.

.

 

Auf einen guten Tag

 

Wer keinen Sinn im Leben sieht ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.
Albert Einstein

 

Widerstand!? Eine Bürgerinitiative wehrt sich gegen „einseitige Ausrichtung auf Radverkehr“. Gegen Abbau der Anwohnerparkplätze und gegen die „alternativlose Sperrung von Verkehrsadern“.

Mobilitätswende soll alle mitnehmen und niemanden zurücklassen

»Die Themen Verkehr und Mobilität beschäftigen die Bamberger Bürgerschaft von Jung bis Alt«, sagt Florian Köhn. Aus diesem Grund haben sich 24 Bamberger zur Initiative „Bamberg.Gemeinsam.Mobil“ zusammengetan, um diese Themen »ganzheitlich und nicht nur aus der Perspektive eines bestimmten Verkehrsmittels anzugehen«.
In einer Pressemitteilung informierte die Initiative darüber, dass sich am Freitag im Café Krackhardt am Maxplatz die neue „Bürgerinitiative für eine Verkehrswende ohne Verkehrsende“ formal gegründet hat. Dafür kamen die Initiatoren und mehrere der Erstunterzeichner eines Grundsatzpapiers für einen anfänglichen Gedankenaustausch zusammen – darunter auch mehrere Stadtratsmitglieder. »Wir brauchen Alternativen zum jetzigen Verkehrssystem« erklärt Rainer Pfaff, der mit Köhn einer der beiden Sprecher der Initiative ist. »Die Lösung kann aber nicht lauten, ein gutes Verkehrsmittel, auf das viele Menschen tagtäglich angewiesen sind, unbrauchbar zu machen, ohne den Menschen funktionierende Alternativen an die Hand zu geben. Deshalb brauchen wir eine Mobilitätswende in Bamberg, die alle mitnimmt und niemanden zurücklässt.«

Möglichst viele Bamberger /innen und Pendler sollen unterzeichnen

Kritisiert wird im Grundsatzprogramm der BI vor allem das Kooperationspapier der Stadtrats-Fraktionen von Grünes Bamberg/ÖDP/Volt und SPD wegen einer »einseitigen Ausrichtung auf den Radverkehr und einer unverhältnismäßigen Behinderung des motorisierten Individualverkehrs«. Entschieden wende sich die BI erstens gegen einen Abbau der Anwohnerparkplätze und die geplante Erhöhung der Kostenpauschale, zweitens gegen die »alternativlose Sperrung von Verkehrsadern« wie zum Beispiel der Langen Straße und drittens gegen den Ausbau von „Fahrradstraßen“ oder Ampel-Neuregelungen ohne Beachtung der Auswirkungen auf den Verkehrsfluss. Gefordert wird stattdessen, dass die Bamberger in jede verkehrspolitische Maßnahme frühzeitig aktiv einbezogen werden. Der »Ring von städtischen, kostenfreien P+R Plätzen mit kostenloser ÖPNV-Anbindung in die Innenstadt« soll großzügig ausgebaut werden, ebenso wie ein Besucher-Terminal im Hafen, nicht nur für Kreuzfahrtschiffe, sondern auch für Busse und PKW. Und zuletzt solle die Stadt dafür eintreten, »auch das Verkehrsverhalten von Fahrradfahrern verstärkt zu überprüfen«. Zeitgleich mit der Veranstaltung im Café Krackhardt gingen die Homepage bamberg-gemeinsam-mobil.info sowie die Seiten in den Sozialen Medien online: www.facebook.com/Bamberg.Gemeinsam.Mobil und www.instagram.com/bamberg.gemeinsam.mobil.
Nun hoffen die Mitglieder der Initiative möglichst viele Bamberger und Pendler als Unterzeichner gewinnen zu können.
30.6.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
-36 # Bergradfahrer 2020-06-30 19:13
Stimmt das so?
Ja, weil Bamberg ist so furchtbar groß, da kann man unmöglich von einem Parkhaus am Rande der Innenstadt aus laufen. Darum muss man unbedingt durch fahren können.
Es ist auch vollkommen unmöglich, Innenstädte verkehrsmäßig zu beschränken. So etwas ist noch nie passiert, und wo man es probiert hat, sind alle gestorben. Es war ja schon seinerzeit ein Riesenfehler eine Fußgängerzone in Bamberg einzurichten, stimmt's liebe Initiative?

Au contraire:
Ja, ganz klar, ist der Anwohnerparkplatz in Bamberg viel zu billig!
Ja, ganz klar gehört eine zona a traffico limitato spätestens ab Schönleinsplatz, wenn nicht gar ab Luitpold- und Marienbrücke sowie ab Ottokirche eingerichtet. Anwohner können sich dafür Dauerparkplätze in den dann freien Parkhäusern mieten. Die Straßen sehen ohne rumstehende Blechhaufen viel, viel besser aus. Vielleicht kriegt man auch einen Teil davon als Radparkhäuser hin. So etwas soll es tatsächlich andernorts auch geben, und es funktioniert!

Anerkennenswert:
Die Ideen der Initiative mit dem Terminal am Hafen und dem P&R sind gut und bieten eine gute Grundlage für eben die Sperrung der Innenstadt für alle, die dort nicht Bewohner usw. sind.

Weniger schlau:
Pendler von auswärts zu befragen, wie die Stadt Bamberg zu gestalten ist, das ist jedoch eine ziemlich dämliche Idee. Das kann man ja auch glatt den Bauern die Gestaltung der Düngemittelverordnung und der Industrie die Emissionsverordnung überlassen. ;-)

Volkes Wille:
Und wenn man wissen möchte, was die Wähler so denken, dann lohnt es sich vielleicht die Wahlergebnisse derer anzuschauen, die sich für den Autoverkehr ausgesprochen haben oder keine Position bezogen haben. Die haben eins auf die Mütze bekommen.
Glauben die im Ernst, dass jemand, der nicht direkt finanziell davon profitiert seine Lebens- und Aufenthaltsqualität mindern mag?
Antworten | Dem Administrator melden
+21 # Walter 2020-07-01 06:34
die Logik versteh ich nicht mit den Bauern und der Industrie... gerade wenn nur die Bamberger über die Straßen von Bamberg entscheiden dürfen dann darf auch der Bauer entscheiden, was er auf seinem Acker tut. Man könnte dann auch meinen, dass dann nur die Steigerwälder über den Nationalpark entscheiden dürften - ohne die Städter.
Antworten | Dem Administrator melden
-34 # Bergradfahrer 2020-07-01 10:42
Sie vermischen da wirtschaftliche und zumeist umwelt- oder menschenschädliche Interessen mit Interessen, die dem Schutz des Lebens und der Umwelt dienen. Im Rahmen der Güterabwägung sind letztere höherwertig, zum Glück.

Die dogmatische Annahme, man müsse mit dem Auto bis vor das Geschäft fahren können oder bis zum Arbeitsplatz, entbehrt jeglicher Grundlage. Da ist in der Bequemlichkeit der Haupttreiber. Zeit kann es nicht sein, ein Anspruch besteht nicht.

Ja, dann singen wieder diejenigen, die ihre Hintern gern im Auto platt sitzen und der körperlichen Bewegung abhold sind, das Hohe Lied des Gewerbegebietes Hallstadt. Ist für mich sowohl eine Frage des (schlechten) Stils und des ausufernden Flächenverbrauchs. Wer so etwas frequentiert, zerstört zudem den individuellen Einzelhandel vor Ort, sei es in der Stadt oder auf dem Dorf, oder vielmehr hat das durch sein Konsum- und Mobilitätsverhalten bereits getan.
Antworten | Dem Administrator melden
+39 # AnDer 2020-06-30 20:51
Es wird wirklich Zeit, dass der Idee von der autofreien Stadt ein Konzept von einer ausgeglichenen Verkehrswende gegenüber gestellt wird. Ich werde diesem Verein beitreten.
Antworten | Dem Administrator melden
+39 # Bamberger 2020-07-01 08:47
Ja, ich bin auch für eine ausgeglichene Verkehrswende, statt ein Verkehrsmittel über alle Maßen zu bevorzugen.
Wenn ich mir das in Bamberg so anschaue, liegt noch ein weiter Weg vor uns, um einen Ausgleich zwischen Auto, Fahrrad und anderen Verkehrsmitteln herzustellen (Platzbedarf, finanzielle Mittel, und ja: auch Verkehrsverstöße - Parken auf Geh- und Radwegen, Mindestabstand beim Überholen, etc.).
Witzig, dass solche Platitüden geworfen werden, ohne offenbar darüber nachzudenken WELCHES Verkehrsmittel aktuell über alle Maßen bevorzugt wird im öffentlichen Raum.
Antworten | Dem Administrator melden
+40 # Werner 2020-06-30 22:02
Natürlich sollte alles möglichst ausgewogen und zu jederseitigem Nutzen gestaltet werden. Alles zu verteufeln, egal von der Radl-Fraktion oder dem MIV ist auch falsch. Es geht doch miteinander, das ist doch viel wichtiger und ehrlicher und auch nachhaltiger als Verbote und Vorschriften pro und contra auszusprechen.

Ja: Autos müssen sein, wir sind immer noch tiefste Provinz, die Topographie in Bamberg-Stadt tut ihr übriges.
Ja: Radler brauchen sicheren Platz und vieles kann man pedalierend auf dem Velo erledigen.

Eins lasse ich aber nicht gelten: Zwanghafte Umerziehung durch Ideologie! Mir reichts schon, wenn ich den (geänd. v Webzet) Fahrrad-Hader sehe, wenn der demonstrativ und bisweilen provokativ mit seinem tesla’esken R&M (oder was auch immer) nach lonley-rider-Manier inmitten der Fahrspur (z.B. Würzburger Straße) fährt, obwohl es einen ausgewiesenen und breiten Radweg gibt! Mal drüber nachdenken und reflektieren.
Antworten | Dem Administrator melden
-2 # Bamberger 2020-07-01 08:51
Das ist kein Radweg, das ist ein Schutzstreifen. Und der ist nichtmal breit genug um dort mit einem Kinderanhänger zu fahren. Ein Überholen mit den vorgegebenen 1,50m ist da nicht möglich. Also was soll da provokativ sein?
Zudem ist dort Tempo 30. Ein E-Bike fährt 27km/h. Bergab eher schneller. Wieso sollte hier also überhaupt jemand behindert werden, wo doch Kfz ohnehin sich immer an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit halten?
Antworten | Dem Administrator melden
-12 # Christian Hader 2020-07-02 09:48
Sehr geehrter Herr Werner,

vielen Dank für die Erwähnung. Gerne biete ich Ihnen ein persönlichen Austausch vor Ort über die Regelung in der Würzburger Straße an. Kontaktieren Sie mich gerne, damit wir vielleicht auf einer sachlichen Ebene diskutieren können. Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen.

Ganz liebe Grüße,

Der Fahrrad-Hader
Antworten | Dem Administrator melden
+7 # gablmann 2020-07-08 20:36
Fahrrad-Hader ist wie Propeller-Heller.

Lieber Herr Hader, Sie sind bloß "a Stadträdla" der unter Andi nix zu melden hat. Sie merken es nur noch nicht. Bleiben Sie trotzdem eifrig!
Antworten | Dem Administrator melden
-36 # GodFather 2020-06-30 22:32
Klar dass irgendwann die "Fridays for Hubraum"-Fraktion aus ihren SUVs steigt und ihre angestammten Parkplätze laut kläffend für sich reklamiert. Weil "war immer schon so", wo kämen wir da hin wenn da was geändert würde.

Doch dass ihre SUVs immer größer werden und nicht einmal mehr zwei von ihnen nebeneinander durch die meisten Bamberger Gassen passen, geschweige denn auf einen Tiefgaragen-Platz unterm Maxplatz (ob sie denn alle zur Eröffnung im Cafe K. einen TG-Platz bekommen haben oder am Ende auf dem Seitenstreifen Fleischstraße nur mal kurz gehalten haben?). Dass immer mehr von ihnen Stadt und Land zustellen - es heißt doch eigentlich USV, Unentwegt-Stellplatz-Verschwender. Dass hingegen eine stetig steigende Anzahl an Verkehrsteilnehmern sich zu Fuß und mit dem Zweirad durch die Stadt bewegen wollen und dafür Platz und Sicherheit brauchen. Dass die Unfallzahlen mit ebendiesen Teilnehmern steigen, zu deren gesundheitlichen Lasten und auch, ja, auch zu Lasten der Vierrädler die durch Unfälle noch mehr Stau verursachen.
Dass die bequemen und faulen Autofahrer dann auch höchst selbst denjenigen im Weg stehen die aus gesundheitlichen Gründen auf ein Fahrzeug angewiesen sind und ihnen überall im Weg herum stehen und fahren.

Das alles wird unter den Teppich gekehrt und das proklamierte "OHNE Verkehrsende" wird durch die "Initiative" in ihr Gegenteil verkehrt und müsste "MIT Verkehrsende" heißen. Mehr Blech, mehr Abgase, weniger Bewegung, weniger Platz, weniger Lebensqualität. Eine Mogelpackung der Bequemen zu Lasten der Schwachen und derjenigen die sich bewusst für eine lebenswerte Stadt einsetzen.

Pendler sollte man als Mitglieder nicht anerkennen, schließlich wird die Infrastruktur der Stadt durch die Mittel der städtischen Bürgerschaft und Firmen finanziert.
Antworten | Dem Administrator melden
+40 # Superbus 2020-07-01 11:13
Kann man denn sagen, dass die Radfahrfans eine Mehrheit bekommen haben? Sie haben allerdings ein erkennbares Votum erhalten. Wesentlich auch deshalb, weil das "bürgerliche" Lager sich jämmerlich zersplittert hat und es solche Überläufer wie Stieringer (Stadtmarketing Bamberg!!) gibt. Er wohnt ja jetzt auch in Hallstadt.
Antworten | Dem Administrator melden
+28 # Clavius1970 2020-07-01 15:02
Endlich erhebt mal jemand die Stimme der Vernunft. Niemand bestreitet daß das momentane Verkehrsaufkommen an Kraftfahrzeugen in der Innenstadt, um ein Vielfaches gegenüber früheren Zeiten gestiegen ist und nicht so bleiben kann. Um vernünftige und zielgerichtete Entscheidungen treffen zu können, wären erstmal Erhebungen notwendig wer und aus welchen Gründen in der Innenstadt rumkurvt. Dann kann man diese Gruppen mit gezielten Angeboten aus den Blechkisten locken. Nur tut sich hier überhaupt nichts. Reiner, ideologisch motivierter Verdrängungsdruck wird hier eher zu einer Verminderung der Aufenthalts- und Lebensqualität führen. Ob jetzt 30 Autos zügig um die Ecke fahren oder 10 Fahrzeuge sich im StopandGo rumquälen wirkt subjektiv als ähnliche Belästigung. Also liebe und etwas schläfrige Stadtverwaltung, nehmt mal den Hintern hoch und analysiert die Verkehrsströme. Leider muss ich aber auch feststellen daß in Bamberg das Kind schon tief in den Brunnen gefallen ist. Fehlende Westumgehung, privat betriebene Tiefgaragen und Parkhäuser im Zentrum, Universität, Schulen und Behörden mitten in der Stadt. Hotels und 700 Ferienwohnungen tragen auch Ihren Teil dazu bei. Es geht nur gemeinsam mit vernünftigen Konzepten zum Nutzen Aller. Bei unseren Radaktivisten sind die Masken leider bereits gefallen.
"Mene Mene Tekel Upharsin"
Doch nur opportunistische Pöstchengeier. Wie von mir vorrausgesagt.
Antworten | Dem Administrator melden
0 # gablmann 2020-07-08 20:38
Peter Du hast recht!
Antworten | Dem Administrator melden
+1 # gablmann 2020-07-08 20:49
Manometerpeter. Da hat er recht, der Clavius!
Antworten | Dem Administrator melden
-20 # supi 2020-07-01 18:20
einfach mit etwas mut ein klarer schnitt, die sperrung der innenstadt für jeden autodurchgangsverkehr, nur noch anlieger, lieferanten und arztbesucher. ein blick nach italien zeigt, es geht und es klappt ganz wunderbar und nur am rande bemerkt, unsere italienischen freunde sind noch etwas autoverliebter als wir.
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # sportgeistler 2020-07-07 23:36
hmmm...
sie kennen wohl die verkehrsrechtliche Bedeutung dieser Straße nicht? genauso wie viele andere Sperrungs-Freaks in Bamberg, die sich ohne Sinn und Verstand über bestehende Gesetze hinweg setzen wollen.
wer diese Straße sperren will, muss ganz andere Behörden fragen, als nur das Bamberger Rathäusle.
es ist fast so kompliziert wie der Berliner Ring. nur mal so als kleiner Tipp für sie.
Antworten | Dem Administrator melden
-23 # Ecker 2020-07-01 18:28
Zuerst habe ich gedacht, dass das Satire ist, aber das ist wohl ernst gemeint. Einige Kommentare hier schockieren mich mindestens genau so sehr.

Liebe Autofahrende: Seid ihr wirklich der Meinung, dass der aktuelle Zustand im Stadtverkehr zwischen Auto- und Radfahrenden sowie Zu Fuß Gehenden ausgeglichen ist? Falls nicht: Wie kann man dann von einer "einseitigen Ausrichtung auf den Radverkehr und einer unverhältnismäßigen Behinderung des motorisierten Individualverkehrs" sprechen? Und falls ihr das wirklich glaubt: Habt ihr Lack gesoffen?
Antworten | Dem Administrator melden
+31 # SvenKe 2020-07-01 19:06
Die beiden Vorkommentare sollten halt zur Kenntnis nehmen, daß es bei einer Durchfahrt-Sperrung der Langen Straße nicht nur um "politischen Willen" geht. Die Straße bildet die zentrale Verbindung zwischen Bbg-Süd und Bbg-Nord (Gaustadt) und ist unverzichtbar für einen leistungsstarken Busverkehr. U.a,
Antworten | Dem Administrator melden
+33 # Alex 2020-07-02 08:25
Es soll Menschen geben, die das Auto nur sehr selten benutzen (z.Bsp. für Großeinkäufe, Transport schwerer oder sperriger Güter usw.) und auch auf das Fahrrad verzichten können. Diese Leute nennt man Fußgänger oder ÖPNV-Nutzer. So wie es aussieht hat dieser Personenkreis gegenwärtig leider kaum Fürsprecher, zumal das Thema "Fahrrad" schon seit Monaten überproportional häufig in den den Foren und Medien, insbesondere im Fränkschen Tag, behandelt wird.
Antworten | Dem Administrator melden
-11 # Baba Yaga 2020-07-02 16:45
Das Ansinnen der Initiative überzeugt mich nicht wirklich. Mir fehlt es hier vor allem an Logik.

Hintergrund sind die Fakten, d.h. der Status quo. Welches Verkehrsmittel wird denn - und das seit Jahrzehnten - über Gebühr und unter massiver Zurückdrängung anderer Interessen bevorzugt?

Drei Mal darfst du raten. Das Fahrrad ist es jedenfalls nicht.
Antworten | Dem Administrator melden
-12 # zerberus 2020-07-02 17:06
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass manche der in dieser Initiative Engagierten und auch der hier Kommentierenden unter galoppierendem Realitätsverlust leiden. Von einer "einseitigen" Ausrichtung auf den Radverkehr vermag ich weder im herrschenden Verkehrsgeschehen noch in den Plänen der neuen Rathaus-Mehrheit etwas zu erkennen. Vielmehr geht es doch darum, die jahrzehntelange, tatsächlich einseitige Orientierung am MIV endlich zu korrigieren. Und dazu gehören natürlich neben deutlich besseren Bedingungen für den Radverkehr (ja, das ist wirklich notwendig!) auch viele, viele Verbesserungen beim ÖPNV (Taktzeiten, Linienführung, Abend- und Nachtverkehr - nur als Stichworte) und ebenso viele Verbesserungen für die zu Fuß Gehenden (Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, Platzgestaltung, Barrierefreiheit).
Und das alles - es tut mir wirklich leid, liebe Autofahrer - wird sich nur auf Kosten der räumlichen Ansprüche des MIV erreichen lassen. Dass das funktioniert und sogar den Geschäften der Gewerbetreibenden nützt, lässt sich in vielen Städten Europas sehr anschaulich beobachten. Beispiele können auf Wunsch gern geliefert werden...
Antworten | Dem Administrator melden
+21 # rüpel ralle 2020-07-02 17:28
Nun ich bin mal gespannt, ob sich unsere Grünen hier vor Ort genauso vehement für das 365 € Ticket im öffentlichen Nahverkehr einsetzen, wie das ihre Konkurrenz in Nürnberg getan hat. Da liegt Potential nicht mit sinnlosen und überflüssigen Resolutionen den Bürger traktieren.
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 44
Bfrobfä: Schimpfwort. Pfropfen. Korken.
Deä Bfrobfä brauchd äs Maul aufraissn. Der "Propfen" braucht das Maul aufreißen.

-

bfrobfäd voll: überfüllt, übersättigt.
Nooch dän Ässn wori bfrobfäd voll. Nach dem Essen war ich randvoll.

-

bfrobfän: leise vor sich hinschimpfen.
Woos bfrobfäd si dänn scho widdä? Was schimpft sie denn schon wieder vor sich hin?

-

Bfüll: Pfühl. Federkissen.
A schöss Bfüll. Ein schönes Kissen.

-

Bfundskärl: Pfundskerl.
Iä Moo is a Bfundskärl. Ihr Mann ist ein Pfundskerl.

Forts.

Weiterlesen ...

6-7/20-630- 189 Insgesamt 1459909

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Copyright © 2015.