Auf einen guten Tag

 

Nur die Sache ist verloren, die man aufgegeben hat.
Ernst von Feuchtersleben

Eine besondere Gefahrenstelle im Bergbereich befindet sich am Kaulbergfuß. Radfahrer, die vom Berg herabkommen, queren die Straße, um dann über den Gehweg und das Pfahlplätzchen weiter zu fahren.

Bauliche Maßnahmen notwendig

Der Antrag kam im Prinzip aus der Bürgerschaft. Im Sitzungsvortrag der Stadtverwaltung heißt es: „Die Leiterin des internationalen Künstlerhauses Villa Concordia Bamberg hat die Bitte geäußert, die Situation im Bereich Unterer Kaulberg 4 zu entschärfen, wonach derzeit Rad- und Motorradfahrer vom unteren Kaulberg bergabwärts fahrend die Fahrbahn überqueren und dann über den Gehweg Richtung Pfahlplätzchen weiterfahren.“
Aufgrund dieser Bitte hat sich Arbeitsgruppe „Routine Verkehr“ mit der Thematik befasst und kommt zu dem Ergebnis: „Das Pfahlplätzchen ist derzeit als Fußgängerzone mit „Rad frei“ ausgeschildert. Die Zufahrt für Radler vom Kaulberg aus ist derzeit schwierig und führt neben der Selbstgefährdung der Radler immer wieder zu Konflikten zwischen Radlern und Fußgängern.
Eine Absenkung im Kurvenbereich wird aus Sicherheitsgründen (Sichtbeziehung auf Gegenverkehr) abgelehnt. Eine sichere Radwegführung kann nur gewährleistet werden, wenn die Parkbucht zurückgebaut wird, und die Fußgängerzone bis zur Einfahrt Hausnummer 4 verlängert wird. Dadurch wird eine Einfahrtssituation in das Pfahlplätzchen geschaffen, die ausreichend breit ist, um die Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern zu minimieren. Die Verwaltung wird diese Maßnahme umsetzen.“ > Bildskizze l.

Sicherheit ist erste Aufgabe

In der Sitzung des Verkehrssenates am 26.11.19 sah man das weitgehend anders. CSU-Sprecher Markus Huml stellte die Frage, ob man hier »einen rechtswidrigen Zustand legalisieren« wolle. Das Überqueren der Kaulbergstraße (meistens in voller Fahrt) gefährde Radfahrer genauso wie Autofahrer. Auch Stadtrat Martins-Niedermeier (SPD) sah hier eine klare Gefährdung des Radfahrers. Michael Bosch (Bamberger Allianz) wies darauf hin, dass man eigentlich nach Durchfahrung des Balthasar-Gässchens links abbiegen könne, um dann seinen Weg weiterzufahren. Im Prinzip fördere man durch die Abkürzung über das Pfahlplätzchen nur die Bequemlichkeit mancher Radfahrer und nicht deren Sicherheit, »was unsere erste Aufgabe ist«, betonte Bosch.
»Wir können froh sein«, dass dort noch kein schwerer Unfall passiert ist«, meinte Andreas Triffo (BBB) und wandte sich ebenfalls gegen die Maßnahme.
Einzig die Sprecherin der Grünen, Petra Friedrich, unterstützte die beschriebenen Maßnahmen und sprach sogar von einer »Minimal-Beschlusslage«.
Alle anderen Fraktions-Sprecher einigten sich schließlich darauf, dass zu der Maßnahme zunächst mit allen Beteiligten (Nachbarschaft, Bürgerverein, Polizei u.a.) gesprochen werden soll und über das Gesprächsergebnis die Verwaltung erneut im Senat Bericht erstattet.
4.12.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“. 

Kommentare   
+14 # Werner 2019-12-04 16:37
Nun, eigentlich ein guter Vorschlag, denn ich mache es genauso, aber ausschließlich in den wenigen Fällen, wo ich mit dem Radl nicht den wesentlich weniger gefährlichen Weg durch den Domgrund wähle. Die Ampelschaltung und Verkehrsregelung am Unteren Kaulberg, im Balthasargässchen/Schranne ist für alle Beteiligten, egal ob Fussgänger, Radler oder auch Auto ein amtlicher Mist.

Wenn man auch gleich schon auch gleich wieder auf den motorisieren Verkehr draufhaut: warum um Herrgottswillen müssen über den Kaulberg zwingend 4 Buslinien gejagt werden, nämlich die 901, 908, 912, und 918. Kann man hier nicht mal entzerren, Auweichrouten z.B. über Münchner Ring nehmen (grad die Linien, welche z.B. Mühlendorf oder bald Pettstadt ansteuern), gleiches gilt für die Überlandbusse.
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+14 # ThoMü 2019-12-04 18:25
Die Strasse im vollen Karacho queren und dann im gleichen Tempo über das Pfahlplätzchen zwischen die Fußgänger durch.. Wieviel Entgegenkommen wollen die Radfahrer noch? Danach käme bestimmt die nächste Forderung, am besten den Kaulberg für KfZ sperren! Bamberg ist halt eine alte Stadt und da gibt es schwierige Wege. Wer abbiegen will, kann das 100 m weiter auf der Schranne tun.
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0 # Heiner 2019-12-04 19:27
Vertane Energie, meine Meinung. Deswegen sich den Kopf zu zerbrechen , völlig unsinnig. Keine Maßnahme oder irgendwelche Einschränkungen schlage ich vor.
Wenn der militante Radler ums Eck knallt, dann muss er damit rechnen dass ein anderer ( Pkw) von der Lugbank in den Bach kommt. Selbiges gilt für Domgrund Richtung Bach. Ich warte schon lange darauf dass ich mal einen auf der Haube habe ( einen Radler). Alles kann man doch nicht regeln!
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-18 # supi 2019-12-05 19:12
am besten ist es, wenn unsere radler von aktiv auf dauernd inaktiv gestellt werden, nur so als lehre für den rest, denn irgendwann kommt auch beim letzten die botschaft an, ist alles nur ne frage der zeit
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+6 # Bamberger 2019-12-06 09:55
Ihr Gehirn ist wohl auch schon länger auf inaktiv gestellt, oder?
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-4 # rüpel ralle 2019-12-06 17:21
Nun ich verstehe den Post schon. Learning by doing ist gemeint.
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+13 # cunningham 2019-12-06 14:36
Wer hat sich denn diesen gefährlichen Unsinn ausgedacht?

Die Unfallgefahr bleibt bestehen, da sich der Radfahrer in seiner Fahrspur links einordnen muss, außerdem ist nach wie vor die Gegenspur zu queren.

Da der neu zu schaffende Einfahrbereich sehr steil abfällt, werden die Radfahrer außerdem dazu verleitet, viel zu schnell zu fahren (Fußgängerzone: Schrittgeschwindigkeit + Rücksichtnahme auf Fußgänger). Dadurch entsteht ein hohes Gefährdungspotential für Fußgänger.

Das Pfahlplätzchen sollte für Radfahrer vom Unteren Kaulberg überhaupt nicht erreichbar sein, das wäre ein Gewinn für die Verkehrssicherheit. Machbar ist das ganz einfach (Absperrkette, hoher Bordstein).
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