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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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 KULTURQUARTIER LAGARDE

Ein “nutzungsgemischter” Stadtteil

Positiv stellt sich Entwicklung des ehem. US-Militärgeländes auf dem Areal der Lagarde-Kaserne dar. Auch die weiteren Planungen stimmen optimistisch - sofern sie sich finanzieren lassen.

Konkrete Einzelnutzungen für kulturelle Zwecke sind noch nicht zugeordnet

“Mit der Konversion der Lagarde-Kaserne soll im Bamberger Osten ein lebendiger, nutzungsgemischter Stadtteil entwickelt werden”, so heißt der erste Satz im Bericht der Stadtverwaltung zum Thema “Sachstand und Entwicklung Kulturquartier Lagarde”. Das Ziel der Planung sei die Schaffung einer attraktiven Quartiersmitte für den Lagarde-Campus, die zudem ein Anziehungspunkt für den gesamten Bamberger Osten sein soll.

Der zuständige Referent, Christian Hinterstein, erläuterte, dass “die Idee zur Schaffung eines Kulturquartiers als zentrales Kernelement der Konversion der ehem. Lagarde-Kaserne von Beginn des Planungs- und Entwicklungsprozesses an verfolgt wurde. Konsequent war daher diese Nutzungsform Gegenstand aller bisherigen konzeptionellen Überlegungen und fand entsprechend Eingang in alle bisherigen Planungen. Auch der aktuelle Bebauungsplan sieht weiterhin eine kulturelle Nutzung des Kernareals des Lagarde-Campus vor.
Das Gesamtareal werde dabei wesentlich durch die Gebäude Posthalle, „Kultur-Fenster“, „Kultur-Werk“ und Reithalle sowie den Platz zwischen Post- und Reithalle definiert, ohne dass dabei einzelnen Gebäuden von vornherein und abschließend konkreten Einzelnutzungen zugeordnet wurden bzw. werden konnten. Diese Detailabstimmung muss daher noch erfolgen und ist Teil des gesamten Konzeptionierungsprozesses.

Die Entwicklung eines Kulturquartiers muss auch wirtschaftlich darstellbar sein

In der Sitzung des Konversionssenates am 18.5.21 stand unter anderem die Entwicklung “Posthalle” auf der Tagesordnung. Der städt. Kultursenat hatte sich in seiner Sitzung am Juli 2019 grundlegend mit der Entwicklung des Kulturquartiers Lagarde – Kulturraum Bamberg auseinandergesetzt. Festgehalten wurde damals, dass der Mangel an Kulturraum in Bamberg kein neues Problem darstelle Die Diskussion der Notwendigkeit eines Kulturhauses in Bamberg sei viele Jahre alt. Zu einer Umsetzung eines Kulturzentrums sei es bisher nicht gekommen, obwohl immer wieder potenzielle Immobilien gesucht wurden, was sich insgesamt stets schwierig gestaltet habe. Über lange Zeiträume war keine Immobilie hierfür greifbar gewesen.
Vor diesem Hintergrund war es grundlegendes Ziel, die Posthalle zu einem „Kulturhaus“ zu entwickeln.
Der Stadtrat hat sich zuletzt in seiner Sitzung am 24.3.21 mit der Weiterentwicklung der Posthalle befasst. Die Verwaltung wurde beauftragt, „die Weiterentwicklung der Posthalle zu erarbeiten, die Kosten zu eruieren und die Förderkulisse dafür zu generieren“.
Das Kulturreferat hat dabei die Gesamtprojekt-Verantwortung übernommen. Mit der konkreten baulichen Umsetzung wurde die Stadtbau GmbH beauftragt. Die Bespielung der Posthalle als erster Nukleus mit der Chance auf weitere Entfaltung des hohen kulturellen Potenzials innerhalb der Stadt Bamberg wurde bereits in mehreren Varianten untersucht.
Dabei gelten die Leitgedanken für die Quartiersentwicklung, was laut Sitzungsbericht bedeutet, dass “das Kulturquartier Lagarde in gesamtstädtische Entwicklungen eingebettet sein muss. Eine Konkurrenzsituation gegenüber bestehenden kulturelle Einrichtungen sollte vermieden werden. Das Kulturquartier Lagarde soll eine Strahlkraft für den gesamten Bamberger Osten aufweisen und zur Quartiersmitte des neuen Lagarde-Campus entwickelt werden.
Die Entwicklung eines Kulturquartiers muss auch wirtschaftlich darstellbar sein.
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28.5.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+14 # GodFather 2021-05-28 09:24
Man kann ja nur hoffen dass die großartige Strategie "alles wollen" nicht wie im Schäffler Gelände dazu führt, dass die Kultur über längere Zeit wieder den Kürzeren zieht (Alte Seilerei). Denn neuer Wohnraum wird teuer und mancher der sich teuer einkauft der vertritt auch wehement seine Interessen. Wohnen und Kultur gehen nur bedingt gut zusammen. Doch Bamberg braucht dringend Raum für Kultur. Also: so planen dass die Konfliktlinien nicht schon vorprogrammiert sind. Nicht den letzten Euro aus neugeschaffenen Wohnraum rausquetschen.
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+7 # Eisenbahner 2021-05-28 15:34
Auch wenn ich als Spielverderber gelten sollte: Auf diese Art der Kultur, kann ich hier, inkl. der Strahlkraft, gerne verzichten!
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+9 # supi 2021-05-28 17:49
nun sagen wir mal so, alles schön und gut, nur es hätte vor ort wichtigeres gegeben, was hätte angepackt werden müssen. das erfüllen von einzelinteressen hat noch nie weitergeführt.
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+21 # cityman 2021-05-28 19:17
# eisenbahner: da sind wir schon 2 Spielverderber. Kultur ist schon ok, aber was nützt sie den Leuten, die sich das Dach über dem Kopf nicht mehr leisten können, weil es keinen sozialverträglichen Wohnraum gibt? Ich glaube nicht, dass sich diese für Kultur interessieren, für die sie noch Eintritt löhnen sollen.
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+24 # Lenny 2021-05-28 22:19
Egal was da entstehen wird, mich interessiert es gar nicht, denn ich habe weder 1400€+ für Miete übrig, noch 400.000€ und mehr, um da jemals etwas kaufen zu können.

Und sehe ich mir die chaotische Planung auf dem ehem. Glas Contor Gelände an der Wunderburg an will ich da auch gar nicht wohnen!

Auslick auf einen Parkplatz, Shoppingverkehr und das mehr oder weniger 12h/6d, dazu das Scheinwerferlicht der aus der TG kommenden Fahrzeuge usw. Nope!
(So Sch...e sieht ja in zwischen an so vielen Ecken in bayrischen Städten aus.)

Die tolle Wohngegend mit vielem Grün und geilem Joggingareal in BA wird ja von Asylanten besetzt!

Danke nochmal für dieses Starke Stück!
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-16 # Weber Georg 2021-05-29 14:50
@ Lenny
Die tolle Wohngegend ..... wird ja von Asylanten besetzt! Besetzt? Mit seiner Wortwahl sollte man schon bedachter umgehen!
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+10 # Alex 2021-05-30 14:51
"„Es werden aber auch Menschen kommen, die sind nicht unmittelbar verwertbar". (Zitat von Claudia Roth, Bündnis 90/Grüne am 08.09.2015 in der TV-Sendung "Menschen bei Maischberger" im Hinblick auf die zahlreichen Migranten, die damals in das Bundesgebiet kamen)
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+16 # Hartman FMJ 2021-05-29 22:13
@ Georg Weber
Sollte man bedachter umgehen? Warum? Damit ja schön alles der political correctness entspricht?
Fakt ist doch: die wollen nicht dort oben sein, und viele wollen sie dort oben nicht haben. So sieht es doch aus, machen wir uns dich nichts vor.
Und wenn man sich noch umhören, wie mit den Wohnungen umgegangen wird, wie und wieviel verdreckt und zerstört wird (Quelle: aus erster Hand oben aus dem Zentrum, nennen werde ich sie allerdings nicht!!!), teile ich definitiv an Ausdruck von Lenny "Besetzt". Und viele andere auch.
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-15 # Georg Weber 2021-05-30 08:28
@ Hartmann FMJ
Würden Sie, der Sie möglicherweise hochqualifiziert, vor allem aber arbeitswillig sind, gerne in einem Ankerzentrum leben, ohne die Aussicht zu haben, eine ihren Fähigkeiten entsprechende Arbeit zu finden? Haben Sie schon einmal mit einem solchen Asylbewerber gesprochen? Ich habe dies nicht nur mit einem gemacht!
Kann es nicht sein, dass auch deutsche Mieter*innen ihre Wohnungen verdrecken und zerstören? Hören Sie sich doch einmal bei Vermietern*innen um?
Zudem: Pauschale Aussagen wie "..... wenn man sich noch umhört", ohne Ross und Reiter zu nennen, dienen einfach nur dazu, Stimmung zu machen und Vorurteile zu schüren.
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+10 # Werner 2021-05-30 17:31
Müssen Sie jetzt auch noch diese Albernheiten mit diesem ‚*‘ schreiben - eindeutig wessen Geistes Kind Sie sind.

Leider ist es nun einmal so, dass Vorurteile immer wieder bestätigt werden - gleich in welche Richtung (siehe Ihr Kommentar)
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+12 # Ostler 2021-05-30 15:44
Was soll denn für eine Kultur dort stattfinden? Musikveranstaltungen machen den dortigen Anwohner sicherlich keine Freude - habe Sie doch für ihre Mietkasernen eine
horrende Summe auf den Tisch gelegt, da will man doch auch gerne seine Ruhe haben. Die Baukosten für das Objekt werden auch nicht gerade günstig sein und wenn dann bei Vermietung der Halle dementsprechende Mieten verlangt werden (Müssen)
wird das schnell eine Totgeburt! (Siehe Schaefflergelände.) Hätte damals der OB mit seinem hörigen Stadtrat das gesamte Kasernengelände erworben, was für eine
Stadtentwicklung wäre möglich geworden! Warum eigentlich nicht ??
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+12 # Hartman FMJ 2021-05-31 13:37
Herr Georg Weber: die Vorurteile brauche ich gar nicht schüren, die sind seit 2015 omnipräsent.
Teilweise ungerechtfertigt, teilweise gerechtfertigt.
Ausserdem werde ich mich hier von Ihnen nicht nötigen lassen, meine Quelle offenzulegen, damit diese noch in irgendeine Bredouille gerät.
Fakt ist nochmals: Informationen aus erster Hand oben aus dem AZ. Ob Ihnen das passt oder nicht, so ist es.
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+14 # supi 2021-05-31 15:37
Na da brauchen wir doch keine quellen, der zustand der wohnungen ist hinreichend und länglich bekannt, auch wie dieser entsteht und herbei geführt wird. Aber das ist schliesslich der tiefere sinn der anwesenheit der leute dort vor ort, nachdem das mit dem abriss, begründet mit verseuchung der wohnungen , nicht so recht geklappt hat. So erfüllt halt jeder seine funktion als rädchen im grossen ganzen.
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-11 # Georg Weber 2021-06-01 14:27
@ Werner
Klären Sie mich doch bitte auf, "wes Geistes Kind" ich wegen meiner "Gendersternchen" bin! Bestimmt wird es Ihnen nicht schwer fallen, mir mitzuteilen, "wes Geistes Kind" die anderen Kommentatoren aufgrund ihrer Beiträge sind!
@ Hartman FMJ
Woraus schließen Sie, dass ich Sie nötigen will, ihre Quelle (Nur eine?) preiszugeben? Ich gebe aber gerne zu, dass ich grundsätzlich etwas dagegen habe, wenn mittels Verallgemeinerungen und der Aussage - "Ich habe etwas gehört" - argumentiert und Stimmung gemacht wird!
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