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A 35

awall: einstweilen
Fangd awall oo, iech kumm glai!
Fangt einstweilen an, ich komme gleich!

-

Awäsion: Aversion, Ablehnung
Iech waass, du hosd a Awäsion geechä mä.
Iech weiß, dass du mich nicht magst.

-

äworm: erworben
Hosd däs Grundschdügg äworm?
Hast du das Grundstück erworben?

-

äwüschd: erwischt, ertappt
Dän hon si bain Schdraang äwüschd.
Den hat man beim Stehlen erwischt.

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Das vom Stadtrat im Januar beschlossene Fahrradprogramm wird konkret. Noch sind es eher kleine Projekte. Es gab zwar verhaltene Kritik, beschlossen wurde aber einstimmig.

Aufstellung von Fahrradbügeln im vollen Gange

Das Maßnahmen-Paket 2018 umfasst bereits eine große Zahl an meist kleineren Vorhaben. Im Fahrradforum der Stadt Bamberg war der Entwurf des „Fahrradprogramms 2018“ vorgestellt worden. Dem Verkehrssenat des Stadtrats wurde das Programm am 2.5.18 vorgelegt, um es letztlich abzusegnen.
Die Inhalte des Maßnahmen-Pakets stellte Baureferent Thomas Beese vor. Er beschrieb die Zielsetzungen, die voraussichtliche Finanzierung und einen möglichen Zeitplan für die einzelnen Vorhaben. Aus den verschiedenen kleinen und großen Maßnahmen stachen hervor, die Herstellung von zusätzlichen Fahrradbügeln/ Fahrradparkplätzen. Die Prüfergebnisse für mögliche neue Fahrradstraßen, die Errichtung einer Radzählanlage > Bild r., die Umsetzung des „Förderprogramms Lasten-Pedelecs“.

Bei der Aufstellung von Fahrradbügeln sind bereits zwei Standorte umgesetzt: 7 Radbügel in der Gaustadter Hauptstraße und 5 Radbügel in der Luisenstraße. Zur Umsetzung ressortübergreifend und mit den jeweiligen Bürgervereinen abgestimmt sind derzeit weitere 11 Standorte mit 50 Radbügeln.
Die Realisierung der Fahrradabstellplätze verteilt sich bei neun Standorten auf Gehweg-Flächen; bei vier Standorten werden insgesamt sechs Kfz-Stellplätze benötigt. Grundsätzlich wird jeder Standort, an dem ein Kfz-Stellplatz entfällt, geprüft ob Ausweisungsquoten bei Lizenzen bzw. Mischnutzungen weiterhin eingehalten werden bzw. Ersatzstellplätze erforderlich sind.

Radzählanlage beschert voraussichtlich fünfstellige Kosten

Erste kritische Stimmen gab es bei der beabsichtigten Ausweisung von „Car Bike Ports“ (= Abstellanlage mit Kfz-Silhouette > s. Titelbild) Eine erste Anlage wird in einer Parkbucht Am Kranen realisiert. Stadtrat Michael Bosch (BA) fragte nach, ob diese Silhouetten sein müssen und stellte fest, dass die Parkplätze am Kranen ohnehin schon rar seien.
Für die Ausweisung von neuen Fahrradstraßen liegen Prüfergebnisse liegen vor, für Judenstraße, Am Leinritt, Fahrradquartier Mayersche Gärtnerei, Färbergasse (Abschnitt Tocklergasse bis Mittelstr.), Klosterstraße (Verlängerung bis Einmündung Ludwigstraße); Fahrradquartier Bamberg-Mitte, Herrenstraße-Schranne-Geyerswörthplatz-Lugbank-Untere Karolinenstraße.
Auch beim Vortrag für die Errichtung einer Radzählanlage gab es kritisches Gemurmel, vornehmlich wegen der voraussichtlich fünfstelligen Kosten.
»Überrascht« zeigte sich Markus Huml (CSU) darüber, dass das Förderprogramm Lasten-Pedelecs »so gut läuft« > Bild r. Für das von der BA-Fraktion eingebrachte Förderkonzept liegen bereits neun Anträge vor. Wobei Thomas Beese betonte, dass weitere Anträge gestellt werden können. Diese würden gegebenenfalls auf eine Warteliste gesetzt. > vgl. WeBZet-Artikel Geldspritze für Lastenfahrräder + Antragsformular.
Das – erste - Gesamtpaket wurde einstimmig angenommen.
8.5.18 Bilder: unbek.; WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+19 # Bergradfahrer 2018-05-09 09:01
Es reicht! Warum regt sich keiner über die irrsinnigen Blüten auf, die an sich sinnvolle Maßnahmen treiben?

Wer dafür stimmt, dass für einen "Car Bike Port“ 6.000 € pro Stück ausgegeben werden, gehört aus dem Amt gewählt.

Weiters, wer für die sinnlose Radzählanlage stimmt, die 25.000 € kosten soll, vertritt ebenfalls nicht das Interesse von Wählern, die im vollen Besitz ihrer geistigen Kräfte sind.

Wie das Ding aussieht und was es nutzt zeigt Xtra3 auf NDR:
(https://youtu.be/T3WFaB3hydE)
Die Rubrik heißt "Realer Irrsinn" und genau das ist es.

Wieso nur "kritisches Gemurmel" in der Runde? Warum schreit keiner?
Also Leute, ich lass mich gleich rein wählen und verspreche euch, dass es dann laut wird, wenn so was Verrücktes auf den Tisch kommt.
Antworten | Dem Administrator melden
-7 # Fregger 2018-05-09 09:45
@#1: http://itstartedwithafight.de/2018/04/30/warum-fahrradzaehlstellen-kein-rausgeschmissenes-geld-sind/
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+21 # Werner 2018-05-09 09:46
Ich selbst bin heute morgen über das Pfahlplätzen geradelt, oder besser, habs versucht. Räumt endlich mal diesen Saustall dort auf, dort steht und liegt alles kreuz und quer mit Rädern aller Art. Das ist eine Schande!
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+17 # Marty McFly 2018-05-09 10:08
Die Radzählanlage ist nicht sinnvoll.
Was macht man mit der wunderbaren Erkenntnis?

@#2: da steht:
"Die Daten der Dauerzählstellen sind einerseits eine wichtige Planungsgrundlage für den Radverkehr. Aus den Zählungen an verschiedenen Tagen der Woche können Rückschlüsse auf die Fahrzwecke und Ziele im Radverkehr gezogen werden. So deuten hohe Aufkommen morgens und abends auf einen hohen Anteil an Berufsverkehr hin, Mittagsspitzen sind typisch für den Schülerverkehr."

Wow, welche Erkenntnis - da wäre man mit gesundem Menschenverstand ja nie und nimmer drauf gekommen!

Ferner wird argumentiert:
"Zum anderen sind die Dauerzählstellen ein wesentlicher Bestandteil des Evaluierungskonzepts für die städtische Radverkehrsförderung.
Um Engpässe auf den Rad-/Fußwegen zu ermitteln. Um die Entwicklung des Radverkehrs – gerade auch für den Radtourismus – an wichtigen Routen darzustellen. Um langfristig Verbesserungen für den Radverkehr zu planen und das Thema Verkehrssicherheit sinnvoll zu bearbeiten. Um Serviceleistungen wie den Winterdienst auf Radwegen zu planen."

Aha, ja glaubt Ihr etwa das es dann ab einer gewissen Anzahl an Radler an einer Strecke dann mehrspurige Radwege gibt, oder individuelle Streckenführungen/Umleitungen oder grüne Welle oder was??

Fazit: aus den Erkenntnissen werden keine sinnvollen Handlungen abgeleitet werden können, also ist die Anlage lediglich ein Werbemittel um Bürger zum radeln zu motivieren...
Dafür ist das Geld schlichtweg zu schade....

Für kein Tier auf der Welt wird soviel gemacht wie für die Katz!
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+9 # brunzerla 2018-05-09 11:39
Das oberste Bild zeigt ja eine vorbildliche Nutzung der "Car Bike-Ports" (komisches deutsches Wort). Nur, wenn ich mir die Bahnhofsgegend in Bamberg so ansehe, werden die Dinger bald ausschauen wie Sau und die Drahtesel kreuz und quer übereinander geworfen werden! Ein echtes Ausängeschild für den Kranen und die Altstadt. Obwohl, da haben wir ja mittlerweile mehr (Aushängeschilder meine ich)!
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+4 # supi 2018-05-09 19:28
was soll man dazu sagen, nichts, denn ändern wird man auch nichts, also wird das geld verschleudert, ohne sinn ohne plan, hauptsache man hat was gemacht
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+10 # Insider 2018-05-10 09:10
Was der Senat hier beschlossen hat, war schon ausgemachte Sache mit der Übernahme des Konzepts Radentscheid. Interessant wirds erst wenn neue Ideen dazu kommen. Dann kanns auch richtig viel Geld kosten.
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+11 # GodFather 2018-05-10 12:06
Viel Getöse um nichts! Das Maßnahmenprogramm ist nur das großartige Aufmerksamkeits erheischende Ausschlachten von Mini-Maßnähmchen, Stückwerk, bestehende/praktizierte Situationen werden nur umbenannt. Das ist nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wo bleibt denn jetzt der große Wurf? Wo ist die Vision der Fahrradstadt über Marketing Getöse hinaus? Zählanlagen? WTF! Es ist doch den Beteiligten hinreichend bekannt, wo Verkehrsströme von Rad, Fußgänger, PKW entlang gehen, sich schneiden etc.
Lasst den Radentscheid nicht zum Phyrrus Sieg verkommen!
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