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Ein Modellversuch. In Bamberg wird demnächst testweise der "Grüne Pfeil für Radfahrende" eingeführt. An einigen Verkehrsknotenpunkten sollen entsprechende Schilder angebracht werden.

In der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen

Den grünen Pfeil für Radfahrende gibt es schon in mehreren Ländern, z.B. Dänemark, Belgien oder Niederlande. Dort wo er angebracht ist/wird, bedeutet das, dass auch bei roter Ampel die Abbieger trotzdem fahren dürfen. Im konkreten Fall aber nur die Radfahrenden. Und auch dann nur, wenn der Verkehr es hergibt und vorher kurz gehalten wurde. Bei entsprechender Vorsicht der Verkehrsteilnehmer kann das Schild einen Verkehrsknotenpunkt deutlich entlasten – und für Radfahrende sicherer machen.
Im Rahmen eines bundesweiten Modellversuchs wird nun der Grüne Pfeil für Radfahrer in München und als weitere bayerische Stadt in Bamberg getestet. Bisher ist eine solche Beschilderung in der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen. Sollte aber der Modellversuch erfolgreich verlaufen, kann sich das ändern.

Auswahl vornehmlich anhand der Unfallstatistiken

Wann es losgeht und wie genau der Modellversuch in Bamberg aussehen wird, ist noch offen. Zunächst wird wohl die Stadtverwaltung gemeinsam mit der örtlichen Verkehrspolizei Vorschläge für mögliche Test-Kreuzungen machen. Diese wird man vornehmlich anhand der Unfallstatistiken aus den letzten Jahren aussuchen. Dann findet in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ein Workshop statt, bei dem die geeigneten Verkehrsknotenpunkte festgelegt werden sollen.
Konkret heißt das, dass auch in Bamberg nur an ausgesuchten Kreuzungsampeln Schilder mit dem Grünen Pfeil montiert werden. Und das frühestens im Juli dieses Jahres.
22.5.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+22 #9 Der Bamberger 2018-05-28 14:00
Diese Eingedresche und die Pauschalisierung der Radfahrer ist langsam nicht mehr auszuhalten.
Die selbsternannten Verkehrshilfsheriffs sollten vielleicht im Sinne der Gerechtigkeit auch die autofahrenden Verkehrsteilnehmer im Auge behalten.
+19 #8 Bernd Niemann 2018-05-23 14:46
@7

| Ein Radfahrer kann auf dem Fußweg gar nicht in die
| _richtige_ Richtung fahren.

Kann sie _leider_ doch. Das Zusatzschild " Fahrrad frei"
gehört abgeschafft!

Ich forderte anderen Ortes schon meine Mit-Fußgänger auf,
den Bürgersteig selbstbewusst in voller Breite zu
benutzen, damit die Radlerinnen dort nicht illegal
fahren und uns gefährden können.
-13 #7 Bergradfahrer 2018-05-23 08:17
@6
Na, wenn Sie ABS für wichtiger als Gehirn halten...

@5
Ein Radfahrer kann auf dem Fußweg gar nicht in die _richtige_ Richtung fahren. :-D
Wieso müssen Sie vor Radlern flüchten? Sind Sie so klein? Andernfalls Bleiben, wo Sie sind. Bisher gingen die wenigen Kontakte stets zu Lasten des Radfahrers. ;-)
+16 #6 supi 2018-05-21 20:27
das wichigste für einen autofahrer beim zusammentreffen mit einem fahrradfahrer ist ein voll funktionsfähiges ABS
+15 #5 Ein Bamberger 2018-05-21 13:36
@Bergradfahrer ist schon schlimm wenn Fußgänger auf den Radweg flüchten müssen wenn Radfahrer mal wieder auf dem Fußweg in falsche Richtung fahren....
-14 #4 Bergradfahrer 2018-05-21 12:01
Interessant...aber wie kommt man an den haltenden Rechtsabbiegern vorbei? Auf so einer bescheuerten und gefährlichen Radspur ganz rechts?
Das ist ja noch schlimmer als die verhaute Kreuzung Memmelsdorfer/Siechenstraße.
Ohne ausreichenden Abstand geht gar nix, das einzig Hilfreiche ist die drastische Reduktion des Innenstadtverkehrs.
Paradoxerweise sehe ich gerade bei den ängstlichen Styroporbemützten und Warnwestengeschmückten und unsicher agierenden Radfahrern die gefährlichsten Manöver, bei denen mir als "Furchtloser" der Atem weg bleibt. Die fahren in handbreitem Abstand rechts an einer ebenfalls rollenden Fahrzeugschlange vorbei oder zwischen zwei fahrenden Spuren, halten kaum Distanz zu geparkten Autos.
Oder versuchen die Fahrt auf einem mit Fußgängern und Autos blockierten Radweg zu forcieren.
+17 #3 cityman 2018-05-21 11:35
.....zu bewegen? Ja, natürlich nur im Rahmen eines Miteinander und der StVO. Auch Fussgänger bewegen sich und müssen vor Radraudies geschützt werden. Ein FÜD (Fahrradüberwachungsdienst) wäre nicht schlecht. @1 hat nicht so unrecht.
-14 #2 Baba Yaga 2018-05-21 10:33
Nein. Bamberg soll darin investieren die Leute dazu zu bringen sich zu bewegen.
+14 #1 Ein Bamberger 2018-05-21 08:53
Dann können die Radchaoten für die die StVO eh nicht gilt ungehindert weiter rasen. Als Geisterfahrer, auf dem Gehsteig, gegen die Fahrtrichtung und nun auch noch bei einer roten Ampel abbiegen.... ach das machen sie jetzt ja auch schon.... Bamberg sollte eher in eine Überwachung der Radfahrern investieren ähnlich dem PÜD

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