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Ein Paukenschlag. Die Fraktionen des Stadtrats sollen sich einig darin sein, die Ziele des "Radentscheid Bamberg" selbst zu beschließen. Die BA-Fraktion sieht sich übertölpelt.

Die möglichen Gesamtkosten blieben ungeklärt

Rund eine Stunde soll das Gespräch am 18.1.18 gedauert haben. Dann, so ist öffentlich verbreitet worden, sei man sich einig gewesen: Der Stadtrat wird in seiner Vollsitzung am 31.1.18 die Ziele des "Radentscheid Bamberg" selbst beschließen. Die Vertreter der Initiative Radentscheid wurden davon in Kenntnis gesetzt uns sollen diese Vorgehensweise auch gebilligt haben. Der Vorteil: Die Kosten für die Durchführung eines Bürgerentscheids in Höhe von 65.000 € entfallen und sollen auch gleich in das Budget 2018 für Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs eingesetzt werden. Davon sollen etwa neue Fahrradbügel aufgestellt, zusätzliche Fahrradstraßen geschaffen, Kreuzungen verkehrssicherer gemacht und eine Imagekampagne gestartet werden.
Andererseits blieben aber insbesondere die möglichen Gesamtkosten für eine inhaltliche Umsetzung der doch vagen Ziele des Radentscheids ungeklärt. Bisher war die Rede von einer „siebenstelligen Zahl“ (= Millionen €). Die SPD-Stadtratsfraktion hat noch vor Wochenfrist öffentlich auf die Gefahr hingewiesen, dass „dem städtischen Haushalt eine völlige Überforderung droht“. Jetzt wieder anders.

Es geht auch um eine verkehrspolitische Prioritätensetzung

Ziemlich robust regte sich der Vorsitzende der BA-Fraktion, Dieter Weinsheimer, über die Behauptung auf, dass sich „die Fraktionen im Stadtrat auf den neuen Weg geeinigt“ hätten. Er habe sich Bedenkzeit ausbedungen, um auch mit seiner Fraktion die neue Vorgehensweise zu besprechen. Weinsheimer sieht den Kurswechsel der Stadt skeptisch. Besonders nach dem neuesten Manöver, wie er sagt.
»Natürlich ist das auch eine Aussage für die Schwerpunktsetzung in der zukünftigen Stadtpolitik«, meint er. »Es ist aber auch ein geschickter Schachzug in dem die vagen Oberziele beschlossen werden, die Realisierung von Maßnahmen aber unter dem Kuratel des Haushaltsvorbehalts steht.« Dieser Schritt erscheint auch uns interessant, meint Weinsheimer, insbesondere weil dadurch die Durchführung eines Bürgerentscheids obsolet wird. Man müsse sich aber auch bewusst sein, dass es um eine verkehrspolitische Prioritätensetzung geht. Er sagt: »Bamberg ist eine Stadt mit vielen älteren Menschen und einem Berggebiet. Diese Leute wollen einen leistungsstarken Busbetrieb und auch die Möglichkeit, erforderlichenfalls mit dem Auto zu fahren. Das Fahrradfahren hat für sie zwangsläufig eine untergeordnete Bedeutung.« Eine einseitige Priorität „pro Fahrrad“ werde dem nicht gerecht.
Voraussichtlich werden vor der Beschlussfassung in der Vollsitzung des Stadtrates nochmal die Klingen gekreuzt werden.
20.1.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+13 #8 Bürgerin 2018-01-21 18:21
Es geht doch bei dem Artikel nicht darum, die Bürger gegenseitig auszuspielen, von wegen Auto gegen Rad. Denn viele haben doch beides, so zB auch ich.
Daneben fahre ich auch viel Bus und das ganz bewusst.
Vielmehr sollte die Winkelakrobatik der Stadtspitze und der GroKo gezeigt werden. Es geht doch dabei genau darum, die Bürger zu veräppeln: mit so einem Beschluss ist nur Papier gewonnen. Lediglich gut ist, dass die 65.000€ sinnvoll eingesetzt werden. Den Rest müssen wir beobachten.
-1 #7 sixt 2018-01-21 16:13
#6
Wenn ich mal hier antworten darf, anstelle von Kollege Mercurius, der angesprochen war: Es gibt sicher Menschen, die kein Rad fahren und statt dessen lieber ins Auto steigen. Aber ich sage hier noch einmal, dass Sie in Ihrem Beitrag Autofahrer und Radfahrer gegeneinander ausspielen wollen. Dabei nützt doch jeder Cent, den man in den Radverkehr steckt, automatisch den restlichen Autofahrern auf der Straße. Je weniger Autos unterwegs sind, desto mehr Spaß macht das Autofahren doch.
Also bitte, stimmen Sie doch dem Radentscheid zu. Das ist so was von überfällig, das wir da in Bamberg was machen.
+10 #6 Weinsheimer 2018-01-21 15:14
# 4
Sehr geehrter Herr Mercurius. Ich zeichne kein Bild, sondern spreche aus Erfahrung. Ich selbst bin 66 und fahre seit vielen Jahren Winter wie Sommer mit dem Fahrrad. Den Stephansberg (da wohne ich) erklimme ich mit dem Pedelec, ebenso meine Frau gleichen Alters.
Ich sehe aber auch, dass nur ganz wenig Leute - insbesondere ältere Menschen - auf den verschiedenen Bergtouren unterwegs sind.
Zudem werde ich auch immer wieder angesprochen und glaube deshalb zu wissen, was sich die Leute zuvorderst wünschen.
Das war jetzt ganz ohne Polemik - geht auch.
+4 #5 sixt 2018-01-21 12:40
die alte Leier von Radfahrern und Autofahrern, die angeblich Feinde sind und argwöhnisch gucken, wer von ihnen mehr Geld für die eigenen Vorteile bekommt. Wie langweilig. Und wie falsch.
Die meisten Menschen nutzen verschiedene Verkehrsmittel, nämlich die eigenen Füße, das Rad, das Auto, den Bus, den Zug, das Flugzeug. Wenn sich die Radwege verbessern, profitieren also auch Menschen, die im Besitz eines eigenen Autos sind, denn oft sind sie gleichzeitig im Besitz eines eigenen Fahrrads.
Und warum profitieren auch die älteren Menschen, die nur Auto und kein Rad fahren wollen, von einer Verbeserung der Radwege? Wenn das Radfahren allgemein attraktiver wird, fahren mehr Leute mit dem Rad statt mit dem Auto. Das entlastet die Autostraßen. Damit wird der restliche Autoverkehr flüssiger.
Wenn Städte ihren Autoverkehr nicht aktiv reduzieren, dann erstickt er an sich selbst. Viel Spaß dann den "älteren Menschen", die haben ja viel Zeit, um sich mit dem Auto im Dauerstau durch die Stadt zu stehen.
-4 #4 Mercurius 2018-01-21 11:37
Was zeichnen Sie, lieber Herr Weinsheimer, eigentlich für ein Bild von den "älteren Menschen" in unserer Stadt?! Sind das in Ihren Augen alles sieche Greise mit Knieproblemen, die es gerade noch schaffen, sich in ihr Auto hineinzuhieven und mit dem rechten Fuß das Gaspedal herunterzudrücken?
Ich sehe eine Menge sportliche Menschen im Rentenalter, die mit dem Rad durch die Stadt fahren. Den Berg bewältigen sie mit dem Pedelec. Das tun sie bis hoch in die siebziger. Wahrscheinlich schätzen sie die Bewegung an der frischen Luft, denn Radfahren ist ja Sport im Alltag. Das bisschen täglichen Einkauf, das Rentner erledigen müssen, geht ohne Mühe in einen Fahrradkorb. Liebe rüstige Rentner, meldet euch doch mal bei Herrn Weinsheiner und outet euch als Dauer-Radler!
+3 #3 FranzKe 2018-01-20 18:26
Priorität hin oder her, es muß darum gehen, im Rahmen der vorhandenen Mittel und Erfordernisse den vier Hauptverkehrsarten Zufuß, Rad, Auto und Bus angemessen zu entsprechen. Insofern sind die Ansprüche des Radentscheids zu einseitig. Das was laut dem Artikel z.B. 2018 für den Radverkehr gemacht werden soll, hätte man auch ohne großes Tamtam machen können.
+13 #2 Frau Holle 2018-01-20 18:05
Man darf von der Kehrtwende halten was man will. Ich kann nur die Kritik, das bevorzuge einseitig ein Verkehrsmittel, nicht so ganz nachvollziehen. Die vergangenen Jahrzehnte haben eine äußerst autozentrierte Politik erlebt. Das war einseitig. Die jetzt anvisierten Maßnahmen zugunsten der Fahrradinfrastruktur können das sicher nicht zu 100 % ausgleichen.
+21 #1 Franky 2018-01-20 10:12
Manöver und Winkelzüge, darauf sollten auch die Initiatoren des Radentscheids aufpassen.

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