sind denkbare und kostenträchtige Investitionen in das geplante Kulturquartier auf der ehemaligen Lagarde-Kaserne noch gar nicht erfasst.

Aus dem Verwaltungsbericht zur Sitzung des Finanzsenats am 26.3.10 (heute) können auch einzelne Zahlen entnommen werden. So umfassen die Ausgaben im Rahmen des Konversionshaushalts 2012 mit 2018 für Grundstückserwerb rd. 18,2 Mio € oder für das Bürgerrathaus am ZOB rd. 4,2 Mio €. Für das Digitale Gründerzentrum mit Umgriff wurden rd. 2,2 Mio € ausgegeben, für weitere Einzelmaßnahmen im Lagarde-Gelände (bisher) rd. 0,76 Mo €; die Ausgaben für MUNA/Schießplatz umfassen rd. 0,15 Mio €; für sog. Vorbereitende Untersuchungen für das Gesamtgelände werden rd. 3,9 Mio € benannt; aber auch Verwaltung- bzw. Personalkosten in Höhe von rd. 2,8 Mio € fallen an. Insgesamt ein Investitionsvolumen in Höhe von 34,4 Mio €. An Einnahmen werden von 2012 mit 2018 rd. 5,2 Mio € und voraussichtlich 17 Mio € in 2019 benannt. Die Einnahmen kommen maßgeblich durch Veräußerungserlöse und staatliche Investitionszuweisungen zustande.

Es steht sehr zu erwarten, dass der Finanzsenat den Verwaltungsbericht gern zur Kenntnis nimmt.

26.3.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.