Auf einen guten Tag

                                    

An sich ist Müßiggang durchaus nicht eine Wurzel allen Übels, sondern im Gegenteil ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

Søren Kierkegaard

 

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Neema mä di Rolldräbbm oddä dän Aufdsuuch?
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In dänn Aufdsuuch braugsd ned naufm Obäbörchämasda! = In dieser Kleidung brauchst du nicht beim Oberbürgermeister vorstellig werden!
-
Doo hom mä dä wos aufgädsoong!
aufdsieng = aufziehen, erziehen, hänseln
Da haben wir etwas aufgezogen!
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Dän hom si dä wos aufgädsoong = Den haben sie sehr oft gehänselt.
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Wieder ein Unfall. An der Einmündung Annastraße / Starkenfeldstraße kollidierte eine Radlerin mit einem Auto. Weitere Sicherheitsmaßnahmen sollen getroffen werden.

»Die Sichtbeziehungen sind einwandfrei«

Bereits vor einem Jahr wurde heftig diskutiert. Der Verkehrssenat des Stadtrates beschloss, dass die Ausfahrt Annastraße in die Starkenfeldstraße durch entsprechende Markierungen sicherer wird. Seit der Umgestaltung hat es dennoch fünf Unfälle gegeben. Namens der Verwaltung nahm dazu Verkehrsreferent Ralf Haupt Stellung: Bei drei Unfällen sei es zwischen dem rechtseinbiegenden Kfz aus der Annastraße und dem stadteinwärts fahrende Radfahrer auf der Starkenfeldstraße zum Zusammenstoß gekommen. Das Kfz hat dem Radfahrer jeweils die Vorfahrt genommen. Die beiden anderen Unfälle ereigneten sich jeweils zwischen Kfz-Linksabbieger aus der Annastraße mit Geradeausverkehr der Starkenfeldstraße.
Haupt, der sich maßgeblich auf entsprechende Polizeiberichte bezog, meinte dazu: »Ursache dieser Unfälle waren Ablenkung und Unvorsichtigkeit - Eile. Dieses Verhalten kann mit Markierung oder Beschilderung nicht weiter beeinflusst werden. Die Sichtbeziehungen können nicht das Problem sein, denn diese sind einwandfrei.«

»Ein Rätsel, warum dort ein Unfallschwerpunkt sein soll«

Die Diskussion im Senat war nicht neu. GAL- und SPD-Fraktion plädierten für Tempo 30 in der Starkenfeldstraße - erforderlichenfalls für eine Ampelanlage. Auf die Frage von Anna Niedermeier (CSU), ob eine Ampel rechtlich möglich sei, antwortete Haupt: Eine Ampel sei immer möglich, die Frage sei allerdings, ob sie dort bei der bereits bestehenden Ampeldichte sinnvoll und notwendig ist. Auf das Verlangen nach Tempo 30 sagte Haupt: Tempo 30 sei dort, weil Hauptstraße, nicht zulässig, zudem die geschehenen Unfälle nicht auf die Geschwindigkeit zurückzuführen seien.
Die Verwaltung zeigte sich ratlos, wenn die vorhandenen Sperrflächen einfach nicht beachtet bzw. überfahren werden. Das sei insbesondere dann der Fall, wenn sich zwei Fahrzeuge nebeneinander – Links- und Rechtsabbieger - aufstellten. Das führe zum einen zu Sichtbehinderung für den Rechtsabbieger auf einen herankommenden Radfahrer sowie den stadteinwärtigen Verkehr der Starkenfeldstraße, zum anderen werde zudem mitunter auch noch der Schutzstreifen für den Radfahrer überfahren.
Man schlage deshalb vor, zusätzlich noch kleine Gummibaken anzubringen, die sich beim Überfahren bemerkbar machten. > Bild r.
In der Aussprache meinte Andreas Triffo (BBB), es sei ihm ein Rätsel, warum dort ein Unfallschwerpunkt sein soll. Michael Bosch (Bamberger Allianz) gab als Antwort: Wenn sich alle an die vorgegebenen Regeln hielten, dann hätte es zumindest die letzten fünf Unfälle nicht geben dürfen. Er halte den Verwaltungsvorschlag für sinnvoll.
Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen.
16.11.17 Bilder: STadt Bbg. WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+6 #3 Stoecker 2017-11-18 23:40
Wie wäre es mit einem stopschild und einer schönen geschwindigkeitsschwelle, damit die Leute anfangen mehr Aufmerksamkeit zu schenken?
-9 #2 Bernhard 2017-11-18 13:54
Ich fände eine Ampel mit angepasster Taktung sinnvoll. Die Starkenfeldstraße ist jetzt nicht so sehr befahren, als dass das ein Verkehrschaos auslöst. Und wenn man damit mehrere Unfälle pro Jahr verhindern kann - ja bitte.
+8 #1 Frau Holle 2017-11-17 20:47
Diese Ecke ist mir auch schon aufgefallen. Wer mit dem Fahrrad links abbiegen möchte, braucht bei normaler Verkehrsdichte einen guten Antritt, um das Abbiegen rechtzeitig vollziehen zu können. Das ist anspruchsvoll.
Auch müssten nicht alle Menschen, die selbstredend meistens alleine unterwegs sind, wirklich PKW fahren. Man sieht es vielen förmlich an.

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