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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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Endlich zielgerichtete Gespräche vorantreiben

Bezahlbarer Wohnraum ist in Bamberg rar. Dabei hätte die Stadt mit der ehem. US-Siedlung Flynn-Area im Bamberger Osten beste Möglichkeiten gehabt. Diese Chance wurde vertan.

CSU-BA-Fraktion will dem Leerstand nicht länger zuschauen

Die neu formierte Stadtratsfraktion aus CSU und BA hat schon bald nach der Kommunalwahl einen Vorstoß zur zukünftigen Nutzung des Wohngeländes am Rande des Stadions unternommen. Seit 2015 sind dort meist rd. tausend Geflüchtete untergebracht; der größte Teil des Areals steht aber leer. Der gut von der Hälfte der Fraktionsmitglieder unterschriebene CSU-BA-Antrag verlangt nun “sofort Gespräche mit der Staatsregierung aufzunehmen, um zeitnah die ersten Teilstücke der Fläche über sich anschließende Verhandlungen mit dem Bund erwerben zu können. Gerade über die letzten Monate hinweg hat sich die Belegungszahl so dargestellt, dass nur ein Drittel im Schnitt belegt ist bzw. ca. 900 Personen dort wohnen. Wir sind der Meinung, dass man nicht über Monate hinweg einem Leerstand von wertvollem, da in Bamberg besonders knappen Wohnraum zuschauen kann. Es muss dringend verhandelt werden, ob nicht einzelne Blöcke und Grünflächen schon 2021 herausgenommen werden können.

Es sollte eigentlich parteiübergreifend Konsens sein

Politisch verschärft hat sich die Situation, nachdem in der Sitzung des Konversionssenates am 25.11.25, eine von der CSU-BA-Fraktion als mangelhaft empfundene Antwort auf ihren Antrag gegeben wurde. Stadtrat Stefan Kuhn zeigte sich im Anschluss der Sitzung über die Ergebnisse mehr als irritiert – und bemühte sich in seiner Fraktion um  einen ergänzenden Folgeantrag zum Ankerzentrum. In diesem zweiten Vorstoß wird nochmal nachdrücklich beantragt, Gespräche mit der Staatsregierung und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) aufzunehmen, um Gebäude aus dem Gelände des Ankerzentrums erwerben zu können.
Konkret geht es um das kürzlich abgebrannte und derzeit ungenutzte Gebäude Block 10, sowie mindestens eine am Rand liegende Grünfläche. Der Block 10 wird nach Informationen der CSU-BA-Fraktion derzeit weder als Corona-Quarantänestation noch als Reserve genutzt. Schließlich geht es noch um den Grünstreifen zur Kastanienstraße, der auch vom Ankerzentrum nicht benötigt werde.
CSU-BA-Stadtrat Stephan Kuhn meint, dass, dass das Thema eigentlich parteiübergreifend Konsens sein sollte. »Meine Fraktion bedauert daher, dass bis jetzt offensichtlich keine zielgerichteten Gespräche vorangetrieben wurden.«
30.11.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+10 # Gaustadter 2020-12-01 17:21
Herrlich, dass genau die Partei, die jahrzehntelang die Stadtpolitik (mit)bestimmte, jetzt auf soziales Gewissen in Sachen Wohnungspolitik macht.
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+13 # SvenK. 2020-12-01 18:34
Bei dieser Frage merkt man doch den Einfluss der BA. Diese ehemalige Fraktion hat genau die Postion vertreten, die jetzt von der CSU-BA aufgegriffen wird. Insofern ist schon eine geweisse Kontinuität zu entdecken.
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+17 # Heiner 2020-12-01 20:34
Hätte die Stadt vor dem Beschluss dieses Ankerareal gekauft , dann hätte bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden können. Wollte man nicht, lieber kümmert man sich um andere als um die eigene Bürgerschaft. Übrigens zahle ich weniger Miete als mein Kumpel bei der Stadtbau, bei einer durchaus vergleichbaren Wohnung. Da war doch mal was mit "bezahlbar" seitens der Stadt , klappt scheinbar dann auch auf dem Ankerzentrum, bin schon gespannt welche Preis dort aufgerufen werden. Mal sehen was der neue Stadtrat zu leisten vermag.
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+11 # sapperlot 2020-12-01 21:23
Manche Parteien werden erst dann schlauer wenn sie eine gepatscht bekommen haben.
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+4 # gablmann 2020-12-02 23:14
Zeit wirds!
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+1 # supi 2020-12-05 17:41
was sollen heute zielgerichtete gespräche. der zug ist durch, ist ab. die chance wurde leichtfertig vertan. anstatt sich dem bamberger bürger verpflichtet zu fühlen und für entspannung auf dem wohnungsmarkt zu sorgen, hat man sich zum büttel von einzelinteressen gemacht und gar noch geglaubt, man könnte den bamberger bürger für blöde verkaufen, mit dem argument die wohnungen seien verseucht, weil auch die amerikaner mit ihren strengen umweltvorschriften ihre armeeangehörigen in verseuchten wohnungen leben liessen, mal völlig ausgeklammert, dass nach jedem wohnungswechsel nach neuestem standard komplett renoviert worden ist.
also bot sich die flüchtlingsunterkunft an, über den weg ruiniert man die objekte und verhindert preiswerten wohnraum vor ort, man hat also, wenn auch über umweg genau das erreicht was man wollte.
also heute kein lamentieren mehr.
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