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Auf einen guten Tag

 

Wenn Toleranz nicht mit Interesse Hand in Hand geht, nennt man sie Gleichgültigkeit.

Lars Rabenai, dt. Aphoristiker

 

Aktuelle Corona-Fallzahlen in Stadt und Landkreis Bamberg

Stand: 27.28. November 2020, 12.00 Uhr

Aktive Fälle 864 +32 zum Vortag,  davon Stadt Bamberg: 338  +14 z.V.  // Lkr. Bamberg: 526  +18 z.V.

7-Tages-Inzidenz (Quelle: RKI): Stadt Bbg: 113,7   // Lkr. Bbg 89,0    

Quelle: Landratsamt Bamberg  >  Aktuelle Corona-Fallzahlen (landkreis-bamberg.de)

Als »unerhört« wurde bereits in der Sitzung Äußerungen von Baureferent T. Beese zur Bürgerinitiative „Bamberg.Gemeinsam.Mobil“ empfunden. Jetzt entschuldigt sich dieser.

Protestbrief der Bürgerinitiative an die Stadt

Elf Unterzeichner von „Bamberg.Gemeinsam.Mobil“ haben schon kurz nach der Sitzung des Mobilitätssenats vom 7.7.20 einen Brief an die beiden Bürgermeister Andreas Starke und Jonas Glüsenkamp geschrieben. Fränkischer Tag und webzet-blog hatten nahezu identisch über das Fehlverhalten des Baureferenten berichtet. Zudem waren Mitglieder der BI in der Sitzung. In dem Brief heißt es nun:
(…) Mit Erschrecken mussten wir die verbale Entgleisung des berufsmäßigen Stadtrats und Baureferenten Thomas Beese verfolgen. Als Herr Beese zu Extremismus in der Gesellschaft sprach, zeigte er in seiner Präsentation eine Reichskriegsflagge. An dieser Stelle wurde ganz bewusst von ihm auch unsere Bürgerinitiative Bamberg.Gemeinsam.Mobil thematisiert und genannt. Herr Beese stellte uns damit in die Riege von Extremisten und sprach von der Gefahr »obskurer Mitläufer« in der Mobilitätsdiskussion (…).
Eine Abmilderung durch seinen Hinweis »Das passt jetzt aber nicht sehr gut« war hier leider wenig hilfreich. Die bewusste Intention von Herrn Beese war jedem im Raum klar. (…)
Die grün-rote Rathauskoalition ist mit dem Ziel einer Mitmachstadt angetreten. Im Mobilitätssenat mussten wir erleben, dass die Reaktion auf bürgerliche Anliegen im Versuch der Diffamierung und Stigmatisierung endet. Damit wurde auch der gute Ton des Umgangs und der gegenseitige Respekt unterschiedlicher Meinungen, den Herr Bürgermeister Glüsenkamp an die Beteiligten adressierte, zur verbalen Farce.“

Zwei definitive Falschbehauptungen

Als Bamberg.Gemeinsam.Mobil möchten wir uns zum Besten aller Bambergerinnen und Bamberger einsetzen und uns in die Debatte einbringen. Gegenseitiger Respekt ist der Kitt unserer Bamberger Stadtgesellschaft.
Daneben kam es auch zu zwei definitiven Falschbehauptungen von Herrn Beese, als er zum einen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bürgerinitiative unterstellte, sie fordern ein ´Grundrecht auf Parkplätze`, zum anderen, sie würden das ´75%-Ziel in Frage stellen´. Die Behauptungen entbehren jeder Grundlage (…). Die Ziele der Bürgerinitiative können detailliert unter https://bamberg-gemeinsam-mobil.info nachgelesen werden. (…)“

Schon tags darauf schrieb Thomas Beese zurück. "Gerne bekräftige ich noch einmal, dass die Leitmotive `Gemeinsam unterwegs` und `Mobilität für alle` gerade auch in meiner Zeit als Mobilitätsreferent gelebt worden sind und ich auch in Zukunft zu diesen Zielen stehen werde. (...) 
„Zudem bin ich den Stadtratsbeschlüssen zum Verkehrsentwicklungsplan und zum Radentscheid verpflichtet. Soweit „Bamberg.Gemeinsam. Mobil“ diese Ziele unterstützt, sehe ich gar keinen Dissens. Soweit „Bamberg.Gemeinsam. Mobil“ diese Ziele modifizieren will, ist dies Bestandteil demokratischer Kultur. Selbstverständlich bitte ich in aller Form um Entschuldigung, falls jemals in irgendeiner Weise der Eindruck entstanden sein sollte, dass zwischen Ihrer Initiative und Extremisten irgendein Zusammenhang besteht. (…)
12.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+9 # Wolfgang K.. 2020-07-13 07:49
Beese hat gleich von Anfang gezeigt, dass er auf der jetzt "richtigen"" Seite steht. Er will ja schließlich wiedergewählt werden. Das ist eigentlich ganz normal. Nur wie er es gemacht hat, das ist nicht akzeptabel.
Antworten | Dem Administrator melden
+2 # guckindieluft 2020-07-21 15:10
der Beese ist ohnehin unfähig und gehört fristlos gefeuert
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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 50

Binsl, Bänsl:   Schimpfwort. Pinsel. 

Woos willn deä Binsl scho widdä doo? Was will denn der Pinsel schon wieder tun/machen.

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Binsn:   Binsen. 

Däs is doch scho längsd nai di Binsn ganga. Das ist doch schon längst in die Binsen gegangen (=gescheitert).

Binsn|woähaid:   Binsenwahrheit. 

Doo hod sich widdä amol a olda Binsnwoähaid bäwoähaid. Da hat sich wieder einmal eine alte Binsenwahrheit bewahrheitet.

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bissäla, bissla:   bisschen. 

Dsu, rudsch a bissäla, donn bass i aa nuch noo! Geh zu, rutsch ein wenig (auf), dann pass ich auch noch hin.

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Bissgurn:   streitsüchtige Frau. 

Nimm di fai voä dera oldn Bissgurn in Ochd! Nimm dich (fai = unübersetztbares Füllsel) vor der alten Bissgurken in Acht.

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Biwl:   Bibel.

Däs schdedd scho in dä Biwl gschriem. Das steht schon in der Bibel geschrieben.

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bläa, bleea:   blähen. 

Blää doch di Sach ned unnödich auf! Bläh/blas doch die Sache nicht unnötig auf!

Miech bleea di Linsn. Mich blähen die Linsen.

Forts.

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