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Auf einen guten Tag

 

Man sollte nie aus sich herausgehen, bevor man nicht in sich gegangen ist.
Günther Baruschke, dt. Aphoristiker und Essayist

 

Zum Ende der Stadtratsperiode wurde ein neues Parkhaus im Bereich des Klinikums genehmigt. In der Diskussion wurde die Forderung nach einer Stichzufahrt über die Waizendorfer Straße bekräftigt

Über Jahre nur schleppende Planungsfortschritte

Noch im März 2019 war die Rede davon, südwestlich des Klinikums zwei neue Parkhäuser zu bauen. In der letzten Vollsitzung des alten Stadtrates (29.4.) wurde der Bauantrag für ein Parkhaus mit 966 Stellplätzen auf 5 Parkebenen genehmigt. Es soll im südlichen Bereich des Klinikgeländes, auf der Fläche des Mitarbeiterparkplatzes Süd entstehen (> Plan r.). Zwei Ebenen des Parkhauses werden in das Gelände eingegraben; oberhalb des bestehenden Geländes werden drei Parkebenen sichtbar sein. Von der Gesamthöhe mit 12,10 m werden demnach 6,55 m sichtbar sein. Das Gebäude ist 50,75 m breit und 95,50 m lang. Weiterhin ist ein überdachtes Fahrradunterstellgebäude geplant: 7,50 m breit, 25 m lang und 2,50 m hoch.
In der genannten Stadtratssitzung erteilte bei sechs Gegenstimmen eine große Mehrheit der baurechtlichen Genehmigung ihre Zustimmung. Namens der Grünen Fraktion sprach Wolfgang Grader dem geplanten Parkhaus die »Einbettung in ein Gesamt-Parkentwicklungskonzept für das Klinikum« ab. Zu einer Detaildebatte kam es nicht mehr. Dazu muss man wissen, dass die Themen Parksituation und Verkehrsanbindung des Klinikums schon seit Jahren in den zuständigen Stadtratsgremien diskutiert werden. Bislang haben sich in besonderer Weise die Stadtratsfraktionen von CSU und Bamberger Allianz (BA) für eine Erweiterung der Parkflächen und für eine Stichstraßenerschließung von Südwesten her eingesetzt. GAL-Fraktion und mitunter die SPD-Fraktion haben immer wieder dagegen gestimmt. So lässt sich auch erklären, dass es über lange Zeit nur schleppend zu Planungsfortschritten kam.

Verkehrsentlastung des Wohngebiets am Klinikum durch Stichstraße

Laut dem Sitzungsvortrag der Verwaltung befinden sich auf dem Baugrundstück teilweise gesetzlich geschützte Biotope. Ein Bestands- und Eingriffsplan sowie ein Gestaltungsplan mit Darstellung der zu leistenden Ersatzpflanzungen und der Ausgleichsflächen wurde vorgelegt. Mit diesen besteht aus naturschutzfachlicher Sicht Einverständnis, so die Feststellung der Bauverwaltung.
Des Weiteren wurde für das Vorhaben eine schalltechnische Untersuchung vorgelegt. Dazu heißt es: »Durch Auflagen im Genehmigungsbescheid für das Vorhaben kann die immissionstechnische Verträglichkeit mit der bestehenden schutzwürdigen Nachbarschaft gewährleistet werden«. In den Auflagen wird sichergestellt, dass durch organisatorische Maßnahmen die Zufahrt/Abfahrt zum Parkhaus zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr ausschließlich über die vorhandene Zufahrt des Versorgungsbereiches des Klinikums erfolgt (s. Plan r.)
Die Fraktionssprecher von CSU, BA und BBB betonten die notwendige An- und Zufahrt des Parkhauses über die Waizendorfer Straße, damit das Wohngebiet am Klinikum vom Individualverkehr entlastet wird.
9.5.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s.rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+8 # Werner 2020-05-11 16:54
Warten wirs halt mal ab; die Kranken, Gebrechlichen, Ärzte und Pfleger haben gefälligst mit dem Velo zu fahren. Zur Not wird sich schon irgendwo ein Käfer mit 9 Beinen auftreiben lassen, den man vor dem 1. Spatenstich dorthin zwangsumsiedeln kann.
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B 42

Bfennich, Bfenning, Bfenni: Pfennig.
Deä dreed an jeedn Bfennich um. Der dreht einen jeden Pfennig um. (= sehr sparsam, knausrig)
Schaiss auf di boä Bfenning! Scheiß/pfeif auf die paar Pfennige!

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Bfennich|fugsä: Pfennigfuchser, Knauserer 
Deä old Bfennichfugsä nimmd fai aa niggs mied. Der alte Pfennigfuchser nimmt (fai) auch nichts mit (wenn er stirbt).

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Bferde|schdoll: Pferdestall.
Doo riechds wi in an Bferdeschdoll. Da riecht es wie in einem Pferdestall.

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Du bisd mä dä a Bfiffä! Du bist mir (dä) vielleicht ein Pfiffer.
Iech möchäd widdä amoll naus di Bfiffä. Ich möchte wieder einmal hinaus zu den Pilzen. (Pilzsammeln)

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Bfiif: gepanschtes Bier, Gesöff
Gee mä fai mid dän Bfiif, eerä sauf i goä niggs! Geh mir (fai) weg mit diesem Gesöff.

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Bfingsd|ogs: Pfingstochse = sehr herausgeputzt
Deä laffd aa immä rum wi a Bfingsdogs. Der läuft auch immer herum wie ein Pfingstochse.

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Bflaadschn: großes, flächiges Stück.
A Bflaadschn Schnidsl woä dä däs! Ein großes Schnitzel war das.

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Bfläädschn: beleidigtes Gesicht od. weinerliches Gesicht
Braugsd goä ka Bfläädschn dsieng! Du brauchst gar kein beleidigtes Gesicht zu ziehen/machen.

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bfläädschn: regnen, weinen.
Äs bfläädschd äs wi. Es regnet wie selten/sehr stark.
Höä auf dsä bfläädschn, sunsd fängsd nu aana! Hör auf zu weinen, sonst fängst/bekommst noch eine Ohrfeige.

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