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Das Pfahlplätzchen könnte zum "Casus knacksus" werden. Es geht um einen Vorteil für Radfahrer/innen und einen wahrscheinlichen Nachteil für die Fußgänger.

CSU-BA pochen auf korrekte Anwohnerbefragung

„Schon jetzt gibt es immer wieder brenzlige Situationen“, berichten laut einer Pressemitteilung der CSU-BA-Stadtratsfraktion Anwohner am Unteren Kaulberg. Eine Delegation der Fraktion kam zu einem Informationsgespräch mit den dort wohnenden Bürgern zusammen. „Von uns sind nur einige wenige dazu befragt worden“, teilten die anwesenden Anwohner mit. Die Absicht der Stadtverwaltung, am Kaulbergfuß eine offizielle Querung der Straße für Radfahrer zuzulassen, damit diese dann über das Pfahlplätzchen fahren können, sehe man mit großen Bedenken. Klar lehne man ab, dass dazu auch noch drei Parkplätze gestrichen werden sollen. Die Mitglieder CSU-BA-Fraktion zeigten der sich überrascht, dass der Stadtratsauftrag an die Verwaltung, vor der Beschlussfassung die betroffenen Anwohner umfassend zu befragen, „offensichtlich nicht angemessen durchgeführt worden sei“, schreibt die Fraktion in einer Pressemitteilung. Die Stadträte Prof. Gerhard Seitz, You Xie, Andreas Dechant und Dr. Ursula Redler sagten den Bürgern zu, den Sachverhalt nochmals in den Stadtrat zu bringen. Namens der CSU-BA-Stadtratsfraktion wurde sogleich absprachegemäß von Redler ein Antrag an Oberbürgermeister Andreas Starke verfasst, in dem dieser aufgefordert wird, den am 7. Juli im Mobilitätssenat gefassten Beschluss zur neuen Fahrradtrasse am Kaulbergfuß auszusetzen und dann wieder auf die Tagesordnung zu setzen, wenn eine dem ursprünglichen Beschluss entsprechende Anwohnerbefragung durchgeführt worden ist.

Wie das Radlertempo gebremst werden könnte

Die Delegation versprach, die beim Ortstermin von Bürgern vorgebrachten Anliegen zu prüfen. Insbesondere die konkrete Anregung, die zwei obersten Steinpollern mit den Ketten dazwischen zu entfernen und auf dem Gehweg vom Kaulberg auf das Pfahlplätzchen kommend anzubringen, sei überlegenswert. Diese Maßnahme könnte, wie eine ähnliche in der unteren Seelgasse (> Bild r.), bewirken, dass die Fahrradfahrer nur noch – wie vorgeschrieben – mit Schrittgeschwindigkeit auf das Pfahlplätzchen einfahren können. Stadtrat Seitz erinnerte daran, dass im Mobilitätssenat auch die Polizei auf die Gefährlichkeit der Situation durch zu schnell fahrende Fahrräder in der Fußgängerzone aufmerksam gemacht hat. Auf dem Pfahlplätzchen gebe es oft größere Menschenansammlungen durch Touristen, Familien etc. und Außen-Gastronomie. Auch die Fußgänger müssten hier geschützt werden.
21.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+13 # supi 2020-07-21 16:25
ja was soll man dazu sagen, halt a ausbund an bürgerbeteiligung, jetzt wissen wir endlich was und wie esdamit gemeint war
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-11 # Bergradfahrer 2020-07-22 06:49
Um Himmels Willen, warum soll man da links rüber auf den Gehweg? Man kann unten an der Schranne perfekt links abbiegen. Das können Autos, Laster, Busse. Warum nicht auch Fahrräder? Das ist umständlicher Schwachsinn. Das Spurwechselmanöver an sich ist gefährlich.
Radfahrer und Fußgänger gehören nicht zusammen, weil dann Radfahren furchtbar ineffizient wird und es beide Seiten nervt.

Es besteht jetzt keine große Gefahr für Leib und Leben von Fußgängern. Ich fürchte da wird allerhand übertriebener Unsinn herbei geredet. Latürnich fühlt man sich bedrängt und erschrickt, wenn ein Blödel auf einem Rad auf dem Gehweg an einem vorbei huscht. Aber in der Statistik tauchen jetzt nicht sonderlich viele Unfälle oder gar gefährlich Verletzte auf, die die Annahme einer objektiven Gefahr stützen würden.

Da wäre ich doch den selbsternannten Fußgängerschützern sehr verbunden, wenn sie belastbare Zahlen vorlegten. Was ich immer so den Polizeiberichten entnehme, sind es zumeist Kraftfahrzeuge, die Fußgänger beträchtlich schädigen, aber vielleicht haben die Protagonisten der Initiative Bamberpunktmobiloderso ja Insiderwissen.
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Dän hob i scho long auf dä Bfanna. Den habe ich schon lange im Visier.

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