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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Hospizverein Bamberg: 0951/955070
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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 7

Bädäla, Bedäla: Petersilie.
Deä is doch aa äs Bädäla auf alla Subbm. Der ist doch die Petersilie auf allen Suppen. - Der ist doch überall dabei.

-
Badai, Badaia: Partei(en).
Bisd aa bai dä Badai? Bist (du) auch bei der Partei.
Mussd immä dswaa Badaia höän, bävoäsd wos sägsd! (Du) Musst immer zwei Parteien hören, bevor (du) was sagst.

-
Badaia|schdraid: Parteienstreit.
Immä deä Badaiaschdraid, des bringd doch niggs! Immer der Parteienstreit, das bringt doch nichts.
badaiisch: parteiisch.

-
Baddl, Bardl: Bartholomäus.
Gäll, edsäd wassd, wu dä Baddl sain Mosd hold! Jetzt weißt du, wo der Bartholomäus seinen Most holt. =: Jetzt weißt du, wie's lang geht.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Bürgerinitiative Hauptsmoorwald mischt sich  in die Diskussion „MUNA“ wieder ein. Den Stadtverantwortlichen wurden Anforderungen für den weiteren Prozess zugesandt.

Verloren gegangene Glaubwürdigkeit zurückgewinnen

Über Kreuz gekommen. Erst gestern hat die WeBZet noch die Frage gestellt, ob eine neue MUNA-Diskussion nicht vorzeitig eröffnet wird? Gemeint waren damit die Vorstöße aus Politikkreisen. Noch am gleichen Tag trafen von den Vertretern der Bürgerinitiative Hauptsmoorwald (BI) ausführliche „Anregungen und Anforderungen“ ein. Das Originalschreiben ging an Oberbürgermeister Andreas Starke, die Stadtratsfraktionen und verschiedene Verwaltungsvertreter.
Damit dürfte jetzt doch eine neue offizielle Diskussion eröffnet sein. Denn das „Aufschlagrecht“ kann der BI zugebilligt werden, sie hatte schließlich den Bürgerentscheid vom November 2018 gewonnen.
Die WeBZet kann aus der umfangreichen Stellungnahme nur auszugsweise zitieren. Einer der wichtigen Sätze zu Beginn des Schreibens: „…mit dem Entscheid wurde ein deutliches Signal an die Bamberger Politik gesendet, für mehr Umwelt-, Klima-, Natur- und Gesundheitsschutz bei allen Fragen der zukünftigen Stadtentwicklung einzutreten, verbunden mit dem ebenso deutlichen Hinweis nicht nochmals an den Bürger/innen vorbei zu planen!
Weiter heißt es: „Mit großer Verwunderung mussten wir (…) zu Kenntnis nehmen, dass seit dem Bürgerentscheid aus Stadtrat und Parteien immer wieder neue Vorschläge zur Beplanung und Bebauung auf der Muna veröffentlicht wurden. Die monatelang als „alternativlos" bezeichneten Planungen für Gewerbe- und Industrieflächen sind vom Tisch und werden einfach durch Wohnbebauung oder Ähnliches ersetzt. Das bestätigt ein gewisses Misstrauen in der Bevölkerung gegenüber den politisch Verantwortlichen und wirft die Frage auf, welche Schlüsse eigentlich aus dem Bürgerentscheid gezogen wurden? Nun sollen Wald- und Naturflächen zwar nicht mehr für Gewerbe und Industrie geopfert, dafür aber unter Wohnbebauung begraben werden.
Andererseits sehe man „für die nächsten Monate gute Chancen für die Politik, verloren gegangene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen, wenn es um entsprechendes Handeln im eigenen Verantwortungsbereich geht.

„Wir freuen uns auf den Dialog“

Dann werden „drei wichtige Anforderungen an einen weiteren Prozess“ dargelegt: 1. "die Ausweisung von Schutzgebieten“; 2. die Erstellung „eines Gesamtkonzepts für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ sowie 3. die „Reduzierung der Belastung und Verbesserung der Situation des Bamberger Ostens
Zu 1. wird u.a. ausgeführt: Dem Bürgerwillen entsprechend sind „große Bereiche des Geltungsbereiches des ehemaligen Bebauungsplanes 429 als Bannwald bzw. in kleineren Bereichen als Naturschutzgebiet auszuweisen und zu sichern. Dies muss der erste Schritt vor allen weiteren Überlegungen sein! "
Zu 2. Die MUNA darf nicht nur als ein kleiner Teil des Stadtgebietes in den Blick genommen werden. „Wir fordern ein Gesamtkonzept für eine nachhaltige Stadtentwicklung, das dem Wohl der Allgemeinheit dient, eine sozial gerechte Flächennutzung gewährleistet und dazu beiträgt, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.“
Zu 3. In der zukünftigen Stadtentwicklung muss für die dortigen Wohngebiete mit hoher Priorität eine Reduzierung der Belastungen und Verbesserung der Situation angestrebt und erreicht werden. „Völlig ausgeschlossen ist aus unserer Sicht der Ausbau der Armee- oder Geisfelderstraße als Entlastung für den Berliner Ring oder Erschließungsstraße. Solche Ausbaumaßnahmen würden zu mehr Verkehr und damit zu einer noch höheren Belastung für den Bamberger Osten mit Abgasen und Lärm führen."
Zu Abschluss des Schreibens heißt es: „Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen und hoffen, dass Sie unsere Forderungen nach Ausweisung von Schutzgebieten, einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Stadtentwicklung und Entlastung der Menschen im Bamberger Osten unterstützen.
Dem Schreiben sind des Weiteren vier Anlagen mit Text und Kartenmaterial beigefügt. > s. Bild r.o. "Bannwald-Erweiterung" + Bild r.u. "Landschaftsschutzgebiet".
2.4.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+7 # WeBZet 2019-04-02 17:59
Die Kommentarspalte der WeBZet wird seit Mitte Februar 2019 massiv von Bots angegriffen. Mit dem eingebauten Chaptcha können diese Angriffe weitgehend abgewehrt werden. Bei mehreren Versuchen (in den vergangenen Wochen), die WeBZet-Kommentarspalte für Benutzer wieder frei zu schalten, musste festgestellt werden, dass innerhalb kurzer Zeit wieder zahlreiche Bots eingetroffen sind. Die WeBZet sieht deshalb keine Möglichkeit, das Chaptcha zu entfernen. Konkret bedeutet das für die Kommentatoren, dass eine gewisse Zeit verstreicht, bis ihr Beitrag manuell frei geschaltet wird. Aus personellen Gründen geht das manchmal schnell, manchmal dauert es. Wir bitten um Verständnis.
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+11 # SSchm 2019-04-03 09:39
Wenn ich heute den vorliegenden Artikel mit dem zum gleichen Thema in unserer Heimatzeitung vergleiche, dann fällt mir manches auf. Das sieht so aus, als würde man die Rathaus-GroKo wieder bevorzugen. Will so die "Stadtspitze" diesmal ihre Vorstellungen durchsetzen?
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0 # supi 2019-04-03 16:34
also vereinfacht ausgedrückt, war wohl die frage des bürgerbegehrens und des bürgerentscheids die *gewerbepark/gewerbe oder eben kein gewerbe und kein gewerbepark* nicht mehr und nicht weniger, der rest ist und bleibt ergebnisoffen und reicht von streichelzoo bis wohnbebauuung, nur gewerbe und gewrbepark sind und bleiben ausgeschlossen
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