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Auf einen guten Tag

 

Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen ist es so schwer.

unbekannt

 

Am Kranen und in der Kapuzinerstraße wird es künftig Stellplätze für Lastenfahrräder geben. Bürgermeister Glüsenkamp sieht darin einen weiteren Schritt zur Verkehrswende.

Eine Alternative zum Transport von Einkäufen

Der Mobilitätssenat des Stadtrats machte in seiner Sitzung am Mittwoch, 7.10., den Weg dafür frei. »Ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Umstieg auf emissionsfreie Transportmittel zu erleichtern und die Fahrradstadt Bamberg voranzubringen«, kommentierte Bürgermeister Jonas Glüsenkamp die einstimmige Entscheidung.
In der kurzen Debatte waren sich die Stadträte/innen weitgehend einig: Ein Lastenrad könne die umwelt- und klimafreundliche Alternative zum Transport von Einkäufen sein. Aber weil in der Innenstadt die Parkplätze allgemein knapp sind, erscheint es wichtig, dass für die relativ großen Lastenfahrräder geeignete Stellplätze eingerichtet werden. Der Bürgermeister freute sich darüber, dass aus der diesjährigen STADTRADELN-Aktion dafür 300 Euro gespendet wurden.

Dennoch könnten die Lastenfahrrad-Stellplätze zu neuem Ärger führen

Auf einem gängigen Pkw-Parkplatz können drei schräg gestellte Lastenfahrrad-stellplätze eingerichtet werden. Dafür werden Bügel angebracht. Ein eigenes Verkehrsschild weist zudem daraufhin, dass die Fläche lediglich von Lastenfahrrädern genutzt werden darf. Mit dem Beschluss des Senats können jetzt in der Innenstadt sechs Lastenräder gut abgestellt werden.
Am Kranen werden die Stellplätze direkt im Anschluss an den so genannten „Car Bike Port“, einem Abstellplatz für Fahrräder, eingerichtet > Bild l. In der Kapuzinerstraße entsteht die Parkfläche auf Höhe der Hausnummer 13. Unmittelbar in der Nähe befindet sich das Kaffeehaus „Krumm & Schief“, wo das Lastenfahrrad „Hans“ des Projekts „Freie Lastenräder für Bamberg“ von den Bürgerinnen und Bürgern ausgeliehen werden kann.
Man wird sehen, wie sehr die Stellplätze für Lastenfahrräder angenommen werden. Als besonderer Vorteil des Radfahrens gilt ja, dass man möglichst nahe zum Zielort fahren kann. Einen Versuch ist es wert.
Sollte hinter der Einrichtung von Stellplätzen für Lastenfahrräder aber nur die Absicht stehen, Stellplätze für Autos generell zu verknappen, dann kann es durchaus neuen Ärger geben. Schlimm wäre es, wenn die speziellen Fahrrad-Stellplätze ungenutzt blieben und die Lastenfahrräder vor den Ladentüren stehen.
10.10.20 Bilder: webzet; städt. Presseamt Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+11 # Werner 2020-10-10 10:08
Schön, dass die wichtigsten Probleme der Stadt mit solch einem Elan angegangen werden. Ich zolle meinen ganzen Respekt der Radlfraktion!
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+10 # Ralph Kloos 2020-10-10 11:00
Ich könnte wetten, dass das Thema bis zur nächsten Stadtratswahl noch einige Dutzend Mal präsentieren wird ... jemand bereit zur Gegenwette ??
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+1 # Frank 2020-10-10 11:35
Schlimm wäre es, wenn die speziellen Auto-Parkhäuser ungenutzt blieben und die SUVs vor den Ladentüren auf dem Gehsteig stehen.
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-10 # Bastian 2020-10-10 13:48
#Frank Dummes Geschwätz das erkennen lässt, dass dahinter nur einseitiges Denken steckt.
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+4 # Bergradfahrer 2020-10-10 15:17
Das Dümmste überhaupt ist es, ein schützenpanzerartiges Pseudogeländeauto zu fahren, ohne Bergbauer, Jäger oder Förster zu sein. ;-)
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+4 # Humsera 2020-10-10 15:51
Toll argumentiert, nur weiter so :-x
So gedeit ein konstruktives Diskussionsklima!
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0 # Humsera 2020-10-10 17:14
Mein Hinweis bezieht sich auf Bastian, nicht auf Bergradfahrer !
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+20 # CFRA2 2020-10-10 14:31
Das ist wieder eine der rot-rot-grünen Aktionen un ihren Fahrradwahn weiter durchzusetzen, auch wenn es nur als "Versuch" tituliert wird!
Nun sollen schon wieder normale Parkplätze in (Lasten-) Fahrradparkplätze umgewandelt werden. Damit wird nur die ältere Bevölkerung ausgegrenzt, die für ihren Einkauf kein (Lasten-) Fahrrad mehr fahren kann!
Es muß endlich mal ein Ende dieses Öko-Terrors sein!
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-6 # Bamberger 2020-10-12 08:43
Und Leute, die so gebrechlich sind, dass sie kein Lasten-Pedelec mehr fahren können, sehen wir voller Freude in 2 Tonnen SUVs. Na herzlichen Glückwunsch.
Es muss endlich Schluss sein mit diesem Blech-Terrorismus!
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+2 # GodFather 2020-10-12 10:43
Dem Herren der da unter einem eingebildeten Öko-Terror zu leiden scheint ist offenbar nicht aufgefallen, dass sich der modal Split im Straßenverkehr unserer schönen Stadt weiter zulasten des PKW hin zu Zweirädern verschiebt. Öffentlicher Raum hingegen steht weiterhin vor allem dem Blech zur Verfügung.
Lastenräder dürfen übrigens genauso wie PKW auf jedem freien Parkplatz abgestellt werden. Dass dies nicht erfolgt, liegt möglicherweise an der Rücksichtnahme der entsprechenden Fahrer.
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+4 # kwz 2020-10-12 14:54
Also das mit der Rücksichtnahme finde ich echt gut, als ob mein Vorschreiber nicht wüsste, dass sich Rücksichtnahme und Radfahrer einfach beissen. Rücksichtnahme ist für Radfahrer ein Fremdwort, das kommt in deren Wortschatz nicht vor, die wissen nicht mal was das ist, geschweige denn wie das Wort geschrieben wird. Ansonsten sehen wir aufmerksam zu, wie diese Truppe versucht, nur ihre Interessen durchzuserzen.
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+6 # cityman 2020-10-12 21:56
Genau!!!! Und beredet das mal als Fussgänger einem Fahrradfahrer, erntet man ein "Arschloch" und einen Stinkefinger, gestern geschehen im Vorderen Graben, und nicht zum 1. Mal. Ich nehme künftig einen Prügel mit.
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+4 # Bergradfahrer 2020-10-15 13:50
Davon würde ich dringendst abraten, weil da kommen wir in den Bereich der gefährlichen Körperverletzung, zumal Ihr Mitführen einer Waffe den Vorsatz untermauert.
Ich finde Blödel, die auf Gehwegen radeln usw. auch nervig, aber nicht unbedingt so bedrohlich, dass man sich bewaffnen müsste. Das ist unverhältnismäßig.
Um es mal ins richtige Verhältnis zu setzen: Die tatsächliche Gefährdung ist proportional zur kinetischen Energie. Berechnet (für den nichtrelativistischen Fall :-)) als 0,5 * m/v^2 ist die selbst bei einem dicken Radler nur ein kleiner Bruchteil der eines sehr kleinen Autos. Bei letzteren sind auch die bedeutsamen Verletzungen wesentlich häufiger. Nichtsdestotrotz gehören Radfahrer natürlich auf die Straße und nicht auf den Gehweg oder in den Fußgängerzone.

(Zudem würde ich dringend am Umgang mit Aggression arbeiten.)
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+7 # GodFather 2020-10-13 09:04
Schon interessant, wie sehr die Umwidmung eines einzigen Parkplatzes die Emotionen hochkochen lässt. Es muss uns Bamberger Autofahrern schon extrem schlecht gehen wenn wir nicht einmal dies ertragen.
Für diejenigen hier, die mehr Rücksicht einfordern: ja, mehr Rücksicht würde uns gut tun. Rücksichtslosigkeit ist ein immer stärker wahrnehmbares Übel unserer Gesellschaft. Rücksichtslos sind nicht nur Radfahrer. Rücksichtslos sind auch Autofahrer, Gruppen von Menschen im öffentlichen Raum, Drängler und Raser auf der Autobahn, Maskenverweigerer, Achtlos-Müll-Verteiler, Mein-Kind-darf-das-Eltern, Wutredner in Foren, Reichen-Feinstaub-Kaminbetreiber in Städten etc. pp.
Wer in unserer Gesellschaft nur rücksichtslose Radfahrer wahrnimmt, sollte mal seinen Augenarzt konsultieren, da stimmt etwas mit der Wahrnehmung nicht.
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+14 # supi 2020-10-10 16:55
also ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden, dass es grossen teilen des bamberger stadtrates gut 5 1/2 monate nach beginn der wahlperiode endlich gelungen ist, sich den wirklich drängenden problemen der stadt mit voller schaffenskraft zu widmen.
diese fülle der in der stadt herum irrlichternden lastenfahrräder, ständig auf der suche nach stellplätzen, dies schrie wirklich nach einer lösung, welche nun endlich gefunden ist.
also immer weiter so liebe stadträte und nie vergessen, nur dafür seid ihr gewählt * vorwärts nimmer, rückwärts immer *
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+26 # Clavius1970 2020-10-11 12:15
Wünsche allen Lastenradfahrern*Lastenradfahrerinnen immer einen freien Parkplatz und möglichst angenehme Kontakte zu Fahrern*Fahrerinnen von "schützenpanzerartigen Pseudogeländeautos", getragen von gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme. Das fehlt hier nämlich Einigen*Einiginnen auf beiden Seiten.

Entschuldige mich schon mal vorab daß mein weiterer Kommentar*Kommentarinnen vom Thema abschweift.

Die Menschen*Menschinnen der Mittelschicht treibt momentan die Sorge um ihre Familien in Bezug auf die Pandemie und die wirtschaftlichen Folgen an. Auch die verkrachte Bildungspolitik, der Zustand der Schulen, Verfall der öffentlichen Einrichtungen und Ordnung, unnötige Bürokratie und die spürbar zunehmende Parteilichkeit unserer Presse sind Themen.

Kaum jemand sprechen Themen wie Energiewende, Elektromobilität, Gendersprache, Sitzungssaalbilder, Mobilitätskonzepte, Zuwanderung etc. richtig an, die ja meist, von mit Staatsgeldern gepämperten und disozialen Eliten, künstlich hochstilisiert werden. Die meisten haben halt dafür keine Zeit, denn sie müssen viel arbeiten um sich unter anderem das Geld für die Kugel Eis vom Lügenbaron Trittin (1 Euro pro Monat) zu verdienen.

PS:
Lese gerade daß nach dem Coburger Mohrenkopf auch noch der Dunkelhäutige der "Weisen aus dem Morgenland" für die perversen Denkweisen unserer Meinungsmacher*Meinungsmacherinnen in Bezug auf Rassismus herhalten muss.

Mir wurde der*die "schwarze König*Königin" immer als Sinnbild vermittelt daß alle Menschen*Menschinnen gleich sind, egal welcher Hautfarbe. Da fragt man sich schon welche Erziehung diese wahren Rassisten*Rassistinnen und Menschenverachter*Menschenverachterinnen genossen haben.

Es sind genau diese Spalter*Spalterinnen die in Ihrem Wahn die Ethnien gegeneinander aufhetzen um ihre persönliche Geltungssucht zu befriedigen und ideologische Onanie zu betreiben. Nebenbei stärken Sie die Parteien an den politischen Rändern. Sind aber zu dumm das zu bemerken.

Nochmal Entschuldigung für offtopic aber dieses politische Gedeppe um Kleinigkeiten, während in diesem Land die Mittelschicht immer mehr weg bricht und die Leute um Ihre wirtschaftliche Existenz ringen, nervt umheimlich.
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+24 # Leo 2020-10-11 20:43
Welcher Bamberger Lastenradfahrer mit Stadtratsmandat kann fortan unter Umgehung der Ampel an der Schranne den Kaulberg runterfahren, dank des Wegfalls des Behindertenparkplatzes über das Pfahlplätzchen düsen und sein Lastenrad bequem am Kranen abstellen, wenn er in die Innenstadt möchte?!
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+2 # McFly 2020-10-13 08:00
Ich überlege gerade wie es wäre, wenn sich all diese Bürger denen diese einseitige Fokussierung auf den Radverkehr zu viel ist am Samstag 17.10. um 10.55 Uhr am Gabelmoo treffen um dann um 11.00 Uhr zur Bürgersprechstunde ins Fraktionshaus der Grünen (Grüner Markt 7) einmarschieren und Ihre Argumente persönlich der Grünen Stadtratsfraktion präsentieren.
Laut FT heute: ...“Stadträtin Tamara Pruchnow, Sprecherin für Gleichstellung und Antifaschismus, freut sich auf gesprächsinteressierte Bürger. Eine Anmeldung ist nicht nötig.“

Gleichstellung würde ja passen und ein persönlicher Dialog ist immer besser als Beleidigungen in einem Internet Forum!
Auf geht‘ s oder?
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-4 # gablmann 2020-10-14 15:24
Der gleiche Schwachsinn wie am Schönleinsplatz "Handwerker-Parkplätze" zu schaffen um die Lange Str. zu "beliefern".
Ich kauf mir jetzt ne Kutsche und ein Pferd und bleib stehen wo ich will. :-) :-)
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B 49
Bimbäla wichdich, Bämbäläs wichdich: Wichtigtuer.
Wi sai Voddä, däs woä aa scho so a Bimbäla wichdich, braugsd di ned wunnän! Wie sein Vater, der war schon so ein Wichtigtuer, brauchst dich nicht zu wundern.

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Bimbäläs|loodn: Kleinkramgeschäft.
Ka Wunnä is ned, dass deä dsugämachd hod mid sain Bimbäläsloodn. (K)ein Wunder ist es nicht, dass der (Besitzer des Ladens) zugemacht hat mit seinem Kleinkramgeschäft.

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Bimbl: Schimpfwort. 

Wos willn deä Bimbl? Was will denn der Bimbl.
Bimbl|hubä: Wichtigtuer.
Hald dai Goschn, du Bimblhubä! Halt deinen Mund, du Wichtigtuer.

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Bindä: Binder. Krawatte.
Mächsd an Bindä noo? Machst du eine Krawatte um?

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Bindn: Binde. Hals, Rachen.

Sai Grossvorrä hod aa gän an hindä di Bindn gägossn. Sein Großvater hat auch gern Eines (z.B. Bier) (hinter ...) mehr getrunken.

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binggln: pinkeln.
Iech muss scho widdä dsän Binggln. Ich muss schon wieder pinkeln (gehen).

Forts.

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