Auf einen guten Tag

                                    

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 3

Babb:
Klebstoff.
Doo braugsd an gschaidn Babb, donn hälds. Da benötigt man einen guten Kleber, dann hält es.
babbäd: pappig. klebrig, ungepflegt.
Di sichd scho so babbäd aus. Die Person sieht schon so ungepflegt aus.

Bagg niggs oo mid daina babbädn Händ! Fass bitte nichts mit deinen klebrigen Händen an!

-

Babbädäggl: Pappdeckel, Pappe. Führerschein.
Hod dä sain Babbädäggl scho widdä? Hat er seinen Führerschein schon wieder?

-

Babbäla: Etikett.
Mach nä liebä a Babbäla drauf, däs ko niggs schoodn! Mach lieber ein Etikett darauf, das kann nicht schaden!
bä|armd: Arm in Arm.
Bäarmd sän si nai di Kärng gäloffm. Arm in Arm sind sie in die Kirche gegangen.

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Eine hochaktuelle Frage: Machen kostenlose Busse, wie sie u.a. die Stadt Aschaffenburg an Samstagen anbietet, auch in Bamberg Sinn? Das Thema soll noch diskutiert werden.

Sollte das Thema in einem Fünf-Minuten-Vortrag abgeschmettert werden?

Es war eine teils heftige Debatte, die anlässlich der Haushaltsberatungen des Bamberger Finanzsenats geführt wurde. Zunächst konnte der Eindruck gewonnen werden, dass Thema wird mit einem Fünf-Minuten-Vortrag abgeschmettert. Und damit wär´s dann gewesen. Aber der Antragsteller, BA-Stadtrat Dieter Weinsheimer, wehrte sich. Er wies daraufhin, dass die Finanzberatungen nicht der richtige Ort für eine grundsätzliche Sachdiskussion sind. Das Thema müsse zumindest im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bamberg (StWB) und im zuständigen Fachsenat des Stadtrates (= Umwelt- und Verkehrssenat) behandelt werden. In ähnlicher Weise argumentierte Heinz Kuntke (SPD), der sich grundsätzlich zum Thema bekannte. Auch die GAL-Vertreter waren der Meinung, dass die Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebotes in Bamberg durchaus diskussionswürdig sei.
Bei der Stadtverwaltung und den StWB stieß die Vorstellung, nach dem Vorbild von Aschaffenburg am Samstag auch in Bamberg kostenlose Stadtbusse fahren zu lassen, auf heftige Gegenwehr. Der Vorschlag von Weinsheimer, dass die Stadt dafür auf 250.000 € bei der jährlichen Gewinnabführung der StWB verzichten solle, wurde von Finanzreferent Bertram Felix nachdrücklich zurückgewiesen. »Die Stadt ist auf diese Summe im Verwaltungshaushalt angewiesen«, betonte er. Auch die StWB warnten vor den Kosten: Laut Geschäftsführer Dr. Michael Fiedeldey ist es mit der Summe wie in Aschaffenburg, 285.000 €, nicht getan. Er veranschlagte die Kosten für die samstäglichen Null-Euro-Tickets in Bamberg auf über 650.000 €. Antragsteller Weinsheimer bekräftigte, dass er einen Fünf-Minuten-Vortrag für nicht ausreichend halte. Um das Sachthema nicht gleich am Anfang zu gefährden, zog er seinen Vorschlag zurück, dass die Stadt auf 250.000 € bei der jährlichen Gewinnabführung des Tochterunternehmens verzichten solle. OB Andreas Starke sagte zu, dass im neuen Jahr das Thema in üblicher Weise behandelt werde - erst im Aufsichtsrat, dann in den Fachsenaten des Stadtrates.

Keine wirkliche Verbesserung für den Radverkehr?

Eine Diskussion bewirkte auch die Kritik von FDP-Stadtrat Martin Pöhner an der mit 1,6 Mio € unverhältnismäßig teuren Radstrecke Kapuzinerstraße Markusplatz. Da es dort bereits einen Radweg gebe, könne er »keine wirkliche Verbesserung für den Radverkehr erkennen«. Der Haushaltansatz sollte deshalb gestrichen werden. Im Gegenzug sei es vernünftig, wenn für einen neuen Radweg zwischen dem Wilhelms- und dem Schönleinsplatz zumindest die Planung in Angriff genommen werde. Dafür würden schon 50.000 € für das Haushaltsjahr 2019 genügen.
Mit Blick auf die vom Stadtrat gemachten Zusagen für Fahrradprojekte beschloss der Finanzsenat die im Entwurf eingeplante Summe von 385.000 Euro auf 400.000 € zu erhöhen. Die 15.000 € entsprechen dabei dem Förderprogramm für die Anschaffung von gewerblichen Lastenpedelecs. Im Prinzip gab es deshalb keine Mehrung.

> vgl. WeBZet-Bericht v. 4.1.18 Null-Euro-Ticket am Samstag - auch in Bamberg?
7.12.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+18 # SteBu 2018-12-07 15:23
Das Thema sollte offensichtlich gleich abgebügelt werden. Ich finds gut, wenn man über ein solches bürgerfreundliches Angebot nachdenkt und vielleicht sogar verwirklicht.
Antworten | Dem Administrator melden
+5 # supi 2018-12-07 15:38
ist doch klar, dass so was abgebügelt werden soll, aber hauptsache geld für radzählmaschinen ist vorhanden
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+23 # Heiner 2018-12-07 19:26
Dem kleinen gemeinen, alles über sich ergehen lassenden Bürger täte das sicherlich gut. Aber nein nix gibt es , wie immer werden die Stadtwerke angesaugt.
Lieber blasen wir Millionen in die ach so tollen Investoren .
Eine Tafel in den Sitzungssaal im Rathaus mit folgendem Text sei angebracht.

Verschieben wir die Kohle,
nicht zu Volkes Wohle.
Geben wir es Investoren,
zb. an Bambergs Eingangstoren.
Ist die Kohle dann verbrannt,
hebt Felix mahnend seine Hand
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+18 # Josh 2018-12-08 10:58
Dr. Michael Fiedeldey "veranschlagte" also. Mich würde interessieren wofür?
Erst muss doch ein konkretes Konzept auf den Tisch, dass man dann kalkulieren kann:
Sind grundsätzlich alle Busse kostenfrei? Oder gibt es bestimmte Linie in definierten Zeitfenstern, die kostenfrei sind? Welche "sowieso-Kosten" kann man gegenrechnen?
Kann ein "Ein-Euro-WE-Ticket" eine Alternative sein?
Ein Idee ohne konkretes, mit Zahlen untersetztes, Konzept vom grünen Tisch aus zu bescheiden hilft keiner Seite weiter.
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+1 # supi 2018-12-10 17:26
#4 Josh
in bamberg läuft das anders, hier brauchen wir keine kalkulation, keine berechnungen, denn wir wissen das ergebnis sofort und anfang an, das geht so, also das kennen wir nicht das machen wir nicht das haben wir noch nie gemacht, ja wo kommen wir denn hin
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